Daimler ermöglicht Mitarbeitern mehr Freiraum beim mobilen Arbeiten

Stuttgart, Jul 28, 2016
  • Konzern und Arbeitnehmervertreter beschließen Eckpunkte für neue Gesamtbetriebsvereinbarung
  • Beschäftigte haben ein Recht auf mobiles Arbeiten, sofern die Aufgabe dies zulässt
  • Beteiligung der Beschäftigten mit großer Umfrage und Workshops
  • Wilfried Porth, Vorstand Personal und Arbeitsdirektor, IT & Mercedes-Benz Vans der Daimler AG: „Wir erfüllen den Wunsch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach mehr Freiraum, noch flexibler und eigenverantwortlicher arbeiten zu können.“
  • Michael Brecht, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Daimler AG: „Mit den neuen Regeln für mobiles Arbeiten machen wir einen großen Schritt in Richtung Selbstbestimmung und Vertrauen. Privat- und Berufsleben können damit noch besser vereinbart werden.“  

Stuttgart – Daimler stärkt die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben seiner Beschäftigten mit einer neuen erweiterten Regelung zum mobilen Arbeiten. „Mit den jetzt beschlossenen Eckpunkten erfüllen wir den Wunsch unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach mehr Freiraum, noch flexibler und eigenverantwortlicher arbeiten zu können. Unser Ziel ist es, mobiles Arbeiten aktiv zu unterstützen und damit auch die Arbeits- und Führungskultur bei Daimler zu verändern“, sagt Wilfried Porth, Vorstand Personal und Arbeitsdirektor, IT & Mercedes Benz Vans der Daimler AG.

Die Eckpunkte geben allen Beschäftigten der Daimler AG ein grundsätzliches Recht, mobil zu arbeiten, wenn dies mit der jeweiligen Aufgabe vereinbar ist. Führungskräfte und Beschäftigte verständigen sich auf Zeitpunkt, Dauer und Häufigkeit des mobilen Arbeitens. Gesetzliche und tarifliche Arbeitszeitregeln sind von den Beschäftigten einzuhalten. Beim mobilen Arbeiten gelten die betrieblichen Gleitzeitrahmen sowie alle Schutzmechanismen der Arbeitszeitgesetze etwa für Ruhezeiten und Sonntagsarbeit. Die Erreichbarkeit hat damit klare Grenzen, notwendige Anwesenheiten im Betrieb werden zwischen Führungskräften und Teams abgesprochen. Mobiles Arbeiten außerhalb der örtlichen Gleitzeitrahmen ist stundenweise an Samstagen möglich. Die mobil geleistete Arbeitszeit wird blockweise pro Tag über das Zeitsystem erfasst. Tarifliche Zuschläge werden nur bei Anordnung der Arbeitsleistung zu zuschlagpflichtigen Zeiten durch die Führungskraft gezahlt. Durch die neue Vereinbarung entstehen Kreativ- und Produktivphasen der Beschäftigten sowie verbesserte Arbeitsprozesse, die in Summe einen Mehrwert für das Unternehmen schaffen.

Michael Brecht, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Daimler AG: „ Mit den neuen Regeln für mobiles Arbeiten machen wir einen großen Schritt in Richtung Selbstbestimmung und Vertrauen. Privat- und Berufsleben können damit noch besser vereinbart werden.“ Das Eckpunktepapier ist das Ergebnis eines breit angelegten Beteiligungsprozesses und spiegelt die Wünsche, Anregungen und Ideen der Belegschaft wider. Schon im Sommer 2015 hatten rund 33.500 Mitarbeiter einen ausführlichen Online-Fragebogen zum Thema beantwortet. Der Fragebogen war gemeinsam von Unternehmen, Betriebsrat und dem wissenschaftlichen Partner Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) konzipiert und ausgewertet worden. Die Ergebnisse der Befragung waren dann in 37 Workshops in ganz Deutschland von Mitarbeitern aller Hierarchien diskutiert und weiterentwickelt worden.

Agile und innovative Organisation fördern und stärken

„Die Eckpunkte zum mobilen Arbeiten bei Daimler greifen die Erwartungen und Anforderungen der Beschäftigten auf und setzen sie um. Die von uns initiierte Beteiligungskampagne war damit ein voller Erfolg und intern wie extern beispielgebend“, sagt Michael Brecht. Das Eckpunktepapier  wurde jetzt von Unternehmensleitung, Betriebsrat und der Vertretung der leitenden Angestellten gemeinsam beschlossen, und ist Basis für die Gesamtbetriebs­vereinbarung, die in den nächsten Wochen endgültig verabschiedet werden soll. Geplant ist, dass die neue Betriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten noch in diesem Jahr in Kraft tritt. Bei Daimler gibt es bereits seit 2009 eine Gesamtbetriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten. Aufgrund der Wünsche vieler Beschäftigter und neuer technischer Möglichkeiten der Digitalisierung mit Tablet-Computern und Smartphones orts- und zeitunabhängig zu arbeiten, wird diese Betriebsvereinbarung nun weiterentwickelt. Da mobiles Arbeiten am Produktionsband nicht umsetzbar ist, wird Daimler nach anderen Wegen suchen, um auch diesen Kolleginnen und Kollegen eine bessere Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben zu ermöglichen.

Das Unternehmen arbeitet mit vielen Initiativen daran, die Life Balance für Beschäftigte weiter zu verbessern und eine neue Führungskultur zu entwickeln, die stärker auf Vertrauen und Verant­wortungsbewusstsein von Beschäftigten und Führungskräften setzt. Dazu gehört auch das gerade neu entstehende Führungsleitbild Leadership 2020. „Wir richten in Zeiten der Digitalisierung und sich schnell wandelnder Märkte sowie einer immer internationaleren Belegschaft und mobiler und projektgesteuerter Arbeit, unsere Arbeits- und Führungskultur für die Zukunft neu aus. Unser Ziel ist es, eine agile und innovative Organisation zu fördern und zu stärken“, sagt Wilfried Porth.

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