Die Mercedes-Benz S-Klasse ist stets ein Vorreiter modernster Automobiltechnik. Immer wieder bringt sie Neuerungen in den Markt, die anschließend weite Verbreitung finden. Hier eine kurze Übersicht der technischen Besonderheiten in den einzelnen Baureihen.
Typ 220, Baureihe W 187 (1951 bis 1954)
-
Neu konstruierter Sechszylindermotor mit obenliegender Nockenwelle
-
Sicherheitszapfenschloss gegen das Aufspringen der Türen
-
Duplex-Trommelbremsen vorne
Typen 220 a, 219, 220 S und 220 SE,
Baureihen W 180/105/128 (1954 bis 1959)
-
Selbsttragende Karosserie in Pontonform
-
Fahrschemel-Vorderradaufhängung
-
Eingelenkpendelachse mit tiefgelegtem Drehpunkt
-
Bremstrommeln mit „Turbokühlung“
-
Hydraulisch-automatische Kupplung „Hydrak“ (ab 1956)
-
Mechanisch gesteuerte Benzineinspritzung (220 SE, ab 1958)
Typen 220 b, 220 Sb, 220 SEb, 230 S, 300 SE, 300 SEL, Baureihen W 111/112 (1959 bis 1968)
-
Sicherheitsfahrgastzelle mit Knautschzonen (vorne und hinten)
-
Gepolstertes Lenkrad
-
Keilzapfen-Türschlösser
-
Scheibenbremsen (300 SE)
-
Dreipunktgurte
-
Viergang-Automatikgetriebe
-
Luftfederung (300 SE)
-
Langversion lieferbar (300 SE)
Typen 250 S bis 300 SEL 6.3, Baureihen W 108/109 (1965 bis 1972)
-
Erste eigenständige Oberklasse-Baureihe
-
Patentierte Sicherheitslenkung
-
Hydropneumatische Ausgleichsfeder an der Hinterachse
-
Luftfederung (300 SEL, 300 SEL 6.3)
S-Klasse Baureihe W 116 (1972 bis 1980)
-
Erstmals offiziell „S-Klasse“ genannt
-
Anti-Blockier-System ABS ab 1978
-
Größter Nachkriegs-Personenwagenmotor mit 6,9 Liter Hubraum im 450 SEL 6.9
-
Doppelquerlenker-Vorderachse aus dem Erprobungsfahrzeug C 111
-
Kraftstofftank kollisionsgeschützt über der Hinterachse eingebaut
-
Sicherheits-Innenraum
-
Erste Oberklasse-Limousine mit Dieselmotor (300 SD)
S-Klasse Baureihe W 126 (1979 bis 1991)
-
Neues Sicherheitskonzept, erfüllt weltweit als erstes Serienfahrzeug das Kriterium des asymmetrischen Frontaufpralls (offset crash)
-
Fahrer-Airbag und Gurtstraffer ab 1981
-
Beifahrer-Airbag ab 1985
-
Dreipunktgurte auf der Rückbank
-
Automatisches Sperrdifferenzial
-
Antriebs-Schlupf-Regelung ASR
-
Luftwiderstandsbeiwert von cW=0,36
-
Die bis heute erfolgreichste Mercedes-Benz Limousine der Oberklasse
S-Klasse Baureihe W 140 (1991 bis 1998)
-
Elektronisches Stabilitäts-Programm ESP® (S 420, S 500, S 600, ab 1995)
-
Bremsassistent BAS (ab 1996)
-
Adaptives Dämpfungs-System ADS
-
Doppel-Isolierverglasung
-
Parameterlenkung mit geschwindigkeitsabhängigem Lenkmoment
-
Gurtsystem mit automatischer Höhenverstellung
-
Sidebags
-
Erster Mercedes-Benz Zwölfzylinder-Pkw-Serienmotor, der bis dahin stärkste Pkw-Motor der Marke
-
Einsatz der Vierventiltechnik mit verstellbarer Einlassnockenwelle bei den Ottomotoren
S-Klasse Baureihe W 220 (1998 bis 2005)
-
Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer im Fond
-
Automatische Kindersitz-Erkennung
-
Fenster-Airbag
-
Insassenschutzsystem PRE‑SAFE®
-
Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC
-
Automatische Zylinderabschaltung
-
Luftwiderstandsbeiwert von cW=0,27
-
Schlüsselloses Zugangssystem KEYLESS‑GO
-
Luftfederung mit elektronisch geregeltem Dämpfungs-System AIRMATIC serienmäßig
-
Seinerzeit der weltweit stärkste Pkw-Dieselmotor im S 400 CDI
-
Allradantrieb 4MATIC (ab Ende 2002)