Fahrerlager-Geschichten – Stefan Wendl: „Wir sehen uns gut aufgestellt, um in allen Bereichen nach Meisterschaften und Einzelerfolgen zu greifen“

28.
Februar 2018
Stuttgart

Mit Siegen und Top-Platzierungen in Dubai, Daytona und Bathurst hat das Jahr für Mercedes-AMG Motorsport bereits sehr vielversprechend begonnen. Gute Vorzeichen für eine erfolgreiche GT-Saison 2018 findet auch Stefan Wendl. Der Leiter des Mercedes-AMG Customer Racing Programms wirft einen Blick auf die bevorstehenden Highlights.

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Newssplitter

EQ Power+: Im vergangenen Jahr erhielt der Formel 1-Silberpfeil eine brandneue Namensbezeichnung, die nun von seinem Nachfolger fortgesetzt wird: dem Mercedes-AMG F1 W09 EQ Power+. Aber wofür steht dieser Name eigentlich? Mit der Bezeichnung EQ Power+ und seiner hochmodernen Hybrid Power Unit steht das Formel 1-Auto an vorderster Front der zukünftigen Mercedes-AMG Modellpalette. Schließlich ist die Formel 1 der perfekte Prüfstand für neue Technologien, die irgendwann auch in Straßenautos zum Einsatz kommt. Die Formel 1 stellt die Hybridtechnik auf den härtesten Rennstrecken der Welt auf die Probe und das bei enormen Geschwindigkeiten und schwierigen Bedingungen.  Ein Beispiel dafür, wie Formel 1-Technik die Zukunft des Motorsports und der Automobiltechnologie im Allgemeinen vorantreibt.

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DTM-Testauftakt: Es ist wieder soweit: In dieser Woche heulen endlich wieder die DTM-Motoren auf. Nach dem Fitnesscamp in La Manga geht es für das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team vom 01.-03. März zu den ersten Testfahrten des Jahres im italienischen Vallelunga. Im Cockpit eines Mercedes-AMG C 63 DTM nehmen dabei abwechselnd Lucas Auer, Gary Paffett und DTM-Rückkehrer Pascal Wehrlein Platz.

3 Fragen an Stefan Wendl

Stefan, der Jahresauftakt 2018 war sehr vielversprechend. Doch jetzt geht die Motorsportsaison erst richtig los. Was sind die Highlights aus Sicht des Mercedes-AMG Customer Racing Programms und welche Ziele habt ihr Euch gesteckt?

Stefan Wendl: Zunächst freue ich mich natürlich über den erfolgreichen Start unserer Customer Racing Teams in die neue Saison. Dubai zu gewinnen, war absolut großartig – ein Sieg beim ersten 24-Stunden-Rennen des Jahres hat immer eine gewisse Signalwirkung. In Daytona und Bathurst haben unsere Fahrzeuge auch um den Sieg gekämpft und konnten wichtige Meisterschaftspunkte für die Intercontinental GT Challenge beziehungsweise für die IMSA WeatherTech SportsCar Championship sammeln.

Was 2018 angeht, haben wir die vergangenen Wochen und Monaten dazu genutzt, um unsere Produkte und das gesamte Programm weiter zu perfektionieren. Wir haben viele gute Gespräche geführt und konnten starke neue Einsatzteams von uns überzeugen. Mit unseren Mercedes-AMG Performance Teams werden wir in diesem Jahr natürlich wieder beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring angreifen. Daneben wollen wir in der IMSA alle Läufe des North American Endurance Cups bestreiten. Einen weiteren Fokus richten wir auf die Intercontinental GT Challenge, wo nach unseren Erwartungen die besten GT3-Teams und -Hersteller aufeinandertreffen werden. Dabei sehen wir uns gut aufgestellt, um in allen Bereichen nach Meisterschaften und Einzelerfolgen zu greifen.

2018 ist das erste Jahr des Mercedes-AMG GT4. Was sind deine Erwartungen an die Debüt-Saison?

Stefan Wendl: Zunächst einmal möchten wir sicherstellen, dass jeder Kunde seinen Mercedes-AMG GT4 rechtzeitig zum Start seiner jeweiligen Saison erhält. Das ist gar keine so leichte Aufgabe, denn es gibt eine sehr breite Range an Rennserien und Einsatzoptionen für dieses Fahrzeug, so dass wir derzeit eine weitere Internationalisierung unseres Kundenportfolios erleben. Um den wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden, haben wir im Winter unseren Ersatzteil- und Ingenieur-Support in den USA und Australien breiter aufgestellt und werden ab 2018 auch in Asien bei ausgewählten Rennserien an der Rennstrecke mit Ersatzteilen und Ingenieuren für unsere Kunden da sein.

Die hohe Nachfrage nach dem Mercedes-AMG GT4 zeigt, dass die SRO mit ihrem Konzept richtigliegt. Darüber hinaus ist es eine schöne Bestätigung für die harte Arbeit, die unser Entwicklungsteam in dieses Projekt gesteckt hat. Zum Abschluss der Homologation stehen jetzt noch die offiziellen BoP-Tests der SRO in Paul Ricard an. Danach werden die Kundenteams mit unseren Fahrzeugen in allen GT4-Serien weltweit um Erfolge in ihren jeweiligen Klassen fahren.

Welche Veränderungen gibt es beim Fahrerkader von Mercedes-AMG Motorsport?

Stefan Wendl: Zuviel möchte ich noch nicht verraten, da wir erst Ende März unser offizielles Kickoff-Event mit den Fahrern veranstalten. Nur so viel vorweg: Auch hier waren wir im Winter nicht untätig und haben uns gezielt verstärkt. Nach seinen starken Leistungen 2017 in Spa und in Macau haben wir zum Beispiel Raffaele Marciello als neuen Mercedes-AMG Performance Fahrer aufgenommen. In dieser Funktion war er ja auch schon in Bathurst erfolgreich im Einsatz und liegt aktuell an zweiter Position der Intercontinental GT Challenge.

Social Media News

#HalloHalo: Zum Testauftakt hat sich sicher jeder schon einmal gefragt, wie es wohl ist, ein 2018er Formel 1-Auto mit dem neuen Halo zu fahren. So sieht die Sicht aus dem Cockpit des neuen Silberpfeils aus...

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#ErsteRunden: Valtteri Bottas durfte als erster Fahrer mit dem neuen F1 W09 EQ Power+ auf die Rennstrecke fahren. So erlebte er die ersten Minuten mit seinem neuen Auto.

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#Lackierung: Was steckt alles hinter der Lackierung eines Formel 1-Autos? Wie lange dauert es vom ersten Konzeptentwurf bis zum fertigen Produkt? Und: So viele Designs werden im Verlauf der Entwicklung verworfen...

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#DrivenByEachOther: Ein neues F1-Autos zu präsentieren ist niemals einfach! So ist es uns in 11 Schritten gelungen!

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  • Leiter Mercedes-Benz Motorsport Kommunikation / F1-Kommunikation
  • Tel: +44 1280 844484
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