Der Mythos lebt: Silberpfeile im Mercedes-Benz Museum
Stuttgart
08.05.2012
Heute steht das Original des legendären Silberpfeils W 125 im Mercedes-Benz Museum. Im Jahr 1937 brachte der damals völlig neu konstruierte Grand-Prix-Wagen Mercedes-Benz zurück aufs Siegerpodest: Der W 125 gewann am 9. Mai 1937, vor genau 75 Jahren, gleich sein erstes Rennen und bescherte der Marke insgesamt eine überaus erfolgreiche Motorsportsaison.
„Silberpfeile wie der Mercedes-Benz W 125 Grand-Prix-Wagen faszinieren schon im Stand außerordentlich. Sie sind Skulpturen der Geschwindigkeit und zeigen zugleich puren Sportsgeist“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Unsere Dauerausstellung ‚Rennen und Rekorde’ im Mercedes-Benz Museum vermittelt diese Faszination über alle Epochen hinweg und an sämtlichen Fahrzeugen.“
Rückblende: Mercedes-Benz entwickelt für die Rennsaison 1937 einen völlig neuen, aufwendig konstruierten Rennwagen, den W 125. Der Aufwand lohnt. Mit diesem Grand-Prix-Rennwagen fährt die Marke an der Spitze des internationalen Motorsports. Am 9. Mai 1937 gewinnt der neue Silberpfeil gleich sein erstes Rennen, den Großen Preis von Tripolis. Es folgen sechs weitere erste Plätze in zwölf Rennen und am Ende der Saison der zweite Europameister-Titel für Rudolf Caracciola, von der Bedeutung vergleichbar mit dem heutigen Formel-1-Weltmeisterschaftstitel.
Das Mercedes-Benz Museum hat den Raum Mythos 7 „Rennen und Rekorde“ ganz dem Motorsport gewidmet. Gestaltet als Steilkurve, wie sie auf vielen Rennstrecken zu finden war, sind aus allen Epochen herausragende Fahrzeuge der unternehmenseigenen Sammlung im Original zu sehen. Neben dem W 125 lassen dort ebenfalls aus den 1930er-Jahren die Typen W 25, W 25 „Avus“, W 154 und W 165 die Zeit, in der der Begriff „Silberpfeil“ geprägt wurde, wieder auferstehen. Der W 125 ist im Museum zusätzlich in der Ausführung als Zwölfzylinder-Rekordwagen zu sehen. Mit ihm fuhr Rudolf Caracciola im Januar 1938 die höchste Geschwindigkeit, die bis heute auf einer öffentlichen Straße erreicht wurde: 432,7 km/h.
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