Team „CityBuzzer“ gewinnt den Hack.Berlin

Team „CityBuzzer“ gewinnt den Hack.Berlin
27.
November 2017
Berlin

Berlin - Das Gewinnerteam „CityBuzzer“ hat innerhalb von 24 Stunden einen funktionierenden Prototypen entwickelt, der Mobilitätsbedarf an Hand von Social Media Aktivitäten messen kann. Dabei wird beispielsweise die Häufigkeit von Hashtags bewertet. Die Ergebnisse werden an Taxifahrer und andere Dienstleister ausgespielt, um bestmöglich auf Mobilitätsspitzen reagieren zu können. „Wir freuen uns sehr über den 1. Preis. Es war spannend und trotzdem war die Atmosphäre bei allem Wettbewerb immer familiär“, sagt Felix Herron, 20-jähriger Student der Informatik an der Technischen Universität Berlin. Das Team „CityBuzzer“ darf nun zum Mobile World Congress in Barcelona im nächsten Februar reisen.

Der Hack.Berlin wurde gemeinsam von Daimler und dem Einstein Center Digital Future (ECDF) organsiert und ausgerichtet. Insgesamt tüftelten 30 Studierende verschiedener Berliner Universitäten im ECDF zum Thema Urban Mobility. Während des Hackathons standen ihnen Mentoren aus dem Daimler-Konzern von moovel, FleetBoard, Daimler Buses, Daimler Logistics, sowie DigitalLife zur Seite. Von der Freien Universität Berlin unterstützen Digital Scientists sowie Experten für Service Innovation, Gründung, Digitale Transformation und Geschäftsmodellentwicklung. Markus Hägele, Head of DigtialLife@Daimler, sagt: „Die Stimmung bei einem Hackathon ist klasse. Der Spirit und die Ideenvielfalt, den die Studenten vermitteln, sind mitreißend. Bemerkenswert finde ich auch, dass hier, obwohl es auch ein Wettbewerb ist, das gemeinsame Umsetzen der Idee im Vordergrund steht.“

Prof. Dr. Johann-Christoph Freytag von der Humboldt-Universität Berlin und Vorstandsmitglied des ECDF und Prof. Dr. Martin Gersch von der Freien Universität Berlin und Principal Investigator „ Digital Transformation“ am ECDF waren sich einig: „Mit dem Hackathon wurde eines der wichtigen Ziele des ECDF mit Leben gefüllt, nämlich Digitalisierung für Menschen aller Altersgruppen erlebbar zu machen und zu zeigen, welche Potentiale digitale Ansätze für unsere Gesellschaft bieten.“

Der Hack.Berlin ist Teil der globalen Hackathon-Reihe DigitalLife Campus von Daimler, die 2016 mit 300 Teilnehmern gestartet ist. DigitalLife@Daimler treibt konzernweit die digitale Transformation voran und setzt Projekte zum digitalen Wandel im Unternehmen um. Bis zum Finale der aktuellen Hackathon-Reihe beim Mobile World Congress 2018 in Barcelona sind sowohl in Deutschland als auch international weitere Hackathons geplant.

Das Einstein Center Digital Future ist ein interuniversitärer Nukleus für die Erforschung der Digitalisierung der Gesellschaft. Ziel ist es, innovative, wegweisende interdisziplinäre Forschung zu fördern und hervorragende Bedingungen für talentierte junge Forscherinnen und Forscher zu schaffen. Das ECDF ist eine öffentlich-private Partnerschaft, die bereits mehr als 50 neue Professuren initiiert hat und Hochschulen, außeruniversitäre Forschungsinstitute, Unternehmen und Politik zusammenbringt.


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    Die Teilnehmer des Hack.Berlin tüftelten an innovativen Ideen und kreativen Prototypen zum Thema „Urban Mobilty“.
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    Insgesamt 30 programmierbegeisterte Studierende nahmen am 24. Und 25. November beim Hack.Berlin teil.
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    Das Gewinnerteam „CityBuzzer“ des Hack.Berlin mit Harald Rudolph (links), Leiter Daimler Strategie, und Markus Hägele, Leiter DigitalLife@Daimler.
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