Neuer Sprinter 4x4 siegt in Marokko bei 24. Rallye Aïcha des Gazelles

Neuer Sprinter 4x4 siegt in Marokko bei 24. Rallye Aïcha des Gazelles
07.
April 2014
Stuttgart/Essaouira
  • Daimler-Mitarbeiterinnen Astrid Ebermann und Sabrina Trillmann setzen sich bei der Frauenrallye in der Kategorie „Crossover“ durch
  • Neuer Sprinter 316 CDI 4x4 in Serienausstattung erweist sich als zuverlässiges Rallye-Fahrzeug
  • 2500 km ohne Panne: Mechaniker-Team bleibt weitgehend „arbeitslos“
Stuttgart/Essaouira – Triumph für den neuen Allrad-Sprinter in Marokko: Die Daimler-Mitarbeiterinnen Astrid Ebermann und Sabrina Trillmann haben bei der Rallye Aïcha des Gazelles Ende März den ersten Platz herausgefahren. Das Fahrzeug des Siegerinnen-Duos in der Kategorie „Crossover“: der neue Sprinter 316 CDI 4x4. Bei dieser Motorsportveranstaltung, die seit 1990 jähr­lich ausgetragen wird, gehen ausschließlich Frauen an den Start. In diesem Jahr beteiligten sich mehr als 160 Teams aus rund 30 Ländern.
2500 km über Wüstensand – hier beweist sich der neue Sprinter 4x4
Jede Rallye Aïcha des Gazelles beginnt in Paris am Fuße des Eiffelturms. Der eigentliche Startschuss fällt aber dann in der marokkanischen Wüste jenseits des Atlasgebirges. Rund 2500 km haben die Fahrerinnen zu bewältigen, über­wiegend auf völlig unbefestigten Terrain, bei dem ein Allrad-Transporter wie der neue Sprinter 4x4 seine Offroad-Fähigkeiten voll unter Beweis stellen kann.
Aufgeteilt ist die Rallye in sieben Etappen, darunter zwei „Marathon“-Teil­stücke über jeweils zwei Tage mit Übernachtung in der Wüste. Gefahren wird ohne Navigationssystem, die Pilotinnen orientieren sich mithilfe von Karte und Kompass. Astrid Ebermann und Sabrina Trillmann setzten sich in diesem Jahr auf der zweiten der sieben Etappen an die Spitze und hielten ihre Führung bis zum Ziel. Dieses ist traditionell die Stadt Essaouira ganz im Westen des nord­afrikanischen Staats.
Humanitärer Anspruch: 7000 kostenlose Arztkonsultationen
Schirmherr der Rallye ist Marokkos König Mohammed VI. Eine weitere Besonderheit: Die Gewinnerinnen der insgesamt drei Rennkategorien erhalten kein Preisgeld. Alle Einnahmen, vor allem die Teilnahmegebühren und die Sponsoring-Erlöse, werden für karitative Zwecke gespendet und kommen so der Bevölkerung Marokkos zugute. Auch in diesem Jahr begleitete ein medizi­nischer Konvoi den Rallye-Tross und führte gratis über 7000 Arztkonsulta­tionen durch.
Mercedes-Benz Vans: mit Serienfahrzeugen am Start – und zum dritten Mal siegreich
Das Team von Mercedes-Benz Vans meisterte die Fahrt mit einem Serienfahr­zeug, das nur leicht modifiziert worden war: Der Sprinter verfügte über spezielle Räder und Sandreifen, Überrollkäfig und Unterfahrschutz sowie Schalensitze. Begleitet wurden die Fahrerinnen von einem Mechaniker-Team. Dieses musste aber, mit Ausnahme weniger Kleinreparaturen wie eines Reifenwechsels, keinerlei Hilfestellung leisten. Das spricht für das fahrerische Können der Frauen – und für den neuen Sprinter.
Mercedes-Benz Vans war in diesem Jahr zum sechsten Mal bei der Rallye Aïcha des Gazelles mit von der Partie. Dabei sprang bereits der dritte Sieg heraus. Den ersten hatte im Jahr 2009 ein Team mit dem Viano 4Matic errungen. Beim zweiten Triumph 2011 war der Van der Siegerinnen ein Vito 4x4.
Sprinter 4x4: Variantenvielfalt, Technik fürs Gelände und der einzige Allradtransporter bis fünf Tonnen ab Werk
Der neue Sprinter 4x4 ist als Kombi, Kastenwagen und Pritschenwagen erhältlich – und verfügt über einen zuschaltbaren Allradantrieb. Das Fahrzeug ist unter den Large Vans das einzige Fahrzeug bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht mit Allradantrieb ab Werk. Und ebenfalls der einzige Allrad­transporter mit Elektronischem Stabilitäts-Programm (ESP) ab Werk. Hinzu kommt die Elektronische Traktionsregelung 4ETS. Diese Kombination sorgt für Traktionssicherheit auf nahezu jedem Untergrund.
Auf Wunsch wird der Allradtransporter außerdem mit einem zusätzlichen Untersetzungsgetriebe ausgeliefert, das ihn in schwierigem Terrain noch traktionssicherer macht.
Eine weitere Option ist die neue Downhill Speed Regulation (DSR). Sie stellt sicher, dass bei einer Bergabfahrt die vorgewählte Geschwindigkeit konstant gehalten wird.
Der Verbrauch des neuen Sprinter 4x4 beträgt nur 0,8 l pro 100 km mehr als beim heckgetriebenen Sprinter. So verbraucht zum Beispiel der Sprinter 316 BlueTec 4x4 lediglich 7,7 l auf 100 km (NEFZ, kombiniert). Der neue Sprinter 4x4 tritt mit einer neuen Motorenpalette nach der künftigen Abgasstufe Euro VI an. Dazu gehören zwei Vierzylinder-Dieselmotoren mit 2,15 l Hubraum und 95 kW oder 120 kW. Als dritte Motorisierungsvariante wird ein Sechszylinder-Dieselmotor (3,0 l Hubraum) mit 140 kW angeboten.

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