Pressemappe: Mercedes-Benz-Omnibusse auf der FIAA 2006 in Madrid
Stuttgart/Madrid
14.11.2006
Mercedes-Benz OC 500: Omnibus-Fahrgestelle sind bewährte Basis für Aufbauhersteller weltweit
  • Breites Angebot an Fahrgestellen für alle Einsatzgebiete
  • Modernste Technik für Sicherheit und Komfort
  • Euro 4-Dieselmotoren und Optimierung des Gewichts
Für besondere Einsätze, zur Einhaltung landesspezifischer Vorschriften und Ausstattungswünsche sind in vielen Ländern Europas und vor allem auf dem Weltmarkt maßgeschneiderte lokale Aufbauten auf der Basis von Omnibus-Fahrgestellen notwendig. Der Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse als Teil der EvoBus GmbH bietet mit den Fahrgestellen der Reihe OC 500 ein breites Spektrum an Fahrgestell- und Motorisierungs-Varianten für die unterschiedlichsten Einsätze von Stadt-, Überland- und Reisebussen. Entsprechend den globalen Märkten ist das Kompetenz-Center Fahrgestelle in Brasilien angesiedelt. Dort werden aber nicht nur Fahrzeuge für den südamerikanischen Markt produziert, die Fahrgestelle werden auch beispielsweise nach Indonesien exportiert.
Die Fahrgestelle OC 500 für die europäischen Märkte werden in Sámano/Spanien gefertigt. Auf der FIAA 2006 präsentiert der Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse eine neue gewichtsoptimierte Variante des zweiachsigen Reisebus-Fahrgestells OC 500 RF, das von einem liegenden Euro 4-Turbodiesel-Motor des Typs OM 457 hLA mit Blue-Tec-Dieseltechnologie angetrieben wird.
Breites Angebot an Fahrgestellen für alle Einsatzgebiete
Die Baureihe OC 500 aus dem Werk Sámano umfasst Fahrgestelle für Überland- und Reisebusse (OC 500 RF) mit zwei und drei Achsen sowie ein Low Entry-Fahrgestell (OC 500 LE). Sämtliche Fahrgestelle werden als Links- oder Rechtslenker gefertigt. Sie sind mit modernster Technik und – neu – wie die Komplettbusse mit Euro 4-Turbodieselmotoren auf Basis der Blue-Tec-Dieseltechnologie ausgestattet. Es handelt sich dabei um stehend oder liegend (OC 500 RF) oder ausschließlich liegend (OC 500 LE) eingebaute Heckmotoren des Typs OM 457 (h)LA. Die Reihen-Sechszylinder mit 12 l Hubraum sind in drei Leistungsstufen von 220 kW (299 PS) bis 315 kW (428 PS) lieferbar. Für das Fahrgestell OC 500 LE steht zudem ein Gasmotor im Angebot.
Die Kraftübertragung übernehmen, abhängig von Leistung und Modell, Sechsgang-Schaltgetriebe von Mercedes-Benz mit Servoshift und Joystick-Schaltung oder Sechsgang-Automatik-Getriebe von ZF oder Voith.
Die Mehrzahl der Fahrgestelle wird als komplette Einheit ausgeliefert, also unzerlegt und fahrfähig. Die Modulbauweise der Modellreihen OC 500 RF und OC 500 LE erlaubt mit bis zu fünf Modulen flexible Längenabstufungen. Ein solcher so genannter „Buggy“ besitzt ein später vom Aufbauer zu entfernendes Mittelteil, das dem Chassis zu einem Radstand bis 6,08 m verhilft. Das Frontmodul besteht aus Fahrerpodest, Gerippe, Schalthebel, Instrumentenanlage, Lenksäule und Lenkrad. Als zweites Model folgt die Vorderachse mit Radaufhängung, Lenkgetriebe, Rädern und Reifen. Das dritte Modul besteht aus dem Buggy-Mittelteil einschließlich Leitungssätzen. Das vierte Modul besteht aus der Hinterachse, bei den Dreiachsern inklusive der Nachlaufachse. Das fünfte Modul schließlich umfasst Motor und Motorlagerung, Getriebe, Gelenkwelle, Gerippe, Auspuff, Kühleranlage, Lüfter, Luftfilter, Lenköl- und Ausgleichsbehälter.
Modernste Technik für Sicherheit und Komfort
Das Fahrgestell OC 500 RF (RF = „Raised Floor”/Hochboden) als Basis moderner Reise- und Überlandbusse zeichnet sich speziell für die europäischen Märkte durch modernste Technik aus. CAN-Datenbus-Technik, Elektronisches Brems-System EBS mit integriertem Anti-Blockier-System ABS, Scheibenbremsen rundum, Einzelrad-Aufhängung vorn, Luftfederung an Vorder- und Hinterachse, Sechsgang-Schaltgetriebe von Mercedes-Benz mit Servoshift und Joystick-Schaltung sind ebenso selbstverständlich wie Schnittstellen zu Elektrik/Elektronik des Aufbaus. Die Fahrgestelle sind als Basis für Omnibus-Aufbauten mit Fußbodenhöhen ab 920 mm aufwärts gedacht.
Das Low-Entry-Fahrgestell OC 500 LE stammt vom Low Entry-Komplettbus Mercedes-Benz Citaro LE ab. Charakteristisch ist der niedrige vordere Einstieg und die durchgehende Niederflurigkeit im vorderen Wagenbereich mit einer Bodenhöhe von rund 370 mm. Der hintere Teil des Fahrgestells liegt rund 890 mm über der Fahrbahn und wird über zwei Trittstufen betreten.
Neu: Euro 4-Motoren mit Blue-Tec-Dieseltechnologie und Optimierung des Gewichts
Auf der FIAA 2006 präsentiert der Produktbereich Mercedes-Benz Omnibusse das zweiachsige Fahrgestell OC 500 RF in einer „Redesign“-Variante. Neben dem Einsatz des schadstoffarmen und wirtschaftlichen Euro 4-Turbodiesel-Motors OM 457 hLA mit zukunftsfähiger Blue-Tec-Dieseltechnologie gehört dazu auch eine Optimierung des Gewichts. Sowohl die Hinterachse als auch die Überhänge sind bei unveränderter Stabilität deutlich leichter. Trotz des Wechsels zu Euro 4 resultiert daraus eine Gewichtsersparnis von rund 150 kg. Sie kommt dem Aufbau respektive der Nutzlast zugute. Hinzu kommt eine optimierte Verrohrung mit Blick auf die Anbindung des Aufbaus und seiner Aggregate.
Der Erdgasmotor M 447 hLAG, der auf Wunsch zur Verfügung steht, leistet 185 kW (252 PS). Sein maximales Drehmoment steht bei 1 000/min bis 1 400/min zur Verfügung. Er erfüllt die Vorgaben der EU-Abgasregelungen Euro 4 und Euro 5 und kann bereits heute nach der Abgas-Richtlinie EEV zertifiziert werden.
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