Die Exponate auf einen Blick:
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Eco Speedster (1993) |
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Showcar smart professional (1999) |
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Eco Sprinter (1993) |
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Polizei (2000) |
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Showcar Atlanta (1996) |
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Studie transparent (2000) |
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Showcar Paris (1996) |
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smart cabrio Right Hand Drive (2001) |
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Studie fashion victim (1997) |
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Showcar smart crossblade (2001) |
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Studie gentleman (1998) |
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Showcar smart goldscratch (2001) |
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limited/1 (1998) |
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Showcar smart crosstown (2005) |
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Follow Me (1998) |
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Der neue smart fortwo (Prototyp) |
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Feuerwehr (1998) |
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Der neue smart fortwo (Serienfahrzeug) |
Zugegeben: Es ist nicht das erste Mal, dass ein smart fortwo in einem Museum steht. Schon seit 2002 gehört er zur ständigen Sammlung des „Museum of Modern Art“
(MoMA) in New York. Nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um einmal zum Klassiker zu werden.
Die Museumsmacher in New York bewerteten den speziell für den Einsatz in urbanen Ballungsgebieten konzipierten smart fortwo nicht nur als zeitgemäß und verbrauchsgünstig, sondern sahen in ihm vor allem die Lösung für die wesentlichen Probleme in der heutigen automobilen Fortbewegung.
Schon 2002 war klar: Der smart fortwo gehört ins Museum. Obwohl und gerade weil er auf den Straßen zu sehen ist. Weil er in vielen europäischen Großstädten aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken ist. Und weil er sich nach seiner Markteinführung im Oktober 1998 sehr schnell zum Kultfahrzeug entwickelt hat.
Eco Speedster und Eco Sprinter (1993)
Aber der Reihe nach: Zu Beginn der 90er Jahre zeigt sich, dass im Durchschnitt lediglich 1,2 Personen in einem Fahrzeug sitzen. Wer heute im Berufsverkehr an der Ampel steht und einen Blick in die anderen Autos wirft, wird dies bestätigen können.
Nicht nur das: In den Großstädten beträgt die regelmäßige Fahrt weniger als 30 Kilometer pro Tag. 90 Prozent der Zeit steht das Auto irgendwo auf einem Parkplatz. Und: Die Hälfte der Fahrtzeit verbringt man damit, diesen Parkplatz zu suchen.
Gefragt war deshalb ein Fahrzeug, das diese Situation in den urbanen Ballungsgebieten berücksichtigt. Ein Auto, das deutlich weniger Verkehrsfläche in Anspruch nimmt und deshalb unter drei Meter lang ist.
Im Jahr 1993 entstanden daraus die Showcars Eco Speedster und Eco Sprinter.
Ersteres ein geschlossenes Coupé, letzteres ein Cabrio mit festen Dachschalen. Die beiden Fahrzeuge kann man als die Urahnen des heutigen smart fortwo bezeichnen.
Der Eco Sprinter war die eher seriöse Variante, der Eco Speedster die jugendlich dynamische Version. Mit seinem auffälligen und fast schon poppigen Interieur zielte das Fahrzeug klar auf eine junge und kreative Zielgruppe.
Showcars Atlanta und Paris (1996)
Drei Jahre später: Olympische Spiele in Atlanta. Das dort präsentierte Showcar verzichtete auf Türen. Und vermittelt deshalb umso mehr das großzügige Raumgefühl. Die ergonomische Form der Sitze unterstrich das unkonventionelle Prinzip der Reduktion zusätzlich.
Das Showcar Atlanta deutet bereits die später markentypische tridion Sicherheitszelle an. Und: Die Scheinwerfer haben bereits die elliptische Form, die später zunächst das smart fortwo cabrio und dann alle Modelle bekommen werden.
Das Showcar, das im September 1996 auf dem Automobilsalon in Paris präsentiert wurde, war eine Weiterentwicklung der Atlanta Studie. Hier war das Zweimaterialkonzept, also tridion Sicherheitszelle und bodypanels, zum ersten Mal deutlich sichtbar.
Studie fashion victim (1997)
Die Studie „fashion victim“ orientierte sich bereits sehr stark am Serienfahrzeug. Und doch zeigte sie bereits eine Vielzahl von Möglichkeiten auf, wie der spätere smart fortwo auf die individuellen Bedürfnisse seines Besitzers zugeschnitten werden kann.
Das äußere Erscheinungsbild wird von den bodypanels in alushine green bestimmt. Die tridion Sicherheitszelle kontrastiert damit, bei den Alurädern finden sich beide Farben kombiniert wieder. Das Interieur des Fahrzeugs besteht aus metallisierten Textilien sowie aus gespannten Kunststoffbändern an den Sitzlehnen.
limited/1 (1998)
Zur Markteinführung im Oktober 1998 war das smart city-coupé auch als exklusives und auf 7.500 Exemplare begrenztes Sondermodell mit Namen limited/1 erhältlich. Mit einer Ausstattung, die ausschließlich bei ihm und bei keinem der Serienfahrzeuge angeboten wurde.
So waren Sitze und Türtaschen, Lenkrad und Schaltknauf mit hellem Leder bezogen. Und: Neben einem Signet unterhalb der Antenne – war im Innenraum ein limited/1-Signet mit fortlaufender Fahrzeugnummerierung angebracht.
Follow Me und Feuerwehr (1998), Polizei (2000)
Die Möglichkeit, das Fahrzeug individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen, zeigt sich auch bei den Einsatzfahrzeugen für Flugfeldaufsicht, Polizei oder Feuerwehr. Die DaimlerChrysler Betriebsfeuerwehr hatte in Sindelfingen bereits 1998 ein entsprechendes Fahrzeug im Einsatz.
Neben der auffälligen roten Lackierung bietet dieses Modell alle Zusatzfunktionen eines Feuerwehreinsatzfahrzeuges. Dazu zählen im Bereich des Exterieurs Schriftzug, Signalhorn und Blaulicht, während der Innenraum mit Telefon, Funk und Feuerlöscher ausgestattet ist.
Showcar smart professional (1999)
Der smart professional wird als Showcar 1999 auf dem Automobilsalon in Genf eingesetzt. Ebenfalls mit der Absicht, die Vielseitigkeit des Automobilkonzeptes
darzustellen. Der Schwerpunkt liegt dabei ganz auf dem Markenwert Funktionalität im urbanen Raum für eine individuelle, unkonventionelle Zielgruppe.
Neben den auffälligen Icons und Symbolen auf den bodypanels, die die Komponente Zeit und Arbeit aufgreifen sollen, verbirgt sich im Inneren des Fahrzeugs ein mobiles Büro. Zur integrierten Ausstattung zählen eine Laptop-Vorrichtung inklusive Docking Station und Drucker sowie ein eingebautes Fach mit Hängeregistern.
Studie smart transparent (2000)
Beim smart city coupé „transparent“ sind alle Kunststoffteile im Interieur in transparentem Kunststoff hergestellt. Die technologische Kompetenz von smart wird auf diese Weise bis in die Tiefen sichtbar.
Außen ist das Fahrzeug silbermetallic lackiert, der Stoff der Innenausstattung ist mit einem außergewöhnlichen Textildruck versehen. Am Boden wurde industrieweißer Noppenboden verwendet.
smart cabrio Right Hand Drive (2001)
Die Rechtslenkervarianten für Märkte wie Großbritannien und Japan werden seit dem Jahr 2001 produziert. Ende 2006 ist smart in mittlerweile 36 Märkten vertreten. Ab 2008 wird der smart fortwo auch in den USA angeboten. Und damit im größten Automobilmarkt der Welt.
Die bei der ausgestellten Rechtslenkervariante verwendete Lackierung „numeric blue“ entsteht durch ein außergewöhnliches Produktionsverfahren. Die bodypanels werden in ein Wasserbad getaucht, auf dessen Oberfläche eine mit dem Motiv bedruckte Folie schwimmt und deren Farbpigmente an den bodypanels haften bleiben.
Showcar smart crossblade (2001)
Mit der Studie smart crossblade zeigt smart im Jahr 2001 die wohl radikalste Form der Reduktion. Nach einem überwältigenden Presse- und Publikumserfolg auf dem Automobilsalon in Genf 2001 beschließt smart, von dem Fahrzeug ein Jahr später eine Kleinserie in einer limitierten Auflage von 2.000 Stück auf den Markt zu bringen.
Der smart crossblade hat keine Türen, kein Dach und keine Windschutzscheibe. Die Fahrer des smart crossblade bewegen sich unter freiem Himmel durch die Landschaft. Dabei weht ihnen der Fahrtwind ungehindert ins Gesicht und bietet noch einmal mehr als ein Cabrio ein unvergleichliches Fahrerlebnis.
Showcar smart goldscratch (2001)
Um einen weiteren Ausblick auf die Möglichkeiten der Individualisierung zu geben, wurde auf der IAA 2001 der smart goldscratch präsentiert. Sein energischer und
dynamischer Charakter zeigt sich unter anderem an der erstmals vorgestellten Breitreifenkombination breiterer Reifen.
Ebenso unterstreichen die Body Panels in der Sonderfarbe „speed“ gemeinsam mit der schwarzen tridion Sicherheitszelle die Exklusivität und Originalität des Showcars. Auch die Akzentteile im Innenraum greifen die Farbe der Body Panels auf.
Die edle Club-Atmosphäre des Innenraums ist darüber hinaus geprägt von einer Vollausstattung aus schwarzem Nappaleder mit Kontrastnähten, zu der neben Instrumententafel und Türinnenverkleidungen auch Sitze, Lenkrad und Pompadourtaschen gehören.
Showcar smart crosstown (2005)
Der smart crosstown wird als Showcar auf der IAA 2005 und auf dem Genfer Automobilsalon 2006 vorgestellt. Zum einen zeigt die Studie, welches Potenzial das einzigartige Fahrzeugkonzept des smart fortwo bietet. Zum anderen macht sie bereits neugierig auf den neuen smart fortwo, der im April 2007 kommen wird.
Gleichzeitig verspricht der Hybridantrieb des smart crosstown einen noch niedrigeren Verbrauch und zusätzlichen Fahrspaß. Außen ist die steil stehende Windschutzscheibe ein auffälliges Merkmal. Eine Serienproduktion ist nicht vorgesehen.
Der neue smart fortwo (Prototyp und Serienfahrzeug)
Getarnte Prototypen des neuen smart fortwo waren insgesamt mehr als zwei Millionen Kilometer unterwegs. Auf den Straßen Europas, in Nordamerika und Afrika - unter
allen relevanten klimatischen, topographischen und verkehrstechnischen Bedingungen.
Abschluss der rund dreijährigen Entwicklung war die so genannte Freigabefahrt im September dieses Jahres. Sie führte, nach letzten Tests auf einer Versuchsstrecke bei Barcelona, von Spanien zurück nach Deutschland.
Die abschließende Erprobung und die Fahrt zurück nach Hause war sozusagen der Punkt, an dem die Entwickler ihr Ziel erreicht haben. Der Zeitpunkt, an dem sie sagen konnten: Jetzt ist das Auto fertig. Es hat alle Tests bestanden. Der neue smart fortwo ist noch komfortabler, noch agiler, noch sicherer und noch umweltfreundlicher als sein Vorgänger es bereits war.