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Der neue EQS unter der Lupe: das Designkonzept (Exterieur)

24.07.2021
Stuttgart

Der EQS ist zwar ein enger Verwandter der neuen S-Klasse, steht aber auf einer reinen Elektroarchitektur. Diese komplette Neukonzeption ermöglichte ein konsequentes Purpose-Design: Mit seiner One-Bow-Linienführung und dem Cab-Forward-Design mit Fließheck unterscheidet sich der EQS bereits auf den ersten Blick deutlich von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Dies wird noch durch die Black-Panel-Front und das Design der Beleuchtung vorn und hinten unterstrichen. Höchste Ansprüche an Funktion und Aerodynamik gehen einher mit innovativer Ästhetik. Die Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit, kombiniert mit Progressive Luxury, spiegelt sich in großzügig modellierten Flächen, reduzierten Fugen und nahtlosen Übergängen (Seamless Design) wider.

Hier die wichtigsten Stichworte zum Exterieurdesign des EQS:

Purpose-Design:
Elektroautos können entweder auf einer bereits vorhandenen (Verbrenner-)Plattform stehen („Conversion-Design“; Umwandlungs-Design) oder wie der EQS auf einer reinen Elektroarchitektur basieren („Purpose-Design“; zweckorientiertes Design). Diese komplette und konsequente Neukonzeption ermöglicht Freiheiten bei der Anordnung der Komponenten und ein radikal anderes Design. Das führt beim EQS zu Vorteilen beim Packaging und bei der Ergonomie. Das Purpose-Design mit glattem Unterboden und meist geschlossener Kühlerjalousie sowie die günstige Grundform waren eine gute Ausgangsbasis für die Strömungsoptimierung. Mit viel akribischer Detailarbeit konnten die Aerodynamiker in enger Kooperation mit den Designern den neuen cw-Bestwert[1] ab 0,20 erzielen.

One-Bow-Design: Die Dachlinie über der Fahrgastzelle, dem sogenannten Greenhouse, ist beim EQS so straff gespannt wie ein Bogen („one bow“). In Kombination mit der sportlich tiefen und flachen Front entsteht eine coupéhafte Silhouette. Dies wird unterstrichen durch die rahmenlosen Türen und eine hohe, geschwungene Bordkante als eigenständiges Gestaltungselement.

Cab-Forward-Design („vorne platzierte Kabine“): Der weit nach vorne gezogene Fuß der A-Säule und die hinten liegende C-Säule schaffen beim EQS Raum für eine großzügig bemessene Fahrgastzelle. Die Überhänge und der Vorbau sind kurz, das Heck ist fließend abgerundet.

Seamless-Design: Die Zeit der Sicken ist bei Mercedes-Benz vorbei. Mit reduzierten Linien, präzisen Fugen und fließenden Übergängen haben die Designer beim EQS den neuen Purismus souverän verwirklicht. Ein beispielhaftes Element ist die Frontgestaltung: Die Fronthaube greift über die Kotflügel. So wird auch die Zahl der sichtbaren Fugen reduziert.

Black-Panel-Front: Die tiefschwarze Grillfläche („black panel“) bestimmt das markante Gesicht des EQS. Die Black-Panel-Einheit an der Front ist ein Designmerkmal der Mercedes-EQ Modellfamilie.

Mercedes-Benz Pattern: abstrahiertes, dreidimensionales Sternenmuster, basierend auf dem „Urstern“,
einem frühen Markenzeichen der Daimler Motorengesellschaft (DMG). Das Unternehmen hatte 1909 Gebrauchsmusterschutz für einen Dreizackstern beantragt, er wurde am 9. Februar 1911 ins Warenzeichenregister eingetragen. Der Dreizackstern wurde sofort verwendet und gehörte schon nach kurzer Zeit zu den bekanntesten Markenzeichen der Welt. Einen Kranz erhielt der Stern erstmals 1916. Das Muster kommt im EQS an mehreren Stellen zum Einsatz, im Exterieur auf Wunsch beispielsweise als besondere Variante der Black-Panel-Front oder bei einem Leichtmetallrad-Design. Im Interieur findet sich das Mercedes-Benz Pattern bei den hinterleuchteten Zierteilen mit Lasercut oder auf dem Beifahrer-Display als digitales Zierbild.

Lichtdesign: Die Scheinwerfer besitzen ein auffallendes Tagfahrlicht-Signet mit drei Light-Dots und sind über ein Leuchtband miteinander verbunden. Dies ist für die EQ Familie genauso prägend wie das Licht am Heck: Die Rückleuchten mit einem Innenleben in Form einer geschwungenen 3D-Helix verbindet ebenfalls ein Leuchtband.

[1] cw-Wert 0,20: EQS 450+ mit 19“ AMG-Rad-/Reifenkombination und AMG Line Exterieur (verfügbar in der EU ab Ende 2021) im Fahrprogramm SPORT.

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