Pressemappe: Der neue smart fortwo
Madrid
,
31.01.2007
Agilität: Mit mehr Leistung mehr Fahrspaß
Leistungsstarke Benzinmotoren
Im Heck des neuen smart fortwo arbeiten modernste und kompakte Dreizylinder-Motoren. Die Vollaluminium-Triebwerke wurden in Zusammenarbeit mit Mitsubishi entwickelt und werden in Japan gefertigt. Für den Einsatz im neuen smart fortwo wurden sie entsprechend optimiert.
Bei den Benzinern stehen ein Saugmotor mit 45 kW (61 PS) oder 52 kW (71 PS) und eine aufgeladene Version mit 62 kW (84 PS) zur Auswahl. Einheitlich beträgt der Hubraum 1,0 Liter. Im Zuge der Leistungssteigerungen wurde auch die Höchstgeschwindigkeit angehoben: Sie liegt jetzt bei 145 km/h (elektronisch abgeregelt).
Der Motor ist quer vor der Hinterachse eingebaut und um 45 Grad nach hinten geneigt. Die Zylinderlaufbahnen sind Graugussbuchsen. Je vier Ventile pro Brennraum steuern die Gaswechsel. Die Ventile werden von getrennten Ein- und Auslassnockenwellen über Tassenstößel gesteuert. Der Antrieb der beiden Nockenwellen erfolgt über eine wartungsfreie Steuerkette.
Schon bei niedrigen Drehzahlen reagiert der Motor spontan auf Gaspedalbewegungen, und es zeigt sich, wie effektiv die variable Ventilsteuerung arbeitet, mit der der Dreizylinder ausgerüstet ist. Die Einlassnockenwellen werden dabei elektro-hydraulisch gegen die Auslassnockenwellen verdreht und sorgen so für eine bessere Füllung der Brennräume bei niedrigen Drehzahlen. Besonders in der Stadt verhilft dies dem smart zu spürbar mehr Agilität.
Die Variante mit 52 kW (71 PS) beschleunigt in 13,3 Sekunden von Null auf Tempo 100 und ist damit so manch anderem an der Ampel überlegen. Kein Wunder, schließlich wiegt ein smart fortwo schlanke 750 Kilo. Noch dynamischer geht es mit dem Turbo zur Sache, 62 kW (84 PS) stark, legt er den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in 10,9 Sekunden hin.
Der Dreizylinder entwickelt seinen typisch kernigen Sound, ohne dabei rau oder gar laut zu werden. Aufgrund seiner geringen bewegten Massen konnte sogar auf eine leistungszehrende Ausgleichswelle verzichtet werden. Der Turbomotor erhielt einen Drehschwingungsdämpfer auf der Kurbelwelle.
Im Sinne einer langen Lebensdauer verfügt der Turbolader über eine Wasserkühlung, der Ladeluftkühler arbeitet in Luft/Luft-Technik und sitzt hinter dem Getriebe. Der Ladedruck beträgt maximal 0,5 bar, die Regelung erfolgt über ein Wastegate-Ventil im Lader. Der Saugmotor ist 11,5, der Turbo 10:1 verdichtet.
smart fortwo cdi: Günstiger kann man nicht Auto fahren
Die Überarbeitung der Dieselvariante führte zu einer zehnprozentigen Leistungssteigerung, so dass der Motor jetzt 33 kW (45 PS) leistet, gleichzeitig aber noch weniger verbraucht als vorher. Der neue smart fortwo cdi erfüllt den begehrten Dreiliter-Status.
Der CO2-Ausstoß des smart fortwo cdi beträgt nur 90 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer, was einem Normverbrauch von lediglich 3,4 Litern entspricht. Günstiger als mit dem smart fortwo cdi kann man zurzeit nicht Auto fahren.
Neues Getriebe verbessert Schaltkomfort, Verbrauch und Agilität
Künftig profitiert der Fahrer eines smart fortwo von einem neu entwickelten Getriebe, ohne sich dabei jedoch bei der Bedienung umgewöhnen zu müssen. Statt wie zuvor sechs, hat das vom Spezialisten Getrag gefertigte Getriebe nun fünf Gänge und bietet deutliche Vorteile hinsichtlich Komfort, Verbrauch und Agilität.
Auch im neuen smart fortwo gibt es kein Kupplungspedal, diese Arbeit übernimmt ein Elektromotor. So gilt weiterhin: Den Schalthebel auf der Mittelkonsole kurz nach vorne gedrückt – es wird hoch geschaltet – nach hinten gezogen – es geht einen Gang runter. Optional stehen auch Schaltwippen am Lenkrad zur Verfügung (Serie bei pulse).
Rechts der manuellen, mit Plus und Minus gekennzeichneten Ebene, befindet sich die Neutral-Position N. Aus ihr heraus lässt sich der Schalthebel nach hinten in den Rückwärtsgang ziehen.
Der smart fortwo passion ist serienmäßig mit dem automatischen Schaltprogramm (softouch) ausgestattet (optional für pure und pulse). Es unterscheidet sich durch einen kleinen Knopf am Schalthebel.
Gedrückt, wechselt das Getriebe von der manuellen Schaltfunktion (softip) auf das automatische Schaltprogramm. Für Stop-and-go-Verkehr die ideale Lösung. Sobald der Fahrer wieder den Schalthebel manuell betätigt, kehrt das System zum Handschaltmodus zurück.
Einen deutlichen Fortschritt erzielten die Entwickler hinsichtlich der Schaltpausen. Sie konnten im Vergleich zum Vorgänger um mehr als die Hälfte verkürzt werden. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn es zwei Gänge auf einmal runter gehen soll. In Verbindung mit dem deutlichen Zu-wachs an Drehmoment ergibt sich damit ein noch besserer Fahrkomfort.
Um den Fahrkomfort weiter zu erhöhen, ist das Getriebe mit einer Kick-down-Funktion ausgerüstet. Sie erlaubt es im manuellen wie im automatischen Bedienmodus, mit dem Gaspedal spontan zwei Gänge zurückzuschalten. Fehlschaltungen und eventuelles Überdrehen des Motors sind nicht möglich, da die Elektronik nur sinnvolle Gangwechsel akzeptiert.
Fahrdynamik
Aufgrund erheblicher Änderungen am Fahrwerk und neuer Geometrie konnte das Fahrverhalten des smart signifikant verbessert werden. Er fährt sich nun wesentlich agiler und direkter als sein Vorgänger. Das Gute dabei: Trotz einer mehr sportlich orientierten Auslegung bleibt der Komfort nicht auf der Strecke. Auch längere Touren bereiten mit dem neuen smart fortwo keinerlei Probleme.
Der Radstand wuchs um 55 Millimeter, die Spurweiten vorne um sieben, hinten um 31 Millimeter. Dadurch vermindern sich Nick- und Wankbewegung. Der Stabilisator vorn ist nun direkt am McPherson-Federbein statt am Querlenker angelenkt und sorgt so für ein sensibleres Ansprechverhalten.
Der Durchmesser des Stabilisators beträgt 18,5 Millimeter und unterbindet wirkungsvoll die Rollneigung der Karosserie in Kurven. Ab Werk sind vorn Reifen der Größe 155/60 R 15 auf Stahlfelgen 4,5 Zoll montiert. Beim passion sind Leichtmetallräder derselben Größe montiert. Die Ausstattungsvariante pulse fährt Leichtmetallräder mit 175/55 R 15.
Hinten bleibt es bei der bewährten DeDion-Konstruktion. Eine Neupositionierung des Zentrallagers (weiter oben) brachte einen positiven Effekt auf die Handlichkeit des fortwo. Die Federn sitzen jetzt weiter außen als beim Vorgänger und stützen die Karosserie stärker gegen Wanken ab. Die Reifengröße auf der Hinterachse beträgt in der Basis 175/55 R 15 auf 5,5-Zoll-Felgen. Beim pulse lautet die Dimension 195/50 R 15.
Einen wichtigen Einfluss auf das agile Fahrgefühl hat die Lenkung: Das Übersetzungsverhältnis beträgt 22:1. Die Lenkung ist damit um fast zehn Prozent direkter übersetzt als jene des Vorgängers. Der Wendekreis beträgt lediglich 8,75 Meter, kein anderer Kleinwagen schafft das. Dies ermöglicht ein extrem einfaches Rangieren. Wenden ist selbst dort möglich, wo andere zurücksetzen müssen. Von Anschlag zu Anschlag sind es nur 3,5 Lenkradumdrehungen.
Gegen Aufpreis kann für den smart fortwo eine elektrische Servolenkung bestellt werden. Ihr Übersetzungsverhältnis beträgt nur 21:1. Sie arbeitet linear und verhilft dem fortwo zu einem erstaunlich agilen Fahrverhalten. Die Unterstützungskraft erfolgt abhängig von der Geschwindigkeit, dem Lenkwinkel und der am Lenkrad eingeleiteten Kraft.
All diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass sich der smart knackiger denn je fährt. Er ist spürbar agiler, sportlicher und gleichzeitig komfortabler geworden.
esp serienmäßig enthalten
Das Fahrdynamikregelsystem esp mit integriertem abs und elektronischer Bremskraftverteilung sind ebenso an Bord wie ein hydraulischer Bremskraftverstärker. Während andere Hersteller im Micro Car Segment esp – wenn überhaupt – nur gegen Aufpreis bieten, ist dies beim smart fortwo bereits serienmäßig enthalten.
Als einziger seiner Klasse verfügt der fortwo über einen Bremsassistenten, der bei einer abrupten Notbremsung automatisch den vollen Bremsdruck zur Verfügung stellt und für eine optimale Verzögerung sorgt. Er greift helfend ein, wenn der Fahrer schnell, aber nicht fest genug auf das Pedal drückt.
Durch die Anhebung der elektronisch begrenzten Höchstgeschwindigkeit bei den Benzinvarianten sind auch die Bremsen des smart fortwo gewachsen. Vorn kommen Scheiben-, hinten Trommelbremsen zum Einsatz.
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