Fahrerlager-Geschichten – Paul Di Resta: „Je mehr Autos im Feld sind, desto besser ist es“

25.
April 2018
Stuttgart

Die neue DTM-Saison 2018 steht in den Startlöchern: Paul Di Resta erklärt, wie sein Fahrplan bis zum Auftaktrennen aussieht und was er vom Abschiedsrennen für Mattias Ekström hält

  • Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams
  • 3 Fragen an Paul Di Resta
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Newssplitter

Auf nach Baku: Der Baku City Circuit gehört zu den neueren Austragungsorten im Formel 1-Rennkalender. Erst zum dritten Mal wird in dieser Saison ein Grand Prix auf dem Straßenkurs am Kaspischen Meer veranstaltet. Nachdem das Debüt 2016 beim Großen Preis von Europa stattfand, steht das Rennen seit 2017 als Großer Preis von Aserbaidschan im Kalender. Anders als im Vorjahr wird der Grand Prix nicht mehr Ende Juni, sondern schon Ende April ausgetragen. Das Team reist als Führender in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft nach Baku, wo am kommenden Wochenende der erste Saisonsieg gelingen soll. Bislang stehen für das Team in Baku zwei Pole Positions, zwei Podestplätze und ein Sieg zu Buche. Der Erfolg gelang Nico Rosberg bei der Premiere des Rennens im Jahr 2016. Im Vorjahr sicherte sich Valtteri Bottas in einem Fotofinish Platz zwei vor Lance Stroll.

Erfolgreiches Wochenende für Mercedes-AMG Customer Racing: Bei der Blancpain GT Series, die am vergangenen Wochenende in Monza ihre zweite Runde bestritt, konnten gleich zwei Mercedes-AMG GT3 Podiumsplätze in der Gesamtwertung erzielen. STRAKKA Racing (#43) fuhren in dem dreistündigen Rennen vom fünften Startplatz auf den zweiten Rang nach vorne und das Mercedes-AMG Team BLACK FALCON (#4) verbesserte sich vom sechsten Startplatz auf den dritten Gesamtrang. Beim ersten Endurance Cup-Lauf der Saison gab es zudem ein weiteres Doppelpodium im Silver Cup durch AKKA ASP (#90, P2) und BLACK FALCON (#6, P3). Und nicht zuletzt setzte sich AKKA ASP mit der #89 auch als Sieger im AM Cup durch.

Bei den 12-Stunden von Navarra fuhr PROsport Performance im Mercedes-AMG GT3 #85 auf den dritten Gesamtrang. Zwei weitere dritte Klassen-Plätze gab es für das Swiss Team (#15, A6-Am) und IDEC Sport Racing (#17, A6-Pro). Die amtierenden Champions der 24H Series, Hofor Racing, mussten sich nach der Pole Position mit Gesamtrang sieben (P4 Pro-Am) zufriedengeben. Der Mercedes-AMG GT4 von QSR Racing School wurde als erster in der GT4-Klasse (P16 gesamt) abgewinkt.

In der Spezial Tourenwagen Trophy auf dem Hockenheimring feierte Mario Hirsch einen erfolgreichen Start in die Saison. Bei seinem ersten Rennen im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 20 fuhr er in Lauf eins zunächst ein Klassenpodium ein (P5 gesamt), bevor er anschließend im zweiten Rennen auf Gesamtplatz zwei ins Ziel kam.

3 Fragen an Paul Di Resta

Paul, der Saisonstart steht kurz bevor. Wie sehen die letzten eineinhalb Wochen bis Hockenheim für Dich aus?

Paul Di Resta: Ganz normal, die Vorbereitungen laufen noch bis Montag voll durch. Die ganze Konzentration gilt der Performance des Autos. Nach dem Test in Hockenheim gab es noch einmal jede Menge zu tun. Jetzt sind wir heiß darauf, herauszufinden, wo wir genau im Vergleich zu unseren Konkurrenten stehen. Das Auto war beim Test gut zu fahren und ich hoffe, dass wir einen guten Saisonstart hinlegen werden.

In diesem Jahr sah Deine Saisonvorbereitung etwas anders aus, da Du auch schon in anderen Serien gefahren bist. Könnte die zusätzliche Rennpraxis ein Vorteil für Dich sein?

Paul Di Resta: Ich bin von Oktober bis April kein DTM-Auto gefahren, entsprechend bin ich froh, dass ich zumindest ein paar andere Rennen bestreiten konnte. Als Fahrer ist es immer schön, in einem Rennauto zu sitzen. Aber leider sind die Testmöglichkeiten in der DTM durch das Reglement stark eingeschränkt. Deshalb habe ich versucht, das Beste daraus zu machen.

Mattias Ekström absolviert in Hockenheim seine beiden Abschiedsrennen. Was hältst Du von der Idee?

Paul Di Resta: Es ist immer großartig, wenn jemand wie Mattias am Start steht. Er war für eine lange Zeit ein wichtiger Bestandteil der DTM. In meinen Augen ist es gut für die Meisterschaft. So lange sich ein Gaststarter richtig benimmt und es im Hintergrund keine Politik gibt, ist es super. Je mehr Autos im Feld sind, desto besser ist es. Auf ihm lastet eine Menge Druck, da er ohne Testfahrten nur für ein Rennwochenende zurückkommt. Aber für mich verändert sich dadurch nichts. Mein Ziel vor einem Rennwochenende ist es immer, alle anderen zu schlagen - egal, ob es 17 oder 18 Autos sind.

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