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Reisebusse noch ausgereifter und attraktiver
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Aktive und passive Sicherheit auf höchstem Niveau
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Motoren mit erhöhter Leistung und gesteigertem Drehmoment
Seit Beginn dieses Jahres läuft die Serienproduktion der neuen Setra TopClass 400, die nun erstmalig von europäischen Fachjournalisten getestet werden kann. Für die Vergleichsfahrten steht in Neu-Ulm die gesamte Produktpalette zur Verfügung: ein S 411 HD, ein S 415 HD, ein S 415 HDH, ein S 416 HDH, ein S 417 HDH und ein Doppelstockbus S 431 DT.
Die Marke setzt weiterhin auf Qualität, innovative Technik, Komfort und Sicherheit, um auch zukünftig hohe Verkaufszahlen zu erreichen, positive Kundenresonanz sowie zahlreiche internationale Auszeichnungen zu erhalten. Und so haben die Entwicklungsingenieure und Designer in enger Zusammenarbeit mit Produktion und Vertrieb eine Vielzahl technischer Lösungen und Weiterentwicklungen in alle Typen der Reisebusgeneration TopClass 400 einfließen lassen, die sich nun noch ausgereifter und attraktiver präsentiert.
Werner Staib, Geschäftsführer Setra Omnibusse ist stolz darauf, dass die Wertigkeit der Setra Top-Reisebusse noch einmal gesteigert werden konnte, ohne dabei das Gesicht des Setra zu verändern: „Unser Ziel war es, durch minimale optische Veränderungen eine maximale Anzahl an technischen Verbesserungen zu erzielen.“
Aktive und passive Sicherheit auf höchstem Niveau
An erster Stelle der vielseitigen Modellpflege steht das Thema Sicherheit. Hier spielt Setra erneut eine Vorreiterrolle und bietet die Baureihe TopClass 400 serienmäßig mit einem verschiebbaren Fahrerarbeitsplatz sowie mit integrierter Absorberstruktur an. Das Zusammenspiel dieser beiden Subsysteme wurde in zahllosen Crashsimulationen optimiert. Ergebnis ist eine deutliche Steigerung der passiven Sicherheit für Fahrer und Reisebegleiter. Die Wirksamkeit des Sicherheitssystems wurde auch in mehreren Crashversuchen unter Beweis gestellt. Sowohl der verschiebbare Fahrerarbeitsplatz, als auch die Absorberstruktur sind Elemente des neuen Front Collision Guard (FCG), der zudem zum Schutz etwaiger Unfallgegner einen Unterfahrschutz nach ECE-R 93 bietet. Und so stehen die drei Buchstaben zukünftig für ein Höchstmaß an Schutz für Fahrer und Fahrgäste von Setra Reisebussen.
Während der FCG die passive Sicherheit deutlich erhöht, gibt es auch Neuerungen auf dem Gebiet der aktiven Sicherheit. So leuchtet beispielsweise ein neues Lichtelement in der Frontpartie beim Abbiegen des Fahrzeuges den vorausliegenden Kreuzungsbereich aus. Der Nebelscheinwerfer wird bei einer Geschwindigkeit von unter 40 km/h automatisch durch den Fahrtrichtungsanzeiger aktiviert und wird zum Abbiegelicht.
Die beiden Begrenzungsleuchten an den oberen Frontpartie-Ecken sind nun in LED-Technik und garantieren so eine noch deutlich längere Lebensdauer. Und: Eine neue Wischersteuerung sorgt nun dafür, dass durch eine Verlangsamung der Wischerblätter vor dem Umkehrpunkt eine deutliche Geräuschreduzierung der Anlage erreicht wird.
Noch leistungsfähigere Motoren
Eine weitere Qualitätssteigerung ist zwar nicht auf Anhieb sichtbar, dafür beim Tritt aufs Gaspedal umso deutlicher spürbar. Denn ab sofort können die Busunternehmer sich auf noch mehr Kraft verlassen. Damit bezwingt der Setra auch die steilsten Berge noch bequemer. Unter der neu gestalteten Motorhaube, die nun nicht mehr als Hubklappe, sondern Regenwasser abweisend als Schwenkklappe im Heck integriert ist, haben nun deutlich leistungsfähigere Motoren Platz gefunden. So bietet Setra den S 415 HD, den S 415 HDH, S 416 HDH und den S 417 HDH mit dem Reihen-Sechs-Zylinder OM 457 LA mit 315 kW/2100Nm oder 335 kW/2200Nm an. Auf Wunsch ist der V8-Zylinder OM 502 LA mit 370 kW/2300Nm erhältlich, der serienmäßig im Doppelstockbus S 431 DT eingebaut ist. Der kompakte Reisebus S 411 HD ist mit dem V6-Zylinder OM 501 LA mit 300kW/1900 Nm ausgerüstet. Neu ist auch das automatisierte 8-Gang-Schaltgetriebe Power-Shift GO 240-8/MPS, das zusätzlich zum ZF-AS Tronic zur Verfügung steht. Alle Motoren erfüllen die Euro 4-Abgasnorm und auf Wunsch auch die Euro 5-Norm.
Mehr Platz durch Vorbauverlängerung
Die neue TopClass 400 fährt nicht nur mit mehr Leistung vor. Sie sammelt auch durch eine Vorbauverlängerung um 200 mm deutliche Komfortpunkte bei Reisegast und Fahrer. 14 Zentimeter im Rohbau bieten den Bus-Chauffeur noch mehr Verstellmöglichkeiten, sieben Zentimeter sind es für den Reisebegleiter, der nun eine Beinfreiheit auf dem Niveau einer 4-Sterne-Bestuhlung hat. Der S 411 HD kommt mit einer geringeren Vorbauverlängerung aus. Der Setra „Clubbus“ bleibt durch seine kompakten 10,10 Meter Länge auch weiterhin der „Wendigste“ der Ulmer Reisebus-Familie. Der Radstand des S 415 HDH wurde um 100 mm verlängert, sodass die Fahrzeuglänge des Dreiachsers nun 12,30 Meter beträgt.
Und: Durch die Verlagerung des Fahrerruheraums hinter den Einstieg II bieten die Superhochdecker S 415 HDH, S 416 HDH und S 417 HDH zusätzlichen Platz für einen zweiten Begleitersitz. Und im hinteren Türbereich ist das Aus- und Einsteigen bei diesen Omnibus-Typen nun noch bequemer möglich. Denn Setra hat die Superhochdecker der neuen TopClass 400 mit zusätzlichen Ausstiegshilfen versehen.
Wank-Nick-Regelung und Nachlaufachse mit Einzelradaufhängung
Stichwort Fahrgefühl. Auch hier werden die Fahrgäste von Setra wie auf Händen getragen. Die als Sonderausführung erhältliche Wank-Nick-Regelung sorgt durch eine kontrollierte Gegensteuerung dafür, dass das Fahrzeug nicht „aufschaukelt“ und sowohl in Kurven als auch auf unebenen Straßen so sanft wie möglich dahingleitet. Das ist auch ein Verdienst der erstmals in der europäischen TopClass 400 integrierten Nachlaufachse mit Einzelradaufhängung. Das garantiert eine hohe Laufruhe und ergibt zudem eine Gewichtsreduzierung von 160 Kilogramm.
Weitere Gewichtsreduzierung erreicht
Und auch in diesem Punkt bieten die überarbeiteten Reisebusse allen Grund zur Freude. Denn trotz einiger gewichtserhöhender Maßnahmen konnte das Gesamtgewicht der Fahrzeuge sogar um ein Prozent reduziert werden. Dazu trägt unter anderem auch der Wegfall einer Kofferraumklappe auf der linken Seite bei, eine Neuerung, die zudem den Zugang zum Kofferraum deutlich erleichtert und bequemer macht.
Doch nicht nur diese Maßnahme veränderte das Erscheinungsbild der Fahrzeuge. So gehört auch die Gummileiste um die Windschutzscheibe nunmehr der Vergangenheit an. Eine Veränderung, die zudem den Kraftstoffverbrauch reduziert.
Das neu integrierte Abbiegelicht sowie die Anhebung des Böschungswinkels tragen dazu bei, dass das Setra Gesicht in Zukunft noch freundlicher „lächelt“.
Große Nutznießer der Modellpflege sind natürlich auch die Fahrer, die sich durch einige exklusive Neuheiten an ihrem Arbeitsplatz, der immer mehr dem eines Pkw ähnelt, noch wohler fühlen. Dazu gehören ein neu gestalteter Joystick, ein lederbezogenes Multifunktionslenkrad mit einer Vielzahl an integrierten Tastenfunktionen sowie das neue Kombiinstrument in übersichtlicher 3D-Optik.
Im Jahr 2001 eine neue Dimension im Reisebusbau eingeläutet
Mit der Präsentation der TopClass 400 hat Setra im Jahr 2001 eine neue Dimension im Reisebusbau eingeläutet, die Reisen auf höchstem Niveau für Fahrgäste und Fahrer garantiert. Dafür stehen innovative Komforteinrichtungen mit rückenschonenden Sitzen, Multimedia-Anlagen, vielseitige Kücheneinbauten und das einzigartige Glasdach über dem Mittelgang. Das ergonomisch gestaltete Cockpit verbindet elegant Funktionalität mit Ästhetik.
Nicht umsonst ist die TopClass 400 bereits acht Monate nach ihrem ersten Auftritt von europäischen Fachjournalisten zum „Coach of the Year 2002“ gewählt worden. Die Jury begründete ihre Wahl unter anderem mit der überzeugenden Technik und dem auffallenden Design als Symbiose von Form und Funktion. Seit dieser Zeit folgten weitere zahlreiche internationale Auszeichnungen und Preise. Unter anderem kürten die insgesamt 8.500 Teilnehmer der Leserwahl „Die Nutzfahrzeuge des Jahres 2007“ bereits zum dritten Mal die Setra TopClass 400 zum Sieger in der Kategorie „Reisehochdecker.“
Zahlreiche Sicherheitssysteme
Auch in puncto Sicherheit ist die TopClass 400 „state-of-the-art“, sprich: auf dem neuesten Stand der Technik. Alle Fahrzeuge sind mit Scheibenbremsen, elektronischem Bremssystem (EBS), Antiblockiersystem (ABS), Antriebs-Schlupfregelung (ASR), Bremsassistent (BA) und Elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP) ausgerüstet, einem aktiven System zur Steigerung von Fahrsicherheit und Fahrstabilität. Die Reisebusse der Marke Setra werden auf Kundenwunsch seit 2005 mit dem Abstandsregel-Tempomat (ART) ausgestattet. Das System entlastet den Fahrer auf Autobahnen und Fernstraßen. Erkennt der ART ein langsameres vorausfahrendes Fahrzeug, bremst er den Omnibus automatisch ab, bis ein vom Fahrer vorgewählter Abstand erreicht ist, den der ART dann konstant einhält. Ebenfalls seit dem Jahr 2005 bietet Setra das System des Dauerbremslimiters (DBL) in Serie an. Er bremst den Reisebus automatisch ab, wenn dieser zum Beispiel infolge einer schwerkraftbedingten Beschleunigung beim Bergabfahren die gesetzlich vorgegebene Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h überschreitet. Auf Wunsch bietet Setra außerdem den Spurassistenten (SPA) an. Der SPA erkennt mit Hilfe einer Videokamera, wenn das Fahrzeug von der Spur abzukommen droht, indem er permanent den seitlichen Abstand des Omnibusses zu den Spurmarkierungslinien der Fahrbahn kontrolliert. Droht das Fahrzeug diese Linie zu überfahren, wird der Fahrer in Sekundenschnelle durch ein Pulsieren im Sitz gewarnt - unbemerkt von den Fahrgästen. Die Warnung erfolgt auf der Außenkante der Fahrbahnmarkierungen, so dass dem Fahrer der größtmögliche Spielraum für ein Ausgleichmanöver zur Verfügung steht. Der Spurassistent wird zum Beispiel auf langen und monotonen Autobahnfahrten ab einer Fahrgeschwindigkeit von 70 km/h aktiviert.
Sechs Modelle in Europa
Die TopClass 400 Generation umfasst den 10,10 Meter langen Clubbus S 411 HD, den 12 Meter langen S 415 HD, den Superhochdecker S 415 HDH mit drei Achsen, den ebenfalls dreiachsigen und 12,99 Meter langen S 416 HDH sowie den 13,85 Meter langen Superhochdecker S 417 HDH. Flaggschiff dieses Setra Premiumprogramms ist der 13,89 Meter lange Doppelstockbus S 431 DT. Speziell für den nordamerikanischen Markt hat Setra den S 417 konzipiert, der den dortigen Bestimmungen angepasst ist und im Frühjahr 2003 erstmals in den USA präsentiert wurde.