Fahrerlager-Geschichten – Edoardo Mortara: „Es wird wichtig, die Fehler abzustellen“

22.
August 2018
Stuttgart

Doppelter Einsatz am kommenden Wochenende: Während die Formel 1 in Spa-Francorchamps aus der Sommerpause zurückkehrt, bestreitet die DTM in Misano ihre ersten beiden Nachtrennen

  • Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams
  • 3 Fragen an Edoardo Mortara
  • Social Media News: Was gibt’s Neues online?

 

Newssplitter

Back to School: Die Sommerpause ist vorbei! An diesem Wochenende gibt die Formel 1 auf der Ardennenachterbahn in Spa-Francorchamps wieder Vollgas. Der Traditionskurs in Belgien bescherte dem Team zuletzt drei Siege in Serie (Nico Rosberg 2016, Lewis Hamilton 2015 und 2017). Den ersten Mercedes-Erfolg beim Großen Preis von Belgien feierte der legendäre Juan Manuel Fangio bereits 1955. Im Qualifying war das Team zuletzt auf der Berg- und Talbahn nicht zu stoppen: Seit 2013 stand immer ein Silberpfeil auf der Pole Position (dreimal Lewis, zweimal Nico). Mit einer möglichen fünften Spa-Pole könnte Lewis an diesem Wochenende die alleinige Führung in der ewigen Pole-Statistik auf dieser Strecke übernehmen. Mit insgesamt 77 Pole Positions ist der fünfmalige Weltmeister ohnehin schon der erfolgreichste Qualifyer in der Geschichte der Formel 1.

Freunde der Nacht: Am kommenden Wochenende startet die DTM in das siebte Rennwochenende der Saison. In Misano stehen dabei die ersten beiden Nachtrennen in der Geschichte der Rennserie auf dem Programm. Bereits in der Saison 2003 absolvierte die DTM ein Super-Pole-Qualifying auf dem Nürburgring bei Dunkelheit. Der „Misano World Circuit Marco Simoncelli“ ist zum ersten Mal Schauplatz eines DTM-Wochenendes. In Italien war die DTM bislang schon auf zwei verschiedenen Strecken zu Gast: auf dem Adria International Raceway (2003, 2004, 2010) und in Mugello (1994-1996, 2007/2008). Die Italien-Bilanz sieht für die Marke mit dem Stern sehr erfreulich aus: Christijan Albers gewann 2003 das Debüt auf dem Adria International Raceway, Marcel Fässler (2003) und Gary Paffett (2010) erzielten zudem schon Pole Positions auf italienischem Boden. In Mugello gab es sogar noch mehr Grund zur Freude: bei sieben der acht Rennen gewann ein Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer, zuletzt waren Mika Häkkinen (2007) und Jamie Green (2008) dort erfolgreich. An diesem Wochenende stehen mit den beiden Nachtrennen auf der unbekannten Strecke in Misano neue Herausforderungen auf dem Programm.

Führung in der Fahrer- und Teamwertung beim ADAC GT Masters: Maximilian Götz (GER) und Markus Pommer (GER) haben nach den beiden 60-minütigen Rennen beim ADAC GT Masters in Zandvoort die Führung in der Fahrerwertung übernommen. Die Fahrerpaarung vom MANN-FILTER Team HTP Motorsport hat sich bereits im ersten Rennen am Samstag mit Platz sechs an die Spitze gesetzt und mit Platz vier am Sonntag die Führung weiter ausgebaut. Damit liegen die beiden Mercedes-AMG GT3-Fahrer nun acht Punkte vorne. Zudem hatte auch das Team AutoArena Motorsport Grund zum Jubeln: Im zweiten Lauf fuhren Patrick Assenheimer (GER) und Raffaele Marciello (ITA) mit Platz zwei auf das Podium. Das deutsch-italienische Duo gewann an diesem Wochenende auch die Junior-Wertung. Insgesamt befinden sich nun drei Fahrerpaarungen mit dem Mercedes-AMG GT3 in den Top Ten des Gesamtklassements: Götz/Pommer (beide GER) auf Platz eins, Dontje (NED)/Buhk (GER) auf Platz fünf, Asch/Stolz (beide GER) auf Platz neun. Zudem belegen die beiden Fahrer Indy Dontje und Luca Stolz die Ränge drei und fünf der Juniorenwertung. Mit einer starken Gesamtleistung hat das MANN-FILTER Team HTP Motorsport auch die Führung in der Teamwertung verteidigt und liegt mit 34 Punkten in Führung. In zwei Wochen geht es zum vorletzten Event an den Sachsenring (7.-9. September), bevor sich vom 21.-23. September in Hockenheim die Meisterschaft entscheidet.

Sieg beim VLN-Saisonhöhepunkt: Nach mehreren Top-Ten-Platzierungen und Klassenpodien für Mercedes-AMG Motorsport in der VLN-Saison 2018, sicherte das Team von BLACK FALCON beim Saisonhighlight, dem 6-Stunden-Rennen, nun den Gesamtsieg für Mercedes-AMG. Hubert Haupt (GER), Adam Christodoulou (GBR), Manuel Metzger (GER) und Gabriele Piana (ITA) starteten von der Pole Position aus und setzten sich in einem extrem starken Starterfeld im Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 6 nach 42 Runden als Sieger durch. Nach bereits zwei Klassensiegen und einem zweiten Platz in dieser Saison zeigten auch die Fahrer Stefan Karg, Fidel Leib und Moritz Oberheim (alle GER) vom BLACK FALCON Team IDENTICA erneut eine sehr gute Leistung. Im 6-Stunden-Rennen fuhr das Trio mit dem Mercedes-AMG GT4 #163 auf Platz 2. Das Team Mathol Racing e.V. rundete mit Platz vier das gute Abschneiden in der hart umkämpften Klasse SP10 ab.

Nordamerikanische Erfolgsserie: Der Mercedes-AMG GT4 feiert seinen zweiten Sieg in der IMSA Continental Tire SportsCar Challenge in der Saison 2018. Nach dem historischen Sieg für Owen Trinkler und Hugh Plumb (beide USA) im siebten Lauf auf dem Lime Rock Park und dem anschließenden Podium auf dem Road America-Kurs, konnte das Duo im neunten Lauf einen weiteren Sieg im Mercedes-AMG GT4 einfahren. Damit führen die beiden Fahrer zusammen mit TeamTGM die Fahrer- und Teamwertung an. In der IMSA WeatherTech SportsCar Championship, ebenfalls auf dem Virginia International Raceway ausgetragen, erzielten Jeroen Bleekemolen (NED) und Ben Keating (USA) vom Mercedes-AMG Team Riley Motorsports Platz fünf in der GTD-Klasse. Das Team zeigte über das gesamte Wochenende eine starke Performance, hatte am Ende aber etwas Rennpech. Von Platz zwei gestartet, konnte Bleekemolen im Rennen sogar mit einem starken Überholmanöver die Führung übernehmen. Der Niederländer wurde aber direkt im Anschluss von seinem Konkurrenten von der Strecke geschoben. Am Ende kämpfte sich das Duo noch zurück und sammelte wichtige Punkte in der Meisterschaft.

Starkes Aufgebot von Mercedes-AMG bei den Suzuka 10 Hours: Im Rahmen der Intercontinental GT Challenge findet kommendes Wochenende das 10-Stunden-Rennen von Suzuka statt. Nach den bereits absolvierten 12-Stunden von Bathurst in Australien sowie den 24 Stunden von Spa in Europa, ist vom 24.-26. August Asien Schauplatz des dritten Events der interkontinentalen Rennserie. Zwei Jahrzehnte nach dem historischen Doppelsieg bei den Suzuka 1000km, geht Mercedes-AMG mit einem starken Line-up in das neugestaltete Langstreckenrennen: fünf Teams und sieben Mercedes-AMG GT3 nehmen beim Rennen auf dem 5,8 Kilometer langen Suzuka Circuit in der japanischen Küstenstadt teil.

Drei Mercedes-AMG GT3 werden dabei von STRAKKA Racing eingesetzt. Die Startnummer 43 erhält ebenso erweiterte Werksunterstützung wie das Mercedes-AMG Team GOOD SMILE und das Mercedes-AMG Team GruppeM Racing, die jeweils mit einem Fahrzeug im Land der aufgehenden Sonne an den Start gehen. Die Kundensportteams SATO, YAMASHITA-SS/Rn-sports und Sun Energy 1 Racing kämpfen bei dem Langstreckenrennen ebenfalls mit einem Mercedes-AMG GT3 um wichtige Punkte in den dazugehörigen Meisterschaften. Mit lediglich sieben Zählern Rückstand rangiert Mercedes-AMG aktuell auf dem zweiten Platz in der Herstellerwertung. Auch in der Fahrerwertung belegen Mercedes-AMG Fahrer Raffaele Marciello (ITA) und Tristan Vautier (FRA) vor dem vorletzten Rennen Rang zwei.

Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing: „Die Intercontinental GT Challenge hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Format und Prestige gewonnen. Mittlerweile sind alle vier Rennen hochkarätig besetzte Highlights in unserem Rennkalender. Bei den ersten beiden Stationen in Bathurst und Spa haben unsere Kundenteams sehr gute Leistungen gezeigt. In Suzuka wollen wir mit unserem hochrangigen Aufgebot die Führung in der Hersteller- und Fahrerwertung übernehmen. Wir wissen natürlich um das ambitionierte Ziel und freuen uns auf ein spannendes 10-Stunden-Rennen.“

3 Fragen an Edoardo Mortara

Edo, Du bestreitest an diesem Wochenende in Misano Deine beiden Heimrennen in Italien. Ist das ein besonderes Gefühl für Dich?

Edoardo Mortara: Absolut, es sind meine ersten beiden Heimrennen in der DTM. In der Vergangenheit bin ich in der Formel 3 in Mugello gestartet, aber das liegt schon beinahe zehn Jahre zurück. Seitdem bin ich nicht mehr in Italien gefahren – es wird also sicher etwas ganz Besonderes für mich.

Was erwartest Du vor Deinem Heimpublikum?

Edoardo Mortara: Ich hoffe einfach, dass die Zuschauer die DTM genießen können. Es sind die ersten beiden Nachtrennen in der Geschichte der Serie. Zu dieser Jahreszeit sollten auch viele Touristen in der Region sein und ich hoffe, dass viele von ihnen sich die Rennen ansehen werden. Und natürlich möchte ich ihnen ein gutes Ergebnis bescheren.

Die letzten beiden Rennwochenenden sind nicht nach Deinem Geschmack verlaufen. Woran hat das gelegen?

Edoardo Mortara: Es stimmt, dass es zuletzt nicht gut für mich gelaufen ist. Das gilt für Zandvoort und auch Brands Hatch, wo ich einfach zu viele Fehler gemacht habe, vor allem im Qualifying. Ich hätte viel weiter vorne starten müssen. Wenn man dann von weiter hinten starten muss, kann man nicht so viele Punkte einfahren, wie es von einer besseren Startposition möglich gewesen wäre. Entsprechend wird es wichtig, diese Fehler abzustellen. Wenn mir das gelingt, haben wir normalerweise die Pace, um mindestens unter die besten Fünf zu kommen. Hoffen wir, dass Misano wieder ein gutes Rennwochenende für mich wird.

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