Mercedes-Benz Lkw: Konnektivität: Mercedes-Benz Uptime: deutliche Steigerung der Fahrzeugverfügbarkeit durch Vernetzung

  • Der vernetzte Lkw antizipiert Reparatur- und Wartungsbedarfe und gibt eine Handlungsempfehlung in Echtzeit
  • Echtzeit-Daten ermöglichen vorausschauende Wartung und Analyse
  • Voraussetzung ist die Verbauung der neuen FleetBoard Connectivity Platform
  • Vermeiden von Liegenbleibern, Reparaturen und Wartungen effizient managen sowie Echtzeit-Unterstützung der Instandsetzungsmaßnahmen der Kunden
  • Bestellbar ab der IAA 2016 in zwölf Ländern Europas
  • Mit 1400 Lkw in 16 Flotten und vier Ländern erfolgreich getestet
  • Die Zukunft von Uptime: Integration von Auflieger und Aufbauten sowie Optimierung des fahrenden Lkw über Software Updates

Der Fokus von Mercedes-Benz Lkw liegt seit jeher auf der Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit seiner Lkw und des Service sowie auf der Partnerschaft mit seinen Kunden. Durch Konnektivität und die intelligente Vernetzung der Lkw werden diese Attribute der Zusammenarbeit nun auf ein komplett neues Niveau gehoben.

Zuverlässigkeit ist für jeden Fuhrparkchef essentiell. Sein größter Traum: der Lkw, der immer einsatzfähig ist, das heißt ohne Pannen und anderen unerwar­teten Werkstattaufenthalten. Mit dem neuen revolutionären Serviceprodukt Mercedes-Benz Uptime nähert sich Mercedes-Benz Lkw diesem Traum mit großen Schritten: Dank Konnektivität wird der Lkw mit den Kunden und dem Mercedes-Benz Service verbunden, vollautomatische Diagnosen während des Einsatzes überprüfen fortlaufend in Echtzeit den Status der Fahrzeugsysteme. Durch frühzeitiges Erkennen von kritischen Zuständen kann der Lkw präven­tiv gewartet und repariert werden, Pannen sowie teure Ausfallzeiten werden verhindert – die Fahrzeugverfügbarkeit der Kunden wird gesteigert.

Mercedes-Benz Uptime: Ausfälle verhindern, Verfügbarkeit erhöhen

Zuverlässigkeit und maximale Verfügbarkeit stehen in der Prioritätenliste der Lkw-Kunden an erster Stelle – der ideale Lkw fährt ohne Ausfall. Mit Mercedes-Benz Uptime kommen Actros, Arocs und Antos diesem Optimum dank Vernetzung und Echzeit-Daten nahe. Mercedes-Benz Uptime hat mehrere Vorteile: Es verhindert beim Kunden organisatorischen Stress, der unweiger­lich bei einem ungeplanten Ausfall entsteht, unterstützt ihn dabei, seinen Transportauftrag trotz Werkstattaufenthalt schnellstmöglich zu erledigen, schafft in Echtzeit Transparenz über den Zustand des Lkw und senkt die Kosten. Gleichzeitig erhöht sich durch die gesteigerte Verfügbarkeit der Umsatz pro Lkw.

Der vernetzte Lkw antizipiert Reparatur- und Wartungsbedarfe und gibt eine Handlungsempfehlung in Echtzeit

Mercedes-Benz Uptime überprüft durch die neue FleetBoard Connectivity Platform kontinuierlich den Status der Fahrzeugsysteme. Deuten sich Repa­ratur- oder Wartungsbedarfe an, meldet sie der Lkw automatisch an den Server des Mercedes-Benz Service. Die Datenübertragung gewährleistet das Telema­tiksystem FleetBoard. Der Server des Mercedes-Benz Service analysiert die Daten vollautomatisch anhand der hinterlegten Algorithmen, erzeugt auf Basis der mehrjährigen Erfahrung der Mercedes-Benz Service-Ingenieure in Echtzeit die genaue Interpretation der Fehler und überträgt sie zusammen mit konkre­ten Handlungsempfehlungen an die Mercedes-Benz Serviceorganisation. Diese nutzt die automatisch erzeugten Informationen, kontaktiert den Kunden, unterstützt ihn mit konkreten Handlungsempfehlungen und nimmt ihm auf Wunsch die Werkstattsuche und -organisation ab, falls eine sofortige Reparatur nötig ist.

Der gesamte Ablauf geschieht vollautomatisch, menschliche Fehler oder Verzö­gerungen sind nahezu ausgeschlossen. Innerhalb von wenigen Minuten nach Eintritt eines Fehlercodes oder der Warnung vor einem möglichen künftigen Defekt ist der Kunde informiert, gleichzeitig liegt ihm eine qualifizierte Hand­lungsempfehlung vor. Mit Uptime schlägt Mercedes-Benz ein neues Kapitel bei Zuverlässigkeit und Wartung von Lkw auf. Es ist ein Beispiel für die konkreten Möglichkeiten der Vernetzung, die Daimler Trucks auf den Markt bringt und auch innerhalb des Konzerns im Sinne der Kunden alle Produkte und Services miteinander vernetzt.

Echtzeit-Daten ermöglichen vorausschauende Wartung und Analyse

Mercedes-Benz Uptime analysiert auf Basis der im Fahrzeug verbauten Sen­soren über die FleetBoard Connectivity Platform die komplette Technik des Lkw, die mit Sensoren ausgestattet ist, und sämtliche Technik, deren Infor­mationen im CAN-Datenbussystem abgreifbar sind. Auch die Füllstände der Betriebsflüssigkeiten einschließlich AdBlue gehören dazu.

Voraussetzung ist die Verbauung der neuen FleetBoard Connectivity Platform

Die Voraussetzung für die Nutzung des neuen Serviceprodukts ist die neue FleetBoard Connectivity Platform.

Bei Daimler Trucks wird über verschiedene Regionen und Marken hinweg eine standardisierte Elektrik/Elektronik-Architektur (E/E) eingesetzt. Das ist die Basis, um elektronische Module zeitnah in die Fahrzeuge und damit Innova­tionen schnell zum Kunden zu bringen. Schnelligkeit ist besonders wichtig, wenn es um Neuheiten rund um Konnektivität geht. Diesen Vorteil nutzt Daimler Trucks und führt eine völlig neu entwickelte, standardisierte Connectivity Hardware ein. Dieses etwa DIN-A5 große Modul wird zukünftig markenübergreifend bei Daimler Trucks verbaut und kommt bei Mercedes-Benz Lkw als FleetBoard Connectivity Platform zum Einsatz. Es ist das Herzstück des vernetzten Lkw: Hier werden alle Echtzeit-Daten empfangen und gesendet.

Die Connectivity Hardware misst ständig den Puls des Lkw: Sie empfängt Daten von allen im Lkw verbauten Sensoren, Kameras, etc. und wertet diese für unterschiedlichste Anwendungen aus. Zudem ist sie die Schnittstelle für sämtliche Konnektivi­tätsdienste und damit zuständig für die Außen­kommunikation des Lkw: Wie ein modernes Smartphone kommuniziert die Connectivity Hardware in Echtzeit via Bluetooth, WLAN, 4G-Signal, GPS oder USB-Schnittstelle mit der Infrastruktur, mit anderen Fahrzeugen und weiteren am Logistikprozess beteiligten Instanzen.

Die maximale Standardisierung der Connectivity Hardware trifft dabei auf maximale Anpassungs­fähigkeit an die regionalen Kundenbedürfnisse mittels der Software und Apps: Die Connectivity Hardware wird künftig die Hardware für die bereits bestehenden Konnektivitäts­lösungen von Daimler Trucks, die Telematik-Systeme von FleetBoard und Detroit Connect, bilden.

Mercedes-Benz Uptime: Drei Kundenleistungen

Mercedes-Benz Uptime umfasst drei Kundenleistungen: Vermeiden von Lie­genbleibern, effizientes Management von Reparaturen und Wartungen und Echtzeit-Unterstützung der Instandsetzungsmaßnahmen der Kunden.

Vermeiden von Liegenbleibern: Weniger Ausfälle, Reduzierung von Ausfallzeiten und Kosten

Der Server des Mercedes-Benz Service analysiert die über FleetBoard ge­sendeten Daten des Lkw automatisch und erkennt typische Fehlermuster. Daraus werden in Sekundenschnelle Handlungsempfehlungen abgeleitet. Droht akut der Ausfall eines Lkw, wird unverzüglich das Customer Assistance Center (CAC) in Maastricht, Niederlande informiert. Von dort erfolgt sofort ein Anruf beim vom Kunden festgelegten Ansprechpartner im Unternehmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CAC sprechen eine konkrete Handlungs­empfehlung aus, beraten gemeinsam mit dem Unternehmen die Möglichkeiten, um den Lkw-Ausfall zu vermeiden und leiten die Abhilfe ein.

Ist eine sofortige Reparatur notwendig, wird eine Vereinbarung über einen Werkstattstopp entlang der geplanten Route des Lkw getroffen. Das CAC benennt entsprechende Servicestützpunkte, klärt deren zeitliche Ressourcen und wirft sogar einen Blick in das Lager der Werkstatt, ob die benötigten Teile vorrätig sind. Im Anschluss kann nach Absprache mit dem Kunden eine pas­sende Werkstatt mit den konkreten Reparaturaufgaben beauftragt werden und sich bereits auf die Reparatur vorbereiten.

Diese einzigartige und umfassende Unterstützung nimmt Unternehmen den organisatorischen Aufwand ab. Zusätzlich spart sie in Ländern wie Frankreich viel Zeit und Kosten, in denen eine Reparatur am Straßenrand grundsätzlich nicht erlaubt ist, und jeder reparaturbedürftige Lkw in die Werkstatt ge­schleppt werden muss.

Effizientes Management von Reparaturen und Wartungen

Ferner werden frühzeitig erkannte Reparatur- und Wartungsbedarfe auto­matisiert an den vom Kunden ausgewählten Mercedes-Benz Servicepartner übermittelt. Basierend auf diesen Informationen, bündelt der Servicepartner die anstehenden Reparatur- und Wartungsarbeiten, kontaktiert aktiv den Kunden und vereinbart mit diesem einen Termin, der optimal auf die Touren­planung und die anstehenden Wartungsbedarfe abgestimmt ist. Dadurch werden Werkstattaufenthalte und die dadurch entstandenen Standzeiten für den Kunden minimiert.

Echtzeit-Unterstützung der Instandsetzungsmaßnahmen der Kunden

In vielen Fällen erhöhen erst Nachlässigkeiten während des Fahrbetriebs oder nicht rechtzeitig durchgeführte Instandsetzungen den Verschleiß am Fahrzeug oder führen zu Pannen oder Schäden. Diese Nachlässigkeiten kann beispiels­weise eine nicht durchgeführte Dieselpartikelfilter-Regeneration, nicht aufge­füllte Betriebsmittel wie AdBlue oder ein dauerhaft zu niedriger Reifendruck sein. Wird das Problem rechtzeitig erkannt, kann leicht Abhilfe geschaffen und Standzeiten vermieden werden.

In diesen Fällen liefert Mercedes-Benz Uptime den Unternehmen über das Kundenportal wertvolle Hinweise zu den erforderlichen Maßnahmen sowie Informationen zu Fehlbedienungen, die das Unternehmen oder der Fahrer leicht selbst beheben können. Die Meldungen ersparen den Unternehmen unnötige Werkstattaufenthalte und Reparaturkosten.

Exklusiver Online-Zugang zu den Echzeit-Daten des Fahrzeugs

Alle Kunden des Serviceprodukts Mercedes-Benz Uptime erhalten Zugang zum exklusiven Online-Portal „Mercedes-Benz Uptime“. Es gibt in Echtzeit einen kompletten Überblick über den gesamten Zustand der Flotte. Alle aktuellen Meldungen von Mercedes-Benz Uptime werden dem Kunden auf einen Blick dargestellt. Auch Informationen zum aktuellen Zustand der Verschleißteile und Betriebsmittel der einzelnen Fahrzeuge stehen dem Kunden im Portal zur Verfügung. FleetBoard Kunden bekommen die Informationen darüber hinaus im FleetBoard Cockpit angezeigt. Sie können somit weiterhin in ihrem gewohn­ten System arbeiten.

Fehlermuster werden zuverlässig und vorausschauend erkannt

Entscheidend für die Qualität von Mercedes-Benz Uptime ist neben der hohen Informationsgeschwindigkeit, die perfekte Erkennung von Fehlermustern sowie die daraus abgeleitete Handlungsempfehlung. Mercedes-Benz Lkw ist als erster Hersteller in der Lage, aus Fahrzeugdaten automatisch Handlungsan­weisungen abzuleiten. Dafür wird das umfangreiche Telematik-Know-how von FleetBoard genutzt und mit mehrjährigem Lkw-Expertenwissen angereichert.

Basis dafür ist ein Team von hochkarätigen Service-Spezialisten im Lkw-Werk Wörth von Mercedes-Benz. Diese Kenner analysieren kontinuierlich die Feld­daten zur weiteren Verbesserung der Fahrzeugqualität. Für Mercedes-Benz Uptime haben die Spezialisten in enger Zusammenarbeit mit der Entwicklung die Handlungsempfehlungen erarbeitet und aktualisieren diese anhand der täglich neuen Erkenntnisse aus dem Feld.

Für die gründliche Auswertung von Fehlermeldungen ist die intensive Fach­kenntnis des Herstellers erforderlich. Dahinter steht ein lernendes System, denn durch Wechsel oder Weiterentwicklung von Komponenten und Ausstat­tungen ändern sich auch mögliche Fehlerquellen.

Bei Mercedes-Benz Uptime werden sowohl akute Fehlermeldungen als auch die längerfristige Entwicklung von sensierten Werten, zum Beispiel von Temperaturen, mit Serverunterstützung ausgewertet. Mit Blick auf eine präventive Verhütung von Schäden erfolgen auch in diesen Fällen Meldungen und Handlungsempfehlungen, falls sich die erfassten Daten kritischen Schwellwerte nähern oder sie überschreiten.

Qualifizierte Abhilfe bei Fehlern minimiert Ausfallzeiten

Ob akut oder voraussichtlich erst mittelfristig relevant: In jedem Fall können bei Fehlermeldungen konkrete Abhilfen in die Wege geleitet werden, um Pannen zu vermeiden und Ausfallzeiten so gering wie möglich zu halten. Neben der präzisen Fehlererkennung und Interpretation spielen die Prozesse der aktiven Kundenbetreuung durch die Mercedes-Benz Service Organisation eine entscheidende Rolle: Die Kunden werden von der Notwendigkeit entlastet, sich um die Reparaturen und Wartungen an ihren Fahrzeugen selbst zu küm­mern. Sobald ein Handlungsbedarf erkannt wird, meldet sich das CAC oder der Servicepartner aktiv bei den Unternehmen mit einer genauen Information zum auftretenden Problem und mit einer Handlungsempfehlung für die Fehlerbehe­bung.

Bestellbar ab der IAA 2016 in zwölf Ländern Europas

Das neue Serviceprodukt Mercedes-Benz Uptime ist ab der IAA 2016 für alle neuen Actros, Arocs und Antos bestellbar. Die Einführung beginnt in zwölf Märkten Europas: Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Schweiz, Spanien und in Tschechien. Weitere Länder werden sukzessive folgen.

Voraussetzung ist die Verbauung der neuen FleetBoard Connectivity Platform, denn über sie erfolgt der Datentransfer. Mercedes-Benz Uptime wird als Servicevertrag angeboten, und kann mit sämtlichen FleetBoard Diensten und Mercedes-Benz Serviceverträgen beliebig kombiniert werden.

Mercedes-Benz Uptime ist jederzeit buchbar und kann mit einer Frist von nur drei Monaten jederzeit gekündigt werden. Kunden sind nicht an einen lang­fristigen Vertrag gebunden.

Mit 1400 Lkw in 16 Flotten und vier Ländern erfolgreich getestet

Der Grundstein für das revolutionäre Serviceprodukt Mercedes-Benz Uptime wurde mit Einführung der neuen Lkw-Generation von Mercedes-Benz im Jahr 2011 gelegt. Damals startete der neue Actros, gefolgt von Arocs und Antos. Als Pilotprojekt begann Mercedes-Benz Uptime Ende 2013 in Zusammenarbeit mit FleetBoard, das Projekt wurde wenige Monate später offiziell gestartet.

Mercedes-Benz hat Uptime intensiv getestet. Zwei Jahre lang war Uptime zur Probe in 1400 Lkw in 16 Flotten in Deutschland, Großbritannien, Österreich und Polen im Einsatz. Die Resonanz war äußerst positiv, denn durchweg hat Uptime die Erwartungen der Unternehmen mehr als erfüllt. Die Betriebe haben im Rahmen der Tests auf Ausfallzeiten geachtet und die Qualität der Mel­dungen durch Uptime genau unter die Lupe genommen.

Die Unternehmen lobten sowohl die Geschwindigkeit der Information als auch die Handlungsempfehlungen. Als besonderen Pluspunkt empfanden sie neben der generellen Verminderung und drastischen Verkürzung von Ausfallzeiten, dass der organisatorische Stress bei Pannen entfällt, da sie eine klare Diagnose und zielführende Empfehlungen erhalten. Auch die rechtzeitige Information zu den erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen als Zusatzkontrolle, dass keine Maßnahmen im hektischen Alltag des Fahrers versäumt wurden, unter­stützt die Unternehmen erheblich.

Lkw von Mercedes-Benz: Vorbild in Zuverlässigkeit und Partnerschaft

Mercedes-Benz bietet seinen Kunden längst weit mehr als Lkw. Bereits in den achtziger Jahren warb das Unternehmen mit dem unvergessenen Slogan „In Betreuung so gut wie in Technik“. Auch heute noch arbeiten die Mercedes-Benz Werkstätten täglich rund um die Uhr daran, die Zuverlässigkeit der Lkw über Jahre hinweg zu erhalten.

Bereits vor Einführung von Mercedes-Benz Uptime bot Mercedes-Benz um­fassende Serviceleistungen: Bei einem unvorhergesehenen Ereignis hilft das dichte Servicenetz schnell weiter. Ist der Lkw mit FleetBoard ausgerüstet, kann der Fahrer bereits heute per Knopfdruck die Daten des Fehlerspeichers an das CAC in Maastricht weitergeben. Diese Daten werden sofort an den Service 24h weitergeleitet, der sich rund um die Uhr europaweit schnell und qualifiziert um die Behebung der Panne kümmert. Der Erfolg spricht für sich: Weit über 80 Prozent aller Liegenbleiber werden bereits am Straßenrand wieder flott­gemacht – und das im Durchschnitt in weniger als 2,5 Stunden.

Die Zukunft von Uptime: Integration von Auflieger und Aufbauten sowie Optimierung des fahrenden Lkw über Software Updates

Durch Konnektivität und die intelligente Vernetzung der Lkw mit den Prozes­sen der Kunden und des Mercedes-Benz Service wird die Zuverlässigkeit und die Zusammenarbeit zwischen den Kunden und Mercedes-Benz Lkw auf ein komplett neues Niveau gestellt. Mercedes-Benz Uptime ist ein erster großer Schritt zur Fehlererkennung und Pannenvermeidung sowie zur Verhinderung oder zumindest drastischer Verkürzung von Ausfallzeiten durch Vernetzung. Mercedes-Benz Lkw wird seine Angebote sukzessive ausweiten. Nutzer, die sich heute für Mercedes-Benz Uptime entscheiden, kommen auch zukünftig in den Genuss neuer Releases.

Denkbar ist, zukünftig auch Auflieger und Aufbauten in die Leistungen von Mercedes-Benz Uptime zu integrieren, um den Kunden eine Lösung aus einer Hand anbieten zu können. Auch die Übertragung von Daten in umgekehrter Richtung liegt nahe. So wird künftig auch Software in den Lkw übertragbar sein – bereits heute der Wunsch vieler Kunden. Dabei kann es sich um Remote-Software-Reparaturen und Software-Aktualisierungen für individuelle Fahrzeugeinstellungen handeln. Viele Reparaturen, die heute in der Werkstatt erfolgen, können zukünftig „over the air“, beispielsweise durch die Löschung des Fehlerspeichers oder das Aufspielen einer neuen Software, behoben werden.

Die Übertragung in den Lkw kann ebenso von außen erfolgen, um dessen Technik und den Umgang damit weiter zu optimieren. Zum Beispiel durch die Sperrung oder einer Freigabe definierter Fahrprogramme. Dies kann mit Geofencing verbunden sein, etwa mit der Freigabe eines Power-Modus vor einer Alpenüberquerung, der nach Abschluss des erschwerten Streckenteils automatisch wieder gesperrt wird. Oder mit der Freigabe einer höheren Leistungs- und Drehmomentstufe genau für einen solchen Streckenteil. Damit wäre eine streckengebundene Individualisierung von Top-Torque möglich, das heute bereits bei bestimmten Motoren im höchsten Gang ein zusätzliches Drehmoment von 200 Nm freigibt.

Dank Vernetzung ist mit Mercedes-Benz Uptime bereits heute ein großer Schritt zur Steigerung der Fahrzeugverfügbarkeit möglich, aber es ist längst nicht der letzte Schritt in die vernetzte Zukunft.

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