Daimler AG mit eSafety-Award ausgezeichnet

Daimler AG mit eSafety-Award ausgezeichnet
23.
September 2009
Stockholm/Stuttgart
  • EU-Kommission würdigt Voreiterrolle auf dem Gebiet der Fahrzeugsicherheit
Die EU-Kommission hat die Daimler AG mit dem eSafety Award in der Kategorie „Industrie & Technologie“ ausgezeichnet. Das Unternehmen erhielt den Preis für sein langjähriges Engagement und seine Vorreiterrolle bei der Einführung von Fahrzeug-Technologien zur Steigerung der Verkehrssicherheit. Zoran Stancic, Deputy Director General der EU-Kommission, überreichte die Auszeichnung an Dr. Jörg Breuer, Leiter Aktive Sicherheit Pkw der Daimler AG.
„Wir freuen uns sehr über den eSafety Award. Diese Auszeichnung bestätigt uns darin, unseren Kunden mit innovativen Technologien auch zukünftig das Höchstmaß an möglicher Fahrzeugsicherheit zu bieten und damit aktiv zur weiteren Senkung der Zahl von Verkehrsunfällen beizutragen. Kein anderer Hersteller investiert auf vergleichbar hohem Niveau in die Fahrzeugsicherheit wie Mercedes-Benz und dies bleibt auch unser Anspruch für die Zukunft“, sagte Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.
Mit dem e-safety Award würdigt die Jury Erfindungen für Mercedes-Benz-Fahrzeuge wie das Bremssystem ABS (1978, „Anti-Blockier-System“ verhindert bei Vollbremsung ein Blockieren der Räder), ESP (1995, das elektronische Stabilitätsprogramm wirkt durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder dem Ausbrechen des Wagens entgegen) und BAS (1996), der Bremsassistent unterstützt den Fahrer bei Gefahrbremsungen mit erhöhtem Bremsdruck, gefolgt vom ersten Spurassistenten für Nutzfahrzeuge und einer Stabilitätskontrolle für Lkw (2001). Einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der Fahrzeugsicherheit setzte Mercedes-Benz 2002 mit PRE-SAFE, das erstmals aktive und passive Sicherheit miteinander verknüpft. Seit 2006 ermöglicht die PRE-SAFE Bremse, dass Mercedes-Benz-Pkw in einer Gefahrensituation selbsttätig abbremsen können. Im selben Jahr kam Mercedes-Benz auch im Nutzfahrzeugsegment mit dem ersten radarbasierten Bremssystem Active Brake Assist auf den Markt. Der neue „ATTENTION ASSIST“ warnt den Fahrer vor Übermüdung und ist seit 2009 serienmäßig in der neuen E-Klasse und der S-Klasse erhältlich.
Auch für die Zukunft forscht Daimler weiterhin intensiv an der Verbesserung der Sicherheit für Passagiere und Verkehr, wie das Mercedes-Benz Experimental-Sicherheits-Fahrzeug (ESF) zeigt. Zu den Highlights der insgesamt 13 Sicherheits-Innovationen zählen unter anderem leichte aufblasbare Metallstrukturen, die sich in Sekundenbruchteilen entfalten und dadurch die Crashsicherheit der Fahrzeuge weiter erhöhen können – und dies bei reduziertem Gewicht. Darüber hinaus sorgt der Braking Bag, der sich vor einer Kollision entfaltet und das Fahrzeug über einen Reibbelag gegen die Fahrbahn abstützt, für zusätzliche Sicherheit durch ein Abbremsen des Fahrzeugs.

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eSafety Award (v.l.n.r. Zoran Stancic, Deputy Director General der EU-Kommission; Dr.  Jörg Breuer, Leiter Aktive Sicherheit Pkw der Daimler AG.
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