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Neue Lackieranlage in der Aus- und Weiterbildungswerkstatt im Mercedes-Benz Werk Wörth eingeweiht

30.06.2009
Wörth
  • 45 Auszubildende zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik lernen an neuer Lackieranlage
  • Yaris Pürsün, Leiter Mercedes-Benz Werk Wörth: „Es ist für uns besonders wichtig, in die Zukunft unseres Standorts zu investieren und qualifiziertes Personal auszubilden und weiterzuqualifizieren.“
  • Start Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2010 mit „After School Information Day” am 3. Juli im Mercedes-Benz Werk Wörth
Wörth – In der Ausbildungswerkstatt des Mercedes-Benz Werk Wörth ist eine neue Lackieranlage in Betrieb gegangen. An der Lackieranlage werden Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik ausgebildet. Des Weiteren soll sie für Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter in der Lackiererei genutzt werden. Im Rahmen der Einweihung der neuen Lackierkabine durch Yaris Pürsün, Leiter Mercedes-Benz Werk Wörth, und Dr. Thomas Bauer, Leiter Aus- und Weiterbildung Daimler Trucks Deutschland, haben Auszubildende Türen eines Mercedes-Benz Atego Lkw lackiert.
„Selbst in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es für uns besonders wichtig, in die Zukunft unseres Standorts zu investieren und qualifiziertes Personal auszubilden und weiterzuqualifizieren. Nur so können wir unserem Qualitätsanspruch gerecht werden. Neben der neuen Lackieranlage wurde unsere Aus- und Weiterbildungswerkstatt um eine neu errichtete Halle erweitert“, erklärt Yaris Pürsün, Leiter Mercedes-Benz Werk Wörth.
Der neue Lackierbereich umfasst eine Gesamtfläche von insgesamt 280 m² und befindet sich direkt in der Ausbildungswerkstatt. Davon entfallen etwa 50 m² auf die Lackierkabine. In der weiträumig angelegten Anlage gibt es eine Vorbereitungszone sowie die Möglichkeit für Nacharbeiten. Die Anlage verfügt außerdem über einen Farbmischraum, in dem es möglich ist, die komplette Mercedes-Benz Farbpalette anzumischen genau so wie individuelle Farbtöne auf Kundenwunsch.
Die Auszubildenden erlernen an der neuen Anlage den professionellen Umgang mit der Spritzpistole. Der größte Vorteil der neuen Lackieranlage besteht jedoch darin, dass jetzt auch größere Originalteile der Daimler-Produktpalette beschichtet werden können wie etwa Türen und sämtliche Anbauteile. Darüber hinaus können die künftigen Verfahrensmechaniker die verschiedenen Einstellparameter wie etwa Luft- und Ofentemperatur, Ablüftzeiten, Kabinendruck, Viskosität und Lacktemperatur verändern und deren Auswirkung auf das Lackierergebnis erlernen. Die verbesserte Zu- und Abluft schließt Schmutzeinträge weitestgehend aus und führt zu einer Verringerung der Nacharbeiten, gleichzeitig ist der Mitarbeiter einer geringeren Lösemittelbelastung ausgesetzt. Eine gute Beleuchtung stellt sicher, dass immer unter optimalen Lichtverhältnissen gearbeitet wird. Dies unterstreicht den Qualitätsanspruch von Mercedes-Benz. Die neue Anlagentechnik leistet ihren Beitrag zur Umwelt: Emissionen werden reduziert und auch der Einsatz von Lacken auf Wasserbasis ist möglich.
Im Mercedes-Benz Werk Wörth gibt es derzeit 45 Auszubildende zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik, darunter auch zwölf Frauen, die während ihrer Ausbildung den Bereich der Lackiererei durchlaufen, um dort an Übungsstücken und Realaufträgen die Grundlagen der Lacktechnik zu erlernen und zu vertiefen. Pro Jahr kommen im Durchschnitt 15 neue Auszubildende hinzu.
Weitere Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten bei der Daimler AG gibt es im Rahmen der Veranstaltung „After School Information Day“ am Freitag, 3. Juli im Gebäude der Berufsausbildung im Mercedes-Benz Werk Wörth von 16- 20 Uhr. Hier erfahren Schülerinnen und Schüler alles über die Ausbildungsberufe und duale Studiengänge sowie den Bewerbungsprozess und die Auswahlkriterien. Gleichzeitig beginnt ab 3. Juli die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2010.
1727788_Neue_Lackieranlage_Werk_W__rth_final_de.rtf
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