Die neue Mercedes-Benz SLK-Klasse: Alles über Karosserie und Variodach

Stuttgart, 15.03.2004
Einen offenen Sportwagen mit der Stabilität und der Sicherheit einer Limousine zu konstruieren, das erfordert große Kompetenz und viel Erfahrung. Mercedes-Benz besitzt beides. Die neue SLK-Klasse ist ein weiterer Beweis dafür. Die Rohbaukarosserie des Sport-Roadsters erreicht Spitzenwerte in puncto Festigkeit und Steifigkeit und schafft damit beste Voraussetzungen für dynamisches Fahrverhalten, hohen Schwingungskomfort sowie Mercedes-typischen Insassenschutz. Zudem bildet die Karosserie eine solide Basis für das Variodach, dessen ausgeklügelte Schwenkmechanik deshalb mit hoher Präzision arbeiten kann.
Die Zahlen sprechen für sich:
  • Bei der Messung der statischen Biegesteifigkeit erreicht die Karosserie der neuen SLK-Klasse bei geöffnetem Variodach ein um 19 Prozent höheres Ergebnis als die des Vorgängermodells.
  • Die statische Torsionssteifigkeit, ein wichtiger Indikator für das Schwingungsverhalten der Karosserie, übertrifft den vorbildlichen Wert der bisherigen SLK-Klasse bei geöffnetem Dach nochmals um 46 Prozent.
Zu diesen beachtlichen Resultaten tragen im Wesentlichen zwei Maßnahmen bei: eine intelligente Werkstoffauswahl und eine aufwändige Karosseriekonstruktion auf Basis modernster Berechnungsverfahren und großem Know-how.
Werkstoffe: 42 Prozent aller Bleche aus hochfestem Stahl
Den Anteil hochfester Stahllegierungen, die bei geringem Gewicht ein Maximum an Festigkeit bieten, haben die Mercedes-Ingenieure bei der neuen SLK-Klasse auf 42 Prozent gesteigert. Das bedeutet: Die Mehrzahl der für die Crashsicherheit, die Stabilität und die Dauerhaltbarkeit maßgeblichen Bauteile werden aus hochfesten Stahlblechen hergestellt.
Andere Werkstoffe setzen die Sindelfinger Fachleute gemäß ihrem bewährten Credo „Der richtige Werkstoff am richtigen Ort“ gezielt dort ein, wo sie die meisten Vorteile bieten und den größten Beitrag zum Leichtbaukonzept leisten. So besteht die wölbstrukturierte Rückwand des Innenraums aus Aluminium, das sich hier neben hoher Festigkeit durch eine deutliche Gewichtsersparnis gegenüber einem vergleichbaren Bauteil aus Stahlblech auszeichnet. Die Aluminium-Rückwand wird mit der Karosserie verschraubt. Die Trennwand zwischen dem Kraftstoffbehälter und dem Kofferraum stellt Mercedes-Benz aus Magnesium-Druckguss her, der rund 50 Prozent leichter als Stahl ist.
Damit sind die Leichtbauwerkstoffe Aluminium und Magnesium ebenso wie hochfester Stahl in die Karosseriestruktur der neuen SLK-Klasse integriert. Im Heckbereich des Roadsters bilden die Aluminium-Rückwand und die Tanktrennwand aus Magnesium einen stabilen Verbund, der bei geringem Gewicht maßgeblich zur Steifigkeit der Karosserie beiträgt.
Faserverstärkter Kunststoff kommt bei der Herstellung der kompletten Tankmulde zum Einsatz. Das leichte, aber hoch belastbare Hightech-Material, das die bisherige Stahlvariante ersetzt, bewährt sich an gleicher Stelle bereits im SL-Sportwagen. Auch die ovale Tankklappe besteht aus Kunststoff; sie schwenkt durch leichtes Antippen mit dem Finger auf und rastet nach dem Tankvorgang ebenso komfortabel wieder ein.
Konstruktion: Aufwändige Maßnahmen für vorbildliche Stabilität und Sicherheit
Auch konstruktiv haben sich die Mercedes-Ingenieure bei der Entwicklung der neuen SLK-Klasse einiges einfallen lassen, um einerseits Spitzenwerte bei der Biege- und Torsionssteifigkeit zu erreichen und um andererseits den Insassenschutz noch weiter zu verbessern. So haben die Fachleute auf dem hohen Niveau des Vorgängermodells in nahezu allen Bereichen der Rohbaukarosserie weitere Fortschritte erzielt:
  • Vorbaustruktur
    • Der vordere Querträger ist durch ein zusätzliches Versteifungsblech zweischalig ausgebildet.
    • Die beiden geradlinigen Längsträger sind mit speziellen Querträgern verbunden, die den Stirnwandbereich verstärken. Dazu tragen auch zwei Pedalbodenquerträger bei.
    • Die nach vorn gewölbte Stirnwand ist mehrteilig aufgebaut. Je nach Beanspruchung weisen die verschiedenen Abschnitte unterschiedliche Materialstärken auf.
    • Der neu entwickelte, rahmenförmige Integralträger für Lenkung, Motorlager und Teile der Radführung nimmt beim Frontalaufprall gezielt Energie auf; er ist mit den vorderen Längsträgern verschraubt.
    • Die zweite, obere Längsträgerebene ist mit einer an den A-Säulen befestigten Strebe verbunden. Hier wird beim Offset-Frontaufprall Crash-Energie absorbiert.
  • Fahrgastzelle
    • Die A-Säulen werden durch ovale Rohre aus hochfestem Stahl verstärkt, die fest mit der Karosseriestruktur verbunden sind. Das Material wird im Stahlwerk bereits in glühendem Zustand geformt und erhält dadurch eine besonders hohe Festigkeit. Durch die Ovalform der A-Säulen verbessert sich die Rundumsicht des Autofahrers gegenüber dem SLK-Vorgängermodell um rund zwölf Prozent.
    • Die seitlichen Längsträger bestehen aus einer Innen- und einer Außenschale, die durch Schottbleche verstärkt werden. Nach hinten vergrößert sich der Querschnitt der Längsträger, wo sie zusätzliche, aufgesetzte Profilbleche erhalten. Damit haben die Träger maßgeblichen Anteil an der vorbildlichen Formstabilität der Karosserie.
    • Der Mitteltunnel, zwei an der Unterseite aufgesetzte geradlinige Anschlussträger als Verlängerung der vorderen Längsträger und zwei Sitzquerträger bilden die Verstärkungselemente der Bodenanlage.
    • Die (nicht sichtbaren) B-Säulen stützen sich großflächig über die seitlichen Längsträger und den Querträger unter der Aluminium-Rückwand ab.
  • Heckstruktur
    • Die hinteren Längsträger der SLK-Karosserie zeichnen sich durch ihre mehrteilige Konstruktion aus hochfestem Stahl mit unterschiedlichen Materialstärken aus. So haben die Mercedes-Ingenieure Festigkeit und Verformungsverhalten der Längsträger gezielt festgelegt und auf den Beanspruchungsgrad des jeweiligen Abschnitts abgestimmt.
    • Die Reserveradmulde besteht aus Stahl und ist ein Teil des Heckbodens.
    • Ein stabiler Querträger bildet den hinteren Abschluss der SLK-Rohbaukarosserie.
Vier Diagonalstreben am Unterbau leisten zu dem vorbildlichen Schwingungsverhalten der Roadster-Karosserie einen weiteren wichtigen Beitrag. Im Vorbau verbinden sie den Integralträger, der Motorlager, Lenkung und Teile der Radführung aufnimmt, mit der Vorderkante der seitlichen Längsträger. Im Heck sind die Streben auf beiden Seiten mit den Längsträgern und einer zusätzlichen Verstärkung in der Reserverad-mulde verbunden.
Auch die Motorhaube mit der markanten Bugspitze, die den Mercedes-Stern aufnimmt und so das unverwechselbare Erkennungszeichen der neuen SLK-Klasse prägt, ist ein Ergebnis innovativer Karosserie- und Fertigungstechnik. Die Mercedes-Ingenieure entwickelten ein Verfahren, das die Herstellung der formschönen Motorhaube in einem Stück ermöglicht.
Die rahmenlosen Türen bestehen aus einer Außenbeplankung mit spezieller Bordkantenverstärkung sowie einem Innenteil, das sich unter anderem durch ein Bordkantenprofil, eine innere Bordkantenverstärkung, Scharnier- und Schlossverstärkungen und einem stabilen Rohrprofil zusammensetzt. Das Profil ergänzt die zahlreichen konstruktiven Maßnahmen für den Seitenaufprallschutz und ist so angeordnet, dass es auch beim Frontalaufprall Längskräfte in die hintere Karosseriestruktur übertragen kann.
Der Kofferraumdeckel der SLK-Klasse ist in den Bewegungsablauf des Variodaches integriert und öffnet sich dank eines Zweigelenk-Scharniers in zwei Richtungen. Als technische Besonderheit gilt auch die zweiteilige Außenhaut: Die Kennzeichenmulde wird - erstmals bei Mercedes-Benz - per Laserlötverfahren mit der restlichen Beplankung des Heckdeckels verbunden. Dabei arbeitet der Laser so präzise, dass die Lötnaht eine sehr hohe Qualität erreicht.
Korrosionsschutz: Voll verzinkte Karosserie
Für den Langzeit-Korrosionsschutz sorgt eine Vollverzinkung der SLK-Karosserie. Bestimmte Bleche erhalten zusätzlich eine beidseitige organische Beschichtung, die ebenfalls rostabwehrende Zinkpigmente enthält. Zudem werden hoch belastete Strukturbereiche der Karosserie durch Hohlraumkonservierung geschützt. Dank einer großflächigen Unterbodenverkleidung aus Kunststoff können die Mercedes-Ingenieure auf den herkömmlichen, umweltkritischen PVC-Unterbodenschutz verzichten. Die Unterbodenverkleidung schützt die Karosserie vor Steinschlag, Nässe und Schmutz. Wie für alle Mercedes-Personenwagen, gilt auch für die neue SLK-Klasse die 30-jährige Mobilolife-Garantie.
Lackierung: Kratzfesterer Klarlack auf Basis der Nano-Technologie
Auch mit dem neuartigen kratzbeständigeren Klarlack auf Basis der Nano-Technologie leistet Mercedes-Benz einen wichtigen Beitrag, um die vorbildliche Langzeitqualität und Wertbeständigkeit der SLK-Klasse nochmals deutlich zu steigern. Das innovative Lacksystem, das Mercedes-Benz seit Ende 2003 als weltweit erste Automobil-marke einsetzt, gehört zur Serienausstattung des neuen Sport-Roadsters und wird sowohl bei Metallic- als auch bei Uni-Lackierungen verarbeitet.
Dank der beachtlichen Fortschritte auf dem Gebiet der Nano-Technologie gelang es, die weniger als ein Millionstel Millimeter kleinen Keramikpartikel in die Molekularstruktur des Lackbindemittels zu integrieren. Diese Teilchen schwimmen zunächst ungeordnet in dem flüssigen Klarlack und vernetzen sich während des Trockenprozesses in der Lackiererei. Dabei verbinden sich die Partikel, sodass an der Lackoberfläche eine sehr dichte, regelmäßige Netzstruktur entsteht. Die Nano-Teilchen verbessern die Kratzbeständigkeit der Lackierung um das Dreifache und sorgen dauerhaft für einen sichtbar besseren Glanz.
Das bestätigen zum Beispiel Glanzmessungen nach den per DIN-Norm standardisierten Tests in einer mechanischen Laborwaschanlage, deren Wasser eine genau dosierte Menge feinstem Quarzsand beigemischt wird. So simuliert dieser Test die Vorgänge bei der Autowäsche im Zeitraffertempo: Zehn Zyklen der Laboranlage entsprechen - je nach Verschmutzungsgrad des Fahrzeugs - einer Lackbeanspruchung nach 50 bis 100 Autowäschen in der Praxis.
Nach dem Waschprogramm prüfen die Fachleute mit einem speziellen Glanzmessgerät die Kratzspuren auf den lackierten Blechen und messen dabei den so genannten Restglanz. Die Ergebnisse: Liegt der Restglanz einer herkömmlichen Lackierung nach zehn Waschzyklen in der Laborwaschanlage bei rund 35 Prozent, so werden bei dem kratzfesteren Klarlack über 72 Prozent Restglanz gemessen.
Variodach: Neue Schwenkmechanik für mehr Kofferraum
Das innovative Variodach, mit dem der Roadster der SLK-Klasse 1996 Aufsehen erregte und neue Trends für den Bau offener Automobile setzte, hat Mercedes-Benz weiterentwickelt und technisch perfektioniert. In der neuen SLK-Klasse öffnet und schließt das faltbare Hardtop noch schneller als beim Vorgängermodell. Zudem schafft ein Raum sparendes Konzept nochmals deutlich mehr Kofferraumvolumen bei geöffnetem Dach.
Die Stoppuhr macht den Fortschritt innerhalb von 22 Sekunden deutlich. Denn so lange dauert es nur noch, um die neue SLK-Klasse auf Knopfdruck von einem Coupé mit stabilem Dach in einen offenen Roadster zu verwandeln. Das sind drei Sekunden weniger als beim Vorgängermodell. Dank der genialen Dachkonstruktion verwandelt sich der Zweisitzer ebenso schnell wieder zu einem wetterfesten, alltagstauglichen Ganzjahres-Auto. Damit vereint auch die neue SLK-Klasse das Fahrvergnügen eines offenen Roadsters mit dem Komfort eines Mercedes-Coupés.
Darüber hinaus bietet die neue SLK-Klasse bei geöffnetem Variodach noch mehr Platz fürs Reisegepäck. So stehen nach der VDA-Messmethode 208 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Das sind beachtliche 63 Liter mehr als beim Vorgängermodell - genug für das Reisegepäck der beiden Passagiere.
Diesen großen Fortschritt ermöglicht eine neue, aufwändige Dachkonstruktion. Ihr Glanzstück ist eine drehbare Heckscheibe - ähnlich wie beim Sportwagen der SL-Klasse. Diese Rotationsbewegung sorgt dafür, dass sich die Scheibe nach dem Öffnen eng in die gewölbte Fläche der Dachschale legt und so das Fassungsvermögen des Kofferraums weniger einschränkt als bisher. Zudem verhindert eine neue Gepäckraumabdeckung, dass Dachelemente beim Öffnen mit Gepäckstücken kollidieren können. Diese stabile Gepäckhaube ersetzt das Rollo des Vorgängermodells und ist über eine Viergelenk-Kinematik in Längsrichtung schwenkbar. Nur wenn diese Abdeckung geschlossen ist, lässt sich das Variodach öffnen. Um bei geschlossenem Dach das ganze Kofferraumvolumen zu nutzen, kann die Gepäckhaube mit einem einzigen Griff nach vorn geklappt werden.
Das neue Variodach der SLK-Klasse besteht im Wesentlichen aus drei Elementen, die durch einen intelligenten Schwenkmechanismus miteinander verbunden sind: dem zweischaligen Dach aus Stahl, den C-Säulen mit Innen- und Außenschale und der Heckscheibe aus drei Millimeter dickem, heizbaren Einscheiben-Sicherheitsglas. Die ausgeklügelte Mechanik sorgt dafür, dass alle Dachkomponenten nach dem Öffnen automatisch vollständig im oberen Bereich des Kofferraums abgelegt sind.
Um dies zu ermöglichen, ist der Heckdeckel in das System einbezogen. Dank eines Rohrrahmens und zusätzlicher Scharniere schwenkt er entweder herkömmlich in Fahrtrichtung, wenn Gepäck be- oder entladen werden soll. Oder er öffnet sich gegen die Fahrtrichtung, damit die Dachelemente verschwinden können. Zur raffinierten Kinematik des Variodachs gehören ebenfalls eine große, einteilige Hutablage sowie zwei Seitenklappen, welche die Bereiche zwischen Überrollbügel, Seitenwand und Heckdeckel sauber abschließen.
Höchste Funktionalität und Stabilität garantiert das Montagemodul des Variodachs, das im Wesentlichen aus einem mit der Rohbaustruktur verschraubten Aluminiumquerträger besteht. Er trägt die Schwenkmechanik für die rechte und die linke Seite, die beiden Überrollbügel und die Hydraulikeinheit.
Bewegungsablauf: Öffnen und schließen in fünf Phasen
Dies schafft die sichere Basis für ein Manöver, das jedes Mal wieder Begeisterung weckt: Drückt der Fahrer der SLK-Klasse den Schalter auf der Mittelkonsole oder ak-tiviert er die Fernbedienung der auf Wunsch erhältlichen Komfortschließanlage, so beginnt ein fünfphasiger Ablauf, dessen Choreografie als technisches Meisterstück gelten darf.
  • Phase 1: Die Verschlüsse am Dachrahmen werden entriegelt.
  • Phase 2: Der Kofferraumdeckel öffnet sich gegen die Fahrtrichtung und die Seitenscheiben im Fond werden abgesenkt. Die vorderen Seiten-scheiben öffnen sich um einige Zentimeter.
  • Phase 3: Das Dach öffnet sich. Die Heckscheibe rotiert gegenläufig zur Drehbewegung der C-Säulen um etwa 150 Grad. Gleichzeitig schwenkt die Hutablage nach oben.
  • Phase 4: Dachelement, Heckscheibe und C-Säulen verschwinden im Kofferraum und werden dort so abgelegt, dass die gewölbten Flächen von Dach und Heckscheibe dicht aneinander liegen.
  • Phase 5: Der Heckdeckel schließt sich, die Hutablage und die Seitenklappen fügen sich zu einer geschlossenen Fläche. Die vorderen Seitenscheiben werden wieder vollständig geschlossen.
Fünf Hydraulikzylinder sorgen für den reibungslosen Ablauf beim Öffnen und beim Schließen des Variodachs der neuen SLK-Klasse. Zwei sind für den Dachantrieb zuständig, einer verriegelt das Dach zentral mit zwei Verschlüssen am Windschutz-scheibenrahmen und zwei weitere übernehmen den Antrieb des Rohrrahmens. Die Mehrkolben-Hydraulikpumpe mit dem integrierten elektromagnetischen Ventil ist im Querträger hinter den Sitzen untergebracht. Sie baut einen Druck von 160 bar auf, so dass für alle Bewegungen in jeder Situation genügend Kraft zur Verfügung steht. Endschalter überwachen jeden Ablauf; eine Displayanzeige im Kombi-Instrument informiert den Autofahrer, wenn das Variodach vollständig geöffnet oder geschlossen ist.
Aerodynamik: cW-Wert um drei Prozent verringert
Gutes Design, hohe Fahrsicherheit, perfekte Aerodynamik - diese Kombination ist unter den kompakten Roadstern keinesfalls selbstverständlich. Für die SLK-Klasse von Mercedes-Benz gilt sie als Markenzeichen. Schon das Vorgängermodell aus dem Jahre 1996 zeichnete sich neben seiner faszinierenden Linienführung durch eine strömungsgünstige Karosserieform aus, die Kraftstoffverbrauch, Fahrkomfort und Fahrstabilität gleichermaßen beeinflusste.
Auf diesem hohen Niveau erzielten die Mercedes-Ingenieure bei der neuen SLK-Klasse weitere Fortschritte. Zwar vergrößerte sich die aerodynamische Stirnfläche aufgrund der breiteren und höheren Karosserie sowie der neuen Reifen-Dimensionen (205/55 R 16 statt bisher 205/60 R 15) um rund vier Prozent auf 1,93 Quadratmeter, doch der cW-Wert als Kennzeichen für die aerodynamische Qualität einer Karos-serie verringerte sich im Vergleich zum Vorgängermodell um drei Prozent auf 0,32. Die Messwerte im Überblick:
Die Aerodynamik-Daten der neuen SLK-Klasse
  Neue SLK-Klasse* Vorgängermodell*
Luftwiderstandsbeiwert cW 0,32 0,33
Stirnfläche A 1,93 1,85
Luftwiderstand cW x A 0,62 0,61
*bei geschlossenem Variodach
Auch bei geöffnetem Variodach zeigt der neue SLK-Roadster, dass die Sindelfinger Aerodynamik-Ingenieure ihr anspruchsvolles Ziel erreicht haben: Hier beträgt der cW-Wert 0,37 gegenüber 0,38 beim Vorgängermodell.
Die Aerodynamik ist eine Entwicklungsdisziplin mit vielen Einflussfaktoren. So trägt auch bei der neuen SLK-Klasse eine ganze Reihe von Detailmaßnahmen zu dem vorbildlichen cW-Wert von 0,32 bei:
  • Front- und Heckschürze: Die strömungsgünstige Form dieser Anbauteile und die markanten seitlichen Einzüge der Karosserie betonen nicht nur den dynamischen Charakter des neuen Sport-Roadsters, sie haben auch aerodynamische Eigenschaften. Ihre Aufgabe ist es, im vorderen Bereich den Fahrtwind gezielt seitlich abzulenken, sodass er vorbeiströmt und sich im Heck verwirbelungsarm wieder von der Karosserie trennt.
  • Radspoiler an den Vorder- und Hinterrädern: Die kleinen Kunststoffelemente verringern den Staudruck der Luft vor den Reifen und senken somit den cW-Wert; gleichzeitig reduzieren sie auch den Auftrieb.
  • Motorraumverkleidung: Die vollständige Kapselung des Motorraums dient nicht nur dem Akustikkomfort, sie lenkt auch den Fahrtwind gezielt nach hinten und verhindert, dass sich die Luft im Motorbereich verwirbelt.
  • Unterbodenverkleidung: Die großen, glattflächigen Kunststoffabdeckungen, die bis vor die Hinterachse reichen, lassen den Fahrtwind verwirbelungsfrei unter der Karosserie durchströmen.
  • Spoilerkante auf dem Kofferraumdeckel: Dieses dezente Detail verbessert die Abströmung des Fahrtwindes, reduziert den Auftrieb und die Bildung von Luftwir-beln.
  • Außenspiegel: Die Form der Spiegelgehäuse wurde im Windkanal optimiert.
Fahrsicherheit: Auftriebskräfte um bis zu 30 Prozent verringert
Mit vielen aerodynamischen Detailmaßnahmen erzielen die Sindelfinger Ingenieure eine doppelte Wirkung: Sie reduzieren nicht nur den Luftwiderstand, sondern verbessern gleichzeitig auch die Fahrstabilität bei hoher Geschwindigkeit oder beim Bremsen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Fahrsicherheit.
Durch die Unterbodenverkleidung, die Radspoiler und die Endkante am Kofferraumdeckel werden jene Luftkräfte vermindert, die senkrecht zur Fahrtrichtung wirken und die Karosserie bei hohem Tempo buchstäblich aus den Federn heben. Die neue SLK-Klasse behält jedoch jederzeit Bodenkontakt und zeichnet sich durch sichere Straßenlage aus. Das zeigen die Kennziffern für den Auftrieb, die sich gegenüber dem Vorgängermodell deutlich verringerten - um rund 30 Prozent an der Vorderachse und um etwa 20 Prozent an der Hinterachse.
Auch die Schmutzfreihaltung der Außenspiegel, der Seitenscheiben und der Heckscheibe ist ein Merkmal der aktiven Sicherheit und hat deshalb für die Aerodynamik-Entwickler hohe Priorität. Ihr Ziel ist es, das Regenwasser während der Fahrt so über die Karosserie zu führen oder an ihr vorbeizulenken, dass der Autofahrer auch bei langer Schlechtwetter-Tour eine gute Rundumsicht behält. Die aerodynamisch geformten Gehäuse der Außenspiegel, Ablaufrinnen an den vorderen Dachsäulen und spezielle Wasserkanäle vor der Heckscheibe helfen dabei. Sowohl die Spiegelflächen als auch die Seitenfenster und die Heckscheibe der SLK-Klasse bleiben bei Regenfahrt weitgehend schmutzfrei.
Fahrsicherheit: Auftriebskräfte um bis zu 30 Prozent verringert
Mit vielen aerodynamischen Detailmaßnahmen erzielen die Sindelfinger Ingenieure eine doppelte Wirkung: Sie reduzieren nicht nur den Luftwiderstand, sondern verbessern gleichzeitig auch die Fahrstabilität bei hoher Geschwindigkeit oder beim Bremsen und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Fahrsicherheit.
Durch die Unterbodenverkleidung, die Radspoiler und die Endkante am Kofferraumdeckel werden jene Luftkräfte vermindert, die senkrecht zur Fahrtrichtung wirken und die Karosserie bei hohem Tempo buchstäblich aus den Federn heben. Die neue SLK-Klasse behält jedoch jederzeit Bodenkontakt und zeichnet sich durch sichere Straßenlage aus. Das zeigen die Kennziffern für den Auftrieb, die sich gegenüber dem Vorgängermodell deutlich verringerten - um rund 30 Prozent an der Vorderachse und um etwa 20 Prozent an der Hinterachse.
Auch die Schmutzfreihaltung der Außenspiegel, der Seitenscheiben und der Heckscheibe ist ein Merkmal der aktiven Sicherheit und hat deshalb für die Aerodynamik-Entwickler hohe Priorität. Ihr Ziel ist es, das Regenwasser während der Fahrt so über die Karosserie zu führen oder an ihr vorbeizulenken, dass der Autofahrer auch bei langer Schlechtwetter-Tour eine gute Rundumsicht behält. Die aerodynamisch geformten Gehäuse der Außenspiegel, Ablaufrinnen an den vorderen Dachsäulen und spezielle Wasserkanäle vor der Heckscheibe helfen dabei. Sowohl die Spiegelflächen als auch die Seitenfenster und die Heckscheibe der SLK-Klasse bleiben bei Regenfahrt weitgehend schmutzfrei.
Fahrkomfort: Wirksame Maßnahmen gegen Zugluft beim Offenfahren
Auch das Thema Komfort stand auf der Aufgabenliste der Aerodynamik-Ingenieure. Genauer gesagt: das thermische Wohlbefinden der SLK-Insassen bei offenem Variodach. Denn aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung bei der Entwicklung von Cabriolets und Roadstern wissen die Sindelfinger Fachleute, dass ein offenes Dach allein auf Dauer kein Garant für Fahrspaß ist. Kühler Fahrtwind, der die Haarspitzen verwirbelt, oder Zugluft im Nacken kann das Frischluftvergnügen schon nach kurzer Zeit trüben. Deshalb wurde die neue SLK-Klasse auch unter diesem Aspekt im Windkanal getestet und optimiert. Die neuartige Kopfraumheizung AIRSCARF (Wunschausstattung), die in dem Mercedes-Roadster Weltpremiere feiert, ist ein Ergebnis dieser umfangreichen Untersuchungen.
Doch AIRSCARF macht nur Sinn, wenn auch die Rahmenbedingungen stimmen - beispielsweise in Sachen Zugluft. Darum kümmerten sich die Aerodynamik-Experten bereits im Herbst 1998, als sie mit Modellen im Maßstab 1 : 4 die Grundlagen für die perfekte Aerodynamik der neuen SLK-Klasse schufen. Die Neigung der Frontscheibe und die Sitzhöhe der Insassen waren dabei von Anfang an wichtige Aspekte, weil sie auch für die Zugfreihaltung im Innenraum eine wichtige Rolle spielen. Das Ergebnis ist eine auf die Höhe des Frontscheibenrahmens abgestimmte Sitzposition, sodass der Fahrtwind über die Köpfe der SLK-Passagiere geführt wird. Sie sitzen also windgeschützt und fahren damit auch komfortabler. Messwerte über die Temperatur- und Luftverteilung an der Hautoberfläche, die mithilfe eines Klima-Dummy im Windkanal ermittelt wurden, bestätigen es. Auch in diesem Punkt hat sich die neue SLK-Klasse gegenüber dem Vorgängermodell nochmals deutlich verbessert.
Gleichwohl lässt sich bei geöffnetem Variodach nicht völlig verhindern, dass sich hinter den Insassen kleinere Luftwirbel bilden und für Zug sorgen. Abhilfe schafft hier das serienmäßige SLK-Windschott, das mit wenigen Handgriffen über die beiden Überrollbügel gezogen und mittels Druckknöpfen befestigt wird. Seine feinmaschige Struktur bewirkt eine gleichmäßige Luftverteilung und vermeidet dadurch hohe Strömungsgeschwindigkeiten, die als Zugluft empfunden werden. Im Zusammenspiel mit AIRSCARF wird die Luft, die durch das Windschott beruhigt wird, zusätzlich auch erwärmt.
Komfortvorteile bietet die SLK-Klasse auch in puncto Aero-Akustik: Bei geschlossenem Variodach liegen die Geräusche im Innenraum auf dem Niveau eines Coupés. Überdies tragen andere aerodynamische Maßnahmen zur Verringerung der Windgeräusche bei - zum Beispiel die strömungsgünstige Form der Spiegelgehäuse.
Scheibenwischer: Höhere Leistung, weniger Geräusche
Auch die Scheibenwischer sind eine Entwicklung aus dem Windkanal. Daher auch ihre Bezeichnung „ Aero-Wischer“: Anstelle des gelenkigen Bügelsystems herkömmlicher Wischerblätter, an dem das Wischergummi eingehängt wird, besteht der Aero-Wischer aus einem einteiligen Gummiprofil mit integriertem Spoiler und zwei gebogenen Federschienen, die sich exakt an die Wölbung der Frontscheibe anpassen und deshalb stets mit optimaler Auflagekraft arbeiten. Die Form und die um rund 50 Prozent geringere Bauhöhe des Wischerblatts sorgen unter anderem für bessere Wischqualität und geringeres Geräuschniveau - vor allem bei Autobahn-Tempo.
Die neue SLK-Klasse ist mit einer leistungsfähigen Zweiarm-Wischanlage ausgestattet. Während sich der linke Scheibenwischer auf einer festen Drehachse bewegt, macht sein rechtes Pendant zusätzlich eine Hubbewegung, um auf diese Weise eine noch größere Scheibenfläche reinigen zu können. Auf Wunsch werden die Scheibenwischer von einem Sensor an der Frontscheibe je nach Regenintensität gesteuert.
Licht: Projektionsscheinwerfer in Halogen- oder Bi-Xenon-Technik
Die Scheinwerfer der neuen SLK-Klasse sind nicht nur ein formschöner Blickfang, sie entsprechen auch auf technischem Gebiet höchsten Ansprüchen. Die bisherigen Reflektionsscheinwerfer für das Abblendlicht ersetzt Mercedes-Benz durch ein neu entwickeltes Projektionssystem. Hier ist eine Linsenoptik (70 Millimeter Durchmesser) für die Lichtverteilung zuständig. Serienmäßig arbeiten hinter den Kunststoffstreuscheiben in Klarglas-Optik H7-Halogenlampen für das Abblendlicht.
Die Abkehr vom bisherigen Reflektorsystem hat nicht nur stilistische Gründe. Zwar beansprucht der Projektionsscheinwerfer einen kleineren Bauraum in der Frontpartie als die bisherigen Reflektoren und bietet den Designern damit mehr Gestaltungsmöglichkeiten, doch ebenso entscheidend war der sichtbare Fortschritt in puncto Lichtausbeute: Die Projektionstechnik bietet eine breitere und gleichmäßigere Ausleuchtung der Fahrbahn und zeichnet sich überdies durch eine größere Reichweite des Abblendlichts aus. Für das Fernlicht sind zusätzliche Reflexionsscheinwerfer zuständig; hier arbeiten ebenfalls H7-Glühlampen.
Bei den auf Wunsch lieferbaren Bi-Xenon-Scheinwerfern ist die Lichtausbeute noch größer. Bi-Xenon bedeutet, dass für Fern- und Abblendlicht nur eine Lampe erforderlich ist: Während beim Fernlicht der gesamte Lichtstrom genutzt wird, schiebt sich beim Umschalten auf Abblendlicht eine Blende zwischen Lampe und Linsenoptik, die einen Teil des Lichtbündels abdeckt. Beim Bi-Xenon-Fernlicht treten zusätzlich auch die H7-Spotscheinwerfer in Aktion. Zur optischen Unterscheidung gegenüber den Halogen-Scheinwerfern haben die Mercedes-Designer den Augen des neuen SLK ei-nen gekonnten „ Lidstrich“ gezogen: Es wird ein transparenter Bereich über dem Bi-Xenon-Modul hinterleuchtet, sodass sich aus seitlicher Perspektive interessante Lichteffekte ergeben.
Eine dynamische Leuchtweitenregulierung, die den Neigungswinkel der Lichtbündel automatisch an die jeweilige Karosserielage anpasst und auch kurzzeitige Nickbewegungen beim Bremsen oder Beschleunigen kompensiert, gehört ebenso zum Bi-Xenon-Ausstattungspaket der neuen SLK-Klasse wie eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage mit Hochdruckwasserstrahl. Sie ist auf Wunsch auch für die Halogen-Schein-werfer lieferbar.
Ob Halogen oder Bi-Xenon - in beiden Fällen sorgt der serienmäßige Fahrlicht-Assistent dafür, dass sich die Beleuchtungsanlage bei Dunkelheit oder bei Einfahrt in einen Tunnel automatisch einschaltet. Der Lichtsensor an der Frontscheibe erkennt auch, wenn Regen oder Schneefall die Sicht beeinträchtigen und schaltet selbsttätig Abblendlicht, Schlusslicht und Kennzeichenbeleuchtung ein. Er wird mithilfe des Lichtschalters an der Instrumententafel (Position „Auto“) aktiviert.
Abbiegelicht: Nebelscheinwerfer mit Zusatzfunktion
Nebelscheinwerfer mit Halogen-Glühlampen gehören ebenfalls zur Serienausstattung der neuen SLK-Klasse. Sie finden ihren Platz in der Stoßfängerverkleidung und bieten auf Wunsch in Verbindung mit den Bi-Xenon-Scheinwerfern eine neue Abbiegelicht-Funktion. Diese wird beim Einschalten des Blinkers oder beim Einschlagen des Lenkrads automatisch aktiviert und leuchtet dann den Bereich seitlich neben und vor dem Fahrzeug aus. Vorteil: Fußgänger und Radfahrer neben dem Fahrzeug sind dadurch auch bei Dunkelheit deutlich zu erkennen. Auch bei langsamer Kurvenfahrt kann sich der Fahrer dank des Abbiegelichts besser orientieren.
Mit der Entwicklung des neuen Abbiegelichts folgt Mercedes-Benz seinem bewährten Prinzip einer realitätsorientierten Sicherheitsentwicklung. Denn laut Unfallstatistik ereignen sich bei Dunkelheit auf Landstraßen und Autobahnen die schwersten Unfälle. Außerdem ist das Risiko, im Straßenverkehr schwer zu verunglücken, nachts deutlich größer als tagsüber - trotz des geringeren Verkehrsaufkommens in den Nachtstunden. Besonders Fußgänger sind stark gefährdet, umso mehr, wenn sie sich seitlich vom Autofahrer befinden und in Abbiegesituationen nicht rechtzeitig erkannt werden können.
Wenn die Bi-Xenon-Scheinwerfer leuchten, schaltet sich das Abbiegelicht bis zur gesetzlich erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h automatisch ein, sobald der Fahrer den Blinker betätigt oder das Lenkrad einschlägt. Dabei leuchtet das Abbiegelicht den Bereich seitlich vor dem Fahrzeug bis zu 65 Grad und etwa 30 Meter weit aus und macht so Fahrbahnbereiche sichtbar, die mit konventioneller Scheinwerfertechnik beim Abbiegen im Dunkeln bleiben.
Die aktuellen Informationen über Sichtverhältnisse, Geschwindigkeit, Lenkwinkel und Blinkerstellung erhält das Steuergerät des Abbiegelichts über das elektronische Datennetzwerk des Fahrzeugs, in das es vollständig integriert ist. Auf dieser Grundlage sorgt der Mikro-Computer dafür, dass für die unterschiedlichsten Fahrsituationen stets die richtige Funktion des Abbiegelichts zur Verfügung steht:
  • Kreuzungen werden je nach Blinker- und Lenkradstellung sowie der Geschwindigkeit weitwinklig ausgeleuchtet. Auch bei Kurvenfahrt kann der Fahrer den Straßenverlauf frühzeitig erkennen und seine Fahrweise dementsprechend anpassen.
  • Im Kreisverkehr orientiert sich das Abbiegelicht an der Einstellung des Blinkers, denn hier ist das Lenkrad häufig noch nach links eingeschlagen, während bereits der rechte Blinker betätigt wird, um das Verlassen des Kreisverkehrs zu signalisieren.
  • Beim Rückwärtsfahren richtet sich die Steuerelektronik nach dem jeweiligen Lenkwinkel, dreht dabei aber automatisch die Schaltlogik um: Beim Rechtseinschlag aktiviert sie das linke Abbiegelicht und umgekehrt, um den Schwenkbereich neben dem Fahrzeug auszuleuchten.
Die intelligente Elektronik schaltet das Abbiegelicht nicht abrupt ein oder aus, sondern dimmt es auf und ab, wobei das Einschalten schneller geht als das Ausschalten. Dies gibt dem Auge Zeit, sich an eine verändernde Lichtsituation anzupassen.
Intelligent ist auch die Konstruktion des Abbiegelichts. Es besteht aus einem Gehäuse mit Reflektor und jeweils einer H7-Glühlampe. Durch diese geschickte Anordnung vereint Mercedes-Benz zwei Lichtfunktionen in einem Gehäuse: Die Halogenlampe des Abbiegelichts dient auch als Nebelscheinwerfer.
Rückleuchten: Vorteile durch LED-Technik
Auch in den Rückleuchten der neuen SLK-Klasse setzt Mercedes-Benz modernste Technik ein: Insgesamt 32 Leuchtdioden (LED) sind für das Brems- und Schlusslicht zuständig. Ihr Lichtfeld reicht über die gesamte Breite der Rückleuchte; beim Bremsen leuchtet diese rote Fläche mit deutlich höherer Lichtstärke als in der Schlusslichtfunktion aus.
Leuchtdioden bieten gegenüber herkömmlichen Glühlampen eine Reihe von Vorteilen: Sie nehmen weniger Bauraum in Anspruch, zeichnen sich durch höhere Lebensdauer aus und leuchten beim Tritt aufs Bremspedal deutlich schneller auf, um nachfolgende Autofahrer zu warnen. Aus diesem Grund ist auch das dritte Bremslicht, das seinen Platz im Kofferraumdeckel der neuen SLK-Klasse findet, mit Leuchtdioden ausgestattet.
Die elektronische Datenbus-Vernetzung des neuen Mercedes-Roadsters ermöglicht auch eine Reihe anderer Lichtfunktionen und Schaltungen, die Sicherheit und Komfort steigern. Beispiele:
  • Notlicht: Eine programmierte Schaltung verhindert im Falle einer Störung den Ausfall der kompletten vorderen oder hinteren Fahrzeugbeleuchtung.
  • Tagfahrlicht: Mithilfe des Multifunktions-Lenkrads und der Zentral-Displays im Kombi-Instrument kann der Autofahrer die Lichtanlage der SLK-Klasse so programmieren, dass sich Abblend-, Stand-, Schluss- und Kennzeichenlicht stets automatisch nach dem Anlassen des Motors einschalten.
  • Orientierungslicht: Ist diese Funktion mittels Multifunktions-Lenkrads und Zentral-Displays programmiert, bleiben die Nebelscheinwerfer, das Standlicht, das Schlusslicht und die Kennzeichenbeleuchtung auch nach dem Aussteigen der Passagiere eingeschaltet, um ihnen die Orientierung bei Dunkelheit zu erleichtern. Die Dauer dieser Lichtfunktion ist von null bis 60 Sekunden wählbar.

Ansprechpartner

Medien

  • D260842
    1120194_708139PM_SLK_Karosserie_Variodach_eng.pdf
    1120194_708139PM_SLK_Karosserie_Variodach_eng.pdf
  • D260843
    1120195_707781PM_SLK_Karosserie_Variodach.pdf
    1120195_707781PM_SLK_Karosserie_Variodach.pdf
Lade...