Mercedes-Benz Omnibusse auf dem 33. RDA-Workshop in Köln vom 7. bis 9. August 2007

Mercedes-Benz Omnibusse auf dem 33. RDA-Workshop in Köln vom 7. bis 9. August 2007
07.
August 2007
Stuttgart/Köln
  • Reisebus Mercedes-Benz Travego
  • Mercedes-Benz Minibus: Sprinter Travel 65
Stuttgart/Köln – Auf dem diesjährigen RDA-Workshop in Köln präsentiert der Produktbereich DaimlerChrysler-Omnibusse in der Halle 10.2, Stand B 50, Fahr­zeuge aus seiner aktuellen Produktpalette. Aus dem Reisebussegment wird der neue Tra­vego und aus dem Sprinter-Minibussegment der Sprinter Travel 65 vertreten sein.
Reisebus Mercedes-Benz Travego
Der neue Mercedes-Benz Travego, der erstmalig im vergangenen Jahr auf dem Hocken­heim-Ring vorgestellt wurde, nutzt die unverändert ausgezeichneten Grund­lagen der ersten Generation. Er übertrifft sie jedoch in allen wesentlichen Kriterien: In puncto Sicherheit und Komfort für Fahrgäste und Fahrer, bei Optik und Ausstat­tung sowie mit der herausragenden Umweltfreundlichkeit und Wirt-schaftlichkeit der neuen sparsamen Euro 4-Motoren bildet der Travego den neuen Maßstab für hochwertige Reise-Omnibusse.
Drei Reisehochdecker bilden das Programm für Westeuropa
Das Programm des neuen Mercedes-Benz Travego setzt sich aus den Reisehoch­deckern Travego (max. 15 Sitzreihen bei 12,14 m Länge auf zwei Achsen) sowie Tra­vego M (max. 16 Sitzreihen bei 12,96 m Länge auf drei Achsen) sowie Travego L (max. 17 Sitzreihen bei 13,99 m Länge auf drei Achsen) zusammen. Die Gesamt­höhe beträgt bei allen drei Varianten jeweils 3,71 m.
Vorbildliche Sicherheits-Ausstattung mit Dauerbrems-Limiter (DBL)
Bereits bisher zeichnete sich der Mercedes-Benz Travego durch ein vorbildliches Sicherheitsniveau aus. Beim neuen Travego wurde dieses Level noch einmal deut­lich gesteigert. Zur umfangreichen Serien-Ausstattung zählt der Dauerbrems­limi­ter (DBL) – ein Regelsystem, das den Fahrer deutlich entlastet. Der DBL ver­hin­dert, dass der Omnibus im Gefälle ungewollt über die zulässige Höchstge­schwin­digkeit hinaus beschleunigt. Erst verzögert der Retarder automatisch den Bus, dann erst greift die Betriebsbremse ein und bremst den Bus ab, nachdem der Fahrer per Signal zum Agieren aufgefordert wurde. Dadurch wird verhindert, dass der Reisebus zum Beispiel auf langen Autobahn-Gefällen über die gesetzlich vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h hinaus beschleunigt. Um für lang anhaltende Verzögerungen eine besonders hohe Dauerfestigkeit des Re­tarders zu gewährleisten, wurde die Kühlleistung des Aggregats zur besseren Wärmeabfuhr der Bremsenergie erhöht.
Zahlreiche Sicherheitssysteme einschließlich ESP serienmäßig
Zur vorbildlichen serienmäßigen Sicherheits-Ausstattung des Mercedes-Benz Travego zählen weiterhin wie bisher die standfeste Bremsanlage mit Scheiben­bremsen an allen Rädern, das Elektronische Brems-System (EBS), der Bremsas­sistent (BA), die Antriebs-Schlupfregelung (ASR), der Retarder und vor allem das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP). Der serienmäßige Voith-Retarder lässt sich über einen Lenkstockhebel in fünf Verzögerungsstufen bedienen (Serie). Zur Schonung der Betriebsbremse wird der Retarder aber auch über die so genannte „ Dauerbrems-Integration“ über das Fußbremspedal aktiviert. ESP hält den Omni­bus in kritischen Fahrsituationen durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder und Zurücknahme der Motorleistung im Rahmen der physikalischen Möglichkei­ten spurstabil auf der Straße.
Große Halogen-H7-Scheinwerfer mit hoher Lichtausbeute zählen ebenfalls zum Serienstandard. Auf Wunsch stehen auch leistungsstarke Litronic-Lampen mit Gasentladungs-Technik ähnlich den Xenon-Scheinwerfern im Pkw zur Verfü­gung. Serienmäßig sind auch die Nebelscheinwerfer, die hervorragende Rundum­sicht durch ein effizientes Spiegelsystem, das hochfeste Gerippe in Ringspanten-Kon­struktion sowie die Fahrgastsitze mit Prallflächen an den Rückenlehnen. Dies al­les ist beim neuen Mercedes-Benz Travego ebenso selbstverständlich wie ein komfortables und sicheres Fahrwerk.
Neue Assistenz-Systeme: Abstandsregel-Tempomat und Spurassistent
Der auf Wunsch lieferbare Abstandsregel-Tempomat (ART) hält automatisch ei­nen vorgewählten Sicherheitsabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen ein. Läuft der Reisebus zum Beispiel auf ein langsameres Fahrzeug auf oder schert vor dem Omnibus ein Fahrzeug mit geringerer Geschwindigkeit ein, wird der Bus unter Betätigung von Retarder und Betriebsbremse automatisch so weit verzögert, bis der gewählte Sicherheitsabstand wieder eingehalten wird. Eine weitere auf Wunsch lieferbare Sonderausstattung ist der Spurassistent (SPA), der ab sofort für alle neuen Travego verfügbar ist. Hier erkennt ein Kamerasystem anhand der Begrenzungs-Linien der Fahrbahn, falls der Omnibus seine Fahrspur zu verlassen droht.
Mit den neuen Sicherheitstechniken kommt der Omnibus der Vision vom unfall­freien Fahren einen weiteren großen Schritt näher.
Mercedes-Benz Minibus: Sprinter Travel 65
Aus dem Angebot der Mercedes-Benz Minibus GmbH wird der Sprinter Travel 65 zu sehen sein. Die Mercedes-Benz Minibus GmbH, eine 100-prozentige Tochter­gesellschaft der EvoBus GmbH, fertigt die Minibusse mit Mercedes-Stern in Dortmund und gehört europaweit zu den größten Anbietern in ihrem Segment. Mit der neuen Generation Mercedes-Benz Sprinter Travel, Sprinter Transfer, Sprinter City und Sprinter Mobility stehen insgesamt vier neue Minibus-Baurei­hen im Angebot, deren Modelle jeweils in mehreren Varianten zu bekommen sind. Daraus ergibt sich ein gleichermaßen übersichtliches und dichtes Pro­gramm aus zwölf Basismodellen für jeden Einsatzzweck im Stadt-, Überland-, Reise- und Mobility-Verkehr, ergänzt durch zahlreiche individuelle Ausführun­gen. Die Basis bildet jeweils der neue Mercedes-Benz Sprinter. Er wird von der Mercedes-Benz Minibus GmbH ausgebaut bzw. mit eigenen Aufbauten versehen.
Programm logisch aufgeschlüsselt
Generell setzt sich das Programm der neuen Generation aus komplett neu ent­wi­ckel­ten Minibussen in fünf Längen von 5,9 m bis 7,7 m auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter zusammen. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt zwischen 3,5 t und 5,0 t bzw. 5,5 t. Die neuen Modell-Bezeichnungen weisen eindeutig auf Ein­satz­gebiet und Größe des jeweiligen Minibusses hin. Der Sprinter Transfer ist ein viel­seitiger Minibus für Überlandlinie und Ausflug. Der Sprinter Travel eignet sich ideal für Ausflug und Reisen über größere Entfernungen. Sprinter City heißt die Modell-Linie mit Niederflurkonzept für den Stadtlinien-Einsatz. Der Sprinter Mobility schließ­­lich ist für die Beförderung von Fahrgästen gedacht, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Der neue zweistellige Typencode gibt Auskunft über Länge und Tonnage. Die erste Zahl definiert die Länge (2 = Sprinter mit mitt­lerem Radstand, 3 = langer Radstand, 4 = langer Radstand mit langem Hecküber­hang, 5 = langer Radstand mit zusätzlicher Verlängerung, 6 = eigenständiger Aufbau, längste Varian­te). Die zweite Ziffer steht für das zulässige Gesamtge­wicht (3 = 3,5 t, 4 = 3,88 t, 5 = 5,0 t – 5,5 t).
Mercedes-Benz Sprinter Travel: Komfort-Ausstattung erfüllt hohe Ansprüche
Hohen Reise-Komfort im Ausflugs- und Reiseverkehr sowie als VIP-Shuttle ver­mit­telt der neue Mercedes-Benz Sprinter Travel, die Top-Baureihe des neuen Minibus-Programms. Er ist in drei Varianten als Sprinter Travel 45, 55 und 65 mit 7,3 m (Sprinter Travel 45) und 7,7 m Länge (Sprinter Travel 55/65) lieferbar. Bereits der Sprinter Travel 55 verfügt serienmäßig über ein Reisebusheck mit ei­ner großen Kofferraumklappe.
Der Sprinter Travel 65 zeichnet sich zudem durch eine komplett eigenständige Karosserie auf Basis einer Gerippestruktur aus. Typisch ist das besonders ele­gante Erscheinungsbild mit großflächiger Verglasung einschließlich einer weit nach oben gezogenen Panorama-Windschutzscheibe. Das Flaggschiff der Bau­reihe brilliert außerdem mit einem speziellen Reisebusheck mit Gepäckraum­klappe und 2,1 m3 Kofferraum, großer Heckscheibe und rund 10 cm mehr Innenraumbreite im Vergleich zum Sprinter Travel 55.
In allen Modellen verfügt der Sprinter Travel über einen exklusiv gestalteten Fahr­gastraum. Über die Ausstattung des Sprinter Transfer hinaus verfügt der Sprinter Travel serienmäßig über zahlreiche zusätzliche Highlights. Die Bestuh­lung „Travel-Star Sprinter“ zum Beispiel besitzt unter anderem verstellbare Rücken­­lehnen und verfügt gangseitig über klappbare Armlehnen. Die Seiten­wände der Karosserie sind innen mit wohnlichem Stoff verkleidet. Gepäckabla­gen, Service-Sets mit regelbaren Lüftungs­düsen, Leseleuchten und Reisebegleiter-Ruf gehören ebenso zum hohen Reisebus-Standard wie eine Klimaanlage für den Fahrgastraum und die separat re­gel­bare Klimaanlage Tempmatik für den Fahrer. Zahlreiche weitere Ausstattungen werten den Sprinter Travel weiter auf, der be­reits von außen auf den ersten Blick an seinem verchromten Kühlergrill zu er­kennen ist.
Der exklusive Sprinter Travel 65 verwöhnt seine Fahrgäste serienmäßig mit der Komfortreisebestuhlung Travel Star Xtra mit Kopflappen und Gepäcknetzen, Sitzabständen von bis zu 920 mm, Gardinen, Doppelverglasung, luftgefederter Hinterachse und vielem mehr. Als Betriebstür besitzt er eine 1-flügelige Außen­schwingtür mit 850 mm Durchgangsbreite.
Euro 4-Motoren sorgen für hohe Wirtschaftlichkeit und Umweltschonung
Ebenfalls zum Serienstandard gehören bei den neuen Mercedes-Benz-Minibussen kraftvolle wie wirtschaftliche Vierzylinder-Dieselmotoren OM 646 DE 22 LA mit einer Leistungsspanne von 65 kW (88 PS) über 80 kW (109 PS) bis 110 kW (150 PS) sowie der Sechzylinder-Diesel OM 642 DE 30 LA mit 135 kW (184 PS). Alle Motoren sind schadstoffarm - sie erfüllen die EU-Abgas­richtlinie Euro 4 und ver­fügen serienmäßig über einen Diesel-Partikelfilter. Ein Sechs­­gang-Schalt­getriebe übernimmt die Kraftübertragung, optional steht eine Fünf­­gang-Auto­matik zur Wahl (Serie im Sprinter City). Für die Fahrzeuge mit ma­nuellem Schalt­getriebe steht darüber hinaus der Anfahrassistent AAS zur Verfü­gung, der das Anfahren an Steigungen noch sicherer und komfortabler macht.
Kennzeichnend für die hohe Wirtschaftlichkeit der Triebwerke sind nicht nur der günstige Kraftstoffverbrauch, sondern beispielsweise auch die langen Ölwechsel-Intervalle. Die neuen Sprinter-Minibusse verfügen als absolutes Novum in dieser Klasse über einen serienmäßigen Wartungsrechner, mit dem sich einsatzabhän­gig flexible Ölwechsel-Intervalle von mindestens 40 000 km verwirklichen las­sen. Zu den niedrigen Betriebskosten tragen auch der auf 80 000 km verlängerte erste War­tungs­dienst, die längeren Wechsel-Intervalle der Luftfilter, Ölfilter, Ge­triebeöle und Kühl­mittel sowie die gute Zugänglichkeit der Wartungspunkte bei. Die erste Über­prü­fung der serienmäßigen Diesel-Partikelfilter steht erst nach 160 000 km an, denn die permanenten Regenerations-Prozesse im Abgassystem un­terbinden wirkungsvoll das Zusetzen des Filters. Die schnelle und reibungs-lose Ersatzteil-Versor­gung im In- und Ausland über das Omniplus-Servicenetz trägt ebenfalls zu kurzen Standzeiten und damit zur Senkung der ohnehin niedrigen Lifecycle-Kosten der neuen Minibusse von Mercedes-Benz bei.
Sicher und komfortabel zugleich
Die neuen Minibusse auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter gehören zu den si­cher­sten Fahrzeugen ihrer Klasse. Höhepunkt ist dabei das serienmäßige Elekt­ronische Stabilitäts-Programm ESP mit Ladungs- und Schwerpunkt-Erkennung („ Adaptive ESP“). Das Anti-Blockier-System ABS, die Antriebs-Schlupf-Regelung ASR, die Elek­tronische Bremskraft-Verteilung EBV und der Bremsassistent BAS sind ebenfalls feste Bestandteile der Serien-Ausstattung bei allen neuen Sprinter-Minibus-Model­len. Die Räder mit 16 Zoll Durchmesser bieten Platz für große und standfeste Bremsscheiben rundum. Auf Wunsch stehen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integrier­tem Kurven- und Abbiegelicht zur Verfügung. Darüber hinaus profi­tieren alle Fahr­zeuginsassen vom deutlich verbesserten Crash-Verhalten.
Deutlich Pkw-ähnlicher sind auch Fahrdynamik und Fahrkomfort. Das Fahrwerk der neuen Minibusse ist sicher und komfortabel ausgelegt – so entspricht die Fe­derung mit Querblattfeder vorn und Parabelfedern hinten zwar in ihrer Grund­konstruktion dem Vorgängermodell, ist jedoch komplett überarbeitet und neu ausgelegt worden. Beispiel dafür ist die Querblattfeder aus GfK-Verbundmaterial an der Vorderachse. Eine Luftfederung an der Hinterachse ist bei den neuen Minibus-Modellen Sprinter Transfer/Travel 45 und 55 auf Wunsch erhältlich, beim Sprinter City 65 und Sprinter Travel 65 so­gar serienmäßig. Zu den neuen Fahrwerks-Komponenten zählt neben der modi­fizier­ten Feder- und Dämpfer­anordnung an der Hinterachse auch eine überarbeitete Achs­kinematik.
Fahrerplatz mit umfangreicher Ausstattung
Der Fahrerplatz profitiert ebenfalls vom Modellwechsel. Die Sitzposition ent­spricht einem Pkw - sowohl der in allen Minibussen serienmäßige Komfort-Fahrer­sitz als auch die Bewegungsfreiheit sind neuer Maßstab in dieser Fahr­zeugklasse. Dies gilt ebenfalls für das durchdachte Ablagen-System, die Ergono­mie des Cockpits und die verbesserte Übersichtlichkeit durch die neuen, großflä­chigen Außenspiegel mit ei­nem verstellbaren Weitwinkeleinsatz, die vor allem bei Rückwärtsfahrten ein Plus an Sicherheit bedeuten. Nicht zuletzt beeindru­cken das exakte Handling der Sprin­ter-Minibusse mit ihrer präzisen Lenkung sowie die Ausstattung mit Annehmlichkeiten wie elektrischen Fensterhebern und einer programmierbaren Fernbedienung für die Zentralverriegelung.

Ansprechpartner

  • Head of Content Management Mercedes-Benz Trucks & Daimler Buses
  • Tel: +49 711 17-53058

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