Diesel in Motorsport, Forschungsfahrzeugen und Rekordwagen

1923 – Lkw-Testfahrt von Stuttgart nach Berlin und zurück

Zehn Tage braucht der neue Lastwagen der Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) im September 1923 für seine Testfahrt. Der Lkw mit dem neuen Lufteinblas-Dieselmotor (29 kW/40 PS bei 1000/min) stellt seine Praxistauglichkeit bei einer Fahrt von Berlin nach Stuttgart und wieder zurück unter Beweis. Die Tour zwischen den DMG-Werken dauert vom 20. bis zum 30. September 1923.
1954 – Testfahrt durch USA

Der Motorsport-Journalist Bill Carroll unternimmt 1954 eine Testfahrt quer durch die USA mit einem Mercedes-Benz 190 D. 8243 Kilometer lang ist die Strecke von Seattle nach New York. Ganze 32 Dollar und 27 Cent kostet den Tester der Dieseltreibstoff für die Fahrt durch den Kontinent. „ Der Verbrauch war für die Amerikaner eine glatte Sensation“, heißt es in einem deutschen Bericht über die Fahrt. Das Fazit des Journalisten ist eine klare Kaufempfehlung: „Für jemanden, der lange Fahrten zu machen hat, ist der Mercedes-Benz 190 D der beste Wagen.“
Mercedes-Benz setzt zu Recht auf die Werbewirksamkeit der Testfahrt vom Pazifik zum Atlantik: „Die stürmische Anteilnahme, die allgemeine Bewunderung für dieses von Bill Carroll erzielte Ergebnis lässt ohne Übertreibung die Annahme zu, dass die
Mercedes-Benz Diesel-Personenwagen nunmehr auch ihren Siegeszug in den Vereinigten Staaten fortsetzen werden“,
so das Resümee in einem Bericht der Stuttgarter über den amerikanischen Diesel-Marathon.
1955 – Dreifachsieg bei der Mille Miglia

Der 180 D schreibt 1955 Renngeschichte: Bei der Mille Miglia dominiert
Mercedes-Benz nicht nur die Gesamtwertung durch den Doppelsieg von Stirling Moss/Denis Jenkinson sowie Juan Manuel Fangio im 300 SLR. Auch in der Dieselwertung sind die Stuttgarter erfolgreich: Den Klassensieg holen sich Helmut Retter und Wolfgang Lacher im Mercedes-Benz 180 D. Ihre Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 94,6 km/h. Auf Platz zwei kommen Karl Reinhardt und Wulf Wisnewski, gefolgt von Arturo Masera und Pasquale Cardinali. In der Gesamtwertung kommen die drei 180 D auf die Plätze 201, 214 und 220. Der überragende Klassensieg stellt eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit des Dieselantriebs in den Stuttgarter Limousinen unter Beweis.
1959 – Sieg bei Afrika-Rallye

Dass der Dieselantrieb für sportliche Leistungen gut ist, zeigt auch der Mercedes-Benz Rennfahrer Karl Kling im Jahr 1959: Mit Kopilot Rainer Günzler gewinnt er auf einem Typ 190 D die 14.045 Kilometer lange Afrika-Rallye von Algier nach Kapstadt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 80,6 km/h. Der ehemalige Grand-Prix-Pilot Kling ist 1959 als Sportdirektor von Mercedes-Benz Nachfolger des legendären Alfred Neubauer.
1959 – Dieselrekord im 190 SL

Ein privates Rallye-Team stellt 1959 mit einem Mercedes-Benz 190 SL einen Diesel-Weltrekord auf. Der kleine Roadster ist eigens mit einem überarbeiteten Motor vom Typ OM 621 ausgerüstet. Das Vierzylinder-Aggregat hat 2 Liter Hubraum und leistet 44 kW (60 PS). Das genügt für einen 24-Stunden-Rekord bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 124,1 km/h in dem vom Motor abgesehen serienmäßigen 190 SL.
1961 wiederholen die privaten Rallye-Enthusiasten den Versuch. Diesmal wird der Zweisitzer allerdings konsequent auf den Rekordversuch vorbereitet: Alle Verzierungen werden abgenommen, als einzigen Windschutz für den Piloten gibt es eine kleine, halbrunde Scheibe. Mit einem 48 kW (65 PS) starken Diesel unter der Haube schafft der Rekordwagen diesmal mit fliegendem Start über 5 Kilometer einen Durchschnitt von 142,3 km/h.
1972 – Mit dem 220 D durch die USA

11 000 Kilometer von New York durch die Vereinigten Staaten mit einem
Mercedes-Benz Diesel – diese Reise beschreibt 1972 das Kundenmagazin
„Mercedes-Benz in aller Welt“. Mit der roten Limousine geht es durch Großstädte und die Prärie, über Berge und durch Wüsten, von einem Ozean zum anderen. Der 220 D erweist sich als zuverlässiges Reisegefährt, auf der Weltrekordstrecke in Utah sprintet er sogar fürs Reisetagebuch auf 140 km/h.
1975 – Dieselstar

Ein Mercedes-Benz Fünfzylinder-Dieselmotor mit Turboaufladung treibt 1975 den Versuchswagen „Dieselstar“ des Motorjournalisten Fritz B. Busch an. Auf Basis eines Formel-2-Rennwagens baut Busch das Rekordfahrzeug auf, das am 16. November 1975 auf der Versuchbahn in Ehra-Lessien (Lüneburger Heide) den Weltrekord für Dieselfahrzeuge mit einer Spitzengeschwindigkeit von 253,7 km/h aufstellt. Das ist umso beachtlicher, da die bestehenden Diesel-Rekorde in reiner Geradeausfahrt auf Salzfeldern in Utah/USA stattgefunden hatten. Busch hingegen muss auf der Versuchsstrecke auch Kurven fahren und bremsen. Der Mercedes-Benz Motor wird für den Rekordversuch mit einem Turbolader von AiResearch und einer speziellen Einspritzpumpe von Bosch ausgestattet sowie geringfügig modifiziert: Kleinere Zylinderbohrungen reduzieren den Hubraum auf 2999 Kubikzentimeter; angesichts der hohen Belastung erhält das Aggregat außerdem eine nitrierte Kurbelwelle, eine verstärkte Ölpumpe sowie besondere Spritzdüsen. Der Motor leistet schließlich 138 kW (187 PS) bei 4500/min.
1976 – C 111-II D

Mercedes-Benz selbst stellt ein Jahr darauf gleich drei Weltrekorde für Dieselfahrzeuge auf: Auf Basis des Konzeptfahrzeugs C 111 entsteht ein Diesel-Rennwagen, der im italienischen Nardo für Rekordfahrten eingesetzt wird. Die Stuttgarter sichern sich unter anderem die Bestzeiten über 5 000 Meilen (Durchschnittsgeschwindigkeit 252,540 km/h), 10 000 Kilometer (252,249 km/h) und 10 000 Meilen (251,798 km/h). Insgesamt holt der C 111-II D 16 Weltrekorde, davon 13 nur für Dieselfahrzeuge, und drei absolute Bestzeiten. Eigentlich ist der C 111 als Erprobungswagen für den Drehkolbenmotor entstanden. Doch das Ende des Wankelprojekts hat das Coupé von 1969 zunächst nach der zweiten Entwicklungsstufe stillgelegt. Jetzt erweckt der leistungsgesteigerte 3-Liter-Selbstzünder aus dem 240 D 3,0 mit 140 kW (190 PS) den rasanten Sportwagen zu neuem Leben.
1978 – C 111-III

Zwei Jahre später geht eine neue Version des C 111 mit Dieselmotor erneut auf Weltrekordkurs. Diesmal präsentiert sich das Rekord-Coupé deutlich verändert gegenüber dem ursprünglichen Entwurf: schmaler, mit längerem Radstand, voll verkleidet und mit einschließlich einer Heckflosse äußerst ausgefeilten Aerodynamik. Der 3-Liter-Dieselmotor leistet dank Abgasturbolader und Ladeluftkühlung mittlerweile 169 kW (230 PS), das Drehmoment des Renn-Diesels steigt auf 402 Newtonmeter. Auf dem gut 12 Kilometer langen Rundkurs von Nardo fährt der Rekordwagen am 30. April 1978 mehr als zwölf Stunden lang eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 315 km/h. Der Verbrauch liegt dabei bei nur knapp 16 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Das wäre eigentlich ebenso einen Weltrekord wert wie die Fahrleistung. Neun absolute Geschwindigkeitsrekorde, unabhängig von Motortyp und Hubraum, stellt der C 111-III diesmal auf.
1992 – Biodiesel-Versuch mit Mercedes-Benz Taxen

Der Dieselmotor spielt auch bei der Verwendung alternativer Kraftstoffe eine wichtige Rolle. Bereits 1992 engagiert sich Mercedes-Benz bei einem Großversuch in Freiburg. Dabei tanken Diesel-Taxen ein Jahr lang Rapsölmethylester statt Diesel.
2003 – Forschungsfahrzeug F 500 Mind

Im neuen Forschungsfahrzeug F 500 Mind stellt Mercedes-Benz auf der Tokyo Motor Show 2003 einen Diesel-Hybridantrieb vor. Dazu kombinieren die Ingenieure den drehmomentstarken V8-Dieselmotor aus der Mercedes-Benz S-Klasse mit einer Elektromaschine, die zwischen dem Verbrennungsmotor und dem modifizierten Automatikgetriebe angeordnet ist. Das Duo stellt den 2003 leistungs- und drehmomentstärksten Hybridantrieb für heckangetriebene Personenwagen dar. Während der V8-Diesel 184 kW (250 PS) leistet und ein maximales Drehmoment von 560 Newtonmetern erreicht, kommt die Elektromaschine auf zusätzliche 50 kW (68 PS) und 300 Newtonmeter maximales Drehmoment. Durch die klassische Arbeitsteilung beider Antriebe je nach Situation und die Energierückgewinnung beim Bremsen (Rekuperation) kann der Diesel-Hybridantrieb den Kraftstoffverbrauch im europäischen Fahrzyklus um rund 20 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Serienfahrzeug verringern.
2003 – Synthetischer Dieselkraftstoff

Mercedes-Benz präsentiert 2003 einen alternativen Dieselkraftstoff, der synthetisch aus pflanzlicher Substanz gewonnen wird. Damit ist dieser Treibstoff kohlendioxidneutral. Denn das bei der Verbrennung ausgestoßene CO2 entspricht dem, was zuvor die Pflanzen beim Wachstumsprozess der Luft entnommen haben.
2004 – Konzeptfahrzeug GST 2

Mit Diesel-Hybridantrieb wartet im Januar 2004 auf der North American International Auto Show in Detroit die Vision GST 2 auf. Das Konzeptfahrzeug eines Grand Sports Tourer ist somit mehr als nur ein Nachfolger des Vision GST von 2002 mit Benzinmotor. Der zukunftsweisende Hybrid aus Diesel-V8 und Elektromotor ist so ähnlich schon im F 500 Mind zu sehen. Nun arbeitet der Hybrid in einem Fahrzeug mit Allradantrieb und Sechsgang-Automatik. Die Vision GST 2 sorgt mit Diesel-Hybrid für Fahrspaß und ansehnliche Dynamik. Die Motoren beschleunigen das Konzeptfahrzeug mit einer Gesamtleistung von 300 kW (408 PS) in 6,6 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.
2005 – S-Klasse Hybrid

In Detroit zeigt Mercedes-Benz 2005 die S-Klasse Hybrid mit dem neuen sogenannten P1/2-Antriebssystem. Dabei wird ein leistungsstarker CDI-Dieselmotor mit zwei Elektromotoren verbunden. Der Achtzylinder-CDI leistet 191 kW (260 PS) und entwickelt ein maximales Drehmoment von 560 Newtonmetern. Die beiden Elektromotoren bringen es zusammen auf 50 kW (68 PS), sodass das Fahrzeug eine Maximalleistung von 241 kW (340 PS) erreicht. Damit sprintet die S-Klasse in 7,6 Sekunden von null auf 100 km/h, was einen neuen Spitzenwert für Hybridfahrzeuge markiert.
2005 – E 320 CDI auf Weltrekordkurs

Der V6-Dieselmotor im E 320 CDI erlebt im Mai 2005 einen außergewöhnlichen Härtetest: Drei serienmäßige E 320 CDI absolvieren in Laredo (Texas) einen 30 Tage dauernden Langzeittest. Am Ende beweisen die Mercedes-Benz Diesel nicht nur ihre Zuverlässigkeit, sondern sichern sich auch drei von der FIA (Fédération Internationale de l’Auto-mobile) anerkannte Diesel-Weltrekorde: Mehr als 100 000 Kilometer (Durchschnittsgeschwindigkeit 225,903 km/h), 50 000 Meilen (225,456 km/h) und 100 000 Meilen (224,823 km/h).
2005 – Sparsam durch die USA bei einem Langstreckentest

Auch bei einer Langstreckenfahrt unter Alltagsbedingungen bewähren sich die Diesel-Weltrekordlimousinen: Im Sommer 2005 findet der Test auf Highways im Süden der USA statt. Die Limousinen vom Typ E 320 CDI kommen mit durchschnittlich 5 Liter Diesel pro 100 Kilometer durch Texas, Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida. Bei einer weiteren, sechs Tage dauernden Testfahrt durch die USA von Las Vegas nach Chicago im Sommer 2005 verbraucht der E 320 CDI trotz insgesamt 23 000 Meter Höhenunterschied auf der Strecke nur durchschnittlich 7,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer.
2005 – Forschungsfahrzeug bionic car

Das Unternehmen startet seine BlueTEC Initiative für Pkw bereits im Juni 2005 auf dem Innovationssymposium in Washington mit der Präsentation des bionic car. Das Bionikmobil ist ein Forschungsfahrzeug, das in seiner äußeren Form aerodynamische Prinzipien der Natur nutzt. Aber auch der Antrieb soll möglichst umweltgerecht sein. Daher präsentieren die Ingenieure in dem Fahrzeug die SCR-Technologie für Pkw. Als Motor dient dem bionic car ein Vierzylinder-Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung und zwei Liter Hubraum. Die Dieselmaschine leistet 103 kW (140 PS) und verbraucht im genormten EU-Fahrzyklus 4,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer.
Überzeugend ist die Reduktion von Stickoxiden gegenüber Serienfahrzeugen um rund 80 Prozent. Das wird möglich durch die weltweit erstmals in einem Pkw verwirklichte SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction). Bei dem bionic car haben sich die Entwickler für die „AdBlue®“ Einspritzung entschieden, der Vorratsbehälter steckt platzsparend in der Reserveradmulde des Konzeptfahrzeugs. Die Füllung reicht für eine Fahrstrecke, die dem Wartungsintervall eines modernen Dieselmotors von Mercedes-Benz entspricht.
2005 – S 320 BlueTEC HYBRID

Auf der Internationalen Automobilausstellung 2005 in Frankfurt am Main (IAA) präsentiert Mercedes-Benz die S-Klasse S 320 BlueTEC HYBRID als ein Oberklasse-Fahrzeug, bei dem der abgasarme BlueTEC Diesel mit SCR-Technologie die Grundlage eines hochmodernen Hybridantriebs wird. Der Elektromotor des Hybridfahrzeugs ist in den Antriebsstrang integriert.
2006 – GTL-Demonstrator

Auf Basis des E 320 CDI ist bei Mercedes-Benz 2006 das Erprobungsfahrzeug GTL-Demonstrator entstanden. Er bietet eine extrem saubere Verbrennung aufgrund eines maßgeschneiderten Treibstoffs, der aus verflüssigtem Erdgas hergestellt wird (Gas to Liquid, GTL). Der Wagen erreicht auch ohne Stickoxid-Nachbehandlung Emissionswerte, die deutlich unter allen jeweils aktuellen Grenzwerten liegen. In größeren Mengen wird GTL-Diesel allerdings erst in Zukunft an der Tankstelle erhältlich sein.
2006 – Synthetischer Treibstoff

Um die Nutzung von synthetischen Kraftstoffen weiter voranzutreiben, gründen DaimlerChrysler, Renault, Royal Dutch Shell, Sasol Chevron und Volkswagen im März 2006 die „Alliance for Synthetic Fuels in Europe“ (ASFE). Zu synthetischen Kraftstoffen gehört auch der aus organischem Material (Biomass to Liquid, BTL) gewonnene SunDiesel und der aus Erdgas gewonnene synthetische GTL-Diesel. Synthetische Kraftstoffe tragen bereits dazu bei, Emissionen zu verringern. Mit weiterentwickelter Technologie soll dieses Potenzial besser ausgeschöpft werden.
2006 – E-Klasse SunDiesel

Auf der Challenge Bibendum in Paris zeigt Mercedes-Benz neben anderen Fahrzeugen eine E-Klasse, die mit dem BTL-Kraftstoff SunDiesel betankt wird. Der Einsatz solcher biogenen Kraftstoffe setzt kein zusätzliches Kohlendioxid frei, denn bei der Verbrennung entsteht nur so viel Kohlendioxid, wie die Pflanzen beim Wachstum gebunden haben. So reduzieren BTL-Diesel ihre CO2-Bilanz um bis zu 90 Prozent im Vergleich zu herkömmlichem Dieselkraftstoff. Technische Einschränkungen beim Einsatz von SunDiesel gibt es nicht.
Außerdem präsentiert das Unternehmen in Paris das Konzeptfahrzeug smart fortwo cdi hybrid. Darin arbeiten Dieselantrieb und Elektromotor zusammen. Bei agilem Fahrverhalten liegt der Normverbrauch des smart fortwo cdi hybrid bei rund 2,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer.
2006 – Paris—Peking mit BlueTEC

An der „E-Klasse Experience Paris–Peking“, einer 26-tägigen Fernfahrt über 13.600 Kilometer mit 36 Mercedes-Benz E-Klasse Limousinen, nehmen im Spätherbst 2006 auch drei Fahrzeuge des Typs 320 BlueTEC teil. Die Fahrt erinnert an die legendäre Fernfahrt im Jahr 1907 in umgekehrter Richtung von Peking nach Paris. Rund 50 000 Bewerber gibt es für die Teilnahme an der modernen Fernfahrt. 360 Personen aus 35 Ländern werden ausgewählt und fahren nun Teilstrecken verschiedener Länge auf dem Weg von Frankreich nach China.
Die einmalige Langstreckenfahrt von Europa nach Asien führt durch Frankreich, Deutschland, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Russland und Kasachstan nach China. Die Tagesetappen sind bis zu 750 Kilometer lang und führen bei oft niedrigen Temperaturen, Eis, Schnee und kurzem Tageslicht durch teilweise unwegsames Gelände und über bis zu 2900 Meter hohe Pässe. Am 17. November erreichen die Fahrzeuge die chinesische Hauptstadt. Die drei E 320 BlueTEC haben auf der Fahrt das Potenzial modernster Dieseltechnologie eindrucksvoll aufgezeigt.

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    1976: Diesel-Rekordfahrt mit dem Mercedes-Benz C 111-II D in Nardo/Italien.
  • 78f36
    Auf der Einfahrbahn in Untertürkheim (v.r.n.l.): Mercedes-Benz Rekordwagen C 111-III, 5-Zylinder-Turbodiesel; Mercedes-Benz C 111-II D, Diesel-Rekordwagen (ohne Klappscheinwerfer); ein Mercedes-Benz der Baureihe 123.
  • 67602
    Mille Miglia 1955: Helmut Retter und Wolfgang Larcher erringen mit Mercedes-Benz 180 D (W 120) den Klassensieg. Foto an einem Kontrollpunkt in Ravenna, 1. Mai 1955.
  • 05c2472_04
    Konzeptfahrzeug Mercedes-Benz bionic car
  • hybrid-33_F500Mind2
    Innovativer Antrieb: Als „P2-Konfiguration“ war die Kombination der beiden Motoren im Hybridantrieb des F 500 Mind angelegt. In dem Forschungsfahrzeug arbeiteten ein V8-Diesel und ein Elektromotor zusammen.
  • hybrid-41_S-Hybrid1
    Der Antrieb der Mercedes-Benz S-Klasse Hybrid hat eine Maximalleistung von bis zu 241 kW. Das ist ein neuer Spitzenwert für Automobile mit Hybridantrieb.
  • hybrid-43_S-Hybrid3
    Die Motorisierung der S-Klasse Hybrid besteht aus einem Achtzylinder-CDI-Dieselmotor (191 kW) und zwei Elektromotoren mit einer gemeinsamen Leistung von 50 kW. Durch den zweiten Elektromotor lässt sich der Diesel während der Fahrt fast unbemerkt zuschalten.
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    Die intelligente Verbindung beider Motoren bei der Beschleunigung kennzeichnet den Hybridantrieb des Vision GST 2. Wann Diesel- und Elektromotor zusammenarbeiten, entschied die Computersteuerung unter dem Gesichtspunkt der bestmöglichen Ausnutzung für einen verbrauchs- und emissionsarmen Betrieb.
  • c2004c5349_02.
    Zur Herstellung von SunDiesel können alle Arten von Biomasse wie Holzhackschnitzel, Reststoffe aus Land- und Forstwirtschaft oder auch komplette Energiepflanzen wie schnell nachwachsende Gräser verwendet werden. Der Kraftstoff ist farb- und geruchslos, enthält weder Aromaten noch Schwefel und ist damit der sauberste und umweltfreundlichste Diesel.
  • 802055
    Afrika-Rallye Algier–Kapstadt, 8. Januar bis 20. Februar 1959. Karl Kling und Rainer Günzler gewinnen mit einem Mercedes-Benz 190 D (W 121) die strapaziöse Rallye über eine Distanz von 14.045 Kilometer.
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