Die Daimler Werkzeitung von 1919 bis 1920: ein avantgardistisches Projekt in schwieriger Zeit

Die Daimler Werkzeitung von 1919 bis 1920: ein avantgardistisches Projekt in schwieriger Zeit
06.
Mai 2009
Stuttgart
  • Neue Form der Unternehmenskultur
  • Schwerpunkte Technik, Kultur und Politik
  • Sozialpädagogisches Konzept auf hohem Niveau
„ …daß der Mensch nicht um der Arbeit willen da ist, sondern die Arbeit um des Menschen willen“: So lautet anno 1919 die Überzeugung von Paul Riebensahm, Vorstandsmitglied der Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG). Ihm ist es in den bewegten Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg ernst mit dem Streben nach einer neuen Unternehmenskultur, die den radikal geänderten Umständen Rechnung trägt.
Im Intellektuellen Eugen Rosenstock-Huessy findet er einen kongenialen Partner für das besondere Projekt Werkzeitung, deren Ziele hochgesteckt sind: Überwindung der Kluft zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, Entwicklung einer „ gemeinsamen Werksprache“ lautet der Anspruch der insgesamt in 19 Ausgaben erscheinenden Werkzeitung – Jahrzehnte, bevor das Schlagwort von „Corporate Identity“ die Runde machen wird.
Hohes Ziel: Sanierung zerrütteter Verhältnisse
Das verlorene Vertrauen wiederzugewinnen und die Kluft zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu überwinden: Das ist es, was Paul Riebensahm, Vorstandsmitglied der Daimler-Motoren-Gesellschaft, mit der Werkzeitung anstrebt. Eben eine „gemeinsame Werksprache“ entwickeln möchte auch Eugen Rosenstock-Huessy, der sich im passenden Moment als Redakteur anbietet.
Es sind bewegte Zeiten: Am 9. November 1918 gibt Prinz Max von Baden, seit Anfang Oktober Reichskanzler, die Abdankung Kaiser Wilhelms II. bekannt. Der Kaiser flieht in die Niederlande. Friedrich Ebert übernimmt nun das Amt des Reichskanzlers. Noch am selben Tag rufen unabhängig voneinander Philipp Scheidemann und Karl Liebknecht die Republik aus.
Acht-Stunden-Tag ja, Sozialisierung nein
An dem Tag, an dem Max von Baden die Abdankung des Kaisers bekannt gibt, treffen Industrie und Gewerkschaften in Berlin zu Beratungen zusammen. Am 15. November unterzeichnen sie ein Abkommen, in dem die Gewerkschaften die Privatwirtschaft anerkennen und versprechen, für einen geordneten Produktionsverlauf zu sorgen und wilde Streiks verhindern zu wollen. Als Gegenleistung erwirken sie die Einführung des Acht-Stunden-Tags (bei vollem Lohnausgleich) und erhalten die Alleinvertretung der Arbeiterschaft zugesprochen. Die Arbeiter in den Betrieben stehen aber keinesfalls immer hinter den Gewerkschaften.
Linke gewinnen die Oberhand im DMG-Werk
Im Arbeiterausschuss des Daimler-Werks in Stuttgart-Untertürkheim dominieren zunächst die Sozialdemokraten, doch gewinnt die Linke bald die Oberhand. Die Kluft zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu überwinden: Das ist es, was Paul Riebensahm, Vorstandsmitglied der Daimler-Motoren Gesellschaft, mit der Werkzeitung anstrebt.
Riebensahm nimmt die Ideen Rosenstock-Huessys begeistert auf. Eigenwillig ist die redaktionelle Betreuung der neuen Werkzeitung geregelt. Sie beruht auf dem Austausch von Ideen mehrerer Personen, die gemeinsam die Themen der Ausgaben festlegen. Die Sekretärin Riebensahms zum Beispiel nimmt ebenfalls an den Redaktionskonferenzen teil, und zwar mit Stimmrecht.
Aktuelle Bezüge – große Zusammenhänge
Aktuelle Themen, die die Arbeit in den Daimler-Werken betreffen, stehen insbesondere in den ersten beiden Ausgaben der Werkzeitung ganz vorn. Gleich im Anschluss an Riebensahm nimmt Rationalisierungsexperte Richard Lang zum Thema der Gruppenfabrikation Stellung, die das Untertürkheimer Werk zur damaligen Zeit erprobt. Und die zweite Nummer der Werkzeitung eröffnet nochmals Paul Riebensahm mit einem Artikel über einen der Kernpunkte des Stinnes-Legien-Abkommens: die Arbeitszeit.
In den folgenden Ausgaben kommen jedoch auch ganz andere Themen zur Sprache. Wirtschaft und Industrie, Verkehr und Technik stehen im Zentrum. Dabei unternimmt die Werkzeitung auch ausgedehnte Streifzüge in andere Länder sowie in die Geschichte der Technik. Generell ist die Erwachsenenbildung, wie man heute sagen würde, auch auf anderer Ebene, ein Anliegen des Werks. Im Juli 1919 zum Beispiel öffnet eine „Werkbücherei mit Lese- und Schreibraum“ in Untertürkheim ihre Pforten.
Verkehr und Technik, Kunst und Kultur
Neben diesen „harten“ Themen kommen Kunst und Kultur nicht zu kurz. Schon in der ersten Ausgabe findet sich eine Seite mit „Kulturgeschichtlichen Aphorismen“ von Alphons Heinze, einem Oberingenieur der Halleschen Maschinenfabriken in Halle an der Saale, sowie ein Auszug aus dem 1898 erschienenen Erzählband „Hinter Pflug und Schraubstock“ von Max Eyth, dem in späteren Ausgaben eine Fortsetzung und weitere Erzählungen folgen.
Schöner Wohnen: Architektur in der Werkzeitung
Unmittelbar anschließend an die Beiträge der beiden Vorstände nimmt gleich die erste Nummer der Werkzeitung zu einem Thema Stellung, das den Daimler-Arbeitern 1919 unter den Nägeln brennt: dem Wohnungsbau. Es handelt sich um einen Aufsatz des Architekten W. Franz, Professor an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg, der ursprünglich in der Zeitschrift „Technik und Wirtschaft“ erschienen ist und schon mit den ersten Worten die Aktualität des Themas unterstreicht:
„Zu den Gebieten, in denen der soziale Gedanke sich nur zögernd und nur gegen schärfsten Widerstand hat durchsetzen können, gehört das Kleinwohnungswesen. Was hier in den letzten zwei Jahrzehnten versäumt worden ist, ist im Hintergrund der wirren Ereignisse zu erkennen, die wir seit dem 9. November v. J. erlebt haben.“
„Valuta-Fragen“: Ökonomie in schwieriger Zeit
Nicht minder interessant für die Daimler-Mitarbeiter ist der Themenkomplex der Ökonomie. Spürt doch jeder am eigenen Leib, gerade in der angespannten Situation der Nachkriegszeit, die Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung. Doch auch das Unternehmen ist abhängig von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die komplexen Zusammenhänge zu verstehen, fällt nicht immer ganz leicht: Aufklärung tut not.
Wackere Ausflüge in die Politik
Es finden sich in den ersten Ausgaben auch sehr wohl gelegentlich Stellungnahmen zu außenpolitischen Fragen. Kein Geringerer als der spätere Bundespräsident Theodor Heuss schreibt zum Beispiel in der zweiten Ausgabe der Werkzeitung über „ Die wirtschaftliche Bedeutung eines Anschlusses Deutsch-Österreichs an Deutschland“.
Schon ab ihrer dritten Ausgabe nimmt die Werkzeitung aber mehr Abstand von den aktuellen Problemen vor Ort und widmet sich von nun an in großen, thematischen Ausgaben Amerika und Italien, den Pionieren der Technikgeschichte Leonardo da Vinci und James Watt, neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft wie der Relativitätstheorie und den Anfängen der Metallverarbeitung in vorgeschichtlicher Zeit. Es geht ums Ganze, um die grundlegenden Zusammenhänge.
Es gibt aber eine im Lauf der Zeit feststellbare Verschiebung der Schwerpunkte in der Themenmischung, die Rosenstock-Huessys Handschrift trägt. Themen aus dem Feld der Wirtschaft zum Beispiel nehmen in den ersten fünf Heften einen großen Raum ein. In den weiteren Ausgaben jedoch spielen solche Sujets fast keine Rolle mehr.
Stark in den Fokus rückt stattdessen zum Beispiel die sogenannte Psychotechnik: seinerzeit neue arbeitspsychologische Methoden, die Eignung des Menschen für bestimmte Berufe zu erfassen. Kontrovers wird das Sujet diskutiert: Die neuen Methoden faszinieren, doch warnen sowohl Riebensahm als auch Rosenstock-Huessy vor zu viel plattem Positivismus.
Mitarbeiter melden sich zu Wort
Der Dialog mit den Mitarbeitern, auf den die Werkzeitung von Anfang angelegt ist, kommt relativ spät in Gang. Erst in der neunten Ausgabe, die ein halbes Jahr nach der ersten, am 3. Dezember 1919, erscheint, meldet sich tatsächlich erstmals ein Mitarbeiter zu Wort.
Es geht um Materialverschwendung und zusätzlichen Arbeitsaufwand. „Die Mitwirkung eines Arbeiters hat hier dem technischen Betrieb unbestreitbar einen Vorteil zugeführt“ , antwortet Riebensahm. Wenigstens vom Gedanken her scheint hier um ein halbes Jahrhundert vorweggenommen, was in den 1990er Jahren unter dem Stichwort „Kaizen“ von Japan aus für Diskussionen sorgt: Jeder Mitarbeiter des Werks kann und soll durch seine Beobachtungen zur Qualitätssteigerung beitragen. Das Management prüft unvoreingenommen diese Vorschläge und ordnet gegebenenfalls Änderungen im Produktionsablauf an.
August 1920: jähes Ende
Mit einem Heft über Metalle, das als Nummer 8 des zweiten Jahrgangs am 26. August 1920 erscheint, neigt sich die Historie der Werkzeitung auch schon dem Ende zu. Gleich mehrere ganz verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass dem Experiment kein längerfristiger Erfolg beschieden ist.
Da bleibt trotz allem ein gegenseitiges Misstrauen zwischen Betriebsleitung und Arbeiterschaft, das sich von beiden Seiten aus auch auf das Projekt überträgt. Und die Lage bleibt kritisch. Es fehlt an Brennstoff zur Stromerzeugung. Vorläufig wird an Samstagen nicht mehr gearbeitet. Das frühere Flugmotorenwerk in Sindelfingen geht Ende 1919 zur Möbelproduktion über. Ein neues Einkommenssteuergesetz, das Abzüge in Höhe von zehn Prozent des Arbeitslohns vorsieht, erregt den Unwillen der radikalisierten Arbeiterschaft. Es kommt zu wilden Streiks, Sachbeschädigung und Gewalt.
Vergebliche Suche nach mehr Unabhängigkeit
Um sich von beiden Parteien, Arbeitgebern wie Arbeitnehmern, unabhängiger zu machen, plant Rosenstock-Huessy im Juni 1920 sogar, die Werkzeitung auch in Holland, den USA und der Schweiz herauszugeben. Doch es kommt anders: Riebensahm, der solche Ideen zwar unterstützt, tritt aber zunächst in München, dann als Professor in Berlin-Charlottenburg neue berufliche Aufgaben an. Noch am 20. August kümmert sich Rosenstock derweil in Zürich um den Vertrieb in der Schweiz.
Doch fünf Tage später schließt die württembergische Regierung als Antwort auf Ausschreitungen radikaler Arbeiter das Untertürkheimer Werk. Wachtposten stehen vor dem Tor, der Zutritt ist bei Todesstrafe verboten.
Ob die letzte Ausgabe der Werkzeitung, die auf den folgenden Tag datiert ist, die Beschäftigten des Werks überhaupt noch erreicht, erscheint fraglich. Diese sind alle gekündigt, und als das Werk im Oktober wieder öffnet, arbeiten dort nur noch 3270 statt 7776 Arbeiter und 585 statt 1048 Angestellte.

Medien

  • 01_Werkzeitung
    Obwohl die Werkzeitung ab Juni 1919 bis August 1920 nur ein gutes Dutzend Mal erscheint, füllt ihr Nachdruck von 1991 einen dicken Band.
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    Von Künstlerhand entworfen: Kopf der Daimler-Werkzeitung als „dem Inhalt angepasste schwere Zeichnung des Titels“.
  • 06__Z842
    Weiterbildung anno 1920: Gießer- und Formerkurs in der Gewerbeschule Cannstatt.
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    Rationalisierungsexperte und Betriebsdirektor in Untertürkheim: Richard Lang ist für die Einführung der Gruppenarbeit verantwortlich.
  • 02_2004DIG2280
    Mann der Stunde: Eugen Rosenstock-Huessy ist ein ausgewiesener Intellektueller von Format und bietet sich als Redakteur an.
  • 07_Bild_07
    Auch zur Verschönerung des Arbeiterheims gedacht: Schon die zweite Ausgabe bringt einen Kunstdruck von Joseph Pennells „Brooklyn Bridge in New York“.
  • 08_2004DIG2398
    Bildungsoffensive auf breiter Front: Kurz nach Gründung der Werkzeitung öffnet auch eine Werkbücherei im Juli 1919 ihre Pforten.
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    DMG-Vorstand Paul Riebensahm, Mitglied des DMG-Vorstands von 1918 bis 1920, verfolgt mit der Werkzeitung hochgesteckte Ziele.
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    Fabrikalltag anno 1920: die Getriebebau-Abteilung der Daimler-Motoren-Gesellschaft in Untertürkheim.
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    Hitze, Staub und Lärm: Besonders hart ist die Arbeit damals wie heute in der Gießerei.
  • 11_Schmiede_1904
    Szene aus der Schmiede Anfang des 20. Jahrhunderts: Von Rationalisierung à la Taylor ist Untertürkheim damals noch weit entfernt.
  • 12_stempeluhr_1914
    Früh gibt es schon Stempeluhren, der Achtstundentag aber kommt erst anno 1918 im Zuge des Stinnes-Legien-Abkommens.
  • 13_Eignungstest_um_1920
    Eignungsprüfung im Jahr 1920: Früh schon schaut sich das Werk die potenziellen Lehrlinge sehr genau an.
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    Sonnensystem und Petersdom, Kreisel und Bohrmaschine: Als ideale Synthese aus Ingenieur, Wissenschaftler und Künstler präsentiert die Werkzeitung Leonardo da Vinci.
  • 17_Lehrlinge1916
    Drehen, Schleifen, Spanen: Lehrlinge in Untertürkheim anno 1916.
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    Nach dem Ersten Weltkrieg schwingt sich Italien zum zweitgrößten Automobilexporteur der Welt auf: Der Werkzeitung ist das eine genauere Betrachtung wert.
  • 18_Limonadenfabrik1914
    Untertürkheim fertigt weit mehr als Automobile: Seit 1914 gibt es im Werk auch eine eigene durstlöschende Limonadenfabrik.
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    Eine globale Perspektive verficht nicht nur die Werkzeitung, sondern auch die Lkw-Werbung jener Zeit.
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    Schürzen von Format sind zu Beginn der 20er Jahre ein Muss in der Untertürkheimer Hinterachs-Fertigung.
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    Ob „wollene Socken“ oder „amerikanische Uniformröcke“: Die Werkskantine sorgt Anfang der 20er Jahre im weitesten Sinne fürs leibliche Wohl.
  • 22_16016
    Feilen und Schraubstöcke prägen das Bild in der Achsenbau-Abteilung des Werks Untertürkheim in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg..
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    Gruppenarbeit hat 1920 bereits Einzug gehalten in der Untertürkheimer Hinterachsfertigung. Im Bild die Abteilung des Meisters Greiner.
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    Schöner Wohnen: Grund- und Aufriss eines Doppelhauses der von Paul Schmitthenner konzipierten Gartenstadt Ooswinkel in der Werkzeitung  Nr. 15/18.
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    1914 begonnen, 1928 fertig gestellt: Den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof stellt die Werkzeitung in einer Zeichnung der Architekten Paul Bonatz und Friedrich Scholer vor.
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    Trautes Heim: An der Wand in der Wohnung von Motorenschlosser G. aus Untertürkheim hängen gerahmte Kunstdrucke aus der Werkzeitung.
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    Heimatstil: In seiner Gartenstadt Ooswinkel bei Baden-Baden favorisiert Paul Schmitthenner traditionelle Bauformen.
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    „Arbeiterbrausebad“ heißen seinerzeit die Duschen, die das Werk den Mitarbeitern zur Verfügung stellt.
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    Faszination Technik: Von Alexander Eckener, Professor an der Kunstakademie Stuttgart, stammt der in Nr. 5 veröffentlichte Kunstdruck „Schweißarbeiten im Schwimmdock“.
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    Reverenz an die Pioniere: George und Robert Stephensons Lokomotive „The Rocket“ beim Eisenbahnrennen von Rainhill im Jahr 1829.
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    Einer der größten Ingenieure aller Zeiten und doch ein bescheidener Mensch: James Watt, Erfinder der Dampfmaschine als einseitige Abbildung in der Werkzeitung.
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    Prüfung des Tastgefühls bei der Lehrlingsaufnahmeprüfung1920 in Untertürkheim: „Ordnen Sie die Plättchen, die um 0,03 Millimeter verschieden stark sind, ansteigend der Reihe nach.“
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    Vorstellung von „Psychotechnischen Apparaturen à la Tremometer (Zittermesser) in der Werkzeitung Werkzeitung Nr.2/4 (2. Jahrgang).
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    Auch Erwachsenen fühlt die Psychotechnik auf den Zahn: Kandidat der Berufs-Eignungsprüfung für Kraftfahrer auf dem psychotechnischen „Führersitz“.
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    Karl Engelhardt „begriff leicht“, machte im Rechtschreiben „nicht viele Fehler“ und möchte Schlosser werden: Fragebogen der Lehrlingsaufnahmeprüfung von 1920.
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    Die „Werksnachrichten“ der DMG sind von etwas schlichterem Gemüt als die Werkzeitung und dienen mitunter als direktes Organ der Werksleitung.
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    „Fließfertigung“ heißt die Produktionsmethode, mit der in den 20er Jahren die Fertigung an Effizienz gewinnen, dabei aber human bleiben soll.
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    Bewegt die Geschichte des Untertürkheimer Werks: gut 15.000 Mitarbeiter im Jahr 1918, knapp 9000 noch 1919, kurzzeitige Schließung gar 1920.
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