Das Mercedes-Benz Museum: Zukunft braucht Herkunft
Der Erfinder des Automobils hat das Automobilmuseum neu erschaffen: Am 19. Mai 2006 wurde das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart eröffnet. In nur zweieinhalb-jähriger Bauzeit, von September 2003 bis April 2006, entstand ein architektonisches Highlight, das einen bemerkenswerten städtebaulichen Akzent in der Region Stuttgart setzt. Als einziges Museum der Welt kann es die 120jährige Geschichte der Automobilindustrie vom ersten Tag an darstellen.
Das Ausstellungskonzept ist ebenfalls einzigartig: Auf neun Ebenen mit 16.500 Quadratmetern Fläche sind 160 Fahrzeuge und insgesamt mehr als 1.500 Exponate zu sehen, die sich in zwei verbundenen Rundgängen präsentieren. Die räumliche Nähe zum Mercedes-Benz Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim schlägt die Brücke von der Tradition zur Moderne: Das Museum zeigt, dass Automobilgeschichte stets auch nach vorn gerichtet ist. Die Basis dafür ist die beständige Innovationskraft der Marke Mercedes-Benz.
Das neue Museum präsentiert nicht nur die spannende Geschichte der Marke Mercedes-Benz, sondern eröffnet auch aufschlussreiche Blicke in die Zukunft. An dieser Aufgabe orientiert sich die Architektur, die im „UN studio“ der weltberühmten Niederländer Ben van Berkel und Caroline Bos entstand. Mit ihrer beeindruckenden Modernität scheint die Gestaltung aus der Zukunft gekommen zu sein – und bewahrt zugleich doch die Tradition.
Die Architektur veranschaulicht das Erbgut der Marke. Das Gebäude ist im Inneren der DNA-Spirale mit ihrer Doppelhelix nachempfunden, die das menschliche Erbgut trägt. Damit ist es dem Originalitätsgedanken der Marke Mercedes-Benz verpflichtet, immer wieder völlig neue Dinge für die Mobilität der Menschen zu schaffen – von der Erfindung des Automobils bis zur zukunftsweisenden Vision des unfallfreien Fahrens.
Einzigartiges Museumskonzept
Ein originärer Entwurf ist auch das Ausstellungskonzept, das vom Büro HG Merz erarbeitet und umgesetzt wurde. Auf ihrem rund zweistündigen Weg durch das Museum erleben die Besucher eine einzigartige Zeitreise durch die 120-jährige Automobilgeschichte. Ein Aufzug bringt sie zur obersten Ebene des Museums. Von dort aus führen zwei Rundgänge in weiten Kurven durch die umfangreiche Sammlung zum Ausgangspunkt zurück. Beide Wege bilden über neun Ebenen eine Doppelhelix als Metapher für die Erbanlagen der Marke.
Entlang des ersten Rundgangs sind sieben „Mythos-Räume“ angeordnet, welche die Geschichte der Marke in chronologischer Reihenfolge erzählen. Der zweite Rundgang ordnet die Fülle der Fahrzeuge in fünf eigenständigen „Collections-Räumen“, in denen zeitübergreifend die Vielfalt des Markenportfolios präsentiert wird. Weitere Besonderheit: Erstmals dokumentiert das Museum nun auch die mehr als 100-jährige Nutzfahr-zeuggeschichte des Unternehmens.
Blick in den Arbeitsalltag der Ingenieure
Jederzeit kann der Besucher zwischen den beiden Rundgängen wechseln. Sie enden jeweils in der Steilkurve „Silberpfeile – Rennen und Rekorde“, wo der Mythos der Marke in Reinkultur erlebbar wird. Ergänzt wird die Ausstellung von der „Faszination Technik“, die einen Blick in den Arbeitsalltag der Ingenieure ermöglicht und ihn gleichzeitig weiterlenkt in Richtung Zukunft des Automobils.
Das detaillierte Bild der Marke Mercedes-Benz setzt sich aus mehr als 1.500 Exponaten zusammen, 160 davon sind Fahrzeuge. „Das Mercedes-Benz Museum ist weltweit der beste und einzige Ort, um die Geschichte des Automobils und den Mythos der Marke Mercedes-Benz von den Anfängen bis in die Gegenwart auf eine völlig neue, faszinierende Art zu erleben", erklärt Michael Bock, Geschäftsführer der Mercedes-Benz Museum GmbH.
Markengeschichte in Themen und Epochen gegliedert
Die Mythos-Räume erzählen die Geschichte der Marke Mercedes-Benz und gliedern sie in The-men und Epochen. Dazu sind die Räume chronologisch ausgerichtet, und die Ausstellung ist komplett inszeniert.
- Mythos 1: Pioniere – Die Erfindung des Automobils, 1886 bis 1900
- Mythos 2: Mercedes – Die Geburt der Marke, 1900 bis 1914
- Mythos 3: Umbrüche – Diesel und Kompressor, 1914 bis 1945
- Mythos 4: Wunderjahre – Form und Vielfalt, 1945 bis 1960
- Mythos 5: Vordenker – Sicherheit und Umwelt, 1960 bis 1982
- Mythos 6: Weltbewegend – Global und individuell, 1982 bis heute
- Mythos 7: Silberpfeile – Rennen und Rekorde
Die Collectionsräume zeigen thematisch geordnet die Fülle und Vielfalt der Fahrzeuge der Marke. Hier entdeckt man Exponate wie einen ganz normalen Linienbus Mercedes-Benz O 305, den berühmten „Tausendfüßler“ – den Schwerlastwagen LP 333, ein Feuerwehrfahrzeug LF 3500 mit Drehleiter oder das „Papamobil“ von Papst Johannes Paul II. – Fahrzeuge, die Geschichte haben und sie mitunter auch schrieben.
- Collection 1: Galerie der Reisen
- Collection 2: Galerie der Lasten
- Collection 3: Galerie der Helfer
- Collection 4: Galerie der Namen
- Collection 5: Galerie der Helden
Eine Sonderrolle kommt der „Faszination Technik“ auf der untersten Ebene zu, sie ist als in sich geschlossene Ausstellung frei zugänglich. Mit Hilfe einer aufwändigen Inszenierung ermöglicht sie einen Blick in den Arbeitsalltag der Entwickler und Ingenieure von Mercedes-Benz und damit auch einen Ausblick in die Zukunft des Automobils.
Vom 6. Dezember 2006 bis 14. Januar 2007 zeigt nun die „smart story“ im Mercedes-Benz Museum am Beispiel von 18 Fahrzeugen die Geschichte der Marke smart. Mit außergewöhnlichen Design-Studien, Prototypen und Showcars, die zum Teil noch nie zuvor der Öffentlichkeit präsentiert wurden.
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