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3.000 Hybridbusse: Daimler Buses Nordamerika knackt magische Absatzmarke
Oriskany, USA
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07.09.2009
Oriskany, USA – Daimler Buses Nordamerika hat den 3.000sten dieselelektrischen Hybridbus, den Orion VII, verkauft. Dies teilte das Unternehmen vergangene Woche in Oriskany, dem Produktionsstandort für Orion VII Hybrid-Omnibusse, mit. Damit hat Daimler Buses mehr Hybridbusse verkauft als jeder andere Hersteller auf der Welt. Mehr als 2.200 der Busse sind bereits heute auf den Straßen unterwegs, weitere 850 stehen noch in den Auftragsbüchern. Sie wurden von Städten in den USA wie New York, Seattle, Houston und Ottawa sowie von Puerto Rico geordert.
“Daimler engagiert sich weltweit stark auf dem Markt für Hybrid-Omnibusse. Wir wollen Marktführer bleiben. Die Folgeaufträge aus Nordamerika belegen, dass unsere Kunden Vertrauen in unsere Stadt- und Reisebusse mit alternativen Antrieben haben”, sagt Hartmut Schick, Leiter von Daimler Buses. „Als Marktführer trägt man Verantwortung, und die nehmen wir ernst. Wir setzen alles daran, dass wir unseren Kunden hochmoderne, zuverlässige Produkte bieten können.”
Das Verkehrsunternehmen Houston Metro hat 80 zusätzliche Orion VII dieselelektrische Hybrid-Omnibusse für 2010 bestellt; in diesem Jahr werden ebenfalls noch 40 Busse ausgeliefert.
Der Verkehrsbetrieb von Puerto Rico zählt auch zu den langjährigen Kunden von Daimler Buses Nordamerika und wird zukünftig seinen Fuhrpark von konventionellen Orion Diesel-Linienbussen auf Hybrid-Omnibusse ausweiten. Puerto Rico hat aktuell 40 Orion VII diesel-elektrische Hybridbusse bestellt. Die Omnibusse werden im Jahr 2010 produziert und ausgeliefert.
„Wir freuen uns, dass wir der erste Hersteller sind, der die magische Grenze von 3.000 Hybrid-Omnibussen geknackt hat. Aber wir werden uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen”, sagt Dr. Andreas Strecker, Leiter Daimler Buses Nordamerika. „Die Technologie verändert sich rasant, und für Daimler Buses ist es ganz wichtig, dass wir in der Branche weiterhin die Nase vorn haben”, so Strecker weiter.
Orion begann Mitte der 1990er Jahre mit der Entwicklung und Produktion von Hybridbussen. Die ersten Pilotfahrzeuge kamen in New York zum Einsatz. Auch wenn der Orion VII Hybrid-Omnibus in ganz Nordamerika unterwegs ist, trifft man hier die meisten Fahrzeuge im Einsatz. Mehr als 1.250 Orion VII Hybrid-Omnibusse fahren derzeit im Großraum New York. In den kommenden neun Monaten werden weitere 425 Omnibusse hinzukommen. Damit betreibt New York City Transit die größte Hybridflotte der Welt.
Die Serienproduktion des Orion VII lief Anfang 2000 an. Heute ist Daimler Buses Weltmarktführer bei Hybrid-Omnibussen. Mit der Einführung der Lithium-Ionen-Energiespeichertechnologie für Serienbusse im Jahr 2008 schrieb Orion seine Innovationsgeschichte fort. Die neue Entwicklung konnte das Gesamtgewicht der Busse verringern und somit den Kraftstoffverbrauch weiter senken. Derzeit entwickelt und testet Daimler Buses weitere Verbesserungen, die 2010 eingeführt werden. Diese technologischen Fortschritte bieten Kunden wie Fahrgästen weitere Vorteile.
Kern des dieselelektrischen Hybridbusses Orion VII ist der HybriDrive Antrieb, der von BAE Systems aus Johnson City im Bundesstaat New York hergestellt wird. Angetrieben wird der Bus durch einen 6,7-Liter-Dieselmotor von Cummins, einen Generator, einen Elektromotor und ein Lithium-Ionen-Energiespeichersystem. Die Komponenten sind in Reihe geschaltet und wurden speziell für den Orion VII optimiert und konfiguriert. Der Dieselmotor wurde zum Beispiel so optimiert, dass er in einer relativ konstanten Geschwindigkeit läuft. Beschleunigung und Verzögerung werden durch die veränderte Geschwindigkeit des Elektromotors, nicht des Dieselmotors, erreicht. Das sorgt für maximale Effizienz, Kraftstoffersparnis und einen sauberen Betrieb.
Ein weiteres Merkmal der Orion VII Hybrid-Omnibusse ist das rekuperative Bremssystem, das die Geschwindigkeit des Busses mithilfe des Elektroantriebs drosselt und den Motor in einen leistungsfähigen Generator verwandelt, der zusätzlichen Strom zur Batterieaufladung bereitstellt. Dies führt zu Energieeinsparungen und geringerem Verschleiß der Bremsen. Das serielle Hybriddesign macht ein mechanisches Getriebe überflüssig. Daher entfallen Getriebe-instandsetzungen, die bei herkömmlichen Bussen ein wesentlicher Wartungsfaktor sind.
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Uta
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