Durchdachte Elektronik statt Blickkontakt – Human-Machine-Interface sorgt für intuitive Kommunikation

  • Außen: Klare Zuordnung für Fahrgäste, eindeutige Authentifizierung und mehr Sicherheit für Fußgänger oder Fahrradfahrer
  • Innen im People-Mover-Modul: 360-Grad-Halo-Display für Basis-Informationen, Augmented-Reality-Elemente für individuelle Angebote 

Intuitiv, automatisch, unterbewusst: Die Kommunikation im Straßenverkehr wird längst nicht nur durch die sichtbaren Merkmale wie Blinker oder die Beschilderung geprägt. Oft verständigen sich Verkehrsteilnehmer mit Gesten oder auch nur über den Blickkontakt. Im Vision URBANETIC sorgt ein innovatives Human-Machine-Interface (HMI) für einfache und intuitiv von Passagieren und Umwelt erfassbare Kommunikation. Es schafft alle Interaktionsmöglichkeiten, um auch weiterhin die notwendige Kommunikation zwischen Fahrzeug und beispielsweise Fußgängern oder Radfahrern herzustellen. Das Ergebnis ist eine nahtlose Integration in den gewohnten Straßenverkehr.

LED-Display und digitaler Schatten

Durch LED-Displays am People-Mover-Modul können Fahrgäste ihren zugeteilten Vision URBANETIC eindeutig erkennen. Kameras auf der rechten Fahrzeugseite und 360-Grad-Sensoren erkennen, ob sich Fußgänger und Fahrradfahrer in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs aufhalten. Das digitale Shadowing projiziert über die außen angebrachten LEDs einen Schatten mit der Silhouette der Person auf die Seitenwand des Fahrzeugs. Insgesamt sind über 40 Meter LED-Bänder mit hunderten einzelner LEDs verbaut, die ihre Farbe wechseln können. Fahrradfahrer zum Beispiel können anhand dieser Interaktion sicher sein, dass sie erkannt wurden und der Vision URBANETIC entsprechend handeln wird. 

Interaktionsvielfalt schafft Vertrauen für autonomes Fahren

Mit der „Car-to-X“-Kommunikation verständigt sich der Vision URBANETIC über eine standardisierte Plattform mit anderen Fahrzeugen und Verkehrs­teilnehmern, zudem erfasst er Straßenschilder oder Ampeln. Komplexer ist die Interaktion mit den Passagieren, denn die sind es gewohnt, mit einem menschlichen Gegenüber zu kommunizieren. Um Vertrauen zu schaffen und Unsicherheiten zu beseitigen, muss das HMI im Vision URBANETIC dafür sorgen, dass alle Prozesse von der Reservierung einer Fahrt bis zum Ausstieg am Zielpunkt möglichst einfach und selberklärend ablaufen. Die Buchung über eine App setzt dabei den Startpunkt. Ist die Reservierung einer Fahrt erfolgt, wird über eine App angezeigt, wo man zusteigen kann. Außerdem werden eine zweistellige Fahrzeugnummer, die Farbe der Anzeige sowie ein selbstgewählter Avatar an den Nutzer übermittelt. Nähert sich der Vision URBANETIC dem Treffpunkt, werden Nummer und Symbol in der entsprechenden Farbe auf dem Seitendisplay angezeigt. Die anschließende Authentifizierung des Passagiers kann auf verschiedenen Wegen erfolgen: mittels einer App oder in einem weiteren Entwicklungsschritt über einen Fingerabdruckscanner oder eine Gesichtserkennung.

Der Fahrzustand (Stehen, Fahren) wird über ein Frontdisplay im Kühlergrill an die Außenwelt kommuniziert. Wenn das Fahrzeug gestartet wird und kurz davor ist loszufahren, fahren die Sensoren sichtbar aus, um der Außenwelt den Fahrbetrieb zu signalisieren.

Eine neue Dimension von Infotainment

Im Innenraum des People-Mover-Moduls schafft der Vision URBANETIC eine neue Vielfalt beim Infotainment. Das im Dachhimmel verbaute 360-Grad-Halo-Display transportiert die wichtigsten Basisinformationen zur Route, Augmented-Reality-Elemente (AR) für die User-App auf dem eigenen Mobilgerät bereichern die Fahrt mit auf den Passagier zugeschnittenen Informationen – vom touristischen Hot-Spot im Stadtgebiet bis zu Nachrichten aus individuell ausgewählten Themengebieten. Außerdem sind beispielsweise Vorschläge zur Streckenführung verfügbar, die sich an vorher festgelegten Parametern orientieren oder das jeweilige Nutzerprofil berücksichtigen. Die schnellste Route für Pendler, die günstigste Route zur Kostenoptimierung oder eine Streckenführung, die die Sehenswürdigkeiten der Städte aneinander reiht: all das steht zur Auswahl.

Die User-App auf dem Mobilgerät des Fahrgastes bietet Funktionen weit über die Suche und Buchung von Verbindungen hinaus. Sie führt den Fahrgast zu seiner virtuellen Haltestelle und zu seinem Zielort nach dem Aussteigen– entweder mit einer zweidimensionalen Kartenansicht oder einer AR-geführten Navigation.

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