Fuso Canter Eco Hybrid: Halbzeit im erfolgreichen Flottentest in London

London, 15.04.2010
  • Zehn Lkw mit Hybridantrieb fahren zuverlässig in acht Fuhrparks
  • Bisher mehr als 260 000 km absolviert, rund 5000 Liter Diesel gespart
  • Erkenntnisse aus London fließen in nächste Hybrid-Generation ein
  • Weiterentwicklung des Canter Eco Hybrid schreitet rasch voran
  • Bisher fast 1000 Einheiten des Canter Eco Hybrid gefertigt
  • Exporterfolge in Asien, Europa und Australien
  • Intensive Fahrzeug-Überwachung
  • Daimler weltweit führend bei alternativen Antriebssystemen
Halbzeit für den Flottentest des Fuso Canter Eco Hybrid im Großraum London: Seit August 2008 haben zehn Leicht-Lkw mit innovativem Hybridantrieb in acht Fuhrparks zusammen rund 265 000 km im Kundeneinsatz zurückgelegt. Der Test ist Bestandteil der globalen Initiative „Shaping Future Transportation“ von Daimler Trucks. Ihr Ziel ist es, mit effizienten und sauberen Antriebssystemen sowie alternativen Kraftstoffen das emissionsfreie Nutzfahrzeug von morgen Wirklichkeit werden zu lassen.
Zwischenfazit nach 18 Monaten des auf drei Jahre angelegten Flottentests: Die Hybridtechnik arbeitet unproblematisch und stabil. Je nach Einsatz spart der Canter Eco Hybrid im Vergleich zu einem herkömmlichen Leicht-Lkw etwa 10-15 Prozent Kraftstoff und stößt entsprechend weniger CO2 aus. Somit haben die zehn Leicht-Lkw bisher rund 5000 Liter Kraftstoff gespart, die Umwelt entlastet und Ressourcen geschont. Der Fuso Canter Eco Hybrid ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zum emissionsfreien Antrieb in Nutzfahrzeugen. Auf Basis der intensiven Erfahrungen mit nunmehr bald 1000 Lkw im Einsatz auf drei Kontinenten treibt Daimler Trucks die Entwicklung des Leicht-Lkw mit Hybridantrieb weiter energisch voran.
Weltstadt London: quicklebendige Metropole mit Smogproblem
London ist nicht zufällig Schauplatz des bisher größten Flottenversuchs von Lkw mit Hybridantrieb in Europa. Mit rund acht Millionen Einwohnern in der Stadt und etwa 14 Millionen Einwohnern in der Region ist die britische Hauptstadt die größte Stadt in der Europäischen Union und einer der Metropolen dieser Welt. Die quick­lebendige Stadt gehört zu den bedeutendsten Finanz- und Handelszentren der Erde. In London existieren mehrere 10 000 Geschäfte und Märkte, große Ein­kaufspassagen und Kaufhäuser.
Typisch für London sind aber ebenso Inversionswetterlagen mit hohen NOx-Werten und einer entsprechenden gesundheitlichen Belastung für die Bevölkerung sowie ein hohes Verkehrsaufkommen trotz hervorragend ausgebauter Nahverkehrs­systeme. Zur Entlastung der Innenstadt hat London deshalb im Jahr 2003 eine City­maut eingeführt (London Congestion Charge) und vier Jahre später auf nunmehr 22 Stadtbezirke ausgeweitet. Entsprechende Gebiete sind durch Beschilderung mit einem großen „C“ im roten Kreis gekennzeichnet.
Canter Eco-Hybrid : Tag für Tag zuverlässig im Einsatz
Halbzeit für den Flottentest des Fuso Canter Eco Hybrid, doch keine Halbzeitpause für die zehn Leicht-Lkw: Sie sind unverändert täglich im Einsatz und legen im Monat jeweils zwischen rund 400 und 2800 km zurück. Zusammen haben sie in 18 Monaten mehr als eine Viertelmillion Kilometer absolviert. Eine der Erkenntnisse: Der Hybridantrieb läuft stabil. Das trifft sowohl auf die Zuverlässigkeit aller hybrid­spezifischen Komponenten einschließlich der hochmodernen Lithium-Ionen-Batterie zu, als auch für die Verbrauchswerte bei einem kontinuierlichen Einsatz.
Kraftstoff-Ersparnis rund 10 Prozent
Der Kraftstoffverbrauch beläuft sich über alle Fahrzeuge hinweg auf knapp 17 Liter/100 km. Aufgrund der technischen Modifikationen für den Einsatz in Europa fehlt zwar ein direkter Vergleich. Jedoch ermitteln Experten einen Minder­verbrauch von rund 10 Prozent Kraftstoff im Vergleich zu konventionellen Fahr­zeugen. Parallel dazu sinkt der CO2-Ausstoß der Lkw um den identischen Wert. Nicht zu vernachlässigen ist die Umweltschonung durch geringere Geräusch­emissionen.
Der Dieselverbrauch liegt ungeachtet verschiedener Einsätze in der Stadt und im Überlandbereich sehr konstant. Ursache ist der Hybridantrieb. Dies wird zum Beispiel bei der Analyse eines bei der Royal Mail eingesetzten Fahrzeugs deutlich. Die Einsatzzeit des Elektromotors beläuft sich hier bei Überlandfahrten mit Durch­schnittsgeschwindigkeiten zwischen 40 und mehr als 60 km/h auf 5-10 Prozent. Der Einsatz des Elektromotors ist unter diesen Bedingungen vergleichsweise gering. Im Stopp-and-Go-Verkehr der Londoner City sinkt die Durchschnitts­geschwin­digkeit auf rund 20 km/h. Die Support-Rate (Anteil des Elektromotors) klettert auf etwa 15 Prozent. Der Verbrauch dagegen steigt trotz des extrem anspruchsvollen Einsatzes dank des Hybridantriebs nur sehr moderat von etwa 15 l/100 km auf 17 l/100 km.
Europa und Japan : unterschiedliche Gegebenheiten
Die Kraftstoffersparnis im Londoner Flottenversuch liegt niedriger als bei den Serienfahrzeugen des Canter Eco Hybrid in Japan. Dort wird mit einem Minder­verbrauch innerhalb einer Spanne von zirka 10-30 Prozent kalkuliert. Ursache sind deutlich unterschiedliche Gegebenheiten: Während der Canter Eco Hybrid in Japan weit überwiegend mit 5,5 und 6,5 t zulässigem Gesamtgewicht eingesetzt wird, fahren in London aufgrund der landestypischen Anforderungen Ausführungen mit 7,5 t Gesamtgewicht. Auch fallen die Distanzen in Europa länger aus, ist der Straßenverkehr in den Metropolen Japans nochmals dichter und der Anteil des Betriebs im Leerlauf dort entsprechend höher.
Erkenntnisse aus London fließen in die nächste Hybrid-Generation ein
Auf Basis der Serienerfahrungen sowie des Flottentests in London arbeitet das Global Hybrid Center von Daimler Trucks in Japan bereits an der nächsten Generation des Canter Eco Hybrid. Blieb für den Flottenversuch in London der elektrische Teil des Hybridantriebs unverändert, so ist dann mit Rücksicht auf europäische Einsatzbedingungen mit Blick auf das höhere Gesamtgewicht, Geschwindigkeit und Leerlaufanteil ein stärkerer Elektromotor denkbar. Er würde eine höhere Support-Rate ermöglichen und damit tendenziell den Kraftstoff­verbrauch nochmals deutlich senken. Ein künftiger Canter Eco Hybrid sollte den von Kontinent zu Kontinent unterschiedlichen Gegebenheiten Rechnung tragen – eine rein europäische Applikation des Fuso Canter Eco Hybrid rückt in Reichweite.
Auch eine Start-Stopp-Einrichtung des künftigen Canter Eco Hybrid wird den Verbrauch nochmals spürbar um weitere rund 3-5 Prozent senken.
Weiterentwicklung des Canter Eco Hybrid schreitet rasch voran
Mit weiteren konkreten Schritten hat die Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) die Entwicklung des Serienmodells des Canter Eco Hybrid bereits vorangetrieben. Die Leistung des Verbrennungsmotors der japanischen Ausführung stieg durch Einsatz eines Turboladers mit variabler Turbinengeometrie auf 96 kW (130 PS). Gleichzeitig erweiterte MFTBC das Modellprogramm, unter anderem durch Varianten mit anderen Radständen.
Eine optimierte Steuerung des Hybridantriebs senkt den Kraftstoffverbrauch seitdem nochmals und verleiht dem Canter Eco Hybrid außerdem eine spürbare Steigerung der Performance. Die Entwickler erreichten dies durch eine Änderung der Antriebsstrang-Software und durch eine Verbesserung des Energie-Manage­ments.
Grundsätzlich sind die Antriebskomponenten jedoch seit nunmehr knapp vier Jahren unverändert und haben sich in der Praxis außerordentlich gut bewährt. Im Wettbewerbsvergleich gilt der Fuso Canter Eco Hybrid darum nicht nur in seinem Heimatland Japan sowohl technisch als auch in seiner Haltbarkeit und der Kraft­stoffersparnis als Maßstab.
Bald 1000 Einheiten des Canter Eco Hybrid gefertigt
Deshalb erzielt der Fuso Canter Eco Hybrid unter den leichten Lkw mit Hybrid­antrieb herausragende Erfolge. Im Juli 2006 in Japan als „sauberster Leicht-Lkw der Welt“ eingeführt, sind seit Beginn der Serienfertigung bisher fast 1000 Einheiten vom Band gelaufen, mit stetig steigender Tendenz. Allein im vergangenen Jahr wurden trotz weltweiter Wirtschaftskrise 270 Canter Eco Hybrid verkauft. Der Canter Eco Hybrid erfüllte als erster Leicht-Lkw die seit 2007 gültigen strengen Abgasbestimmungen in Japan.
Exporterfolge in Asien, Europa und Australien
Inzwischen ist der Canter Eco Hybrid weit über Japan hinaus im Einsatz. Neben den zehn Fahrzeugen des Flottenversuchs in London liefert MFTBC in diesem Jahr Serienfahrzeuge nach Irland, Hongkong und Australien. In Europa wird damit erstmals ein serienmäßiger Hybrid-Lkw ausgeliefert. Abnehmer von zehn Fahr­zeugen ist zum Beispiel Irlands führender Stromversorger, das Electricity Supply Board (ESB) in Dublin. ESB verwendet die Fahrzeuge für den Kundenservice sowie zur Instandhaltung der Infrastruktur. Die serienmäßigen Canter Eco Hybrid entsprechen den japanischen Fahrzeugen und erreichen im Gegensatz zu den Fahrzeugen in London ein zulässiges Gesamtgewicht von 6,5 t. Die Motoren entsprechen dem japanischen Abgasstandard JP05. Er ist, abgesehen von anderen Messverfahren und einem anderen Profil, etwa vergleichbar mit der europäischen Abgasrichtlinie Euro 4. Für die Zulassung der japanischen Hybrid-Lkw hat die irische Regierung eine Sondergenehmigung erteilt.
Für weitere 25 Fuso Canter Eco Hybrid liegt ein Auftrag aus Australien vor – der bislang größte Auftrag für den Canter Eco Hybrid außerhalb Japans. Die Fahrzeuge werden zurzeit an das Expressfracht-Unternehmen Star Track Express mit Sitz in Gordon bei Sidney geliefert. Es handelt sich ebenfalls um Canter Eco Hybrid aus japanischer Serienfertigung mit 6,5 t zulässigem Gesamtgewicht. Zwei weitere Canter Eco Hybrid wurden nach Hongkong ausgeliefert. Somit setzt MFTBC erfolg­reich die angekündigte Strategie um, den Export mit Hybridfahrzeugen im Laufe dieses Jahres sukzessive auszudehnen.
Prädestiniert für Kurzstrecken in Ballungsräumen
Als leichter Lkw mit einem Gesamtgewichtsspektrum von 5,5 bis 6,5 t und kompakter Bauweise ist der serienmäßige Canter Eco Hybrid prädestiniert für den Einsatz auf Kurzstrecken, wie sie für den Betrieb in Metropolen und Ballungs­räumen typisch sind. Ob klassischer Verteiler-Lkw mit Kofferaufbau im Trocken­fracht-Einsatz, ob Lkw im temperaturgeführten Einsatz zur Belieferung mit Frisch­dienst- und Gefriergut, ob als Baustellenfahrzeug oder im Vermietgewerbe: Der Fuso Canter deckt das gesamte Spektrum der Güterverteilung im Kurzstrecken- und stadtnahen Einsatz ab.
Er bewegt sich damit überwiegend in umweltsensiblen Regionen. Die dort tätigen Fuhrparks räumen in ihren Umwelt-Bestrebungen dem Thema Reduzierung von Emissionen Priorität ein. Dies belegen einige Beispiele aus den acht Fuhrparks des Londoner Flottenversuchs mit dem Canter Eco Hybrid.
Royal Mail: weniger Dieselverbrauch, weniger Kosten
Die Royal Mail etwa nennt in ihrem jährlichen Umwelt- und Sozialbericht (Corporate Social Responsibility) unter anderem die gesamten CO2-Emissionen des Unter­nehmens, den Kraftstoffverbrauch aller Fahrzeuge und den Anteil der regenerativen Energie am Gesamtenergieverbrauch. Die mehr als 33 000 Fahrzeuge der Flotte legen zusammen im Jahr rund 600 Millionen Meilen (eine Milliarde Kilometer) zurück und verbrauchen 140 Millionen Liter Kraftstoff. Diese Zahlen geben ein­drucksvoll wieder, dass verbrauchsreduzierende Maßnahmen sowohl die Umwelt schonen als auch die Betriebskosten senken. Durch Kraftstoff sparende Maß­nahmen reduzierte die Royal Mail zum Beispiel im vergangenen Jahr den Diesel­verbrauch um rund 2,5 Millionen Liter und parallel dazu den Ausstoß an klima­schädlichem CO2 um etwa 7000 t.
Der Canter Eco Hybrid ist bei der Paketdienst-Tochter Parcelforce im Einsatz. Er sammelt und verteilt in East London Pakete. Er läuft dabei rund 15 Haltepunkte an. Außerdem fährt der Canter Eco Hybrid auf seiner Tour sechs Unternehmen an und nimmt dort Postwurfsendungen auf. Wenn notwendig, wird der Lkw auch für Über­landfahrten zum Coventry Hub in Nähe des Flughafens eingesetzt.
Scottish and Southern Energy: Effektivität und CO2-Bilanz verbessert
Das Energie-Unternehmen betrachtet seine Canter Eco Hybrid als intelligente und umweltfreundliche Lösung. Das Unternehmen setzt Monteure für vielfältige Arbeiten im Bereich Energieversorgung in und um London ein. Der Canter Eco Hybrid transportiert das notwendige Material zum jeweiligen Einsatzort. Er spart auf diese Weise zahlreiche Fahrten zum Depot, erhöht die Effektivität der Monteure und verbessert die CO2-Bilanz, den „ carbon footprint“ des Unternehmens.
DHL: klimaneutraler Versand von Briefen und Päckchen
Deutsche Post DHL bietet seit mehreren Jahren mit dem Projekt „GoGreen“ in 20 europäischen Ländern sowie 17 Staaten der Region Asien/Pazifik einen klima­neutralen Versand von Briefen und Päckchen an. DHL errechnet die transport­bedingten CO2-Emissionen und fördert im entsprechenden Maßstab emissions­mindernde Projekte in aller Welt. Allein in Deutschland versendet DHL auf diese Weise mehr als 100 Millionen Briefe im Jahr klimaneutral. Ende 2008 eröffnete das Unternehmen in Wakefield/Großbritanien mit dem Distributionslager für einen Telekommunikationsanbieter das erste klimaneutrale Lager in Großbritannien. Im Pilotprojekt „SmartTruck“ senkte DHL Express 2009 in Berlin mit Hilfe einer neu entwickelten dynamischen Tourenplanung Kraftstoffverbrauch, Zeiteinsatz und damit Kosten im Expressdienst. In Zusammenarbeit mit DHL erprobt Daimler Trucks an mehreren Standorten in Deutschland den Mercedes-Benz Atego mit Hybridantrieb.
Tesco gibt Kunden Tipps zur Reduzierung des CO2-Emissionen
Die Handelskette Tesco senkt nicht nur die CO2-Emissionen im eigenen Unter­nehmen, sie unterstützt auch ihre Kunden bei der Reduzierung des Energie­verbrauchs. Sie können bei umweltgerechtem Verhalten mit einer besonderen Clubkarte „grüne Punkte“ sammeln. Tesco will „grüne“ Technologien aus ent­wickelten Ländern in Schwellenländer transformieren. Das Programm „Buy one, get one free – later“ ermöglicht Konsumenten, kostenlose frische Produkte erst später bei tatsächlichem Bedarf zu ordern.
Der Canter Eco Hybrid fährt täglich im Frischdiensteinsatz von einem Verteil­zentrum im nördlichen London ins Zentrum der Stadt. Der 60 Meilen (100 Kilo­meter) lange Rundkurs ergibt eine jährliche Fahrleistung von 22 000 Meilen (37 000 Kilometer). Tesco wirbt mit dem Canter Eco Hybrid für seine Umweltziele.
TNT: auf dem Weg zum klimaneutralen Unternehmen
Der global tätige Post- und Expressdienst TNT ist nach dem weltweiten Umwelt­standard ISO 14001 zertifiziert. TNT veröffentlicht seine CO2-Emissionen nach dem internationalen Standard „Greenhouse Gas Protocol“, an dem sich Unternehmen, Organisationen und Regierungen orientieren. TNT will, so ein Langzeitziel, als erstes Unternehmen seiner Branche klimaneutral arbeiten. Der Fuhrpark von 14 500 Fahr­zeugen spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle, denn er erzeugt 28 Pro­zent der CO2-Emissionen des Unternehmens. Mit Netzoptimierung, Fahrer­schulung, alternativen Kraftstoffe und Fahrzeugtechnologie will TNT sein an­spruchsvolles Ziel erreichen. Eine große Rolle spielt dabei Hybridantrieb. Im Expressdienst hat das Unternehmen den Kraftstoffverbrauch seiner Transporter und Leicht-Lkw bis 7,5 t Gesamtgewicht innerhalb von nur einem Jahr um rund 5 Prozent senken können.
Ringway: Hybrid-Lkw mit elektrisch betriebenem Kippaufbau
Als eines von drei Unternehmen pflegt und erhält Ringway im Auftrag von Transport for London die Straßen der Metropole. Der Canter Eco Hybrid von Ringway ist mit einem elektrisch angetriebenen Kippaufbau ausgestattet. Der Canter transportiert Werkzeug und Material, das Werkzeug ist sicher und geschützt in einem Staukasten zwischen Fahrerkabine und Aufbau untergebracht. Ein Ladekran erleichtert das Be- und Entladen. Überwiegend im Zentrum Londons eingesetzt, ist der Canter Eco Hybrid ein ideales Beispiel für die Reduzierung der CO2-Emissionen in der ersten Umweltzone des Landes.
Amey: Nebenabtrieb elektrisch statt mechanisch
Auch Amey gehört zu den Vertragspartnern von Transport for London. Das Unter­nehmen ist für die Straßenerhaltung im nördlichen London verantwortlich. Der Canter Eco Hybrid verfügt ebenfalls über einen Kippaufbau. Er befördert Material und Werkzeug für die Reparatur von Straßen und Fußwegen. Der innovative Aufbau verringert durch sein Design und sein Sicherheitszubehör die Gefahr von Arbeits­unfällen. Aufgrund der Kraftübertragung wurde der konventionelle Nebenabtrieb gegen ein elektrisches Antriebsaggregat ausgetauscht.
Drastische Senkung der CO2-Emissionen als Ziel
Alle Unternehmen verbindet, dass sie ihre CO2-Emissionen in den kommenden Jahren mit ambitionierten Programmen um bis zu 30 Prozent senken wollen. Das reduziert schädliche Emissionen drastisch, schont Ressourcen und kann in vielen Fällen die Kosten senken. Speziell bei Expressdiensten und im Verteilerverkehr kommt ein Imagegewinn hinzu: Umweltschonender Transport gehört inzwischen zu den Pluspunkten bei Gewinnung neuer Aufträge.
Zehn Canter Eco Hybrid bei acht Kunden im Großraum London
Der Testbetrieb in Großbritannien erfolgt mit zehn Canter Eco Hybrid bei den acht Kunden Amey, DHL, Hill Hire, Ringway, Royal Mail, Scottish and Southern, Tesco und TNT. Der Kundeneinsatz begann im August 2008 und ist auf drei Jahre angesetzt. Bei der Auswahl der Versuchspartner wurde darauf geachtet, möglichst unterschiedliche Kundenbedürfnisse an ein Nutzfahrzeug im Verteilerverkehr einzubeziehen.
Die große Streuung an Fahrzeugen und Einsätzen führt zu vielfältigen Erfahrungen mit dem Canter Eco Hybrid in London. Während beispielsweise die Lkw der Logistikunternehmen bei der Paketauslieferung viel im Stopp-and-Go-Verkehr unterwegs sind, verkehren Lkw von Handelsketten regelmäßig zwischen Zentrallager und Supermärkten.
Auch die stark differierenden Aufbauten deuten auf sehr unterschiedliche Einsatz­bedingungen hin. Verwendung finden überwiegend Kofferaufbauten unterschied­licher Größe, aber auch zwei Kipper mit Ladekran sowie ein Isolierkoffer mit Kälteanlage für den temperaturgeführten Transport sind im Einsatz. Für den laufenden Betrieb der Hybrid-Lkw stehen den Kunden zwei auf Hybrid-Anwendungen spezialisierte Mercedes-Benz Servicecenter im Großraum London zur Verfügung.
Intensive Fahrzeug-Überwachung
Die zehn Canter Eco Hybrid legen im Großraum London pro Monat zwischen 400 und 2800 km zurück. Flotten-Managementsysteme zeichnen fortlaufend alle relevanten Daten auf. Zu den Parametern zählen Kraftstoffverbrauch, Motor­drehzahl, Durchschnittsgeschwindigkeit, Anteil des Hybridbetriebs mit Einsatz des Elektromotors, Beschleunigung, Gaspedalstellung, Schaltvorgänge oder die Einsatz­häufigkeit der einzelnen Gänge. Die Überwachung und Auswertung der Daten erfolgt fortlaufend durch das Global Hybrid Center von Daimler Trucks in Japan.
In Japan angesiedelt: Global Hybrid Center von Daimler Trucks
Dieses Global Hybrid Center (GHC) von Daimler Trucks bei MFTBC (Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation) angesiedelt. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren großes Know-how bei der Entwicklung dieser Antriebstechnik erworben. Das GHC wurde am 1. August 2008 gegründet. Es bündelt die weltweiten Hybrid­aktivi­täten und Erkenntnisse von Daimler Trucks mit den Marken Mercedes-Benz, Fuso und Freightliner und treibt deren schnelle Umsetzung voran. Leiter des GHC ist Fumio Akikawa. Dank des GHC werden Synergien genutzt und gemeinsame Stra­tegien konsequent umgesetzt. So genannte „local application center“ übernehmen dann in den einzelnen Märkten vor Ort die Anpassung und Umsetzung für die einzelnen Marken und Fahrzeuge.
Nachweis der Kompetenz von MFTBC und dem Global Hybrid Center von Daimler Trucks ist unter anderem der Canter Eco Hybrid. Im Sommer 2006 in Japan eingeführt, feierte er seine Europa-Premiere anlässlich der Auftaktveranstaltung der Initiative „Shaping Future Transportation“ der Daimler AG im November 2007 in Stuttgart und wurde inzwischen fortlaufend weiterentwickelt.
Zwei Technologien miteinander verbunden
Für den größten Flottentest von Hybrid-Lkw in Europa hat MFTBC die Fahrzeuge in Kleinserie produziert und nicht nur zwei Antriebs-Technologien miteinander verbunden, sondern auch die Technik zweier Lkw-Klassen und Kontinente. Beläuft sich das zulässige Gesamtgewicht des Canter Eco Hybrid in Japan gemäß den dortigen Gepflogenheiten in aller Regel auf 5,5 t bzw. 6,5 t, so basieren die Fahr­zeuge für den Kundenversuch in Großbritannien auf schwereren Modellen des Canter mit dem dort gängigen zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 t. Zu diesem Zweck ist das 7,5-Tonnen-Serienfahrzeug Fuso Canter für Europa um Hybrid­komponenten erweitert worden: Der Antriebsstrang der Fahrzeuge entspricht in seinem technischen Zuschnitt dem japanischen Canter Eco Hybrid. Die Fahrzeuge sind auf die europäischen gesetzlichen Anforderungen abgestimmt. Dies gilt ebenfalls für die Motoren, die europäische Abgasbestimmungen erfüllen.
Aufbau nach der einheitlichen Hybrid-Architektur von Daimler Trucks
Der Aufbau des Hybridantriebs des Canter Eco Hybrid entspricht der von Daimler Trucks als optimal für Lkw ermittelten Konfiguration auf diesem Gebiet. Es handelt sich um einen parallelen Hybrid. Er passt am besten zum technischen Aufbau des Antriebsstrangs im Lkw und bietet zudem deutliche Kostenvorteile bei der Anschaffung. Der Elektromotor wird hinter dem Verbrennungsmotor und der Kupplung, aber vor dem Getriebe angeordnet. Vorteil: Beide Motoren können den Lkw einzeln oder gemeinsam („parallel“) antreiben.
Die Architektur erlaubt prinzipiell rein elektrisches Fahren und ermöglicht Rekuperation (Rückgewinnung der Bremsenergie), „Boosten“ durch den Elektro­motor sowie eine Optimierung der Kennlinie des Dieselmotors. Sie hat sich als bester Kompromiss aus Bauaufwand, Abmessungen, verfügbarem Raum, Leistungsfähigkeit und Gewicht herausgestellt. Hinzu kommen als zusätzliche Komponenten die Batterien zum Antrieb des Elektromotors, ein Inverter oder Spannungswandler sowie die Hybridsteuerung. Wegen der notwendigen Anpassungen an das Fahrzeug arbeitet der Verbrennungsmotor beim Canter Eco Hybrid jedoch im Leerlaufmodus mit.
Kompakter Dieselmotor im 7,5-Tonner
Basis des Antriebs ist ein Vierzylinder-Dieselmotor mit 3,0 l Hubraum. In der Ausführung für Japan belief sich seine Leistung ursprünglich auf 92 kW (125 PS) bei 3200/min und das Drehmoment erreichte 294 Nm bei 1700/min. Der Ver­brennungs­motor verfügt über Abgasrückführung und einen Partikelfilter. Im Rahmen der Umrüstung auf europäische Abgasbestimmungen sowie in Anbetracht des deutlich höheren zulässigen Gesamtgewichts von 7,5 t wurde die Leistung auf 107 kW (145 PS) bei 3200/min und das maximale Drehmoment auf 362 Nm bei 1700/min angehoben.
Damit der Canter Eco Hybrid weiterhin auch allein mit dem konventionellen Diesel­motor betrieben werden kann, verfügt er ebenfalls über Anlasser, Licht­maschine und Starterbatterien – alles ausgelegt für 24 V. Die Kraftüber­tragung übernimmt im Canter Eco Hybrid ein automatisiertes Fünfganggetriebe des Typs Inomat-II. Eine Konfiguration, die für leichte Lkw in Japan typisch, derzeit in Großbritannien jedoch nicht verfügbar ist. Das Steuergerät des Getriebes ist beim Canter Eco Hybrid ebenfalls für die Steuerung des Hybridsystems zuständig.
Schlanker Elektromotor, hochmoderne Lithium-Ionen-Batterien
Der Elektromotor zwischen Kupplung und Getriebe ist besonders schmal und deshalb Platz sparend gehalten. Der Drehstrom-Permanent-Magnet-Motor leistet maximal 35 kW (Dauerleistung 14,5 kW) und erreicht ein maximales Drehmoment von 200 Nm. Diese Werte gelten sowohl für die Ausführungen des Canter Eco Hybrid in Japan als auch in Großbritannien.
Der Elektromotor erhält seine Energie aus einem Satz hochmoderner Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 1,9 kWh. Die Batterien setzen sich aus zwei Modulen mit insgesamt 96 Zellen zusammen. Sie sind auf eine Lebensdauer von mindestens zehn Jahren und 300 000 km ausgelegt und geschützt in einem Behälter am Rahmen des Lkw in Fahrtrichtung links montiert. Auf dieser Seite ist ebenfalls der elektrische Umrichter angebracht. Dieser wandelt mittels Pulsweiten-Modulation Gleichstrom in Wechselstrom und umgekehrt.
Die Batterien werden durch Rückgewinnung von Bremsenergie gespeist, indem der Elektromotor beim Bremsen als Generator dient. Zur Verstärkung dieses Effekts kuppelt die Technik beim Bremsen aus, der Motor läuft ohne Last im Leerlauf und kann somit die Bremsenergie wieder vollständig einspeisen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Rahmens ist in Fahrtrichtung rechts die Kühlung der elektrischen Antriebseinheit vorgesehen.
Elektrisches Anfahren spart Kraftstoff und schon die Umwelt
Der Canter Eco Hybrid wechselt seinen Betriebsmodus abhängig von der Fahr­situation. Zum Anfahren wird der Elektromotor genutzt, die Kupplung zum Dieselmotor bleibt geöffnet. Er läuft im Leerlaufbetrieb zur Versorgung der kon­ventio­nell betriebenen Nebenaggregate mit. Deshalb setzt sich der Canter Eco Hybrid sehr leise und nahezu abgasfrei in Bewegung. Der Canter Eco Hybrid profitiert beim Anfahren von der Leistungsfähigkeit des Elektromotors, dessen volles Drehmoment konstruktiv bedingt bereits ab Stillstand zur Verfügung steht.
Bei starker Beschleunigung schaltet sich der Dieselmotor durch das Schließen der Kupplung zu. Er übernimmt den Antrieb komplett, wenn der Lkw seine Transport­geschwindigkeit erreicht hat und in der Ebene mit gleichmäßigem Tempo dahinrollt. Bei Bergabfahrt dient der Elektromotor als Generator und wandelt die Brems­energie in Strom um, der in den Batterien gespeichert wird. Ebenfalls vorgesehen ist eine automatische Start-Stopp-Funktion, die in der japanischen Ausführung serienmäßig verbaut ist und für eine künftige europäische Variante im nächsten Entwicklungsschritt realisiert werden soll.
Canter mit Dieselmotor und Euro 5/EEV ebenfalls weiterentwickelt
Parallel zum Fuso Canter Eco Hybrid entwickelt MFTBC ebenfalls den Canter mit Dieselmotor weiter. In Europa im Werk Tramagal/Portugal gefertigt, kommt er hier inzwischen mit einem neuen Dieselmotor zum Einsatz. Das Aggregat leistet aus ebenfalls 3,0 l Hubraum in drei Leistungsstufen zwischen 96 kW (130 PS) und 129 kW (175 PS). Die Kraftübertragung erfolgt durch ein mechanisches Sechs­ganggetriebe mit Joystick-Schalthebel im Armaturenbrett. Bisher nach Euro 5 eingestuft, erreicht der Canter seit Februar serienmäßig die Abgasstufe EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle). Diese zurzeit anspruchsvollste freiwillige Abgasstufe unterbietet der Canter ohne Mehrverbrauch und ohne Mehrkosten gegenüber dem Canter mit Euro 5.
Der europäische Fuso Canter feiert 2010 Geburtstag
Der Canter feiert in diesem Jahr außerdem Geburtstag: Die Fertigung des Canter für Europa startete vor 30 Jahren im Jahr 1980 im Werk Tramagal/Portugal, rund 150 Kilometer nordöstlich von Lissabon gelegen. Von hier aus wird der Canter inzwischen in mehr als 30 Länder Europas ausgeliefert. Seit 2003 ist der Fuso Canter Teil der Produktpalette von Daimler Trucks.
In Japan wird der Fuso Canter sogar seit 1963 gefertigt, inzwischen in der siebten Generation. Er ist die mit Abstand meistverkaufte Baureihe von MFTBC, einem der erfolgreichsten Lkw-Hersteller Asiens.
Daimler weltweit führend bei Antriebssystemen
Weit mehr als 10 000 Lkw, Omnibusse und Transporter von Daimler Trucks, Daimler Buses und Daimler Vans sind täglich auf den Straßen der Welt mit alter­nativem Antrieb unterwegs. Ob mit Hybridantrieb die Stadtlinienbusse von Orion und die Lkw und Van-Chassis von Freightliner in Nordamerika, ob der Leicht-Lkw Fuso Canter Eco-Hybrid und der Stadtlinienbus Fuso Aero Star Eco Hybrid in Japan – sie alle haben ihre technische Reifeprüfung erfolgreich bestanden.
Gleiches gilt für Ausführungen mit Erdgasantrieb von Mercedes-Benz Sprinter, Citaro und Econic, von Freightliner Van-Chassis, Fuso Canter, Fighter und Aero Star CNG sowie weitere Antriebssysteme. Kein Hersteller der Welt hat mehr Nutzfahr­zeuge mit Alternativantrieb produziert. So ist zum Beispiel Orion mit bisher rund 3000 Stadtlinienbussen der weltweit führende Hersteller von Hybridbussen.
Hybridantrieb als Schlüsseltechnologie für emissionsfreies Fahren
Und doch ist dies erst der Anfang. In Serie gehen jetzt der Mercedes-Benz Atego BlueTec Hybrid und der Citaro G BlueTec Hybrid. Eine erste Kleinserie des neuen Citaro FuelCell Hybrid ebnet gar den Weg zum emissionsfreien Fahren, den seit dem Jahr 2002 bereits drei Dutzend Citaro mit Brennstoffzellenantrieb auf drei Kontinenten mit zusammen rund 2,5 Millionen Kilometer Fahrtstrecke gewiesen haben. Gleiches gilt für den Mercedes-Benz Vito mit Elektroantrieb, der in diesem Jahr in einer Serie von 100 Fahrzeugen aufgelegt wird.
Alle Fahrzeuge bewähren sich täglich im Kundeneinsatz
Zu den wesentlichen Faktoren zählt dabei, dass es sich jeweils nicht etwa um isolierte Versuchsfahrzeuge in klinischen Tests handelt, sondern dass diese und weitere Fahrzeuge alle im realen Einsatz von Kunden betrieben werden und damit in der täglichen Praxis ihre Alltagstauglichkeit beweisen.
Gemeinsame Entwicklungen über Kontinente hinweg
Aus den praktischen Erfahrungen über Kontinente hinweg sind gemeinsame Entwicklungen entstanden. So haben sich die Ingenieure von Daimler Trucks, ungeachtet verschiedener Aggregate für verschiedene Fahrzeuggrößen und Fahrzeugmarken, für eine gemeinsame Architektur des Hybridantriebs entschieden. Mit Blick auf Kosten, Effizienz, Zuverlässigkeit und die technischen Rahmen­bedingungen konzentriert sich Daimler Trucks in allen Fahrzeugen auf einen parallelen Hybridantrieb mit einer identischen Konfiguration. Die Koordination der Entwicklung übernimmt das in Japan bei MFTBC angesiedelte Global Hybrid Center.
Die gänzlich anderen Gegebenheiten speziell bei Stadtomnibussen führten bei Daimler Buses zu einer Grundsatzentscheidung für einen seriellen Hybridantrieb sowohl in den USA als auch in Europa und Japan.
Lithium-Ionen-Batterien als fortschrittliche Speichertechnik
Mit Blick auf die Technik setzen Daimler Trucks und Daimler Buses beim Energie­speicher für Hybridfahrzeuge auf Lithium-Ionen-Batterien. Diese Batterietechnik zeichnet sich durch eine besonders hohe Energiedichte und ein hohes Entwick­lungspotenzial aus. Die Zusammenarbeit über Kontinente hinweg zeigt sich zum Beispiel bei der Auswahl des gemeinsamen Lieferanten für Batterien für die aktuellen Hybridbusse von Orion und Mercedes-Benz.
Mit modernen Lithium-Ionen-Batterien scheint das Problem der Stromspeicherung gelöst, bisher ein großes Handicap von Hybridfahrzeugen. Lithium-Ionen-Batterien verbinden hohe Leistungsdichte mit großer Speicherkapazität. Gleichzeitig verkraften sie häufige und schnelle Lade- und Entladezyklen. Ziel ist, dass sie die Lebensdauer eines Fahrzeugs erreichen.
Fachleute sagen dem Hybridantrieb durchweg eine große Zukunft voraus. Die hohe Zuverlässigkeit der Komponenten, unveränderter Wartungsaufwand trotz zusätz­licher Aggregate sowie die Umweltfreundlichkeit durch erheblich niedrigeren Kraftstoffverbrauch, der leise Betrieb im Elektromodus sowie emissionsfreies Fahren auf kurzen Strecken gehören zu den eindeutigen Vorteilen. Der günstige Kraftstoffverbrauch führt automatisch zu niedrigen Emissionen von CO2. Ebenso wird die Belastung durch Feinstaub deutlich vermindert. Damit bildet der Hybridantrieb die ideale Schlüsseltechnologie auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren.
BlueTec-Dieseltechnologie: wirtschaftlich und umweltschonend
Davon unbeeinflusst treibt Daimler auf allen Kontinenten parallel zum Hybrid- und Elektroantrieb die Weiterentwicklung des Dieselmotors zu noch größerer Wirt­schaft­lichkeit und Umweltschonung voran. Markantes Beispiel dafür ist die Einführung der BlueTec-Dieseltechnologie. Im Jahr 2005 in Europa eingeführt, hat sie sich inzwischen in einer hohen sechsstelligen Zahl von Lkw und Omnibussen bewährt. Seit Jahren auch in Japan erfolgreich, setzt sich die BlueTec-Diesel­technologie mit ihren unbestrittenen Vorzügen nun auch in Nordamerika durch.
Fuso Canter Eco Hybrid “Royal Mail”
Technische Daten
Herkunft
Japan
Bauart/Aufbau
Fahrgestell mit Kofferaufbau
Zul. Gesamtgewicht
7,5 t
Länge/Breite/Höhe
Aufbau: 6 400/2 200/2 200 mm
Fahrgestelltragfähigkeit
3,6 t
Antrieb
Paralleler Hybridantrieb, dieselelektrisch
Dieselmotor
4-Zylinder-Reihenmotor 4M42 T2, Abgasstandard Euro 4, Hubraum 2 977 cm³, Leistung 107 kW (145 PS) bei 3 200/min, max. Drehmoment 362 Nm bei 1 700/min
Elektrischer Antrieb
Drehstrom-Permanent-Magnet-Motor, max. Leistung 35 kW, Generatorleistung 35 kW, Lithium-Ionen-Batterien, Kapazität 1,9 kW/h
Getriebe
Inomat-II, automatisiertes 5-Gang-Getriebe

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