Mercedes-Benz Minibusse Modelljahr 2012
Dortmund/Stuttgart
29.03.2012
Mercedes-Benz Minibusse: Sprinter, Transfer, Travel, City und Mobility
  • Aktuelles Minibus-Programm mit vierzehn Grundmodellen für den Überland-, Reise- und Stadtverkehr, eigenständige Aufbauten
  • Baureihe Sprinter Transfer – fünf Modelle, vier Längen, 12 bis 22 Fahrgastplätze
  • Baureihe Sprinter Travel – seine Komfort-Ausstattung erfüllt höchste Ansprüche im Reiseverkehr
  • Baureihe Sprinter City – maßgeschneidertes Niederflur­programm für den ÖPNV
  • Baureihe Sprinter Mobility – passgenau für mobilitäts­ein­geschränkte Fahrgäste
  • Sicher, komfortabel, wirtschaftlich – Adaptive ESP, ABS, ASR, EBV, BAS sowie wirtschaftliche und schadstoffarme Euro V-Dieselmotoren
Anfang 2006 startete die Erfolgsgeschichte der aktuellen Mercedes-Benz Minibusgeneration, die sich aus den vier Baureihen Sprinter Transfer, Sprinter Travel, Sprinter City und Sprinter Mobility mit insgesamt 14 Grundmodellen zusammensetzt. Die für den Einsatz im Stadt-, Überland- sowie Reise- und Mobility-Verkehr entwickelten Minibusse basieren auf der aktuellen Sprinter-Generation. Die
Mercedes-Benz Minibus GmbH, eine 100-prozentige Tochter­gesell­schaft der EvoBus GmbH, fertigt die Minibusse mit Mercedes-Stern in Dortmund. Sie gehört zu den größten Anbietern in ihrem Segment in Europa und bietet für das komplette Minibus-Programm eine Sachmängelhaftung von 24 Monaten auf alle Fahrzeugumfänge.
Programm logisch aufgeschlüsselt
Generell setzt sich das Programm der aktuellen Generation aus Minibussen in sechs Längen von 5,9 m bis 8,7 m auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter zu­sammen. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt zwischen 3,5 t und 6,8 t. Die Modell-Bezeichnungen der einzelnen Baureihen weisen eindeutig auf Einsatz­gebiet und Größe des jeweiligen Minibusses hin. Der Sprinter Transfer ist ein viel­seitiger Minibus für Überlandlinie und Ausflug. Der Sprinter Travel eignet sich ideal für Ausflug und Reisen über größere Entfernungen. Sprinter City heißt die Modell-Linie mit Niederflurkonzept für den Stadtlinien-Einsatz. Der Sprinter Mobility schließlich ist für die Beförderung von Fahrgästen konzipiert, die in ihrer Mobilität ein­geschränkt sind. Der zweistellige Typencode gibt Auskunft über Länge und Tonnage. Die erste Zahl definiert die Länge (2 = Sprinter mit mittlerem Radstand, 3 = langer Radstand, 4 = langer Radstand mit langem Hecküberhang, 5 = langer Radstand mit zusätzlicher Heckver­längerung, 6 = eigenständiger Aufbau mit zwei Achsen, 7 = eigenständiger Aufbau mit drei Achsen - längste Variante). Die zweite Ziffer steht für das zulässige Gesamtgewicht (3 = 3,5 t,
4 = 4,0 t, 5 = 5,0 t – 5,65 t, 7 = 6,8t).
Mercedes-Benz Sprinter Transfer: zahlreiche Varianten, 12 bis 22 Fahrgastplätze
Eine äußerst attraktive Optik, ein einladend gestalteter Fahrgast-raum, um­fassende Sicherheitstechnik, hoher Komfort, bequeme Fahrgastsitze – der vielseitige und kompakte Sprinter Transfer ist ganz groß im Überland- und Shuttle-Verkehr ebenso wie bei Tages-ausflügen.
Vier Längen-Varianten (5,9 m, 6,9 m, 7,3 m und 7,6 m) und vier Gewichts-Varianten (3,55 t, 4,0 t, 5,0 t und 5,3 t Gesamtgewicht) fügen sich beim neuen Sprinter Transfer zu einem Programm von fünf Grundmodellen zusammen, das nahezu alle heute gestellten Ansprüche an einen kompakten und wendigen Minibus erfüllt. Die Spanne reicht in den vier Längen-Abstufungen vom kürzesten Sprinter Transfer 23 mit zwölf Fahrgast-Sitzplätzen über den Sprinter Transfer 34, den Sprinter Transfer 35 und den
Sprinter Transfer 45 bis hin zum Sprinter Transfer 55, der bis zu 22 Fahrgästen Platz bietet.
Attraktive Optik mit großen Fensterflächen
Der Minibus Sprinter Transfer ist bestens eingekleidet: Große, flächenbündige Seitenscheiben in Parallelogramm-Form sowie eine schnittige Charakterlinie an der Seitenpartie stehen für Dynamik, breite Seitenschutzleisten für die praktische Seite des Minibusses. Das markante, markentypische Gesicht mit dem großen Stern in der Kühlermaske drückt ebenso Selbstbewusstsein und Eleganz aus wie das Heck mit seinen großflächigen Scheiben und dem mittig platziertem Markensymbol.
Das größte Modell der Überland-Baureihe, der Sprinter Transfer 55, besitzt serienmäßig ein eigenständiges Omnibusheck mit integrier­ter Gepäckraumklappe anstelle der bei den kleineren Transfer-Modellen verwendeten Heckflügeltüren.
Fahrgastraum ist perfekt auf das Außendesign abgestimmt
Die Passagiere betreten den Fahrgastraum wahlweise durch eine breite Schiebetür, über einen vergrößerten Einstieg an der Beifahrer­tür oder durch eine der beiden wählbaren Aussenschwingtüren. Zur Serien-Ausstattung zählt eine elektrisch betätigte Trittstufe. Der Fahr­gastraum des Sprinter Transfer ist gestalterisch harmonisch auf das Außendesign ab­gestimmt. Decke, Innenverkleidungen, Ablagen und Sitze ergänzen sich zu einem luftigen Fahrgastabteil mit einem großzügigen Raumeindruck. Hoch­wertige Materialien mit nochmals verbesserter Haptik geben den hohen Qualitätsanspruch des Sprinter Transfer wieder.
Zur ansprechenden Optik gesellt sich Funktion: So bietet die im Vergleich zu den Vorgängermodellen um fünf Zentimeter erhöhte Decke eine Stehhöhe von insgesamt 1,90 m sowie eine weiter verbesserte Schall- und Wärmedämmung. Die beiden in der Decke integrierten Lichtleisten sind optisch ansprechend gestaltet und verfügen über eine Nachtlicht-Funktion.
Fahrgastsitze ermöglichen variable Sitzeinteilung
Die Passagiere im Sprinter Transfer nehmen auf bequemen Fahr­gastsitzen Platz. Die Bestuhlung trägt den Namen „Inter Star Sprinter“. Die 420 mm breiten Sitzpolster sind deutlich konturiert und bieten sowohl einen hohen Sitzkomfort als auch einen hervor­ragenden Seitenhalt. Optional lässt sich der Reisekomfort mit in der Neigung verstellbaren Rückenlehnen, gangseitig abklappbaren Armlehnen, Gepäcknetzen an den Rückenlehnen und Klapp­tischen mit Becherhaltern noch weiter steigern, denn auf Wunsch können die Fahrzeuge auch mit den Reisebussitzen „Travel Star Sprinter“ ausgestattet werden. Für beide Sitz-Modelle stehen vielfältige Dessins aus der Omnibus-Kollektion von Mercedes-Benz zur Wahl. Serienmäßig sind alle Sitze mit Zweipunkt-Sicherheitsgurten aus­gestattet, lassen sich aber auch mit Drei­punkt-Sicherheitsgurten ausrüsten. Ein innovatives Befestigungssystem auf Grundlage eines Schienensystems ermöglicht eine variable Sitzeinteilung.
Auf Wunsch erhöhen leistungsstarke Fahrgast-Klimaanlagen gepaart mit beidseitigen Klimakanälen entlang der Omnibus-innendecke, Konvektoren­heizungen, Sitzarmlehnen, Gardinen oder Klapptische mit Cupholdern den Komfort an Bord der Minibus-Baureihe Sprinter Transfer.
Mercedes-Benz Sprinter Travel: Komfort-Ausstattung erfüllt hohe Ansprüche
Hohen Reise-Komfort im Ausflugs- und Reiseverkehr sowie als VIP-Shuttle vermittelt der Mercedes-Benz Sprinter Travel, die Top-Bau­reihe des neuen Minibus-Programms. Sie ist in drei Varianten als Sprinter Travel 45, 55 und 65 mit 7,3 m (Sprinter Travel 45), 7,6 m (Sprinter Travel 55) und 7,7 m Länge (Sprinter Travel 65) lieferbar. Bereits der Sprinter Travel 55 verfügt serien­mäßig über ein Reise­bus­heck mit großer Kofferraumklappe und 1,45 m3 Stauraum.
Der Sprinter Travel 65 zeichnet sich zudem durch eine komplett eigenständige Karosserie auf Basis einer Gerippestruktur aus. Typisch ist das besonders elegante Erscheinungsbild mit groß­flächiger Verglasung einschließlich einer weit nach oben gezogenen Panorama-Windschutzscheibe. Das Flaggschiff der Baureihe brilliert außerdem mit einem speziellen Reisebusheck mit Gepäck­raum­klappe und 2,0 m³ Kofferraum, großer Heckscheibe und rund 10 cm mehr Innenraumbreite im Vergleich zum Sprinter Travel 55.
Alle Modelle der Baureihe Sprinter Travel verfügen über einen exklusiv ge­stalteten Fahrgastraum. Die Seitenwände des Innenraums sind mit wohn­lichem Stoff verkleidet, ebenso wie die Innen­decke. Gepäckablagen, Service-Sets mit regelbaren Lüftungsdüsen, Leseleuchten und Reisebegleiter-Ruf gehören ebenso zum hohen Reisebus-Standard wie eine Klimaanlage für den Fahrgastraum und die separat regelbare Klimaanlage Tempmatik für den Fahrer. Die Bestuhlung besitzt verstellbare Rückenlehnen und verfügt gang­seitig über klappbare Armlehnen. Zahlreiche weitere Serienausstattungen werten den Sprinter Travel auf, der bereits von außen auf den ersten Blick an seinem verchromten Kühlergrill zu erkennen ist.
Der exklusive Sprinter Travel 65 verwöhnt seine Fahrgäste serienmäßig mit der Komfortreisebestuhlung Travel Star Xtra, Sitzab­ständen von bis zu 920 mm, Gardinen, Doppelverglasung, luftgefe­derter Hinterachse und vielem mehr. Als Betriebstür besitzt er eine einflügelige Außenschwingtür mit 750 mm Durchgangsbreite. Er bietet eine Beförderungskapazität für bis zu 18 + 1 Fahrgäste und ist damit der ideale Minibus für komfortable Gruppenreisen und VIP-Shuttle-Dienste.
Mercedes-Benz Sprinter City: Niederflur-Programm maß-geschneidert für den ÖPNV
Die Modellreihe Sprinter City ist ein echter Spezialist für den inner­örtlichen Linienverkehr. Basiert der kompakte Sprinter City 35 (Länge: 6,9 m, bis zu 22 Fahrgastplätze) auf einem veränderten Kastenwagen, so ist das zweite Modell, der größere Sprinter City 65 (Länge 7,7 m, maximal 30 Fahrgastplätze), auf Anhieb an seinem eigenständigen Aufbau mit einem tragenden Omnibus-Gerippe und seiner Panorama-Verglasung zu erkennen. Die elegante Panorama-Windschutzscheibe ist weit nach oben bis ins Dach hinein gezogen und bietet daher genug Platz für eine integrierte Zielschildanzeige (Sprinter City 35 mit Dachaufbau). Der Vorbau mit Motorhaube und Scheinwerfern stammt weiterhin original vom Mercedes-Benz Sprinter. Der Sprinter City 65 K, die Kurzversion des Sprinter City 65, resultiert aus einem um 70 Zentimeter verkürzten Hecküber­hang. Trotz der sehr kompakten Außenlänge von 7,0 Metern bietet der rund 2 Meter breite Low-Entry-Bus Platz für 30 Fahrgäste und ist somit für den Einsatz in besonders engen Innenstadtbereichen bestens gerüstet.
Komplementiert wird die Modellreihe Sprinter City durch den neuen Sprinter City 77, der mit einer Länge von 8,7 m die Lücke zwischen dem Sprinter City 65 und dem 10,5 m langen Citaro schließt. Das Niederflur-Fahrgestell mit Tandem-Hinterachse ist, wie der Aufbau des Sprinter City 77, eine exklusive Eigenentwicklung der Mercedes-Benz Minibussparte. Durch rund einen Meter mehr Fahrzeuglänge, bietet der Sprinter City 77 neben zehn zusätzlichen Fahrgastplätzen (insgesamt 40), einen durchgängig stufenlosen Niederflurboden im Fahrgastraum und einen zweiten Rollstuhlplatz.
Das Fahrwerk des dreiachsigen Sprinter City 77 besitzt rundum Einzelradaufhängung und Einzelbereifung. Dank des vergleichsweise kurzen Radstands und der schlanken Bauweise ist auch der größte Mercedes-Benz Stadt-Minibus prädestiniert für enge Innenstädte. Darüber hinaus bietet sich der Sprinter City 77 sowohl als Shuttle­bus für Flughäfen und Messen als auch für den Einsatz im Über­landverkehr an.
Für den Stadtverkehr sind alle drei Modelle durch eine zweiflügelige Außen­schwingtür vorne mit einer lichten Durchgangsweite von 1.250 mm prädestiniert. Sie führt über einen flachen Einstieg in den großzügigen Nieder­flurbereich zwischen den Achsen, der im City 35 rund 3,2 m2und im City 65 aktuell 3,6 m2 umfasst. Der rund 11,5 m2 große Fahrgastraum des Sprinter City 77 verwöhnt mit 7,5 m2 Nieder­flurfläche. Hier finden stehende Fahrgäste besonders viel Platz, ebenso wie Kinderwagen und Rollstühle. Mobilitätsein­ge­schränk­te Fahrgäste sowie Eltern mit Kinderwagen ermöglicht eine ausklappbare Rampe oder eine elektrisch betätigte Teleskoprampe einen komfortablen Ein- und Ausstieg.
Im City 35 und City 65 führen ein bzw. zwei flache Stufen in den Fahrzeugfond, der sich in seiner Konstruktion an einen modernen Low Entry-Omnibus anlehnt. Als Fahrgast-Bestuhlung findet in der City-Baureihe der hochfeste Kunststoff-Schalen­sitz „City-Star Eco“ Verwendung. Seine leichte, körpergerecht ausgeformte Sitzschale ist mit Sitz- und Rückenpolstern bestückt.
Beim Sprinter City 65 gehört eine weitere, einflügelige Außen­schwingtür nach der Hinterachse zum Basisumfang, beim Sprinter City 77 ist im Heckbereich eine doppelflügelige Außenschwingtür Serienstandard.
Die Modellreihe Sprinter City überzeugt mit einer umfangreichen und gleicher­maßen funktionellen wie attraktiven Ausstattung, die mit ihrem Farbkonzept, den Boden- und Seitenwandverkleidungen, den Sitzen oder der modularen Innendecke bewusst Anleihen beim großen Markenbruder Mercedes-Benz Citaro nimmt. Gleiches gilt für den Klimakomfort. Leistungsstarke Konvektoren-Heizungen mit Axiallüftern sowie Fahrer- und Fahrgastklima­anlagen mit Frisch- und Umluftfunktion zählen zum Ausstattungsprogramm.
Angetrieben wird der Stadtlinienbus von Euro V-Vierzylinder-Dieselmotoren mit serienmäßigen Motorleistungen von 95 kW (129 PS) im Sprinter City 35 und 120 kW (163 PS) im Sprinter City 65 und 77. Die Kraftübertragung auf die Hinterachse über­nimmt jeweils eine komfortable Wandlerautomatik. Ist für den Sprinter City 35 auf Wunsch eine Luftfederung an der Hinterachse zu bekommen, so zählt sie in den drei größeren Modellen zum Serienumfang. Die Kneeling-Einrichtung zum besonders leichten Ein- und Aussteigen bleibt dem Sprinter City 65, 65 K und 77 vor­behalten. Ein Retarder ist für alle vier Stadtbus-Varianten lieferbar. Beläuft sich das zulässige Gesamtgewicht beim Sprinter City 35 auf 5,0 t, so fahren der Sprinter City 65, 65 K und 77 aufgrund der höheren Fahrgastzahl serienmäßig mit 5,65 t bzw. 6,8 t zulässigem Gesamtgewicht.
Mercedes-Benz Sprinter Mobility: zwei Modelle für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste
Der Sprinter Mobility ist präzise auf die Beförderung von mobilitäts­eingeschränkten Fahrgästen zugeschnitten. Zwei Modelle kommen zum Einsatz, der Mobility 23 (Länge 5,9 m) und der größere Mobility 33 (Länge 6,9 m). Beide basieren auf dem Mercedes-Benz Sprinter als Kastenwagen mit Hoch­dach und Doppelflügel-Heck­türen. Sie kommen jeweils mit 3,5 t Gesamt­gewicht aus – dies ist wichtig mit Blick auf die EU-weit geltenden Führer­schein-Regelungen.
Serienmäßig sind im Sprinter Mobility 23 sieben Sitzplätze im Fahr­gast­raum vorhanden, acht sind es im Sprinter Mobility 33. Zahl­reiche andere Bestuhlungsvarianten sind auf Wunsch möglich, ausgelegt nach den individuellen Beförderungswünschen. Die neue Bestuhlung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten ist hochfest ausgeführt, die Sitze lassen sich auf Wunsch rückwärtig verstellen. Zur Beförderung von Rollstühlen sowie zur flexiblen Anordnung der Sitze im Fahrgastraum ist der Fußboden mit einem darin integrierten Schienensystem ausgestattet, das zur Aufnahme der Sitzfüße und der Verankerungs-Gurte der Rollstühle dient.
Auf Wunsch passt sich der Mercedes-Benz Sprinter Mobility unter­schiedlichsten Einsätzen an. Lieferbar sind Ausführungen mit elektrisch ausfahrbarer Trittstufe an Beifahrer- und Schiebetür. Hinzu kommen zwei Liftsysteme im Heck: Linear-Hublift oder Hubschwenklift. Als dritte Variante steht der Unterflurlift zur Verfügung, der im Innenraum keinen Platz weg­nimmt.
Die ideale Basis: der Mercedes-Benz Sprinter
Basis aller Minibusse ist die Anfang 2006 völlig neu am Markt eingeführte Transporter- und Kombi-Baureihe Mercedes-Benz Sprinter, deren Mitglieder in Optik und Technik neue Maßstäbe gesetzt haben. Joystick-Schaltung, eine Pkw-ähnliche Fahrerplatz-Ergonomie, zusätzliche Ablagen sowie eine Zentral­verriegelung mit Funk-Fernbedienung sind nur einige Highlights.
Euro V-Motoren sorgen für hohe Wirtschaftlichkeit und Umweltschonung
Den Vortrieb im Mercedes-Benz Minibus-Programm übernehmen die kraft­vollen wie wirtschaftlichen Vierzylinder-Dieselmotoren OM 651 mit einer Leistungsspanne von 70 kW über 95 kW bis 120 kW sowie der Sechszylinder-Dieselmotor OM 642 mit 140 kW. Alle Motoren sind schadstoffarm - sie erfüllen die EU-Abgasrichtlinie Euro V, optional sogar EEV (Enhanced Environmentally friendly Vehicle), die derzeit freiwillige und schärfste Abgasstufe in Europa. Dank des hohen Wirkungsgrads und der enormen Effizienz erreichen die Motoren sowohl Euro V als auch EEV mittels Abgasrückführung. Die Motoren sind serienmäßig mit einem Diesel-Partikelfilter ausgestattet.
Das Sechsgang-Schaltgetriebe ECO Gear übernimmt die Kraftüber­tragung. Es leistet einen wesentlichen Beitrag zum verringerten Kraftstoffverbrauch und zu noch besserem Fahrkomfort und Dyna­mik. Herausragendes Merkmal ist eine besonders große Spreizung mit einem kurz übersetzten ersten Gang und einem drehzahl­senken­den lang ausgelegten sechsten Gang. Für die Fahrzeuge mit manuellem Schaltgetriebe steht darüber hinaus der Anfahrassistent AAS zur Verfügung, der das Anfahren an Steigungen noch sicherer und komfortabler macht. An Steigungen hält er nach dem Lösen des Bremspedals den Bremsdruck ca. zwei Sekunden aufrecht, wodurch ein Zurückrollen kurzzeitig vermieden wird. Das Automatikgetriebe gehört zum Serienumfang im Sprinter City 35 und Sprinter City 65. Im übrigen Minibusprogramm ist es optional erhältlich. Wer das Wandlergetriebe wählt, kommt automatisch in den Genuss des Anfahrassistenten.
Kennzeichnend für die hohe Wirtschaftlichkeit der Triebwerke sind nicht nur der günstige Kraftstoffverbrauch, sondern beispielsweise auch die langen Ölwechsel-Intervalle. Alle Sprinter-Minibusse ver­fügen über einen serien­mäßigen Wartungsrechner, mit dem sich einsatzabhängig flexible Ölwechsel-Intervalle von mindestens 40 000 km verwirklichen lassen. Zu den niedrigen Betriebskosten tragen auch der auf 80 000 km verlängerte erste Wartungs­dienst, die längeren Wechsel-Intervalle der Luftfilter, Ölfilter, Getriebeöle und Kühlmittel sowie die gute Zugänglichkeit der Wartungspunkte bei. Die erste Überprüfung der serienmäßigen Diesel-Partikelfilter steht erst nach 160 000 km an, denn die permanenten Regenerations-Prozesse im Abgassystem unter­binden wirkungsvoll das Zusetzen des Filters. Die schnelle und reibungslose Ersatzteil-Versorgung im In- und Ausland über das Omniplus-Servicenetz trägt ebenfalls zu kurzen Standzeiten und damit zur Senkung der ohnehin niedrigen Lifecycle-Kosten der Minibusse von Mercedes‑Benz bei.
Sicher und komfortabel zugleich
Die Minibusse auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter gehören zu den sichersten Fahrzeugen ihrer Klasse. Höhepunkt ist dabei das serien­mäßige Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP) mit Ladungs- und Schwerpunkt-Erkennung („Adaptive ESP“). Das Anti-Blockier-System (ABS), die Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR), die Elektronische Brems­kraft-Verteilung (EBV) und der Bremsassistent (BAS) sind ebenfalls feste Bestandteile der Serien-Ausstattung bei allen Sprinter-Minibus-Modellen. Zusätzlich erhöht das adaptive Brems­licht, ein blinkendes Notbremssignal, die Sicherheitsausstattung aller Sprinter. Diese Funktion erhöht die Sicherheit bei einer Not­bremsung. Die Bremslichter blinken für die Dauer des kritischen Bremsvorgangs anstatt zu leuchten und warnen damit den nachfol­gen­den Verkehr in Gefahrensituationen. Das adaptive Bremslicht tritt bei Gefahrenbremsungen mit mehr als 75 Prozent des maxi­malen Bremsdrucks in Funktion. Auch muss die Ausgangs­geschwin­digkeit oberhalb von 50 km/h liegen. Bei Fahrzeugstillstand bei einer Gefahrenbremsung aus mehr als 70 km/h wird automatisch die Warnblink­anlage eingeschaltet. Sie erlöscht beim Anfahren selbst­ständig. Aufgrund zulassungsrechtlicher Bestimmungen ist das adaptive Bremslicht nicht für alle Länder vorgesehen.
Die Räder mit 16 Zoll Durchmesser bieten Platz für große und stand­feste Bremsscheiben rundum. Auf Wunsch stehen Bi-Xenon-Schein­werfer mit integriertem Kurven- und Abbiegelicht zur Verfügung. Darüber hinaus profitieren alle Fahrzeuginsassen von einem hervor­ragenden Crash-Verhalten.
Pkw-ähnlich sind Fahrdynamik und Fahrkomfort. Das Fahrwerk der Minibusse ist sicher und komfortabel ausgelegt – die Federung basiert auf einer Quer­blattfeder vorn und Parabelfedern hinten. Beispiel für innovative Technik ist die Querblattfeder aus GFK-Verbund­material an der Vorderachse. Eine Luft­federung an der Hinterachse ist bei den Minibus-Modellen Sprinter Transfer/Travel 45 und 55 auf Wunsch erhältlich, beim Sprinter City 65, Sprinter City 77 und Sprinter Travel 65 sogar serienmäßig.
Fahrerplatz mit umfangreicher Ausstattung
Die Sitzposition des Fahrers entspricht einem Pkw - sowohl der in allen Mini­bussen serienmäßige Komfort-Fahrersitz als auch die Bewegungsfreiheit sind der Maßstab in dieser Fahrzeugklasse. Dies gilt ebenfalls für das durchdachte Ablagen-System, die Ergonomie des Cockpits und die hervorragende Übersicht­lichkeit durch die großflächigen Außenspiegel mit einem verstellbaren Weit­winkel­einsatz, die vor allem bei Rückwärtsfahrten ein Plus an Sicherheit bedeuten. Nicht zuletzt beeindrucken das exakte Handling der Sprinter-Minibusse mit ihrer präzisen Lenkung sowie die Ausstattung mit Annehm­lichkeiten wie elektrischen Fensterhebern und einer programmierbaren Fernbedienung für die Zentralverriegelung.
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