Verwendbarkeit von biogenen Kraftstoffen für Mercedes-Benz und smart Pkw

Stuttgart, 30.01.2008
  • Überwiegende Mehrheit aller Mercedes-Benz und smart Pkw E10 tauglich
  • Verstärkter Einsatz alternativer Kraftstoffe wichtiger Bestandteil der Entwicklungsstrategie von Daimler für eine emissionsarme Mobilität
Stuttgart – Die Daimler AG begrüßt die in Deutschland geplante Erhöhung des biogenen Anteils in Kraftstoffen. Im Rahmen einer Selbstverpflichtung hat sich das Unternehmen als einer der ersten Automobilhersteller zum Ziel gesetzt, bei seinen Fahrzeugen die technischen Voraussetzungen für eine erhöhte Beimischung von Biokraftstoffen zu schaffen. Die überwiegende Mehrheit aller Mercedes-Benz und smart Ottomotoren ist für den Einsatz von biogenen Kraftstoffen mit einem Anteil von bis zu 10 Prozent Ethanol (E10) geeignet, deren Einführung in Deutschland vom Gesetzgeber für Mitte 2008 vorgesehen ist. Ausnahme sind einige Fahrzeuge im Oldtimerbereich und Fahrzeuge, in deren Betriebsanleitung ausdrücklich die Verwendung von Super Plus Kraftstoff vorgesehen ist, sowie Fahrzeuge mit Ottomotoren der ersten Generation von Vierzylinder Direkteinspritzern (C 200 CGI und CLK 200 CGI der Baureihen W203 und C209). Diese müssen in Deutschland künftig mit Super Plus betankt werden, das weiterhin einen Ethanolgehalt von nur 5 Prozent enthalten wird.
Mercedes-Benz und smart Pkw dürfen ausschließlich mit normgerechten Kraftstoffsorten (DIN oder EN Norm) betankt werden. Diese sind in Deutschland an den Zapfsäulen mit folgenden Kennzeichnungen versehen: Normal E10 schwefelfrei DIN 51626-1, Super E10 schwefelfrei DIN 51626-1, Super Plus E5 (DIN EN 228) DIN 51626-2, Dieselkraftstoff schwefelfrei DIN 51628. Kraftstoffe, die die europäische EN-Norm erfüllen, sind für Normal, Super und Super Plus Kraftstoff mit EN228 gekennzeichnet und für Dieselkrafstoff mit EN590.
Der verstärkte Einsatz hochwertiger und alternativer Kraftstoffe ist ein wichtiger Baustein der Entwicklungsstrategie der Daimler AG hin zu einer emissionsarmen Mobilität. Alternative Kraftstoffe können dank einer günstigeren CO2-Bilanz erheblich zur Reduktion von Emissionen beitragen und die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen verringern. Daimler unterstützt daher in vielfältiger Weise deren Entwicklung und Vermarktung. Für Daimler ist dabei der synthetische Biokraftstoff der 2. Generation BTL (Sundiesel), der wirkungsvoll ein hohes CO2-Reduktionspotential mit niedrigen Abgasemissionen verbindet, die vielversprechendste Option von regenerativen Kraftstoffen. Mit der Beteiligung an der Firma Choren will Daimler die breite Markteinführung von BTL beschleunigen. Darüber hinaus ist Daimler Gründungsmitglied der Alliance for Synthetic Fuels in Europe (ASFE).

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