Mercedes-Benz Minibusse Modelljahr 2012
Dortmund/Stuttgart
29.03.2012
Auf Wachstumskurs: Mercedes-Benz Minibus GmbH der EvoBus GmbH baut Fertigung in Dortmund aus
  • Kapazität steigt auf bis zu 1.300 Minibusse im Jahr
  • Aufwendiges und umweltschonendes Lackierverfahren
  • Vormontage erweitert, vier statt drei Montagelinien
  • Die Mercedes-Benz Minibus GmbH – eine Erfolgsgeschichte
Die Mercedes-Benz Minibus GmbH, ein Tochterunternehmen der EvoBus GmbH, hat ihre Produktion in Dortmund deutlich erweitert. Die Produktionsfläche steigt um rund ein Drittel auf nunmehr 10.500 m². Mit einem Aus­bau von Vormontage, einer neuen Struktur in der Lackierung sowie zusätzlicher Rohbau- und Logistikfläche wächst die Jahres­kapazität – abhängig vom Modelmix – auf ca. 1.300 Minibusse auf Mercedes-Benz Sprinter. Damit baut das Unternehmen seine führen­de Rolle in Europa weiter aus. Im Mittelpunkt der Erweiterung steht eine Optimierung der Infrastruktur der Oberflächenbehandlung ein­schließlich Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz, Vormon­tage, Montage, Finish und Lager.
Aufwendiges und umweltschonendes Lackierverfahren
Zu den Schwerpunkten des Ausbaus gehören neue Techniken und weiter erhöhte Sicherheits- und Qualitätsstandards in Lackierung und Fahrzeugversiegelung. In der Lackierung wurde die Reinigung der Karosserien vor der Lackierung weiter verbessert. Das Besprüh­en der Fahrzeuge mit partikelfrei gefilterter und anschließ­end schwach ionisierter Luft optimiert das Entfernen von Staub und Schmutzpartikeln vor der Lackierung.
Im eigentlichen Lackierprozess steigt die Qualität durch eine elektro­statische Aufladung des Sprühstrahls. Er wird von der Fahrzeug-Oberfläche angezogen und hat einen besonders gleichmäßigen Lackauftrag zur Folge. Das Lackierverfahren ist nicht nur technisch aufwendig, sondern wegen des deutlich reduzierten Sprühnebels auch besonders umweltschonend.
Die Hohlraum- und Unterbodenversiegelung findet nun in luft­dich­ten Bearbeitungskabinen mit Unterdruck statt. Eine neu installierte CO2-Löschanlage in der Lackierung erhöht die Sicherheit.
Vormontage erweitert, vier statt drei Montagelinien
Die Fläche der Vormontage wurde von 675 auf 1.250 m² annähernd verdoppelt. Hier werden Komponenten für den Innenausbau modell­spezifisch vorgefertigt und unmittelbar an die benachbarte Montage in der gleichen Halle geliefert. Kurze Wege schaffen eine flüssige Produktion.
Die Fahrzeugmontage wurde von drei auf vier Fertigungslinien er­weitert. Diese Maßnahme erhöht die Kapazität und bildet die Voraus­setzung für eine größere Spezialisierung in der Montage. Dies erhöht den Durchsatz zusätzlich und verbessert gleichzeitig nochmals die Qualität.
Der benachbarte Finish-Bereich ist um 50 % von 900 auf 1.350 m² gewachsen. Hier erfolgen letzte Einstellungen, die Fahrzeug­be­klebung­en sowie die gründliche abschließende Qualitätsprüfung vor der Auslieferung.
Lager- und Logistikbereich fast verdoppelt
Ein weiterer Schwerpunkt des Ausbaus betrifft die Lager- und Logis­tik­kapazität. Zugunsten von Materialverfügbarkeit und Versorgungs­sicherheit, mit Blick auf das immer breitere Fahrzeug-Programm sowie auf die erhöhte Fertigungskapazität wurden die entsprechen­den Flächen deutlich von 1.350 auf 2.250 m² vergrößert.
Die Mercedes-Benz Minibus GmbH – eine Erfolgsgeschichte
Die Minibus GmbH ist eine Erfolgsgeschichte. Im Jahr 1998 beteiligt sich EvoBus am Minibushersteller Karl Koch GmbH in Mudersbach bei Siegen. Seit dieser Zeit gehören Minibusse zum Programm von Mercedes-Benz Omnibusse. Zwei Jahre später gründet EvoBus das Center Minibusse als Geschäftseinheit für dieses Segment. Das Programm wächst von sechs auf zehn Varianten auf Mercedes-Benz Sprinter. Neben dem Hauptsitz in Mudersbach beginnt die Fertigung in Dortmund. Das Werk wurde im August 2002 nach DIN EN ISO 9001/2000 zertifiziert.
2004 erfolgten die vollständige Übernahme von Karl Koch und die Gründung der Mercedes-Benz Minibus GmbH. Der Absatz hat sich seit dem Jahr 2000 bereits verdreifacht. Ein Jahr später wird Dortmund zur Zentrale und die Fertigung nach Dortmund verlagert. Die Produktionsfläche beläuft sich auf 5.000 m².
Im Jahr 2006 startet die Minibus GmbH ein komplett neues Pro­gramm auf Basis des neuen Mercedes-Benz Sprinter. Das Programm setzt sich aus Sprinter City, Sprinter Transfer, Sprinter Travel und Sprinter Mobility zusammen. Es besteht aus ausgebauten Kasten­wagen, aus Kastenwagen mit Heckverlängerung und eigen-ständigen Minibus-Aufbauten.
Im Rahmen der Konzentration auf den Standort Dortmund wächst hier die Produktionsfläche um rund 50 Prozent auf 7.725 m². Die Kapazität steigt von maximal 700 auf nunmehr bis zu 1.100 Mini­busse im Jahr. Die Zahl der Montagelinien wird von zwei auf drei erweitert, erstmals erfolgt die Fertigung in durchgängigen Linien. Die Mercedes-Benz Minibus GmbH beschäftigt 135 Mitarbeiter. Im August 2008 erfolgt die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008.
Im Herbst 2010 feiert der Sprinter City 77 Premiere, ein einzigartiger Citybus für bis zu 40 Fahrgäste mit einem eigenen drei-achsigen Niederflur-Fahrgestell.
Im Frühjahr 2012 kann das Unternehmen auf 10.500 m² Fertigungs­fläche mit drei Rohbau- und vier Montagelinien – abhängig vom Modelmix – bis zu 1.300 Minibusse im Jahr herstellen. Mercedes-Benz ist in Europa Marktführer bei Minibussen über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht.
Die Zahl der Mitarbeiter ist auf rund 220 Köpfe angewachsen – durchweg Facharbeiter, viele von ihnen im eigenen Unternehmen ausgebildet.
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