Daimler bietet Kunden finanzielle Unterstützung bei Hardware-Nachrüstungen von Drittanbietern an

09.11.2018
Stuttgart
  • Konkrete Ergebnisse beim Treffen im Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur zum weiteren Vorgehen beim Konzept der Bundesregierung für saubere Luft und Mobilität in deutschen Städten
  • Daimler ist dazu bereit, Mercedes-Benz Kunden in den Schwerpunktregionen mit einem Maximalbetrag von bis zu 3.000 Euro beim Kauf einer zertifizierten Hardware-Nachrüstung eines Drittanbieters zu unterstützen
  • Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Wir stehen zu unserer Verantwortung, wenn es darum geht, die Luftqualität weiter zu verbessern und die individuelle Mobilität unserer Kunden zu sichern.“

Stuttgart - Daimler hat bereits nach dem Koalitionsbeschluss Anfang Oktober 2018 angekündigt, sich an einem Hardware-Nachrüstungsprogramm für Diesel-Fahrzeuge in den festgelegten Schwerpunktregionen zu beteiligen. Dabei geht es um eine finanzielle Beteiligung an Hardware-Nachrüstungen, die die Halter von Mercedes-Benz Euro 5 Diesel-Fahrzeugen durch einen Drittanbieter durchführen lassen. Die Nachrüstung muss vom Kraftfahrt-Bundesamt zertifiziert und zugelassen werden und nachweislich dazu berechtigen, in bestimmten Städten auch in Straßen mit Fahrverboten einzufahren.

Vor diesem Hintergrund ist Daimler dazu bereit, Mercedes-Benz Kunden in den Schwerpunktregionen mit einem Maximalbetrag von bis zu 3.000 Euro bei einer Hardware-Nachrüstung ihres Fahrzeugs durch einen Drittanbieter zu unterstützen.

„Wir halten andere Maßnahmen weiterhin für deutlich sinnvoller und effizienter – insbesondere eine beschleunigte Flottenerneuerung und das Aufspielen von Software-Updates,“ sagte Dieter Zetsche. Die danach verbleibenden Mercedes-Benz Kunden, die dennoch eine verfügbare und zertifizierte Hardware-Nachrüstung von Drittanbietern für einen Euro 5 Diesel vorziehen, wird das Unternehmen mit einer Kostenübernahme in Höhe von bis zu 3.000 Euro unterstützen. „Wir stehen zu unserer Verantwortung, wenn es darum geht, die Luftqualität weiter zu verbessern und die individuelle Mobilität unserer Kunden zu sichern,“ so Dieter Zetsche.

Im Interesse der Kunden muss nun schnell Transparenz darüber geschaffen werden, welche Hardware-Lösungen von Drittanbietern überhaupt angeboten werden und zu welchem Zeitpunkt.

Daimler hat bereits eine Reihe weiterer Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität auf den Weg gebracht:

  • Entwicklung von Software-Updates für deutlich über 3 Millionen Fahrzeuge in Europa – davon weit über 1 Million in Deutschland. Die Updates verringern die Stickoxidemission dieser Fahrzeuge durchschnittlich um 25 bis 30 Prozent.
  • Attraktive Umtauschprämien von bis zu 10.000 Euro für Diesel-Fahrzeuge in den festgelegten Schwerpunktregionen.
  • Forcierung der Einführung von Fahrzeugen, die die strengeren Emissionsgrenzwerte im Rahmen der RDE-Anforderungen erreichen. Mit über 200 Benzin- und Diesel-Varianten bietet Mercedes-Benz Pkw eine breite Auswahl von Fahrzeugen, die bereits nach Euro 6d oder Euro 6d-TEMP zertifiziert sind.
  • Beteiligung am Mobilitäts-Fonds („Sofortprogramm Saubere Luft“) der Bundesregierung.
  • Elektrifizierung des gesamten Mercedes-Benz Cars Portfolios bis 2022. Geplant sind deutlich mehr als 130 elektrifizierte Fahrzeugvarianten, angefangen von 48-Volt-Versionen über eine breite Auswahl an Plug-in-Hybriden bis hin zu rein elektrischen Fahrzeugen.
  • Investitionen von mehr als zehn Milliarden Euro in den nächsten Jahren in neue Produkte der Marke EQ und über eine Milliarde in die weltweite Batterieproduktion.
Max Herre steht am 6. Juli 2019 auf der großen Open-Air-Festivalbühne des Mercedes-Benz Konzertsommers. Copyright: Mika Väisänen.
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