Mercedes-Benz gewinnt sechs Kategorien des „Motor Klassik Award 2014“

Mercedes-Benz gewinnt sechs Kategorien des „Motor Klassik Award 2014“
25.
März 2014
Stuttgart
  • Silberpfeil-Doppelsieg bei Rennwagen und Auktionsfahrzeugen steht für 120 Jahre Mercedes-Benz Motorsportgeschichte
  • SSK (Klassiker bis 1930), 300 SL „Gullwing“ (Klassiker 1947 bis 1961) und G-Klasse (Geländewagen 2014) wiederholt Erfolge
  • Die Original-Ersatzteile von Mercedes-Benz sind eine „Best Brand“
Mercedes-Benz gewinnt gleich sechs Kategorien des Motor Klassik Award: Die Leser des Fachmagazins „ Motor Klassik“ haben im Jahr 2014 den Kompressor-Sportwagen SSK, das Flügeltür-Coupé 300 SL (W 198), die Rennwagen W 25 (1934) und W 196 R (1954) sowie die G-Klasse zu Siegern gewählt. Zudem wurden die Mercedes-Benz Original-Teile in einer weiteren Kategorie zu einer „Best Brand“ gekürt. Dieser überwältigende Erfolg spricht für die große und vielfältige Faszination, die von der Marke mit dem Stern ausgeht. Denn nicht nur bei den historischen Serienfahrzeugen haben sich Mercedes-Benz Typen durchgesetzt, sondern auch bei den Rennwagen, den Auktionsfahrzeugen und bei den aktuellen Automobilen – den Klassikern der Zukunft.
Jedes Jahr entscheiden die Leser des renommierten Fachmagazins „Motor Klassik“ darüber, welche historischen und aktuellen Fahrzeuge in insgesamt 19 Kategorien mit dem Motor Klassik Award ausgezeichnet werden. Bei Oldtimern und jungen Klassikern richtet sich das Reglement mit insgesamt sechs Kategorien nach den Klassen, die aufgrund der Baujahre auch für Klassiker-Rallyes gelten. Dazu kommen Sonderwertungen in den Kategorien Rennwagen, Best Brand, Event des Jahres, Person des Jahres und Auktionsauto. Den Finger am Puls der Zeit mit dem Blick in die Zukunft hat der Award schließlich durch jene neun Kategorien, in denen zeitgenössische Fahrzeuge von den Lesern auf ihr Potenzial als künftige Klassiker bewertet werden.
Sieger aus allen Epochen
Die fünf Fahrzeugsiege für Mercedes-Benz beim Motor Klassik Award 2014 stehen für Automobile verschiedener Epochen und unterschiedlicher Konzepte. Als starkes und verbindendes Leitmotiv wird dabei die Sportlichkeit deutlich: Nicht nur die beiden Silberpfeile W 25 und W 196 R haben in ihrer Zeit den internationalen Rennsport dominiert. Auch der Kompressor-Sportwagen Mercedes-Benz SSK und der Seriensportwagen 300 SL (W 198) stehen in ihrer Zeit für herausragende Mercedes-Benz Erfolge im Motorsport. Die G-Klasse schließlich, die unter den Geländewagen als Klassiker der Zukunft an erster Stelle steht, weist durch ihre Rallye-Siege ebenfalls einen sportlichen Stammbaum auf. So unterstreicht der fünffache Erfolg beim Motor Klassik Award 2014 das herausragende Echo der magischen Momente aus 120 Jahren Motorsport von Mercedes-Benz.
Für die erste Glanzzeit der 1926 durch die Fusion von Daimler-Motoren-Gesellschaft und Benz & Cie. entstandenen Marke Mercedes-Benz im Rennsport steht der Mercedes-Benz SSK (Super-Sport-Kurz). Dieser Sechszylinder-Kompressor-Sportwagen ist eine besonders exklusive und faszinierende Ausführung der legendären S-Reihe. Auf dem 165 kW (225 PS) starken SSK mit Kompressoraufladung sowie dem speziell für Bergrennen auf 2.950 Millimeter verkürzten Radstand gewinnt Rudolf Caracciola am 29. Juli 1928 das Gabelbachrennen sowie weitere renommierte Wettbewerbe. 1930 und 1931 verhilft ihm der SSK zum Gewinn der Europa-Bergmeisterschaft.
Wie bereits in den beiden Vorjahren siegte in der Kategorie „Klassiker 1947-1961“ der berühmte Mercedes-Benz 300 SL (W 198). Der vom erfolgreichen Rennsportwagen W 194 abgeleitete Seriensportwagen begründet den bis heute anhaltenden Mythos der SL-Klasse. Bereits ab dem Moment seiner ersten Kundenauslieferung galt der von 1954 an gebaute Flügeltürer als absoluter Traumwagen – und er ist es als Klassiker mit außergewöhnlicher Strahlkraft und exzellenter Wertentwicklung stets geblieben. Insgesamt werden von 1954 bis 1957 nur 1.400 Exemplare des Coupés gebaut, das der nicht weniger faszinierende 300 SL Roadster (W 198) im Jahr 1957 ablöst. Den Motor Klassik Award 2014 teilt sich der Mercedes-Benz 300 SL in seiner Kategorie mit dem BMW 507 – beide Fahrzeuge haben in diesem Jahr die gleiche Anzahl Stimmen erhalten.
Motorsport-Ikonen und Wertmeister von Mercedes-Benz
Das Mercedes-Benz 300 SL Coupé, der 190 SL sowie der im Jahr 1957 als Nachfolger des Flügeltür-Coupés präsentierte 300 SL Roadster gehören zu den wertvollsten historischen Fahrzeugen weltweit. Das unterstreicht auch der Mercedes-Benz Classic Index (MBCI) der Historic Automobile Group International (HAGI), in dessen Spitze alle drei Typen vertreten sind. Die klassischen SL-Typen gehören denn auch zu den besonders beliebten historischen Automobilen als Wertanlage.
Mit dem Rekordergebnis von umgerechnet 31,6 Millionen US-Dollar, erzielt bei der Bonhams-Auktion anlässlich des Goodwood Festival of Speed, setzt sich im Sommer 2013 jedoch Mercedes-Benz W 196 R Rennwagen an die Spitze des internationalen Klassiker-Marktes. Dieser Silberpfeil aus dem Jahr 1954 ist das Originalfahrzeug, auf dem Juan Manuel Fangio 1954 die Großen Preise von Deutschland und der Schweiz gewinnt. Die Leser der Motor Klassik wählen den Rennwagen zum Sieger in der Kategorie Auktionsfahrzeuge des Motor Klassik Awards 2014. Und auch bei den Rennwagen setzt sich in der Gunst des Fachpublikums ein Silberpfeil an die Spitze: Es ist der W 25, jener Mercedes-Benz Rennwagen, der 1934 die Tradition der Silberpfeile überhaupt erst begründet. Mit diesem Fahrzeug wird Rudolf Caracciola 1935 Europameister.
Ein Klassiker schon zu Lebzeiten
In der Kategorie Geländewagen gewinnt bei der Wertung zukünftiger Klassiker zum zweiten Mal die G-Klasse. Der Geländewagen wird von Mercedes-Benz seit 1979 gebaut und so behutsam wie konsequent weiterentwickelt. Die aktuelle Generation der Geländewagen-Baureihe bietet modernste Antriebstechnik und exklusive Innenausstattung, während die G-Klasse zugleich ihr typisches Design, die hochgeschätzte Robustheit und ausgezeichnete Offroad-Eigenschaften bewahrt.
„Best Brand“: Mercedes-Benz Orginal-Teile
Mercedes-Benz Classic sichert und fördert die aktive Leidenschaft zu klassischen Automobilen auch über eine erstklassige Teileversorgung. Aktuell verzeichnet der Teilekatalog fast 40.000 baureihenspezifische Ersatzteilpositionen plus rund 15.000 Gleichteile. Dieses außergewöhnliche Engagement für guten Service honorierten die Lesern der „Motor Klassik“ in ihrer Abstimmung: Sie kürten Mercedes-Benz Original-Teile zu einer „Best Brand“. Die Original-Teile sind über alle Mercedes-Benz Niederlassungen, die autorisierten Handelspartner und auch über das Mercedes-Benz Classic Center erhältlich – viele Positionen sogar innerhalb von 24 Stunden.

Medien

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Mercedes-Benz G-Modell der Baureihe 460. Foto aus dem Jahr 1979. Zur Markteinführung stehen vier Motorisierungen, zwei Radstände und fünf unterschiedliche Aufbauvarianten zur Wahl.
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Großer Preis von Deutschland, 1. August 1954. Der Sieger Juan Manuel Fangio auf Mercedes-Benz W 196 R mit freistehenden Rädern, Startnummer 18.
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Mille Miglia 2013, Mercedes-Benz 300 SL Coupé (W 198, 1954 bis 1957).
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Mercedes-Benz Classic beim Großglockner Grand Prix 2012. Mercedes-Benz Typ SSK (1928).
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Mercedes-Benz SSK (1928 bis 1932, Baureihen W 06 II, W 06 III und WS 06). Einige Eckdaten: Sechszylinder-Reihenmotor mit Kompressoraufladung, Leistung bis zu 250 PS (184 kW), Höchstgeschwindigkeit bis zu 192 km/h, gebaute Stückzahl: 33 (inklusive Typ SSKL).
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Mercedes-Benz Typ 300 SL (W 198 I, 1954 bis 1957), 1954.
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Hans Herrmann (W 196 R mit freistehenden Rädern), Mercedes-Benz Classic, Goodwood Revival 2011
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Mercedes-Benz 750-Kilogramm-Rennwagen W 25 aus dem Jahr 1934. Erstmals eingesetzt wird der W 25 beim Eifelrennen auf dem Nürburgring am 3. Juni 1934, das Rennen gewinnt Mercedes-Benz Rennfahrer Manfred von Brauchitsch.
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Beste Hanglage: Eine Mercedes-Benz G-Klasse des Jahres 2004 auf der Erprobungsstrecke.
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