Mercedes-Benz bietet Unterstützung bei Produktion von medizinischem Equipment an

27.
März 2020
Stuttgart

Mercedes-Benz steht bereit: Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betreffen alle. Gerade in Zeiten wie diesen ist es für Mercedes-Benz wichtig, seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen. Daher hat der Konzern seine Unterstützung bei der Produktion von medizinischem Equipment angeboten. Mithilfe von 3D-Druckern können einzelne Bauteile gefertigt werden, die durch die derzeitige COVID-19-Pandemie in der Medizintechnik dringend benötigt werden.

„Wir sind bereit, mit unserer hochkompetenten Mannschaft und unserer jahrelangen Erfahrung in der 3D-Druck-Technologie unseren Beitrag zur Produktion von medizinischem Gerät zu leisten“, sagt Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG, Produktion und Supply Chain. „Dazu sind wir auch in Kontakt mit der Landesregierung von Baden-Württemberg. Wir stehen mit unserer Expertise und unserem Spezialwissen für die Fertigung bereit, jetzt ist es an der Medizintechnik uns zu kontaktieren. Unsere 3D-Drucker stehen auf jeden Fall zur Verfügung.“

Mercedes-Benz sammelt seit rund 30 Jahren Erfahrungen in der Erforschung und Anwendung der additiven Fertigung. Im PKW-Bereich kommt der 3D-Druck für gewöhnlich im Prototypenbau und in der Kleinserienfertigung zum Einsatz.

Schon heute stellt Mercedes-Benz jährlich mit 3D-Druckmaschinen bis zu 150.000 Bauteile aus Kunststoff und Metall her. Diese Kapazität kann nun vollständig genutzt werden. Zum Einsatz können dabei alle gängigen Verfahren des 3D-Drucks kommen – von der Stereolithographie (SLA) über das Selective Laser Sintering (SLS) und Fused Deposition Modelling (FDM) bis hin zum Metalldruck, dem Selective Laser Melting (SLM).

Über die additive Fertigung

Bei der additiven Fertigung werden digital entwickelte Bauteile schichtweise in einem „Drucker“ aufgebaut. Als Ausgangsmaterial dienen dabei unter anderem Kunststoff- und Metallpulver oder Harze, die durch eine Energiequelle, in der Regel einen oder mehrere Laser, verschmolzen werden. Ist eine Schicht fertig, wird automatisiert eine neue Schicht aufgetragen und der Verfestigungsprozess beginnt erneut. Dies wird so oft wiederholt, bis ein dreidimensionales Bauteil entstanden ist.

Einen Einblick in die 3D-Fertigung gibt ein Video unter: https://twitter.com/Daimler/status/1243585315488571393

Ansprechpartner

  • Globale Wirtschaftskommunikation Mercedes-Benz Cars Werke Sindelfingen, Peking und nachhaltige Produktion
  • Tel: +49 176 30956402

Medien

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    Maschine läuft: schichtweiser Auftrag des Sinterpulvers auf einer professionellen SLS-Anlage.
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    Ein Teil des professionellen Maschinenparks: das FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling).
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    Datenaufbereitung für den nächsten Druckvorgang/Auftrag, genannt Baujob.
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    Ein Teil des professionellen Maschinenparks: das SLS-Verfahren (Selective Laser Sintering).
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    Der Druck ist beendet. Das Bauteil wird „ausgepackt“ und gereinigt.
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    Typischer Desktop-Drucker: FDM-Verfahren für kleinere Anwendungsfälle. Darstellung einer bionischen Bauteilstruktur –Vorteil der additiven Fertigung.
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