Die Produktion: Flexibel und effizient unabhängig von der Antriebstechnologie

Die Integration der Elektrofahrzeuge in die bestehende Produktion bietet enorme Vorteile: Entsprechend der Marktnachfrage können die Werke flexibel und effizient die Produktion von Fahrzeugen unterschiedlicher Antriebsarten anpassen – von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, Hybridantrieb und Elektromotoren. So kann die Kundennachfrage optimal erfüllt werden, die Werke sind bestmöglich ausgelastet. Bewährte Produktionsprozesse und hohe Fertigungsstandards stellen dabei die Top-Qualität von Mercedes-Benz auch bei neuen Modellen unabhängig vom Antriebskonzept sicher.

  • Das Mercedes-Benz Werk Rastatt wird Kompetenzzentrum für die Produktion von EQ Modellen der Kompaktklasse.
  • Das Mercedes-Benz Werk Bremen wird Kompetenzzentrum für die Produktion batterieelektrischer Modelle der Mittelklasse.
  • Hinsichtlich der Antriebssystemintegration des GLC F-CELL unterstützt der Partner EDAG das Werk Bremen in unmittelbarer Werksnähe.
  • Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen wird Kompetenzzentrum für batterieelektrische Modelle der Ober- und Luxusklasse.
  • Neben den bewährten Modellen der Marke smart wird ein weiteres kompaktes Elektrofahrzeug der Marke EQ künftig auch am Standort Hambach (Frankreich) produziert.
  • Im US-Werk Tuscaloosa (MBUSI, Mercedes-Benz U.S. International) sollen künftig SUVs der Produkt- und Technologiemarke EQ vom Band laufen.
  • In Peking (BBAC, Beijing Benz Automotive Co.) wird neben dem EQC ebenfalls ein kompaktes Elektrofahrzeug gefertigt.

Der globale Batterieproduktionsverbund

Die lokale Fertigung von Batterien ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Elektrooffensive von Mercedes-Benz Cars und der entscheidende Baustein, um die weltweite Nachfrage nach Elektrofahrzeugen flexibel und effizient zu bedienen. Damit ist das Produktionsnetzwerk für die Mobilität der Zukunft sehr gut aufgestellt. Erster europäischer Standort für Traktionsbatterien ist Kamenz, Sachsen, bei der Deutschen Accumotive, einer 100-prozentigen Tochter der Daimler AG. Bereits seit 2012 fertigt die Accumotive Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Batterien für Pkw und Nutzfahrzeuge sowie Antriebsbatterien für die heutigen smart EQ fortwo und forfour. Zukünftig werden auch die Batterien für den EQC und die weiteren, geplanten EQ-Modelle an den hauseigenen Produktionsstandorten hergestellt. Am Standort Kamenz investiert das Unternehmen derzeit rund 500 Millionen Euro in den Bau einer zweiten Batteriefabrik.

Mit Blick auf die geplante Elektrofahrzeugoffensive unter der Produkt- und Technologiemarke EQ forciert Mercedes-Benz Cars den Aufbau eines globalen Batterieproduktionsverbundes mit Standorten in Europa, Asien und Nordamerika. Insgesamt wird das Unternehmen über eine Milliarde Euro in die weltweite Batterieproduktion mit jeweils zwei Fabriken im sächsischen Kamenz und in Stuttgart-Untertürkheim (Deutschland) sowie jeweils einer Fabrik in Sindelfingen, Peking (China), Tuscaloosa (USA) und Bangkok (Thailand) investieren.

Der weltweite Batterieproduktionsverbund von Mercedes-Benz Cars besteht damit künftig aus acht Werken auf drei Kontinenten, die flexibel und effizient auf die Marktnachfrage reagieren. Die einzelnen Standorte versorgen die lokale Fahrzeugproduktion und sind, wenn erforderlich, bereit für den Export.

Bald CO2-neutrale Fahrzeugproduktion

Neben der lokal emissionsfreien Mobilität ist die Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe eines der wichtigsten Motive für die Elektrooffensive. Konsequenterweise stellt sich auch die Produktion dieser Herausforderung. Alle deutschen Werke werden bis 2022 eine CO2-neutrale Energieversorgung etablieren.

In Deutschland verfügt Mercedes-Benz Cars über acht Fahrzeug- und Powertrain-Werke (Bremen, Rastatt, Sindelfingen, Berlin, Hamburg, Kamenz, Kölleda, Stuttgart-Untertürkheim), die Strom zukaufen oder eigene Kraftwerke betreiben. Künftig stammt zugekaufter Strom zu 100 Prozent nachweisbar aus regenerativen Quellen, wie beispielsweise aus Wind- und Wasserkraft. Dies entspricht circa drei Vierteln des benötigten Strombedarfs in den deutschen Werken. Der Rest des Strombedarfs wird in eigenen hocheffizienten Gas-KWK Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung) erzeugt. Die dabei entstehenden CO2‑Emissionen werden durch qualifizierte Kompensationsprojekte ausgeglichen.

 

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