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Der neue EQS unter der Lupe: Gordon Hempton, amerikanischer Akustik-Ökologe

24.07.2021
Stuttgart

Die Klänge der neuen ENERGIZING NATURE Programme des EQS basieren auf der Audiothek „Quiet Planet“, die der Natur-Akustiker und Stille-Aktivist Gordon Hempton über Jahre hinweg erstellt hat. Für seine Aufnahmen reist er mit Mikrofonen und Messgeräten um die ganze Welt.

„Als ‚The Sound Tracker®‘ habe ich in den letzten 35 Jahren dreimal den Globus umrundet, um die seltensten Naturgeräusche der Erde zu verfolgen - Geräusche, die nur ohne künstlichen Lärm vollständig wahrgenommen werden können“, so Hempton. Orte, an denen nur die Natur zu hören ist, lässt er inzwischen zertifizieren. „Ich will die Stille konservieren, bevor sie ganz aus der Welt verschwindet.“

In seinem Buch „Die Erde ist eine solarbetriebene Musikbox“ erzählt der gebürtige Kalifornier, wie seine Karriere vor rund 40 Jahren zufällig an einem Sommernachmittag begann: „Ich parkte den Wagen am Straßenrand und legte mich in ein Feld, um mich auszuruhen. Der Himmel war voller Gewitterwolken. Der Sturm kam geradewegs auf mich zu. Und wie er so rollte und grollte, konnte ich mir sogar mit geschlossenen Augen ein klares Bild vom Tal und der ganzen Umgebung machen. Als der Sturm vorbei war, war ich erschrocken. Wie kann ich 27 sein und noch nie richtig zugehört haben?“ Hempton brach sein Biologie-Studium an der University of Wisconsin ab und jobbte als Fahrradkurier, bis er das Geld für einen teuren Kunstkopf für hochwertige Audio-Aufnahmen zusammengespart hatte.

Mittlerweile hat Hempton zahlreiche Alben mit Naturaufnahmen veröffentlicht und Bücher geschrieben. Für den Thriller „Überleben“ fing er das Pfeifen des Windes in den Anden ein. Den Softwarehersteller Microsoft beliefert er mit Klängen für PC-Spiele und die Enzyklopädie „Encarta“. Für seine Fernsehdokumentation „Vanishing Dawn Chorus“ (deutsch: „Verschwindender Morgenchor“) für den US-Sender PBS gewann er 1992 einen Emmy für „herausragende individuelle Leistungen“.

Im Herbst 2003 erlitt Hempton ironischerweise seinen ersten Hörsturz. 18 Monate dauerte es, bis er wieder richtig hören konnte. Als Konsequenz rief er im Jahr 2005 im Hoh-Regenwald im US-Bundesstaat Washington, einem seiner bevorzugten Reviere der Ruhe, den „Quadratzentimeter der Stille“ aus. Hempton: „Innerhalb eines Jahres brachte ich drei Fluggesellschaften dazu, ihre Flugrouten zu ändern. Ich schrieb ihnen, dass Stille eine geschützte natürliche Ressource sei, und schickte ihnen dazu Aufnahmen ihrer Lärmbelästigungen.“

Gibt es noch Orte, deren Klänge er gerne aufnehmen würde? Hempton: „Meine Wunschliste umfasst 527 solcher Orte ... Einige Beispiele: die Berge im Norden Venezuelas. In deren Höhlen tief im Wald lebt der Ölvogel. Ich möchte die Klanglandschaft der Höhle erkunden und hören, ob der Ölvogel anders zwitschert als sein enger Verwandter, die Grauwasseramsel. Auch singender Sand fasziniert mich seit langem. Den gibt es unter anderem am Great Sand Dunes National Monument in Namibia oder in der Mongolei. Und schließlich ist Adak, Teil der Inselkette der Aleuten, als ‚Geburtsort der Winde‘ bekannt. Ich würde gerne dort in Alaska das Geräusch von 80 km/h schnellem Nebel aufnehmen.“

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