Pressemappe: E-Klasse Historie
Stuttgart
13.01.2009
Neo-Klassiker: die Baureihe 211 (ab 2002)
  • Sportlicher, dynamischer Auftritt bei klassischen Karosserielinien
  • Das Intelligent Light System passt sich optimal verschiedenen Fahr- und Wettersituationen an
  • BLUETEC-Technologie für den saubersten Dieselantrieb der Welt
Im März 2002 löst die neue E-Klasse der Baureihe 211 die Baureihe 210 ab. Mit dieser mittlerweile achten Generation der oberen Mittelklasse der Marke seit dem Zweiten Weltkrieg schlagen die Stuttgarter Ingenieure und Designer ein neues Kapitel in einer beispiellosen Erfolgsgeschichte auf. Öffentlich vorgestellt wird die neue Baureihe bereits im Januar 2002 in Brüssel auf dem Internationalen Automobilsalon.
Das Design der neuen E-Klasse nimmt Elemente wie das Vier-Augen-Gesicht des
W 210 auf, interpretiert sie jedoch erfrischend neu. Überhaupt hat das neue Modell der oberen Mittelklasse einen sehr sportlichen, dynamischen Auftritt. Dem entspricht die hohe Agilität, die Limousine und das 2003 präsentierte T-Modell unter Beweis stellen.
Verbindung aus Komfort und Fahrdynamik
Die Limousine setzt 2002 mit einer Vielzahl technischer Innovationen neue Standards auf dem Gebiet der Fahrzeugsicherheit, des Komforts und der Fahrdynamik. Dazu zählen die neu entwickelte Vierlenker-Vorderachse und eine größtenteils aus Aluminium hergestellte Raumlenker-Hinterachse. Das serienmäßige, elektrohydraulisch gesteuerte Bremssystem Sensotronic Brake Control (SBC™) und das elektronische Stabilitätsprogramm ESP® lassen sich auf Wunsch durch das neuartige Luftfedersystem AIRMATIC DC (Dual Control) ergänzen, das mittels moderner Mikro-Elektronik gleichzeitig Federung und Dämpfung steuert.
Dabei überwachen Sensoren den Fahrbahnzustand, die Fahrweise und die Beladung der Limousine. Aufgrund dieser Daten stellt AIRMATIC DC stets die optimale Stoßdämpferkraft und Federrate ein. Diese Fahrwerkabstimmung erlaubt gleichzeitig perfekten Komfort und hohe Fahrdynamik. Die Luftfederung gehört zur Serienausstattung des V8-Topmodells vom Typ E 500 und ist auf Wunsch für alle Modelle der neuen E-Klasse lieferbar.
Innovationen für die Sicherheit
Die neue E-Klasse ist mit adaptiven Front-Airbags und erstmals auch mit zweistufigen Gurtkraftbegrenzern sowie einer automatischen Gewichtsklassifizierung des Beifahrers ausgestattet. In Kombination mit zusätzlichen Crash-Sensoren ermöglichen diese Systeme einen noch präziseren, auf das tatsächliche Unfallgeschehen abgestimmten Insassenschutz. Sidebags für die Frontpassagiere, großflächige Windowbags, Leistungsgurtstraffer, automatische Kindersitzerkennung und Überschlagsensor sind weitere Komponenten der serienmäßigen Sicherheitsausstattung.
Im Vergleich zum Vorgängermodell zeichnet sich die Karosseriestruktur des W 211 durch noch größere Verformungszonen im Frontbereich aus. Damit erfüllt die neue Mercedes-Benz Limousine die weltweit strengsten Sicherheitstests, denn die Fahrgastzelle bleibt selbst bei schweren Kollisionen weitgehend unbeschädigt. Der Einsatz hochfester Blechlegierungen sowie konsequenter Leichtbau kennzeichnen die Karosseriekonstruktion.
Serienmäßig noch bessere Ausstattung
Die Serienausstattung des W 211 ist gegenüber dem Vorgängermodell deutlich aufgewertet: Dazu gehören das Mercedes-Benz exklusive elektrohydraulische Bremssystem SBC™, eine sensorgesteuerte Klimatisierungsautomatik, Leichtmetallräder, ein Regensensor und das Hightech-Autoradio Audio 20. Viele innovative Sonderausstattungen haben die Ingenieure eigens für die neue E-Klasse entwickelt, andere sind von der S-Klasse übernommen.
Die drei Ausstattungs-Lines CLASSIC, ELEGANCE und AVANTGARDE unterscheiden sich äußerlich vor allem im Bereich von Kühlergrill und Bugschürze. Die Line ELEGANCE hebt sich zusätzlich durch Umfeldleuchten in den Außenspiegeln und Zierteilen in edler Holz-Chrom-Kombination ab. Bei den AVANTGARDE-Modellen gibt es zusätzlich Bixenon-Scheinwerfer, Sitzbezüge in Stoff-Leder-Kombination und Umfeldleuchten in den Außenspiegeln.
Start mit fünf neuen Modellen
Für die neue Mercedes-Benz Limousine stehen zunächst fünf Motoren zur Auswahl -- drei Ottomotoren mit sechs und acht Zylindern und einem Leistungsspektrum von
130 kW (177 PS) beim Typ E 240 bis 225 kW (306 PS) im Typ E 500. Dazu kommen zwei CDI-Triebwerke mit vier und fünf Zylindern und einer Leistung von 110 kW(150 PS) im Typ E 220 CDI und 130 kW (177 PS) im Typ E 270 CDI.
In den folgenden Monaten wird die Motorenpalette der E-Klasse von einem neuen Vierzylinder-Benzintriebwerk mit Kompressor im Typ E 200 KOMPRESSOR sowie weiteren CDI-Motoren mit vier (Typ E 200 CDI), sechs (Typ E 320 CDI) und acht Zylindern (Typ E 400 CDI) ergänzt. Außerdem stellt Mercedes-Benz den Typ E 55 AMG als neues Spitzenmodell der Baureihe vor. Trotz eindrucksvoller Leistung punktet die neue E-Klasse auch mit wirtschaftlichem Verbrauch: Gegenüber der Vorgängerbaureihe verringert sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 0,9 Liter je 100 Kilometer.
Diesel-Komfort und kultivierte Leistung
Die Diesel-Direkteinspritzer zählen zur zweiten Generation der CDI-Motoren und zeichnen sich durch eine Reihe wegweisender technischer Innovationen aus. Den Vierzylinder des Typ E 220 CDI rüstet Mercedes-Benz erstmals mit zwei Ausgleichswellen aus und erzielt dadurch ein beachtliches Plus an Geräusch- und Schwingungskomfort.
Das maximale Drehmoment der Dieselmotoren steigt gegenüber dem W 210 um bis zu acht Prozent, es erreicht beim Typ E 270 CDI mit 425 Newtonmetern einen neuen Spitzenwert. Aufsehen erregt auch der neue Typ E 500. Er kombiniert die Fahrleistungen eines Sportwagens mit dem gewohnten Komfort einer Mercedes-Limousine.
Herausragendes Merkmal des Typ E 200 KOMPRESSOR ist der Einsatz des TWINPULSE-Systems, das die mechanische Aufladung durch einen Kompressor mit Ladeluftkühlung, Vierventiltechnik, variabel einstellbarer Nockenwelle und Lanchester-Ausgleich verbindet. Das 120 kW (163 PS) starke Vierzylinder-Triebwerk ist sparsam und sorgt dennoch für kraftvolle, sportliche Laufruhe.
Die bisher stärkste E-Klasse
Im Herbst 2002 stellt Mercedes-Benz die stärkste E-Klasse vor, die es bisher gab. Der Typ E 55 AMG wird wie sein Vorgänger aus der Baureihe 210 von dem 5,5-Liter-V8
M 113 angetrieben. Allerdings steigt durch eine Kompressor-Aufladung die Leistung von 260 kW (354 PS) bei 5500/min auf nun 350 kW (476 PS) bei 5600/min. Das ist gut für den Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,7 Sekunden – eine ganze Sekunde schneller als beim Vorgänger.
Der E 55 AMG schreibt die einzigartige Kompressor-Geschichte von Mercedes-Benz fort. Die Konstrukteure von AMG lassen bei der Entwicklung auch ihre Erfahrungen aus dem Rennsport in die Sportlimousine einfließen.
2003: Das T-Modell
Ein Jahr nach der Limousine stellt Mercedes-Benz das T-Modell der E-Klasse vor. Der S 211 ist konstruktiv besonders eng mit den Limousinen der Baureihe verwandt. Auch ästhetisch steht der neue Kombi der Limousine in nichts nach. Bei diesem T-Modell haben die Designer eine besonders überzeugende Verbindung aus großzügigem Laderaum und dynamischer Eleganz geschaffen.
Zu den zahlreichen Innovationen, die das T-Modell aus der Limousine übernimmt, kommen eigens für den S 211 entwickelte Neuerungen. Dazu zählt unter anderem das System EASY-PACK mit einer neuen, asymmetrisch geteilten Fondsitzanlage. Diese lässt sich einfach nach vorne umklappen, womit im Fond eine ebene Ladefläche entsteht. Als Sonderausstattung ist der hydraulisch angetriebene EASY-PACK-Laderaumboden verfügbar, der sich um 40 Zentimeter nach hinten ausfahren lässt, um schwere Gegenstände leichter ein- und ausladen zu können.
2003: Aktives Kurvenlicht und 4MATIC
Im T-Modell hat 2003 das aktive Bi-Xenon-Kurvenlicht Premiere. Dabei folgen die Scheinwerfer den Lenkbewegungen des Fahrers bis zu einem Winkel von 12 Grad. So werden Kurven besser ausgeleuchtet, und ihr Verlauf ist für den Fahrer einfacher zu erkennen. Das Active Light System (ALS) ist als Sonderausstattung erhältlich.
Mercedes-Benz entwickelt diese Lösung zusammen mit dem Licht-Spezialisten Hella.
Den permanenten Allradantrieb 4MATIC bietet Mercedes-Benz von Herbst 2003 an in der neuen E-Klasse an. Die 4MATIC ist zunächst nur in Limousinen und T-Modellen der Baureihe 211 mit Sechszylinder-Benzinmotoren zu haben.
2004: Günstiger Fahren mit Erdgas
Auf der Auto Mobil International in Leipzig stellt Mercedes-Benz 2004 auf der Basis des Typ E 200 KOMPRESSOR ein Erdgasfahrzeug mit bivalentem Antrieb vor, den Typ
E 200 NGT. Der 120 kW (163 PS) starke Vierzylindermotor arbeitet wahlweise mit Erdgas oder bleifreiem Superbenzin. Die vorbildliche Leistungs- und Drehmomentcharakteristik des modernen Vierzylinders bleibt auch bei Erdgasbetrieb erhalten – der Typ E 200 NGT (Natural Gas Technology) ist 2004 die leistungsstärkste Serienlimousine mit Erdgasantrieb.
Der Autofahrer entscheidet per Tasten im Multifunktions-Lenkrad und über das Zentral-Display im Kombi-Instrument, ob der Wagen mit Erdgas oder Benzin fährt. Eine spezielle elektronische Steuerung sorgt für einen sanften, ruckfreien Wechsel und steuert die Umschaltung für jeden Zylinder einzeln. Mercedes-Benz hat für dieses Fahrzeug den TWINPULSE-Kompressormotor durch zusätzliche Einblasdüsen an der Unterseite des Saugrohres modifiziert. Ein motornah angeordneter Druckregler mit Sensor und elektromagnetischem Abschaltventil steuert die Erdgasversorgung und hält den notwendigen Systemdruck konstant.
2005: Neue V6-Kraftwerke für die E-Klasse
Nachdem bereits Ende 2004 der neue 3,5-Liter-V6-Motor im Typ E 350 (200 kW/
272 PS) debütiert, bietet Mercedes-Benz ab Sommer 2005 nun den neuen Typ E 280 an. Unter seiner Motorhaube arbeitet ein 170 kW (231 PS) starker Sechszylinder mit 300 Newtonmeter Drehmoment. Damit übertrifft der neue V6 der Motorenbaureihe
M 272 den bisherigen Typ E 240 in der Leistung um mehr als 30 Prozent und beim Drehmoment um 25 Prozent. Für die Beschleunigung von null auf 100 km/h benötigt er nur 7,3 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der M 272 gilt als hochmodernes Aggregat, das Mehrleistung ohne Mehrverbrauch mobilisiert. Es hat zwei obenliegende Nockenwellen, verstellbare Ein- und Auslassnockenwellen (eine Weltpremiere bei einem V6-Motor) sowie Schaltsaugrohr und Tumble-Klappen für eine optimale Verbrennung.
Zeitgleich vergrößert Mercedes-Benz auch das Dieselprogramm der E-Klasse durch die neuen Typen E 280 CDI und E 320 CDI. Der Typ E 280 CDI leistet 140 kW (190 PS) und stellt ab 1400/min ein Drehmoment von 400 Newtonmetern zur Verfügung. Mit dieser mächtigen Durchzugskraft schon bei niedriger Drehzahl beschleunigt die Limousine aus dem Stand in 7,6 Sekunden auf 100 km/h, das Höchsttempo beträgt 238 km/h. Im Typ E 320 CDI leistet der neue Diesel-Sechszylinder von Mercedes-Benz 165 kW (224 PS) und entwickelt in Verbindung mit der 7G-TRONIC (Sonderausstattung) 510 Newtonmeter Drehmoment – das ist der Spitzenwert in dieser Hubraumklasse. Damit beschleunigt das neue CDI-Modell in 6,8 Sekunden von null auf 100 km/h.
Drehmoment-Gigant mit Diesel-V8
Im Herbst 2005 betritt der E 420 CDI die Mercedes-Benz Bühne. In diesem Typ arbeitet der drehmomentstärkste V8-Pkw-Dieselmotor der Welt. Das 231 kW (314 PS) starke Triebwerk stellt bereits bei 2200/min ein maximales Drehmoment von 730 Newtonmetern bereit. Damit beschleunigt der neue Typ E 420 CDI in nur 6,1 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch beträgt 9,3 Liter je 100 Kilometer. Wartungsfreier Partikelfilter, Siebengang-Automatikgetriebe und die Luftfederung AIRMATIC gehören zur Serienausstattung.
Neben Aluminium-Kurbelgehäuse, gekühlter Abgasrückführung und elektrischer Ansaugluftdrosselung zählt vor allem die Common-Rail-Direkteinspritzung der dritten Generation zu den technischen Besonderheiten des neuen Mercedes-Benz Achtzylinders. Sie arbeitet mit einem auf 1600 bar gesteigerten Einspritzdruck und ermöglicht im Interesse von Kraftstoffverbrauch und Abgas-Emissionen eine besonders präzise Kraftstoffdosierung. Wie bei allen Common-Rail-Motoren ist der hohe Einspritzdruck jederzeit verfügbar, also auch bei niedrigen Drehzahlen.
Piezo-Technik
Ein herausragendes Merkmal der neuesten CDI-Technik sind die so genannten Piezo-Injektoren anstelle der bisherigen Magnetventile. Bei einer Ansprechzeit von nur 0,1 Millisekunden lässt sich die Kraftstoffeinspritzung mithilfe der Piezo-Keramik noch schneller und genauer an die jeweilige Last- und Drehzahlsituation anpassen als bisher, was sich ebenfalls günstig auf Emissionen, Verbrauch und Geräuschentwicklung auswirkt.
Auf dieser Basis haben die Mercedes-Benz Ingenieure eine doppelte Piloteinspritzung realisiert, die innerhalb weniger Millisekunden erfolgt und das Verbrennungsgeräusch des Achtzylinders deutlich verringert. Überdies erfolgt eine zweifache Kraftstoff-Nacheinspritzung, um bei Bedarf den serienmäßigen Diesel-Partikelfilter zu regenerieren.
Größte Vielfalt
2005 ist das Modellprogramm der Mercedes-Benz E-Klasse so vielseitig, attraktiv und dynamisch wie noch nie zuvor. Insgesamt stehen 14 Limousinen und zwölf T-Modelle zur Auswahl. Unter anderem hat Mercedes-Benz das Allradangebot erweitert: Neben dem neuen Typ E 280 4MATIC und dem Typ E 350 4MATIC sind auch der Typ
E 280 CDI 4MATIC und der Typ E 320 CDI 4MATIC lieferbar, unter dessen Motorhaube der neue V6-Dieselmotor arbeitet.
2006: Modellpflege
Am 12. April 2006 präsentiert Mercedes-Benz die neue Generation der Mercedes-Benz E-Klasse auf der New York International Automobile Show. Zur Modellpflege erhält die Baureihe neue Motoren, wegweisende Sicherheitstechnik und modernste Lichttechnik. Außerdem haben die Konstrukteure rund 2000 Teile neu entwickelt oder verbessert.
Ihre Dynamik, Stärke und Souveränität zeigt die neue Generation der E-Klasse vor allem durch ein überarbeitetes Design. Limousine und T-Modell erscheinen noch dynamischer und souveräner als bisher. Im Interieur unterscheidet sich die neue Generation unter anderem durch noch attraktivere Farbkombinationen, ein neues Vierspeichen-Lenkrad und ein neues Bediengerät für die serienmäßige Klima-Automatik.
Anfang Juni 2006 kommen die Fahrzeuge in Europa in den Verkauf, wenige Wochen später auch in den USA. Insgesamt stehen 29 Modellvarianten zur Auswahl – 16 Limousinen und 13 T-Modelle. Damit bietet Mercedes-Benz im Vergleich zu den Wettbewerbern das größte und vielseitigste Typenprogramm in diesem Marktsegment.
Sicherheit auf höchstem Niveau
Wegweisende Neuentwicklungen macht die E-Klasse weiterhin zum Vorreiter bei der Fahrzeugsicherheit. Künftig erhalten Limousine und T-Modell serienmäßig das präventive PRE-SAFE®-System, das vor einem drohenden Unfall reflexartig Schutzmaßnahmen für Fahrer und Beifahrer aktiviert. Durch das mehrfach preisgekrönte System können Gurt und Airbag beim Aufprall bestmöglich arbeiten. Einzigartig in dieser Klasse sind auch die serienmäßigen NECK-PRO-Kopfstützen, die beim Heckaufprall sensorgesteuert die Köpfe von Fahrer und Beifahrer abstützen. Mercedes-Benz stattet die neue Generation der E-Klasse außerdem mit Bremsleuchten aus, die bei Notbremsungen blinken, um Auffahrunfälle zu vermeiden.
Als weltweit erstes Automobil bietet die überarbeitete Generation der E-Klasse adaptive Scheinwerfer, die sich der jeweiligen Fahr- und Wettersituation optimal anpassen. Das verbessert deutlich die Fahrsicherheit. Das Intelligent Light System ist als Sonderausstattung für Limousine und T-Modell lieferbar und umfasst fünf verschiedene Lichtfunktionen.
Ein noch agileres Fahrverhalten macht DIRECT CONTROL möglich. Zu diesem serienmäßigen Maßnahmenpaket gehört eine rund zehn Prozent direktere Lenkung, ein neu entwickeltes Federlenkerlager und eine neue Schaltsteuerung des Sechsgang-Schaltgetriebes für hohen Schaltkomfort und präzise Gangwechsel. Zusätzlich erhalten die Modelle ELEGANCE und AVANTGARDE Zuganschlagfedern, die bei Kurvenfahrt das Wanken der Karosserie wirkungsvoll begrenzen. Aus der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz stammt das Bremssystem ADAPTIVE BRAKE, das durch elektronische Steuerung der hydraulischen Zweikreis-Bremse neue Sicherheits- und Komfort-Funktionen ermöglicht. Ein automatischer Reifendruck-Verlustwarner gehört ebenfalls zur erweiterten Serienausstattung der E-Klasse.
Neue Motoren für die neue Generation der E-Klasse
Sechs von zehn Motoren der modellgepflegten E-Klasse sind neu- oder weiterentwickelt. Insbesondere die Vierzylinder-Dieselmotoren der Typen E 200 CDI und E 220 CDI sind bis ins Detail optimiert, um Leistung, Drehmoment und Laufruhe noch weiter zu verbessern. Bei den Benzinmotoren widmen sich die Ingenieure vor allem den Triebwerken mit vier und acht Zylindern. An der Spitze des Motorenprogramms der E-Klasse steht künftig der neu entwickelte V8-Motor (M 273) aus der S-Klasse mit 5,5 Liter Hubraum und 285 kW (388 PS).
Mercedes-AMG präsentiert auf der New York International Auto Show erstmals den
E 63 AMG. Angetrieben vom neuen AMG V8-Saugmotor, der aus 6,2 Liter Hubraum eine Höchstleistung von 378 kW (514 PS) und ein maximales Drehmoment von 630 Newtonmetern realisiert, ist der Typ E 63 AMG die bisher stärkste E-Klasse. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h braucht die Limousine in nur 4,5 Sekunden, das T-Modell 4,6 Sekunden. Als perfekter Partner des 6,3-Liter-V8-Saugmotors von AMG präsentiert sich das neue AMG SPEEDSHIFT 7-Gang-Automatikgetriebe mit drei individuellen Schaltprogrammen.
BLUETEC: Die Dieselzukunft
In die Zukunft des Selbstzünders zeigt der Entschluss von Mercedes-Benz, im Herbst 2006 den ersten Pkw mit BLUETEC auf den nordamerikanischen Markt zu bringen. Bei der Diesel-Technologie BLUETEC werden insbesondere Stickoxid-Emissionen noch einmal deutlich gegenüber den modernen CDI-Motoren verringert. Nach der erfolgreichen Einführung des weltweit ersten BLUETEC Personenwagens wird der Typ E 320 BLUETEC in Amerika zum „World Green Car of the Year 2007“ gewählt.
Seine Leistungsfähigkeit stellt der Mercedes-Benz E 320 BLUETEC 2006 auch bei einer Langstreckenfahrt von Paris nach Peking unter Beweis. Dieser symbolische Brückenschlag zwischen Europa und Asien führt über weite Strecken entlang der Route des ersten transkontinentalen Autorennens der Geschichte, das 1907 in 62 Tagen von Peking nach Paris geführt hat. Neben 30 Fahrzeugen vom Typ E 320 CDI gehören auch drei Mercedes-Benz E 320 BLUETEC zum Feld der E-Klasse-Limousinen, die von Paris nach Peking fahren.
Straße der Zukunft
2007 startet Mercedes-Benz die Einführung der neuen Diesel-Technologie BLUETEC in Europa. Zur IAA in Frankfurt präsentiert die Stuttgarter Marke im September 2007 als jüngstes Modell der Baureihe 211 den neuen Typ E 300 BLUETEC. Dieser sauberste und sparsamste EU5-Diesel der Business-Klasse kommt im Dezember 2007 auf den europäischen Markt. Die E-Klasse führt mit diesen beiden Modellen eine Offensive von Mercedes-Benz über alle Modellreihen hinweg an. Denn BLUETEC-Varianten wird es in den kommenden Jahren auf der „Mercedes-Benz Road to the Future“ für Modelle von der C-Klasse bis zur R-Klasse geben.
Die etwas niedrigere Spitzenleistung des neuen BLUETEC Modells gegenüber der US-Version (155 kW/211 PS statt 165 kW/ 224 PS) resultiert aus Maßnahmen zur Emissionsverbesserung. Zu den weiteren Optimierungsmaßnahmen zählen spezielle Piezo-Injektoren und gezieltes „Feintuning“ bei Turbolader und Abgasrückführung. Das unverändert hohe maximale Drehmoment von 540 Newtonmetern bei 1600/min garantiert souveräne Fahrleistungen bei geringem Verbrauch und sehr sauberen Abgasen. Der Verbrauch des Typ E 300 BLUETEC liegt nach NEFZ bei 7,3 Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer.
E 350 CGI: Benzin-Direkteinspritzer in der E-Klasse
Parallel zum Typ E 300 BLUETEC stellt Mercedes-Benz den Typ E 350 CGI vor. Dessen V6-Ottomotor ist mit dem hochmodernen Benzin-Direkteinspritzverfahren mit strahlgeführtem Brennverfahren (CGI) ausgerüstet. Der weltweit erste Motor mit diesem innovativen Verbrennungssystem und Piezo-Einspritzung stammt aus dem Typ CLS 350 CGI. Von Dezember 2007 an ist der Typ E 350 CGI als Limousine und
T-Modell zu haben.
Im Vergleich zum weiterhin verfügbaren Typ E 350 bietet der 215 kW (292 PS) starke V6-Motor 15 kW (20 PS) mehr Leistung und 15 Newtonmeter mehr Drehmoment bei zehn Prozent weniger Verbrauch. Im NEFZ-Durchschnitt begnügt sich die Limousine vom Typ E 350 CGI, die in 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt, mit 8,7 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei beiden Modellvarianten elektronisch auf 250 km/h begrenzt.
Mit der E-Klasse in die Zukunft
Die Rolle als Pionier wird die Mercedes-Benz E-Klasse auch in der nächsten Baureihe der E-Klasse übernehmen. So soll beispielsweise für das Jahr 2010 aus der nächsten Generation der mittleren Baureihe das erste von insgesamt drei Mercedes-Benz Modellen kommen, das mit der einzigartigen Kombination aus BLUETEC, 7G-TRONIC und Hybridtechnik ausgerüstet ist. Das modulare Technologiekonzept des Typ
E 300 BLUETEC HYBRID besteht aus dem neuen Vierzylinder-Diesel, der aus
2,2 Litern 150 kW (204 PS) und ein maximales Drehmoment von 480 Newtonmetern entwickelt, und einem kompakten Hybridmodul, das zusätzlich 15 kW (20 PS) leistet. Ein Verbrauch von nur 5,1 Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer und ein Kohlendioxid-Ausstoß von nur 134 Gramm pro Kilometer machen den Typ E 300 BLUETEC HYBRID zur sparsamsten und saubersten Business-Limousine der Welt.
Ideell wird auch dieser künftige Spross der Stuttgarter E-Klasse auf den Schultern der bisherigen Baureihen der E-Klasse und ihrer Vorläufer stehen. Denn Herkunft ist eine gute Basis für die Zukunft – das zeigt die E-Klasse von Mercedes-Benz seit mehr als 60 Jahren ganz nachdrücklich.
Die Baureihe 211 in der Presse
auto motor und sport, Deutschland, Heft 14/2002 schreibt über den Typ E 500: „Im Topmodell der E-Klasse stecken die gesammelten Werke der Mercedes-Entwicklungsabteilung.“
mot, Deutschland, Heft 8/2002, sagt über den Typ E 220 CDI: „Tempomat, Klimaanlage, Bordcomputer, Regensensor, ja sogar ein Satz Leichtmetallräder sind beim Classic-Modell schon dabei.“ Gute Noten gibt es auch für das Fahrwerk: „Die aufwändige Führung der Räder an Multilenker-Konstruktionen lohnt sich. Abrollgeräusche werden fast vollständig absorbiert und sogar grobe Unebenheiten ohne große Bewegungen des Aufbaus geschluckt.“
Zur neuen E-Klasse sagt auto motor und sport, Deutschland, Heft 3/2002: „Bei der Neuauflage der E-Klasse setzt Mercedes mehr auf innovative Technik als auf progressives Design. So geht erstmals das elektrohydraulische Bremssystem SBC in Großserie. Aber auch sonst untermauert der Marktführer seine Spitzenposition in diesem Segment.“
Die Stellung der E-Klasse bringt mot, Deutschland, Heft 3/2002, auf den Punkt: „Im breit aufgefächerten Programm ist die E-Klasse der Mercedes an sich.
auto motor und sport, Deutschland, Heft 18/2007, hat den
Mercedes-Benz E 300 BLUETEC gefahren: „Zusammen mit der Siebenstufen-Automatik agiert der Dreiliter-Diesel so geschmeidig wie sein Stammvater E 320 CDI, dessen Dreiliter-V6 er übernimmt. […] Obwohl mit der Bluetec-Kur die Leistung auf
211 PS sank, lassen sich die minimalen Einbußen in Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit verschmerzen
.“
mot, Deutschland, Heft 6/2002, schreibt über die neue E-Klasse: „Bei allem Hightech ist sie sich selbst treu geblieben.“ Das ist echte Mercedes-Benz Tugend: „Nur ganz wenige Autos gibt es, die einen so starken, ausgewachsenen Charakter haben wie die zweitgrößte Limousine von Mercedes. Sie ist ein geräumiger, komfortabler Wagen, ihre Eleganz ist von seriöser, großbürgerlicher Art.“
 
Download gesamter Text
rtf-Datei
(1,29 MB)
Aktionen
© 2014 Daimler AG. Alle Rechte vorbehalten. Anbieter | rechtliche Hinweise | CookiesDatenschutz | Nutzungsbedingungen