Mercedes PRO connect: Der neue Sprinter - Intelligent, interaktiv und vernetzt

  • Mercedes PRO connect bietet Effizienzsprung für Fuhrparks aller Größen und Branchen
  • Modernste Vernetzungslösungen und Pakete erstmals serienmäßig an Bord
  • Neue Telematikgeneration verbindet einfache Bedienung, herausragendes Design und selbstlernende Software

Die dritte Generation des Sprinter definiert die Spitzenklasse der Large-Vans – auch im Bereich der Digitalisierung und Konnektivität. Auf der Grundlage einer ausgeklügelten IT-Infrastruktur verschmilzt er verschiedene Technologien und digitale Dienste zu einer Gesamtsystemlösung für zahlreiche Einsatzzwecke. Dadurch generiert er herausragende Mehrwerte und wird zum integralen Bestandteil der gesamten Wertschöpfungskette von Transporter­kunden. Besonders beim Flotten- und Fahrzeugmanagement erleichtert er die administrativen Aufgaben und sorgt damit für einen Effizienzsprung. Die Basis dafür bilden die digitalen Dienste von Mercedes PRO connect im Zusammenspiel mit dem Vehicle Management Tool und einer eigens entwickelten App. Für besonderen Bedienkomfort sorgt dabei MBUX - die völlig neue und im Transportersegment wegweisende Telematikgeneration des Sprinter.

Mercedes PRO – die neue Plattform für Vernetzungslösungen

Der High-Speed-Internetanschluss des neuen Sprinter steht für die Vernetzungsdienste von Mercedes PRO zur Verfügung - kann aber auch als Hotspot für separate Mobilgeräte dienen. Die Vorteile der Plattform für Vernetzungslösungen reichen von minimierten Ausfallzeiten durch ein vorausschauendes Wartungs- und Reparaturmanagement bis zu übersichtlich aufbereiteten Daten für die betriebswirtschaftliche Analyse. Der webbasierte Service für Fuhrparkkunden – vom Kleinstgewerbe bis hin zu Großkunden – ermöglicht die Kommunikation zwischen Fuhrparkmanager und den Fahrzeugen und Fahrern innerhalb seiner Flotte. Damit können online Aufträge gesteuert und Fahrzeuginformationen wie Standort, Kraftstoffvorrat oder Wartungsintervalle nahezu in Echtzeit abgefragt werden. Das entlastet Geschäftsleitung, Fuhrparkmanagement, Controlling und Disposition sowie die Fahrer erheblich. Mit dem Marktstart des neuen Sprinter stehen unter Mercedes PRO connect insgesamt acht Mehrwertpakete mit Vernetzungslösungen zur Verfügung:

  • Optimierte Unterstützung:
    Über die Dienste von Mercedes PRO connect können Fahrzeuge noch wirtschaftlicher genutzt werden. Service- und Wartungsarbeiten lassen sich rechtzeitig planen und effizienter abschließen. Das Ergebnis ist eine maximale Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge. Sollte unterwegs dennoch Unterstützung notwendig sein – etwa im Falle einer Panne oder eines Unfalls - erhalten Kunden schnelle und zielgerichtete Hilfe. Somit lassen sich die Standzeiten der Fahrzeuge deutlich reduzieren. Auch die Termin- und Kostentransparenz für anstehende Services bieten Vorteile. Gleichzeitig kann ein permanent gewartetes Fahrzeug eine höhere Sicherheit gewähren.
  • Effizientes Flottenmanagement:
    Die Konnektivitäts- und Flottenlösung Mercedes PRO connect unterstützt den Flottenmanager. Sie hilft ihm dabei, den Überblick zu behalten und Touren schnell und flexibel zu planen. Mit den Diensten kann sowohl der Fahrzeugstandort als auch der Fahrzeugstatus jederzeit abgerufen werden. Durch eine vorausschauende und flexible Planung lässt sich die Auslastung der Flotte optimieren, die Produktivität des Unternehmens steigt. Die ständige Übersicht über wichtige Fahrzeugdaten wie den Tankfüllstand vermindert den administrativen Aufwand und spart Zeit.
  • Verbesserte Navigation:
    Informationen wie Verkehrsdaten in Echtzeit, stets aktuelle Kartendaten sowie unterschiedliche Multimedia- und Navigationsfunktionen führen zu einer optimierten Routenplanung und einer angenehmeren Fahrt. Fahrer kommen schneller ans Ziel und vermeiden Fehleingaben durch den direkten Point-of-Interest(POI)-Versand vom Fahrzeugmanagement-Tool ins Fahrzeug. Das stets aktuelle Kartenmaterial verbessert die Orientierung und bietet höhere Zuverlässigkeit.
  • Effiziente Fahrstilanalyse:
    Die effiziente Fahrstilanalyse liefert Fahrern und Flottenmanagern aussagekräftige Daten zum Fahrprofil. Das senkt die Kosten und führt zu einem wirtschaftlicheren Betrieb der Flotte.
  • Vereinfachte Flottenkommunikation:
    Die direkte Verbindung zwischen Flottenmanager und Fahrer macht die Kommunikation deutlich effizienter, schneller und verständlicher. Der Flottenmanager kann über das Fahrzeugmanagement-Tool Nachrichten an die Mercedes PRO connect App schicken und Aufträge erteilen. Dank der Internetverbindung des Fahrzeugs sind weitere Services wie die Erstellung eines Internet-Hotspots möglich. Die bessere Kommunikation mit dem Fahrer reduziert den Zeitaufwand und steigert die Produktivität signifikant.
  • Digitales Fahrtenbuch:
    Wichtige Daten zur Fahrzeugflotte stehen schnell zur Verfügung. So werden beispielsweise alle Daten zu gefahrenen Touren gespeichert und sind für Flottenmanager und Fahrer jederzeit abrufbar. Das hilft bei der Optimierung von Routen genauso wie bei der Trennung geschäftlicher und privater Fahrten. Die digitale Aufzeichnung und die Erfassung der Fahrten erleichtern den Alltag des Flottenmanagers.
  • Fahrzeugfernsteuerung:
    Bestimmte Funktionen des Fahrzeugs lassen sich aus der Ferne bedienen. So kann etwa überprüft werden, ob die Türen geschlossen sind. Ist das nicht der Fall, können sie aus der Distanz verriegelt werden. Das erhöht den Diebstahlschutz und verbessert Arbeitsprozesse, weil auch der Laderaum zum Be- und Entladen fernentriegelt werden kann. Der Fahrzeugzugang ohne Schlüssel senkt den Organisationsaufwand. Gegenüber Lösungen von Fremdanbietern bietet die mobile Fahrzeugbedienung den Vorteil, dass direkt auf Fahrzeugfunktionen zugegriffen werden kann.
  • Datenschnittstellen Mercedes-Benz Vans:
    Mit den Datenschnittstellen können Mercedes-Benz Transporter in das vorhandene Flottenmanagement integriert werden. Das wahrt den Überblick über die gesamte Flotte, selbst wenn sie unterschiedliche Fahrzeug-Marken beinhaltet. Relevante Daten können so für die meisten Fahrzeuge aufbereitet werden.

Qualitätssicherung und mehr Effizienz am Beispiel Personentransport

Die Interaktion der acht Mehrwertpakete eröffnet Effizienzpotenziale für zahlreiche Branchen. So können Shuttle-Unternehmer flexibler auf diverse, allzu oft nicht planbare Situationen reagieren: Läuft ein Transportauftrag in der Zentrale ein, kann der Flottenmanager über Fahrzeugzustand feststellen, welches Fahrzeug sich gerade in der Nähe des Kunden befindet. Eine automatisch generierte Meldung informiert den Fahrer, wo er wann zu sein hat. Sie erscheint sowohl auf der MBUX im Fahrzeug als auch in der Smartphone-App. Verlässt der Fahrer das Fahrzeug, ist der Informationsfluss trotzdem gewährleistet. Datenein- und ausgabe sind auch per Smartphone möglich.

Sollte der Tankinhalt für den bevorstehenden Auftrag nicht ausreichen, informieren die Navigationsfunktionen über Tankstellen auf dem Weg zum Kunden inklusive der aktuellen Kraftstoffpreise. Die Live-Traffic-Information stellt alternative Routen zur Verfügung, wenn die Standard-Routen in Stoßzeiten verstopft sind. Dafür werden automatisch aktuelle Verkehrsinformationen in die Routenführung integriert.

Für die Fahrgäste kann über Internet im Auto ein WLAN-Hotspot zur Verfügung gestellt werden, um die Fahrt für sie möglichst abwechslungsreich oder effektiv zu gestalten.

Nach Abschluss der Fahrt kann der Flottenmanager alle Details im Digitalen Fahrtenbuch einsehen. Das ermöglicht Transparenz über den Einsatz jedes Fahrzeugs. Zudem kann er mit dem Eco Monitor feststellen, ob der Fahrer die ökonomischen Potenziale des neuen Sprinter ausnutzt.

Flexibles Reagieren in der Kurier-, Express und Paket-Branche

In der KEP-Branche stehen Flottenmanager und Fahrer vor etwas anderen Herausforderungen. Auf der einen Seite ist ein Höchstmaß an Flexibilität gefragt, andererseits ein Maximum an Effizienz und Zuverlässigkeit. Ist ein Auftrag erledigt, kann über Flottenkommunikation der nächste Auftrag sofort über die App ins Handy und gleichzeitig direkt ins Fahrzeug eingespielt werden. In der MBUX sieht der Fahrer die neuen Adressen von Abhol- und Zielorten. KEP-Unternehmen profitieren ebenfalls von den Analyse-Möglichkeiten des Digitalen Fahrtenbuchs. Zudem können die Eco Monitor Werte unterschiedlicher Fahrer miteinander verglichen werden. Das schafft Anreize, den neuen Sprinter effektiv und wirtschaftlich durch den Alltag zu bewegen. 

Handfeste Vorteile auch für kleinere Handwerksflotten

Für kleinere Flotten wie im Handwerk oder Baugewerbe sind Transporter oft eher Hilfsmittel. Anders als bei Busflotten oder Kurierdiensten ist der Transport nicht der Kern des Gewerbes. Sie erfüllen dennoch eine wichtige Funktion. Denn täglich müssen Menschen, Materialien und Werkzeuge sicher, angemessen und schnell zu ihrem Einsatzort gebracht werden. Durch seine Vernetzung wird der Sprinter dabei zur Kommunikationsschnittstelle zwischen Zentrale und den Mitarbeitern vor Ort. Muss beispielsweise dringend benötigtes Werkzeug von einer Baustelle zur anderen transportiert werden, ist kein Anruf mehr nötig. Die Zentrale des Bauunternehmens kann diese Information per Flottenkommunikation direkt auf die MBUX oder die Smartphones der Mitarbeiter auf der Baustelle spielen. Versehen mit einer entsprechenden Nachricht ist der Zielort bereits als POI im Navigationssystem des neuen Sprinter hinterlegt – eine manuelle Adresseingabe ist nicht erforderlich.

In der Regel übernimmt dann derjenige den Transport, der am ehesten abkömmlich ist. Dafür muss der jeweilige Mitarbeiter nicht mal einen Fahrzeugschlüssel suchen. Der Sprinter lässt sich per App dank der Fahrzeugfernsteuerung von allen Berechtigten öffnen. Die Fahrt lässt sich von der Zentrale in Echtzeit über Fahrzeugstandort verfolgen. Bei Nachfragen kann daher Auskunft gegeben werden, wann das benötigte Werkzeug eintreffen wird.

Das alles geschieht dank Vernetzung nahezu automatisch und macht telefonische Absprachen, die häufig durch schlechte Verständlichkeit erschwert werden, in vielen Fällen überflüssig. Das Anwendungsbeispiel der Baustelle zeigt zudem, dass die Vernetzungslösungen von Mercedes PRO connect im neuen Sprinter auch für kleine Fuhrparks großen Mehrwert bieten.

Kontinuierliche Erweiterung im Baukastenprinzip

Ein besonderer Vorteil für die bedarfsgerechte Integration der Dienste in das Flottenmanagement liegt im modularen und skalierbaren Aufbau des Systems. Die Dienste von Mercedes PRO connect funktionieren nach dem Baukastenprinzip. Flottenmanager können genau die Vernetzungsdienste auswählen, die ihren Alltag und den der Fahrer erleichtern. Auch kleinere und mittlere Flotten profitieren von Auswertungen und Analysen, die sich bislang nur Großflotten mit Insellösungen leisten konnten.

„Der Sprinter verfügt als erstes Fahrzeug über die technischen Voraussetzungen, passgenau die Bedürfnisse des Kunden zu erfüllen. Die dafür notwendige Telematik wurde tief in die Struktur des Fahrzeugs integriert. Das sorgt für eine hohe Betriebssicherheit. Zudem können wir dank erhobener Fahrzeugdaten unser Angebot optimal an die Bedürfnisse der jeweiligen Flotte anpassen. Das digitale Portfolio wird zukünftig mit weiteren Releases kontinuierlich erweitert“, sagt Bjoern Sack, Leiter Connectivity und Digital Services Mercedes-Benz Vans.

Exzellente Bedienbarkeit für anspruchsvolle Aufgaben

Fortschrittliche Vernetzungslösungen erfordern eine einfache und intuitive Bedienbarkeit. Die neue Sprinter-Generation lässt dabei keine Wünsche offen. Erstmals kommt das neue – aus der neuen Mercedes-Benz A-Klasse bekannte – MBUX Multimediasystem mit 7-Zoll oder 10,25-Zoll-Touchscreen-Display zum Einsatz. Gesteuert wird es über die touchfähigen Lenkrad-Bedienelemente, den Touchscreen oder die völlig neu entwickelte Sprachbedienung. Sie wird über ein Keyword aktiviert und erfasst auch Redewendungen aus dem normalen Sprachgebrauch. Die Aussage „Der Tank ist leer“ beantwortet das Infotainmentsystem mit Vorschlägen der nahegelegenen Tankstellen im Umkreis oder entlang der angegebenen Route.

Das Zentraldisplay bildet das kommunikative Zentrum für alle Informationen und kann ihr Potenzial ausschöpfen, wenn die entsprechenden Mercedes PRO-Dienste aktiviert werden. Dann zeigt beispielsweise die Navigations-Applikation Informationen wie Kraftstoffpreise an Tankstellen in der Nähe oder Wetterdaten an. Eine besondere Neuheit ist dabei die Integration von künstlicher Intelligenz: Das Telematiksystem lernt anhand des bisherigen Verhaltens den Nutzer kennen und schlägt passende Ziele, Kontakte oder Radiosender vor. Nutzer der Navigations-App können auch das neue Adresssystem „what3words“ nutzen. Als erster Automobilhersteller nutzt Mercedes-Benz das Koordinatensystem, das jedem Punkt auf der Erde drei Worte zuordnet. Das macht die Navigation noch einfacher und genauer. 

Eine Bluetooth-Schnittstelle mit Freisprechfunktion ermöglicht möglichst ablenkungsfreies Telefonieren während der Fahrt. Das MBUX Multimediasystem verfügt außerdem über eine schnelle Festplattennavigation mit hochwertiger topografischer 3D-Kartendarstellung.

Auch die Stromversorgung für externe Geräte wurde optimiert. Über USB Typ C-Anschlüsse lassen sich oberhalb und auch unterhalb der Instrumententafel Tablets oder Mobiltelefone aufladen – mit allen Vorteilen des USB Typ C Standards wie etwa dem erhöhten Ladestrom. Optional können Smartphones neue Energie auch kabellos über „Wireless Charging“ erhalten. Der bekannte 12-Volt-Anschluss wird durch einen 115/230-Volt-Anschluss ergänzt, der beispielsweise Notebooks mit der nötigen Elektrizität versorgt.

Neues Infotainment-Level im gewerblichen Umfeld

„Mit Mercedes-Benz User Experience, der neuen Generation unseres High-End Infotainmentsystems, setzen wir Maßstäbe im gewerblichen Segment. Wir bieten unseren Kunden damit ein Nutzererlebnis der Premiumklasse: funktional, leistungsfähig und intelligent. Zudem zeigen wir damit, wie wichtig für uns die Digitalisierung unseres Geschäfts ist“, sagt Philipp Wex, verantwortlich für den Bereich „ Connected Infotainment“ bei Mercedes-Benz Vans.

In der Summe verbessern die Vernetzungslösungen von Mercedes PRO connect nicht nur das Controlling, sondern senken die Betriebskosten und optimieren die Auslastung der Flotte. Die ersten Dienste werden in 19 europäischen Märkten ab Juni 2018 verfügbar sein, die USA folgen im vierten Quartal 2018. Mit der Markteinführung der ersten Dienste setzt Mercedes-Benz einen Meilenstein bei den Werkslösungen rund um Mercedes PRO connect.

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