Pressemappe: Mercedes-Benz-Omnibusse auf der FIAA 2006 in Madrid
Stuttgart/Madrid
14.11.2006
Mercedes-Benz-Minibusse: Premiere für Sprinter City, Transfer, Travel und Mobility
  • Neue Minibus-Generation, zahlreiche Varianten, zwölf Grundmodelle für den Überland-, Reise- und Stadtverkehr, eigenständige Aufbauten
  • Spitzenmodell Sprinter Travel - Komfort-Ausstattung erfüllt höchste Ansprüche im Reiseverkehr
  • Niederflur-Programm - Mercedes-Benz Sprinter City für den Stadtverkehr
  • Sprinter Mobility - passgenau für mobilitätsbehinderte Fahrgäste
  • Sprinter Transfer - vier Längen, 12 bis 22 Fahrgastplätze
  • Sicher, komfortabel, wirtschaftlich - Adaptive ESP, ABS, ASR, EBV, BAS sowie moderne und schadstoffarme Euro 4-Dieselmotoren
Mit der neuen Generation Mercedes-Benz Sprinter Transfer, Sprinter Travel, Sprinter City und Sprinter Mobility schlägt die Mercedes-Benz Minibus GmbH ein neues Kapitel bei den Minibussen mit Mercedes-Stern auf. Damit stehen insgesamt vier neue Minibus-Baureihen im Angebot, deren Modelle jeweils in mehreren Varianten zu bekommen sind. Daraus ergibt sich ein gleichermaßen übersichtliches und dichtes Programm aus zwölf Basismodellen für jeden Einsatzzweck im Stadt-, Überland- und Reiseverkehr, ergänzt durch zahlreiche individuelle Ausführungen. Die Basis bildet jeweils der neue Mercedes-Benz Sprinter. Er wird von der Mercedes-Benz Minibus GmbH ausgebaut bzw. mit eigenen Aufbauten versehen.
Die Mercedes-Benz Minibus GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EvoBus GmbH, fertigt die Minibusse mit Mercedes-Stern in Dortmund und gehört zu den größten Anbietern in ihrem Segment in Europa. Zum neuen Minibus-Programm bietet die Mercedes-Benz Minibus GmbH eine Sachmängelhaftung von 24 Monaten auf alle Fahrzeugumfänge.
Programm logisch aufgeschlüsselt
Generell setzt sich das Programm der neuen Generation aus komplett neu entwickelten Minibussen in fünf Längen von 5,9 m bis 7,7 m auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter zusammen. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt zwischen 3,5 t und 5,0 t bzw. 5,5 t. Die neuen Modell-Bezeichnungen weisen eindeutig auf Einsatzgebiet und Größe des jeweiligen Minibusses hin. Der Sprinter Transfer ist ein vielseitiger Minibus für Überlandlinie und Ausflug. Der Sprinter Travel eignet sich ideal für Ausflug und Reisen über größere Entfernungen. Sprinter City heißt die Modell-Linie mit Niederflurkonzept für den Stadtlinien-Einsatz. Der Sprinter Mobility schließlich ist für die Beförderung von Fahrgästen gedacht, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Der neue zweistellige Typencode gibt Auskunft über Länge und Tonnage. Die erste Zahl definiert die Länge (2 = Sprinter mit mittlerem Radstand, 3 = langer Radstand, 4 = langer Radstand mit langem Hecküberhang, 5 = langer Radstand mit zusätzlicher Verlängerung, 6 = eigenständiger Aufbau, längste Variante). Die zweite Ziffer steht für das zulässige Gesamtgewicht (3 = 3,5 t, 4 = 3,88 t, 5 = 5,0 t – 5,5 t).
Mercedes-Benz Sprinter Transfer: zahlreiche Varianten, 12 bis 22 Fahrgastplätze
Eine äußerst attraktive Optik, ein komplett neu gestalteter Fahrgastraum, umfassende Sicherheitstechnik, nochmals gesteigerter Komfort, neue Fahrgastsitze – der vielseitige und kompakte Sprinter Transfer ist ganz groß im Überland- sowie im Shuttle-Verkehr und ebenso bei Tagesausflügen.
Vier Längen-Varianten (5,9 m, 6,9 m, 7,3 m und 7,7 m) und drei Gewichts-Varianten (3,5 t, 3,88 t und 5,0 t Gesamtgewicht) fügen sich beim neuen Sprinter Transfer zu einem Programm von fünf Grundmodellen zusammen, das nahezu alle heute gestellten Ansprüche an einen kompakten und wendigen Minibus erfüllt. Die Spanne reicht in den vier Längen-Abstufungen vom kürzesten Sprinter Transfer 23 mit zwölf Fahrgast-Sitzplätzen über den Sprinter Transfer 34, den Sprinter Transfer 35 und den Sprinter Transfer 45 bis hin zum Sprinter Transfer 55, der bis zu 22 Fahrgästen Platz bietet.
Attraktive Optik mit großen Fensterflächen
Der neue Minibus Sprinter Transfer ist bestens eingekleidet: Große, flächenbündige Seitenscheiben in Parallelogramm-Form sowie eine schnittige Charakterlinie an der Seitenpartie stehen für Dynamik, breite Seitenschutzleisten für die praktische Seite des neuen Minibusses. Das markante, markentypische Gesicht mit dem großen Stern in der Kühlermaske drückt ebenso Selbstbewusstsein und Eleganz aus wie das Heck mit seinen großflächigen Heckscheiben und dem mittig eingesetzten Markensymbol.
Das größte Modell der neuen Baureihe, der Sprinter Transfer 55, verfügt darüber hinaus sogar serienmäßig über ein eigenständiges Omnibusheck mit einer integrierten Gepäckraumklappe anstelle der bei den anderen Modellen verwendeten Heckflügeltüren. Das Omnibusheck ist optional auch für den Sprinter Travel 45 lieferbar.
Neu gestalteter Fahrgastraum ist perfekt auf das Außendesign abgestimmt
Die Passagiere betreten den Fahrgastraum durch eine breite Schiebetür. Zur Serien-Ausstattung zählt eine elektrisch betätigte Trittstufe. Der Fahrgastraum des Sprinter Transfer ist gestalterisch harmonisch auf das Außendesign abgestimmt. Decke, Innenverkleidungen, Ablagen und Sitze ergänzen sich zu einem luftigen Fahrgastabteil mit einem großzügigen Raumeindruck. Hochwertige Materialien mit nochmals verbesserter Haptik geben den hohen Qualitätsanspruch des Sprinter Transfer wieder.
Zur ansprechenden Optik gesellt sich Funktion: So bietet die im Vergleich zu den Vorgängermodellen um fünf Zentimeter erhöhte Decke eine Stehhöhe von insgesamt 1,90 m sowie eine weiter verbesserte Schall- und Wärmedämmung. Die beiden in die Decke integrierten Lichtleisten sind optisch ansprechend gestaltet und verfügen über eine Nachtlicht-Funktion.
Neue Fahrgastsitze ermöglichen variable Sitzeinteilung
Die Passagiere im Sprinter Transfer nehmen auf neu gestalteten Fahrgastsitzen Platz. Die komplett neu gestaltete Bestuhlung trägt den Namen „Inter-Star Sprinter“. Die 420 mm breiten Sitzpolster sind deutlich konturiert und bieten sowohl einen hohen Sitzkomfort als auch einen hervorragenden Seitenhalt. Auf Wunsch lässt sich der Reisekomfort mit in der Neigung verstellbaren Rückenlehnen, gangseitig abklappbaren Armlehnen, Gepäcknetzen an den Rückenlehnen und Klapptischen mit Becherhaltern noch weiter steigern, denn auf Wunsch können die Fahrzeuge auch mit den ebenfalls völlig neuen Sprinter-Reisebussitzen „Travel-Star Sprinter“ ausgestattet werden. Für beide Sitz-Modelle stehen vielfältige Dessins aus der Omnibus-Kollektion von Mercedes-Benz zur Wahl. Serienmäßig sind alle Sitze mit Zweipunkt-Sicherheitsgurten ausgestattet, lassen sich aber auch mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten ausrüsten. Ein innovatives Befestigungssystem auf Grundlage eines Schienensystems ermöglicht eine variable Sitzeinteilung.
Auf Wunsch erhöhen ein integrierter Luftkanal mit Düsenbelüftung, leistungsstarke Aufdach-Klimaanlagen, Leselampen und ein Reisebegleiter-Ruf die Behaglichkeit an Bord des Minibusses Mercedes-Benz Sprinter Transfer. Zum Serienumfang zählt eine Warmwasser-Zusatzheizung mit 5 kW Leistung. Als Extra steht auch eine Konvektoren-Heizung zur Verfügung.
Mercedes-Benz Sprinter Travel: Komfort-Ausstattung erfüllt hohe Ansprüche
Hohen Reise-Komfort im Ausflugs- und Reiseverkehr sowie als VIP-Shuttle vermittelt der neue Mercedes-Benz Sprinter Travel, die Top-Baureihe des neuen Minibus-Programms. Er ist in drei Varianten als Sprinter Travel 45, 55 und 65 mit 7,3 m (Sprinter Travel 45) und 7,7 m Länge (Sprinter Travel 55/65) lieferbar. Bereits der Sprinter Travel 55 verfügt serienmäßig über ein Reisebusheck mit einer großen Kofferraumklappe.
Der Sprinter Travel 65 zeichnet sich zudem durch eine komplett eigenständige Karosserie auf Basis einer Gerippestruktur aus. Typisch ist das besonders elegante Erscheinungsbild mit großflächiger Verglasung einschließlich einer weit nach oben gezogenen Panorama-Windschutzscheibe. Das Flaggschiff der Baureihe brilliert außerdem mit einem speziellen Reisebusheck mit Gepäckraumklappe, großer Heckscheibe und rund 10 cm mehr Innenraumbreite im Vergleich zum Sprinter Travel 55.
In allen Modellen verfügt der Sprinter Travel über einen exklusiv gestalteten Fahrgastraum. Über die Ausstattung des Sprinter Transfer hinaus verfügt der Sprinter Travel serienmäßig über zahlreiche zusätzliche Highlights. Die Bestuhlung „Travel-Star Sprinter“ zum Beispiel besitzt unter anderem verstellbare Rückenlehnen und verfügt gangseitig über klappbare Armlehnen. Die Seitenwände der Karosserie sind innen mit wohnlichem Stoff verkleidet. Gepäckablagen, Service-Sets mit regelbaren Lüftungsdüsen, Leseleuchten und Reisebegleiter-Ruf gehören ebenso zum hohen Reisebus-Standard wie eine Klimaanlage für den Fahrgastraum und die separat regelbare Klimaanlage Tempmatik für den Fahrer. Zahlreiche weitere Ausstattungen werten den Sprinter Travel weiter auf, der bereits von außen auf den ersten Blick an seinem verchromten Kühlergrill zu erkennen ist.
Mercedes-Benz Sprinter City: die Niederflur-Stadtbus-Variante unter den Minibussen
Der neue Mercedes-Benz Sprinter City ist ein echter Spezialist für den innerörtlichen Linienverkehr. Basiert der kompakte Sprinter City 35 (Länge: 6,9 m, bis zu 22 Fahrgastplätze) auf einem veränderten Kastenwagen, so ist das zweite Modell, der größere Sprinter City 65 (Länge 7,7 m, maximal 28 Fahrgastplätze), auf Anhieb an seinem eigenständigen Aufbau mit einem tragenden Omnibus-Gerippe und einer Panorama-Verglasung zu erkennen. Die elegante Panorama-Windschutzscheibe ist weit nach oben bis ins Dach hinein gezogen und bietet daher genug Platz für eine integrierte Zielschildanzeige (Sprinter City 35 mit Dachaufbau). Der Vorbau mit Motorhaube und Scheinwerfern stammt weiterhin original vom Mercedes-Benz Sprinter.
Für den Stadtverkehr sind beide Modelle durch eine zweiflügelige Außenschwingtür vorn mit einer lichten Durchgangsweite von 1 250 mm prädestiniert. Sie führt über einen flachen Einstieg mit nur 250 mm Höhe in einen mehr als drei Quadratmeter großen Niederflurbereich. Hier finden stehende Fahrgäste Platz, ebenso steht ausreichend Raum für Kinderwagen oder Rollstühle zur Verfügung. In ihrer Mobilität behinderte Fahrgäste sowie Eltern mit Kinderwagen profitieren zusätzlich von einer ausklappbaren Rampe.
Zwei flache Stufen führen in den Fond des Sprinter City mit 10 bzw. 12 Fahrgastsitzen, der damit in seiner Konstruktion an einen modernen Low Entry-Omnibus erinnert. Als Bestuhlung findet für die Fahrgäste der neue, leichte und körpergerecht ausgeformte Kunststoff-Schalensitz „City-Star Eco“ mit Sitz- und Rückenpolster Verwendung. Beim größeren Sprinter City 65 beschleunigt serienmäßig eine weitere, einflügelige Außenschwingtür im Heck den Fahrgastfluss.
Beide Varianten des Mercedes-Benz Sprinter City überzeugen mit einer umfangreichen und gleichermaßen funktionellen wie attraktiven Ausstattung. So ist die Innendecke im Sprinter City 65 analog der Innendecke im neuen Mercedes-Benz Citaro gestaltet. Die Konvektoren-Heizung vermittelt den Klimakomfort der großen Omnibusse mit Stern. Auf Wunsch erhält der Sprinter City eine Aufdach-Klimaanlage.
Angetrieben wird der neue Stadtlinienbus von Euro 4-Vierzylinder-Turbodiesel-Motoren mit serienmäßigen Motorleistungen von 80 kW (109 PS) im Sprinter City 35 und 110 kW (150 PS) im Sprinter City 65. Die Kraftübertragung auf die Hinterachse übernimmt jeweils eine komfortable Fünfgang-Wandlerautomatik. Ist für den Sprinter City 35 auf Wunsch eine Luftfederung an der Hinterachse zu bekommen, so zählt sie beim größeren Modell zum Serienumfang. Die optionale Kneeling-Einrichtung zum besonders leichten Ein- und Aussteigen bleibt dem größeren Stadt-Minibus ebenso vorbehalten wie ein Retarder. Beläuft sich das zulässige Gesamtgewicht beim Sprinter City 35 auf 5,0 t, so fährt der größere Sprinter City 65 aufgrund der höheren Fahrgastzahl mit 5,5 t zulässigem Gesamtgewicht.
Mercedes-Benz Sprinter Mobility: zwei Modelle für mobilitätsbehinderte Fahrgäste
Der neue Sprinter Mobility ist präzise auf die Beförderung von mobilitätsbehinderten Fahrgästen zugeschnitten. Zwei Modelle kommen zum Einsatz, der Mobility 23 (Länge 5,9 m) und der größere Mobility 33 (Länge 6,9 m). Beide basieren auf dem neuen Mercedes-Benz Sprinter als Kastenwagen mit Hochdach und Doppelflügel-Hecktüren. Sie kommen jeweils mit 3,5 t Gesamtgewicht aus – dies ist wichtig mit Blick auf die EU-weit geltenden Führerschein-Regelungen.
Serienmäßig sind im Sprinter Mobility 23 sieben Sitzplätze im Fahrgastraum vor-handen, acht sind es im Sprinter Mobility 33. Zahlreiche andere Bestuhlungs-Varianten sind auf Wunsch möglich, ausgelegt nach den individuellen Beförderungswünschen. Die neue Bestuhlung ist hochfest ausgeführt, die Sitze lassen sich auf Wunsch rückwärtig verstellen. Zur Beförderung von Rollstühlen sowie zur flexiblen Anordnung der Sitze im Fahrgastraum lässt sich der Fußboden mit einem darin integrierten Schienensystem ausstatten, das zur Aufnahme der Sitzfüße und der Verankerungs-Gurte der Rollstühle dient.
Auf Wunsch passt sich der Mercedes-Benz Sprinter Mobility unterschiedlichsten Einsätzen an. Lieferbar sind Ausführungen mit elektrisch ausfahrbarer Trittstufe an Beifahrer- und Schiebetür. Hinzu kommen mehrere Rampen- und Liftsysteme im Heck: mechanische zweiteilige Klapprampe, Linear-Hublift oder Hubschwenklift. Neu ist der Unterflurlift, der im Innenraum keinen Platz wegnimmt.
Die ideale Basis: der neue Mercedes-Benz Sprinter
Basis der neuen Minibusse ist in jedem Fall die erst zu Beginn diesen Jahres völlig neu am Markt eingeführte Transporter- und Kombi-Baureihe Mercedes-Benz Sprinter, deren Mitglieder in Optik und Technik neue Maßstäbe gesetzt haben. Joystick-Schaltung, eine Pkw-ähnliche Lenkradstellung, zusätzliche Ablagen sowie eine Zentralverriegelung mit Funk-Fernbedienung sind nur einige Highlights.
Euro 4-Motoren sorgen für hohe Wirtschaftlichkeit und Umweltschonung
Ebenfalls zum Serienstandard gehören bei den neuen Mercedes-Benz-Minibussen kraftvolle wie wirtschaftliche Vierzylinder-Dieselmotoren OM 646 DE 22 LA mit einer Leistungsspanne von 65 kW (88 PS) über 80 kW (109 PS) und 95 kW (129 PS) bis 110 kW (150 PS). Alle Motoren sind schadstoffarm - sie erfüllen die EU-Abgasrichtlinie Euro 4 und verfügen serienmäßig über einen Diesel-Partikelfilter. Ein Sechsgang-Schaltgetriebe übernimmt die Kraftübertragung, optional steht eine Fünfgang-Automatik zur Wahl (Serie im Sprinter City). Für die Fahrzeuge mit manuellem Schaltgetriebe steht darüber hinaus der Anfahrassistent AAS zur Verfügung, der das Anfahren an Steigungen noch sicherer und komfortabler macht.
Kennzeichnend für die hohe Wirtschaftlichkeit der Triebwerke sind nicht nur der günstige Kraftstoffverbrauch, sondern beispielsweise auch die langen Ölwechsel-Intervalle. Die neuen Sprinter-Minibusse verfügen als absolutes Novum in dieser Klasse über einen serienmäßigen Wartungsrechner, mit dem sich einsatzabhängig flexible Ölwechsel-Intervalle von mindestens 40 000 km verwirklichen lassen. Zu den niedrigen Betriebskosten tragen auch der auf 80 000 km verlängerte erste Wartungsdienst, die längeren Wechsel-Intervalle der Luftfilter, Ölfilter, Getriebeöle und Kühlmittel sowie die gute Zugänglichkeit der Wartungspunkte bei. Die erste Überprüfung der serienmäßigen Diesel-Partikelfilter steht erst nach 160 000 km an, denn die permanenten Regenerations-Prozesse im Abgassystem unterbinden wirkungsvoll das Zusetzen des Filters. Die schnelle und reibungslose Ersatzteil-Versorgung im In- und Ausland über das Omniplus-Servicenetz trägt ebenfalls zu kurzen Standzeiten und damit zur Senkung der ohnehin niedrigen Lifecycle-Kosten der neuen Minibusse von Mercedes-Benz bei.
Sicher und komfortabel zugleich
Die neuen Minibusse auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter gehören zu den sichersten Fahrzeugen ihrer Klasse. Höhepunkt ist dabei das serienmäßige Elektronische Stabilitäts-Programm ESP mit Ladungs- und Schwerpunkt-Erkennung („Adaptive ESP“). Das Anti-Blockier-System ABS, die Antriebs-Schlupf-Regelung ASR, die Elektronische Bremskraft-Verteilung EBV und der Bremsassistent BAS sind ebenfalls feste Bestandteile der Serien-Ausstattung bei allen neuen Sprinter-Minibus-Modellen. Die Räder mit 16 Zoll Durchmesser bieten Platz für große und standfeste Bremsscheiben rundum. Auf Wunsch stehen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurven- und Abbiegelicht zur Verfügung. Darüber hinaus profitieren alle Fahrzeuginsassen vom deutlich verbesserten Crash-Verhalten.
Deutlich Pkw-ähnlicher sind auch Fahrdynamik und Fahrkomfort. Das Fahrwerk der neuen Minibusse ist sicher und komfortabel ausgelegt – so entspricht die Federung mit Querblattfeder vorn und Parabelfedern hinten zwar in ihrer Grundkonstruktion dem Vorgängermodell, ist jedoch komplett überarbeitet und neu ausgelegt worden. Beispiel dafür ist die Querblattfeder aus GfK-Verbundmaterial an der Vorderachse. Eine Luftfederung an der Hinterachse ist bei den neuen Minibus-Modellen Sprinter Transfer/Travel 45 und 55 auf Wunsch erhältlich, beim Sprinter City 65 sogar se-rienmäßig. Zu den neuen Fahrwerks-Komponenten zählt neben der modifizierten Feder- und Dämpferanordnung an der Hinterachse auch eine überarbeitete Achskinematik.
Fahrerplatz mit umfangreicher Ausstattung
Der Fahrerplatz profitiert ebenfalls vom Modellwechsel. Die Sitzposition entspricht einem Pkw - sowohl der in allen Minibussen serienmäßige Komfort-Fahrersitz als auch die Bewegungsfreiheit sind neuer Maßstab in dieser Fahrzeugklasse. Dies gilt ebenfalls für das durchdachte Ablagen-System, die Ergonomie des Cockpits und die verbesserte Übersichtlichkeit durch die neuen, großflächigen Außenspiegel mit einem verstellbaren Weitwinkeleinsatz, die vor allem bei Rückwärtsfahrten ein Plus an Sicherheit bedeuten. Nicht zuletzt beeindrucken das exakte Handling der Sprinter-Minibusse mit ihrer präzisen Lenkung sowie die Ausstattung mit Annehmlichkeiten wie elektrischen Fensterhebern und einer programmierbaren Fernbedienung für die Zentralverriegelung.
Die Mercedes-Benz Minibus GmbH auf der FIAA 2006 in Madrid
Der Niederflur-Minibus Mercedes-Benz Sprinter City 65 repräsentiert auf der FIAA 2006 in Madrid die zahlreichen Innovationen der neuen Minibus-Generation. Der 7,7 m lange Stadtlinienbus verfügt über einen eigenständigen Aufbau mit großzügiger Verglasung und einem eigenen Omnibusheck. Außer den zwölf Fahrgast-Sitzplätzen im Fond verfügt dieser Mini-Stadtbus vorn im Niederflur-Bereich über drei Klappsitze an der Seitenwand hinter dem Fahrer sowie einen weiteren Klappsitz am Kinderwagen-Abstellplatz. Als Zielschild findet eine DOT-Matrixanzeige Verwendung. Der Antrieb besteht aus einem Euro 4-Vierzylinder-Turbodiesel-Motor mit 110 kW (150 PS) Leistung sowie einem Fünfgang-Automatik-Getriebe.
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