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Der neue EQS unter der Lupe: innovative Designmethode bei Rohbau-Komponenten

24.07.2021
Stuttgart

Wie viel konstruktiver Aufwand hinter einzelnen Details im Rohbau steckt, zeigt das Beispiel der Montagekonsole für den Gurtaufroller. Dieses Bauteil wurde mit Hilfe der „Bionic-Mesh-Design“-Methode entwickelt. Die aufwendige Simulation wirkt sich positiv auf Gesamtgewicht und Stabilität aus.

Überschüssige Pfunde später loszuwerden, ist immer schwer. Das wissen nicht nur Diät-Profis, sondern auch Fahrzeugentwickler. Idealerweise wird darum jedes Bauteil bereits bei seiner Entwicklung so leicht wie möglich gestaltet.

Bei der Montagekonsole für den Gurtaufroller des EQS kam die sogenannte „Bionic-Mesh-Design“-Methode zum Einsatz. Softwaregestützt erhält der Konstrukteur hier Gestaltungsvorschläge mit größtmöglichem Leichtbaupotenzial. Interpretation und Nachmodellierung dieser bionischen, also von der Natur inspirierten Designs würden mit den Standard-CAD-Programmen der Automobilindustrie jedoch unter Umständen einige Wochen dauern.

Das „Bionic-Mesh-Design“-Team von Mercedes-Benz hat darum Software-Tools aus der Film- und Gaming-Industrie verwendet, die auf eine schnelle Modellierung der Geometrie von komplexen Gegenständen ausgelegt sind. So wurde aus dem Designvorschlag binnen kurzer Zeit ein produzierbares Bauteil. Eine eigens programmierte Schnittstelle ermöglicht die direkte Übertragung der Geometrie des Bauteils zu den CAD-Systemen von Mercedes-Benz, um dort weiterverarbeitet zu werden. Die Montagekonsole ist inzwischen preisgekrönt: Das „Bionic-Mesh-Design“-Team von Mercedes-Benz wurde im Rahmen der Daimler Pioneers und Innovation Awards 2019 mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Aktuell arbeitet das „Bionic-Mesh-Design“-Team gemeinsam mit Schmiede, Gießerei und Design an weiteren Pilotprojekten bezüglich Fahrwerk, Antrieb und Gesamtfahrzeugkonstruktion.

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