Feierliche Grundsteinlegung zur Werkserweiterung „Synchrone Fabrik“ am Standort Mannheim

Stuttgart/Mannheim , 02.10.2007
  • Höhere Effizienz und Produktivität durch optimierte Montage- und Logistikprozesse im gesamten Werk
  • Bis 2009 Investitionen in Höhe von insgesamt 150 Mio. Euro
Stuttgart/Mannheim – Heute haben Günther Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeisters der Stadt Mannheim, Andreas Renschler, im DaimlerChrysler Vorstand zu­ständig für die Truck Group, sowie Hermann Doppler, Leiter der welt­weiten Lkw-Motorenproduktion, feierlich die Baumaßnahmen für die neue „ Synchrone Fabrik“ im Werk Mannheim mit der Grundsteinlegung gestartet.
Zur so genannten „Synchronen Fabrik“ gehören der Bau einer inte­grierten Montage- und Logistikhalle, neue Maschinentechnologien sowie weitere Infrastrukturprojekte, mit denen die Zukunftsfähigkeit des Motorenwerks abgesichert wird. Nun sollen zügig die ersten Rohbauten errichtet werden. Der Aufbau des neuen Gebäudes wird bis Ende 2008 erfolgen. Die Installation der Montageeinrichtungen sowie der Betriebsanlagen ist bis Ende 2009 abgeschlossen.
„Mit der Investition von 150 Mio. Euro in das Zukunftsprojekt ‚Synchrone Fabrik’ stellen wir sicher, dass wir in Mannheim künftig bei gleichbleibend hoher Qualität noch effizienter arbeiten“, betonte Andreas Renschler an­lässlich der Grundsteinlegung. Kurze Wege, klaren Strukturen und ein optimal abgestimmter Montage- und Produktionsprozess würden zu einer deutlich erhöhten Produktivitätssteigerung beitragen und das Werk zu einem der effizientesten in der Branche machen. So werde Mannheim auch zukünftig eine zentrale Rolle im Produktionsnetzwerk der Truck Group spielen und die neuen Motoren für mittelschwere und schwere Lkw produzieren.
Günther Oettinger, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg: „Mit der Entscheidung für den Neubau und die Neuordnung der Motoren­produktion, sowie die umfangreichen Investitionen im Bereich der Gießerei wird der Standort Mannheim erheblich gestärkt, die Wett­bewerbs­fähigkeit bleibt auch langfristig gesichert.“ Oettinger fuhr fort: „Das Land setzt alles daran, dass auch das Automobil des 21. Jahrhunderts die maßgebliche Handschrift baden-württembergischer Ingenieure tragen kann - denn es ist zu einer baden-württembergischen Leidenschaft geworden, die besten Automobile der Welt zu bauen!“
„Mit dem Neubau wird aus dem traditionsreichen Mannheimer Werk auch eines der modernsten im Daimler-Konzern“, ergänzte der Standort­verant­wortlichen Hermann Doppler. „Und für die Region ist dies ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze vor Ort,“ so Doppler weiter.
Bei dem Bauprojekt standen Emissions- und Umweltaspekte von Anfang an im Vordergrund. Schon bei der Planung der Werkserweiterung wurde verstärkt darauf geachtet, das umliegende Wohngebiet durch geänderte Lkw-Zufahrts­wege von Emissionen und Verkehr zu entlasten. Das neue Gebäude soll zudem als Schallriegel wirken.
Das DaimlerChrysler Motorenwerk Mannheim hat im Jahr 2006 rund 400.000 Motoren und 107.000 Tonnen Guss hergestellt. In diesem Jahr hat das Unternehmen bereits in neue Fertigungsanlagen in der Gießerei, der Zerspanung und der Nockenwellenproduktion investiert. Derzeit sind am Standort rund 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Motorenwerk sowie bei der EvoBus GmbH beschäftigt.

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