Belieferung auf der letzten Meile – schnell, flexibel, transparent, emissionsfrei

  • Weltweites Paketaufkommen wächst pro Jahr zwischen sechs und acht Prozent
  • Emissionsfrei und lautlos durch das Wohngebiet, hohe Effizienz ohne mehrmalige Zustellversuche 

Kaum ein Markt wächst so rasant wie die Kurier-Express-Paketbranche (KEP). Das Wachstum bringt jedoch enorme Herausforderungen mit sich, etwa bei der Personal-Rekrutierung oder im Bereich der Nachhaltigkeit.

Marktsituation/Marktpotenzial:

2014 wurden weltweit rund 44 Milliarden Pakete ausgeliefert. Bis 2016 stieg das Liefervolumen laut Parcel Shipping Index von Pitney Bowes um knapp 48 Prozent auf 65 Milliarden Pakete. Experten rechnen weltweit noch bis 2025 mit Wachstumsraten zwischen sechs und acht Prozent pro Jahr. Bis zum Jahr 2025 wird ein weltweiter Umsatzanstieg auf 420 Milliarden Euro erwartet.

Umsatzentwicklung KEP global in Mrd. Euro:    2015   2020   2025

Nordamerika:                                                  60       90       105
Westeuropa:                                                   60       75         90
Asien-Pazifik-Raum:                                        75      135       200
Rest der Welt:                                                10        10         25

Die prognostizierte Umsatzentwicklung zeigt, dass der Anstieg durch ein Wachstum in allen Regionen getragen wird.

Deutschland ist mit einem Volumen von mehr als drei Milliarden Sendungen im Jahr 2017 (Quelle: Bundesverband Paket & Express Logistik) der wichtigste Paketmarkt in Europa. Branchenexperten rechnen bis 2021 in Deutschland mit über vier Milliarden Auslieferungen pro Jahr. Allein in der Bundesrepublik sind rund 140 000 KEP-Fahrzeuge unterwegs, die im Jahr 2016 insgesamt 5,3 Milliarden Fahrzeugkilometer absolvierten.

Herausforderungen für die KEP-Branche:

Unternehmen in der KEP-Branche stehen unter einem enormen Effizienz- und Kostendruck. Die Anzahl der Pakete steigt von Jahr zu Jahr. Kunden erwarten einen flexiblen, möglichst transparenten und vor allem schnellen Zustellprozess. Dazu gehören auch Flexibilität bei der Wahl von Lieferzeit und –ort oder die zuverlässige Zustellung innerhalb definierter Zeitfenster bzw. noch am Tag der Bestellung. Eine weitere Herausforderung stellt die hohe Retourenquote im Versandgeschäft dar – mit gleichen Kundenanforderungen wie bei der Zustellung. Je nach Branche kann die Retourenquote weit über 50 Prozent betragen. Die Zustellung auf der letzten Meile zu optimieren, ist auch aus Kostensicht ein zentrales Thema – bis zur Hälfte der Gesamtkosten der Branche entfallen auf diesen Teil der Logistikkette.

Zudem fordern immer mehr Großstädte nachhaltige Mobilität und wollen den Verkehr aus den Stadtzentren verbannen oder zumindest deutlich reduzieren. Lärmbelästigung, CO2-Emissionen, fehlende Park- und Haltemöglichkeiten sowie Staus sollen damit verringert bzw. gänzlich vermieden werden.

Einsatzmöglichkeit des Vision URBANETIC:

Der Vision URBANETIC kann mit dem Cargo-Modul als mobile Paketstation und somit als flexibles Auslieferungsfahrzeug auf der letzten Meile eingesetzt werden. Kunden können ihre Waren direkt an einem individuell vereinbarten Zustellort und -zeitpunkt abholen. Das befriedigt nicht nur Kundenwünsche hinsichtlich flexibler Lieferzeiten und einer zuverlässigen, transparenten Zustellung, sondern verhindert auch mehrmalige Zustellversuche. Die Laderaumautomatisierung, eine optimierte Routenplanung und die vollständige IT-Integration in das Warenwirtschaftssystem des KEP-Unternehmens sorgen für zusätzliche Effizienzsteigerungen. Zudem wird es dank der digitalen Vernetzung möglich, Lieferungen vollkommen transparent zu machen sowie Lieferzeit- und –ort noch kurzfristig zu ändern, sollte dies erforderlich sein. Der Vision URBANETIC kann durch die vollständige Digitalisierung und Vernetzung aller Prozesse die Paketauslieferungen auf der letzten Meile bündeln und eine anbieterübergreifende Lösung für alle Paketlieferanten ermöglichen. Durch den elektrischen Antrieb wird es außerdem möglich, ohne Lärmbelästigung und CO2-Emissionen in Stadtgebiete zu fahren.

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