Neue Minibus-Generation: Mercedes-Benz Sprinter Transfer – dieser Kleine ist ganz groß
Stuttgart
,
24.05.2006
  • Sprinter Transfer: Vorbote einer neuen Minibus-Generation
  • Zahlreiche Varianten, vier Längen, 12 bis 22 Fahrgast-Sitzplätze
  • Neu gestalteter Fahrgastraum auf das Außendesign abgestimmt
  • Neue Fahrgastsitz-Generation, variable Sitzeinteilung möglich
  • Fahrwerk sicher und komfortabel zugleich
  • Adaptive ESP und Euro 4-Dieselmotoren mit Partikelfilter serienmäßig
Fünf Basisvarianten in vier Längen und mit 12 bis 22 Fahr-gast-Sitzplätzen, eine äußerst attraktive Optik, ein komplett neu gestalteter Fahrgastraum, umfassende Sicherheitstechnik, nochmals gesteigerter Komfort, neue Fahrgastsitze – der neue Minibus Mercedes-Benz Sprinter Transfer schlägt ein neues Kapitel bei den Minibussen mit Mercedes-Stern auf. Dieser neue „Kleine“ ist ganz groß im Überland- und Shuttle-Verkehr, ebenso bei Tagesausflügen. Er stammt aus dem Produktprogramm der Mercedes-Benz Minibus GmbH, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der für das europäische Omnibusgeschäft im DaimlerChrysler-Konzern zuständigen EvoBus GmbH.
Zahlreiche Varianten und 12 bis 22 Fahrgast-Sitzplätze
Vier Längen-Varianten (5 910 mm, 6 945 mm, 7 345 mm und 7 665 mm) und drei Gewichts-Varianten (3,5 t, 3,88 t und 5,0 t zGG) fügen sich beim neuen Sprinter Transfer zu einem breit aufgefächerten Programm von fünf Grundmodellen zusammen, das nahezu alle heute gestellten Ansprüche an einen kompakten und wendigen Minibus erfüllt. Die Spanne reicht in den vier Längen-Abstufungen vom „kürzesten“ Sprinter Transfer 23 mit 12 Fahrgast-Sitzplätzen über den Sprinter Transfer 34, den Sprinter Transfer 35 und den Sprinter Transfer 45 bis zum „längsten“ Sprinter Transfer 55, der 19 bis 22 Fahrgästen Platz bietet. Basis ist in jedem Fall die erst zu Beginn diesen Jahres völlig neu am Markt eingeführte Transporter- und Kombi-Baureihe Mercedes-Benz Sprinter, deren Mitglieder in Optik und Technik neue Maßstäbe gesetzt haben. Joystick-Schaltung, eine Pkw-ähnliche Lenkradstellung, zusätzliche Ablagen sowie Zentralverriegelung mit Funk-Fernbedienung sind nur einige Highlights.
Der neue Minibus Sprinter Transfer ist bestens eingekleidet: Große, flächenbündige Seitenscheiben in Parallelogramm-Form sowie eine schnittige Charakterlinie in der Seitenpartie stehen für Dynamik, breite Seitenschutzleisten für die praktische Seite des neuen Sprinter-Minibusses. Das markante, markentypische Gesicht mit dem großen Stern in der Kühlermaske drückt ebenso Selbstbewusstsein und Eleganz aus wie das Heck mit seinen großflächigen Heckscheiben und dem mittig eingesetzten Markensymbol. Das größte Modell der neuen Baureihe, der Sprinter Transfer 55, verfügt darüber hinaus sogar serienmäßig über ein eigenständiges Omnibus-Heck mit einer integrierten Gepäckraumklappe anstelle der bei den anderen Modellen verwendeten Heckflügeltüren.
Neu gestalteter Fahrgastraum ist perfekt auf das Außendesign abgestimmt
Die Passagiere betreten den Fahrgastraum durch eine breite Schiebetür. Zur Serien-Ausstattung zählt eine elektrisch betätigte Trittstufe. Der Fahrgastraum des Sprinter Transfer ist gestalterisch harmonisch auf das Außendesign abgestimmt. Decke, Innenverkleidungen, Ablagen und Sitze ergänzen sich zu einem luftigen Fahrgastabteil mit einem großzügigen Raumeindruck. Hochwertige Materialien mit nochmals verbesserter Haptik geben den hochwertigen Qualitätsanspruch des Sprinter Transfer wieder.
Zur ansprechenden Optik gesellt sich Funktion: So bietet die im Vergleich zu den Vorgängermodellen um 5 cm erhöhte Decke eine Stehhöhe von 1,90 m sowie eine weiter verbesserte Schall- und Wärmedämmung. Die beiden in die Decke integrierten Lichtleisten sind optisch ansprechend gestaltet und verfügen über eine Nachtlicht-Funktion.
Neue Fahrgastsitze ermöglichen variable Sitzeinteilung
Die Passagiere im Sprinter Transfer nehmen auf neu gestalteten Fahrgastsitzen Platz. Die komplett neu gestaltete Bestuhlung trägt den Namen „Inter-Star Sprinter“. Die 420 mm breite Sitzpolster sind deutlich konturiert und bieten sowohl einen hohen Sitzkomfort als auch einen hervorragenden Seitenhalt. Mit in der Neigung verstellbaren Rückenlehnen, gangseitig abklappbaren Armlehnen, Gepäcknetzen an den Rückenlehnen und Klapptischen mit Becherhaltern lässt sich der Reisekomfort bei den neuen Sprinter-Minibussen noch weiter steigern, denn auf Wunsch können die Fahrzeuge auch mit den ebenfalls völlig neuen Sprinter-Reisebussitzen „Travel-Star Sprinter“ ausgestattet werden. Für beide Sitz-Typen stehen vielfältige Dessins aus der Omnibus-Kollektion von Mercedes-Benz zur Wahl. Serienmäßig sind alle Sitze mit 2-Punkt-Sicherheitsgurten ausgestattet, lassen sich aber auch mit 3-Punkt-Sicherheitsgurten ausrüsten. Ein innovatives Befestigungssystem auf Grundlage eines Schienensystems ermöglicht eine variable Sitzeinteilung.
Auf Wunsch erhöhen ein integrierter Luftkanal mit Düsenbelüftung, leistungsstarke Aufdach-Klimaanlagen, Leselampen und ein Hostessruf die Behaglichkeit an Bord des Minibusses Mercedes-Benz Sprinter Transfer. Zum Serienumfang zählt eine Warmwasser-Zusatzheizung mit 10 kW Leistung. Als Extra steht auch eine Konvektorenheizung zur Verfügung.
Euro 4-Motoren sorgen für hohe Wirtschaftlichkeit und Umweltschonung
Ebenfalls zum Serienstandard gehören kraftvolle wie wirtschaftliche Vierzylinder-Dieselmotoren OM 646 DE 22 LA mit einer Leistungsspanne von 65 kW (88 PS) über 80 kW (109 PS) bis 110 kW (150 PS). Alle Motoren sind schadstoffarm nach dem Abgasstandard Euro 4 und verfügen serienmäßig über einen Diesel-Partikelfilter. Ein Sechsgang-Schaltgetriebe übernimmt die Kraftübertragung, optional steht eine Fünfgang-Automatik zur Wahl. Für die Fahrzeuge mit manuellem Schaltgetriebe steht darüber hinaus der Anfahrassistent AAS zur Verfügung, der das Anfahren an Steigungen noch sicherer und komfortabler macht.
Kennzeichnend für die hohe Wirtschaftlichkeit der Triebwerke sind nicht nur der günstige Kraftstoffverbrauch, sondern beispielsweise auch die langen Ölwechsel-Intervalle. Der neue Sprinter-Minibus verfügt als absolutes Novum in dieser Klasse über einen serienmäßigen Wartungsrechner, mit dem sich einsatzabhängig flexible Ölwechsel-Intervalle von mindestens 40 000 km verwirklichen lassen. Niedrige Betriebskosten bewirken ebenso der auf 80 000 km verlängerte erste Wartungsdienst, die längeren Wechsel-Intervalle der Luftfilter, Ölfilter, Getriebeöle und Kühlmittel sowie die gute Zugänglichkeit der Wartungspunkte. Die erste Überprüfung der serienmäßigen Diesel-Partikelfilter steht erst nach 160 000 km an, denn die permanenten Regenerations-Prozesse im Abgassystem unterbinden wirkungsvoll das Zusetzen des Filters. Die schnelle und reibungslose Ersatzteil-Versorgung im In- und Ausland über das Omniplus-Servicenetz trägt ebenfalls zu kurzen Standzeiten und damit zur Senkung der ohnehin niedrigen Life-Cycle-Costs bei.
Sicher und komfortabel zugleich
Der Sprinter Transfer gehört zu den sichersten Minibussen seiner Klasse. Höhepunkt ist dabei das serienmäßige Elektronische Stabilitäts-Programm ESP mit Ladungs- und Schwerpunkt-Erkennung („Adaptive ESP“). Das Anti-Blockier-System ABS, die Antriebs-Schlupfregelung ASR, die Elektronische Bremskraft-Verteilung EBV und der Bremsassistent BA sind ebenfalls feste Bestandteile der Serienaus-stattung bei allen neuen Sprinter-Minibus-Modellen. Die Räder mit 16 Zoll Durchmesser bieten Platz für große und standfeste Bremsscheiben rundum. Auf Wunsch stehen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem Kurven- und Abbiegelicht zur Verfügung. Darüber hinaus profitieren alle Fahrzeuginsassen vom verbesserten Crash-Verhalten und vom optimierten Airbag-System.
Deutlich Pkw-ähnlicher sind auch Fahrdynamik und Fahrkomfort. Das Fahrwerk des Sprinter Transfer ist sicher und komfortabel ausgelegt - so entspricht die Federung mit Querblattfeder vorn und Parabelfedern hinten zwar in ihrer Grundkonstruktion dem Vorgängermodell, ist jedoch komplett überarbeitet und neu ausgelegt worden. Beispiel dafür ist die Querblattfeder aus GfK-Verbundmaterial an der Vorderachse.
Luftfederung ist bei den neuen Minibustypen Sprinter Transfer 35, 45 und 55 auf Wunsch erhältlich. Zu den neuen Fahrwerks-Komponenten zählt neben der modifizierten Feder- und Dämpferanordnung an der Hinterachse auch eine überarbei-tete Achskinematik.
Fahrerplatz mit umfangreicher Ausstattung
Der Fahrerplatz profitiert ebenfalls vom Modellwechsel. Die Sitzposition entspricht einem Pkw - sowohl der serienmäßige, in 13 Stufen um bis zu 26 cm verstellbare Komfort-Fahrersitz als auch die Bewegungsfreiheit sind neuer Maßstab in dieser Fahrzeugklasse. Dies gilt ebenfalls für das durchdachte Ablagen-System, die Ergonomie des Cockpits und die verbesserte Übersichtlichkeit durch die neuen, großflächigen Außenspiegel mit einem verstellbaren Weitwinkeleinsatz, die vor allem bei Rückwärtsfahrten ein Plus an Sicherheit bedeuten. Nicht zuletzt beeindrucken das exakte Handling des Sprinter mit seiner präzisen Lenkung und die Ausstattung mit Annehmlichkeiten wie elektrischen Fensterhebern und einer programmierbaren Fernbedienung für die Zentralverriegelung.
Vorbote einer neuen Minibus-Generation
Es ist kein Geheimnis: Der neue Mercedes-Benz Sprinter Transfer ist kein Solitärprodukt, sondern der erste Vorbote einer komplett neuen und umfangreichen Modell-Generation der Mercedes-Benz Minibus GmbH, zu der auch eine Niederflur- und eine Reisebus-Variante sowie eine Variante mit einer speziellen behindertengerechten Ausstattung zählen werden (Sprinter City, Sprinter Travel und Sprinter Mobility). Die neuen Sprinter-Minibusse werden im Laufe des Jahres 2006 sukzessive in nahezu allen europäischen Märkten eingeführt.
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