Wanderausstellung „Safe Roads“ in Neu-Delhi eröffnet: Mercedes-Benz startet Initiative für mehr Verkehrssicherheit in Indien

Wanderausstellung „Safe Roads“ in Neu-Delhi eröffnet: Mercedes-Benz startet Initiative für mehr Verkehrssicherheit in Indien
04.
Mai 2015
Stuttgart/Neu-Delhi
Mit der mobilen Ausstellung „Safe Roads“ will Mercedes-Benz das Bewusstsein für Verkehrssicherheit in Indien schärfen. Jochen Feese, Leiter Unfallforschung, Sensorik Funktionen und Fußgängerschutz bei Mercedes-Benz Cars, eröffnete die interaktive Roadshow Ende April in Neu-Delhi. Bilder, Forschungsberichte und physikalische Versuche machen Sicherheit für Besucher erlebbar. Zahlreiche Exponate kommen aus Deutschland, darunter auch das Forschungsfahrzeug ESF 2009. Nach dem Start in der indischen Hauptstadt wird die Ausstellung zunächst in Ahmedabad gezeigt. Im Laufe des Jahres ist „Safe Roads“ dann auch in Pune, Mumbai, Chennai und Bangalore zu sehen.
Etwa 140.000 Menschen sterben in Indien jedes Jahr im Straßenverkehr – zum guten Teil, weil Sicherheitsnormen und -regeln ignoriert werden. Mehr als 70 Prozent dieser Verkehrstoten könnten in den nächsten zehn Jahren durch Aufklärung, ein erhöhtes Bewusstsein für Verkehrssicherheit sowie das strikte Einhalten von Sicherheitsregeln verhindert werden, so Schätzungen der Experten von JP Research, Apollo Hospitals und IIT Delhi. Diese Partnerorganisationen unterstützen die Safe Roads” -Initiative von Mercedes-Benz mit Daten und Zukunftsszenarien.
„Sicherheit ist ein Kernwert der Marke Mercedes-Benz“, so Jochen Feese in seiner Eröffnungsrede. „Alle Konzerngesellschaften arbeiten daran, die Fahrzeuge noch sicherer zu machen – zum Nutzen sowohl der Passagiere wie der Partner im Straßenverkehr. Angesichts der hohen Unfallzahlen und der vielen Verkehrsopfer in Indien haben wir die ‚Safe Roads‘-Initiative ins Leben gerufen. Wir hoffen, dass damit eine neue Ära der Verkehrssicherheit beginnt und das Thema im öffentlichen Bewusstsein der indischen Bevölkerung verankert wird.“
Eröffnet wurde die Roadshow im Beisein der Chefs von drei Daimler-Gesellschaften in Indien: Eberhard Kern, Mercedes-Benz India Ltd.(MBIL) mit Sitz in Pune, verantwortlich für Produktion und Verkauf von Mercedes-Benz Personenwagen; Erich Nesselhauf, Daimler India Commercial Vehicles (DICV) in Chennai, die das Nutzfahrzeuggeschäft unter der Marke Bharat Benz in Indien verantwortet, und Manu Saale, Mercedes-Benz Research and Development India (MBRDI), Bangalore, dem größten Mercedes-Benz Entwicklungszentrum außerhalb Deutschlands.
Zahlreiche Exponate der „Safe Roads“ -Ausstellung kommen aus Deutschland, darunter die Rohbau-Karosserie eines Pkw mit Crashstruktur und Rückhaltesysteme wie Airbags und Sicherheitsgurte. Das Sicherheits-Experimental-Fahrzeug ESF 2009 zeigt über ein Dutzend Sicherheitsinnovationen, von denen einige in einem Demonstrationsmodus funktionsfähig sind.
Darüber hinaus können Besucher in einem Gurtschlitten erleben, welche Kräfte bei einem Aufprall bereits bei niedriger Geschwindigkeit auf sie wirken. Spezielle Brillen simulieren, wie es unter Alkoholeinfluss schwer fällt, die Balance zu halten und wie sich die Reaktionszeit verlängert.
Die Ursachen für die hohe Zahl der Verkehrstoten in Indien sind vielfältig. Wie eine Studie zeigt, gehören dazu die geringe Anschnallquote (16 Prozent) sowie das Fahrerverhalten in kritischen Situationen: In 50 Prozent der Unfälle gab es keinerlei Versuche, den Unfall zu vermeiden, nur in 30 Prozent unternahmen die Fahrer Brems- oder Ausweichmanöver.

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Mercedes-Benz Experimental-Sicherheits-Fahrzeug ESF 2009, 2009.
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