Pressemappe: Sicherheit hat Zukunft
Stuttgart
,
08.06.2009
Sicherheit hat Zukunft
  • Das integrale Sicherheitskonzept von Mercedes-Benz vereint diverse Einzelsysteme
  • Die Marke setzt Maßstäbe in der Sicherheitsentwicklung
  • Béla Barényi: Wegbereiter der passiven Sicherheit
  • Sicherheit ist seit Gottlieb Daimler und Carl Benz ein Ziel der Autoentwicklung
Anti-Blockier-System, Airbag oder Sicherheitsfahrgastzelle: Mit solchen Innovationen hat Mercedes-Benz die Fahrzeugsicherheit revolutioniert. Die Marke arbeitet seit Jahrzehnten kontinuierlich an der Sicherheitstechnik der Zukunft. Die Ergebnisse dieses Strebens haben immer wieder Maßstäbe in der Fahrzeugsicherheit gesetzt: Was Ingenieure der Stuttgarter Marke entwickeln, macht Millionen Automobile in aller Welt sicherer.
Mercedes-Benz: Schrittmacher der Sicherheitsentwicklung
Die Fahrzeugsicherheit ist eins der wichtigsten Anliegen von Mercedes-Benz für die Zukunft. Das zeigt jedes neue Modell der Marke. Ihr umfassender Anspruch zeigt sich im integralen Sicherheitskonzept, das verschiedene Aspekte von aktiver und passiver Sicherheit zu einem ganzheitlichen System vereint und so optimalen Schutz bietet.
Die herausragende Stellung der Marke als Motor für die Entwicklung sicherer Kraftfahrzeuge hat auch eine historische Dimension. Das Streben nach Fahrzeugsicherheit lässt sich bis in die ersten Jahre der Automobilära zurückverfolgen, als sich die Arbeit der Ingenieure vor allem auf die aktive Sicherheit der Fahrzeuge richtet. Seit etwa Mitte des 20. Jahrhunderts wird dann insbesondere für die passive Sicherheit geforscht. Dabei folgen die Konstrukteure immer einer umfassenden Sicherheitsphilosophie. Entsprechend setzt Mercedes-Benz heute Maßstäbe mit zukunftsweisenden Konzepten für die integrierte Sicherheit. Ziel ist dabei die Vision vom „Unfallfreien Fahren“. Noch ist sie Zukunftsmusik, doch jede neue Sicherheitsentwicklung ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Was ist Fahrzeugsicherheit?
Fahrzeugsicherheit beschreibt die minimierte Wahrscheinlichkeit, dass Verkehrsteilnehmer durch einen Unfall zu Schaden kommen. Hinter der schlichten Definition verbergen sich zahlreiche Einzelaspekte, aus denen sich der moderne Sicherheitsbegriff im Automobilbau zusammensetzt. Die wichtigste Unterscheidung betrifft dabei das grundsätzliche Vermeiden von Unfällen einerseits sowie die Verminderung von Unfallfolgen für Passagiere und weitere Verkehrsteilnehmer andererseits.
Fritz Nallinger, Entwicklungsvorstand der Daimler-Benz AG, findet Anfang der 1960er Jahre für diese Unterscheidung die Begriffe primäre und sekundäre Sicherheit. Zur primären Sicherheit zählt Nallinger „die Fahrsicherheit des Fahrzeugs als solche, die Fahrsicherheit durch einfache Handhabung des Fahrzeugs und die Fahrsicherheit durch Verhinderung von Ermüdung und Ablenkung des Fahrers“. Unter den Begriff der sekundären Sicherheit fasst der Entwicklungsvorstand von Mercedes-Benz „alle Bemühungen mit dem Ziel, die Folgen von eingetretenen Unfällen für Leib und Leben aller Beteiligten zu verhindern oder auf ein Mindestmaß zu bringen“.
Der Mercedes-Benz Ingenieur Béla Barényi, Erfinder der modernen Karosserie mit gestaltfester Fahrgastzelle und Knautschzonen, entwickelt diese Begriffe weiter zu einem komplexen System der Elemente einer umfassenden Pkw-Sicherheit. Als Oberbegriffe wählt Barényi die 1964 von dem italienischen Ingenieur Luigi Locati geprägten Bezeichnungen aktive und passive Sicherheit, erweitert um die präventive Sicherheit. Darunter ordnet er besondere Aspekte wie Fahrsicherheit, Konditionssicherheit sowie äußere und innere Sicherheit an.
Aktive, passive und integrierte Sicherheit
1966 formulieren Mercedes-Benz Entwicklungsvorstand Hans Scherenberg und Béla Barényi schließlich die bis heute gültige Aufteilung von aktiver und passiver Sicherheit. Danach gehören zur aktiven Sicherheit die Bereiche Fahr-, Konditions-, und Bedienungssicherheit. Die passive Sicherheit eines Fahrzeugs umfasst die innere und die äußere Sicherheit. Auf diesen Konzeptionen zur Fahrzeugsicherheit basieren Forschung und Entwicklung der folgenden Jahrzehnte.
Aktuelle Lösungen für die Fahrzeugsicherheit setzen auf die Verbindung beider Bereiche; diese moderne Konzeption wird integrierte Sicherheit genannt. Eine entscheidende Entwicklung nach diesem Konzept ist 2002 das in der S-Klasse vorgestellte Sicherheitspaket PRE-SAFE®. Längst sind weitere Generationen dieses Systemverbunds erhältlich, der bei Mercedes-Benz ein wichtiger Bestandteil des allumfassenden Ansatzes ist, den die Marke seit 2005 „Integrales Sicherheitskonzept“ nennt.
 
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