Pressemappe: Die Mercedes-Benz-Omnibustage (MOT) des Premieren-Jahres 2005
Mannheim
17.11.2005
Neu: Omnibusse nach Abgasstandard Euro 4
  • BlueTec-Dieseltechnologie mit effizienter Filterwirkung
  • Spürbar niedrigerer Kraftstoffverbrauch
  • Zukunftsfähig bereits für Abgasstandard Euro 5
  • 50 % der Stadtbusse fahren schon mit Partikelfilter
  • Nachrüst-Angebote für bereits im Einsatz befindliche Busse
Alle neuen Omnibusse der Marken Mercedes-Benz und Setra innerhalb der EvoBus GmbH werden mit der neuen BlueTec-Dieseltechnologie ausgerüstet. Damit steht bereits bis Frühjahr 2006 ein komplettes Angebot von Stadt-, Überland- und Reisebussen nach dem Abgasstandard Euro 4 zur Verfügung. Die neue Technologie wirkt der Umweltbelastung vor allem in den Städten und Gemeinden wirkungsvoll entgegen.
BlueTec-Dieseltechnologie mit effizienter Filterwirkung
Bereits seit rund einem halben Jahr sind die ersten Mercedes-Benz-Stadtbusse der Baureihe Citaro mit der neuen BlueTec-Dieseltechnologie in der Praxiserprobung und stellen ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis. Diese Omnibusse erfüllen heute schon die ab Oktober 2006 geltenden Abgas-Vorschriften Euro 4. Mit der neuen Technik werden die im Abgas enthaltenen Rußpartikel- und Feinstaub-Emissionen gegenüber der Ausgangssituation zu Beginn der 90er Jahre um bis zu 94 % reduziert. Die Stickoxid-Emissionen verringern sich um bis zu 86 %. Alle neuen Omnibusse von Mercedes-Benz werden mit der BlueTec-Dieseltechnologie ausgerüstet. Dies gilt zurzeit für sämtliche Modelle der Baureihen Citaro, Integro und Travego der neuen Generation. Sie werden, je nach Modell, ab dem Frühjahr 2006 mit Euro 4-Motoren lieferbar sein.
Stickoxide in Stickstoff und Wasserdampf verwandelt
Die neue Dieseltechnologie BlueTec von DaimlerChrysler basiert im Kern auf weiterentwickelten Motoren sowie einer Abgas-Nachbehandlung. Dabei sorgt die hohe Effizienz der Verbrennung für niedrige Emissionen, die hinsichtlich Rußpartikel- und Feinstaub-Anteilen bereits gefilterten Abgasen entsprechen. Die Stickoxide werden dann mit Hilfe der integrierten Abgas-Nachbehandlung nach dem SCR-Wirkprinzip unter Zugabe der wässrigen Reduktionslösung AdBlue in einem Katalysator gezielt in unschädlichen Stickstoff und Wasserdampf umgewandelt.
Durch die Motor-Elektronik gesteuert, wird AdBlue aus einem separaten Tank in bedarfsgerechter Menge in das heiße Abgas eingedüst, wo es zu Ammoniak hydrolysiert. Dieser setzt die gewünschte chemische Reaktion in Gang. Dieses Verfahren ist ein zukunftssicherer Weg, denn neben der Einhaltung der Euro 4-Grenzwerte macht es auch die ab 2008/2009 geltenden Euro 5-Grenzwerte beherrschbar.
Partikelarme Verbrennung, reduzierter Verbrauch
Wesentlicher Teil der BlueTec-Technologie mit ihrer hohen Wirtschaftlichkeit ist auch eine umfassende Weiterentwicklung der Mercedes-Benz-Dieselmotoren. Im Vordergrund stand dabei eine weitere Absenkung der Rohemissionen mit dem klaren Fokus auf einer möglichst partikelarmen Verbrennung bei reduziertem Kraftstoffverbrauch gegenüber anderen Verfahren. Zuverlässigkeit und Dauerhaltbarkeit verbleiben auf dem bekannt hohen Stand.
Versorgung mit AdBlue gesichert
Die AdBlue-Infrastruktur an öffentlichen Tankstellen befindet sich derzeit europaweit im Aufbau. Die Belieferung mit AdBlue durch die Mineralöl- und die chemische Industrie ist sichergestellt. Eine Versorgung über Betriebstankstellen oder AdBlue-Füllstationen ist ebenfalls schon heute problemlos möglich. Die Betankung mit AdBlue erfolgt über einen zweiten Einfüllstutzen, der unmittelbar in der Nähe des Kraftstoff-Einfüllstutzens angebracht ist. Während der Dieselkraftstoff in den Tank läuft, wird mit der zweiten Zapfpistole ohne zusätzlichen Zeitaufwand AdBlue in den SCR-Tank eingefüllt. Der AdBlue-Verbrauch liegt bei den neuen Euro 4-Motoren mit BlueTec-Dieseltechnologie bei etwa 4 % des Diesel-Verbrauchs. Der mitgeführte Vorrat an AdBlue reicht in der Regel für mindestens zwei Diesel-Tankfüllungen - beim Reisebus entspricht dies einer Strecke von mehreren tausend Kilometern.
Über 50 % der Stadtbusse in Deutschland fahren mit Partikelfilter
Was in den Euro 4- und Euro 5-Generationen auf Grund eines komplexen Prozesses innerhalb des Motors stattfindet, nämlich die Reduzierung der Partikel-Grenzwerte auf ein kaum mehr messbares Maß, das schafft bei den heutigen Euro 3-Fahrzeugen nur ein Rußpartikelfilter. Für Stadt- und Überland-Linienbusse der Marken Mercedes-Benz und Setra mit Euro 3- bzw. Euro 2-Motoren werden Partikelfilter seit 1997 als Sonderausstattung angeboten. Der Ausstattungsgrad liegt heute bei den zum Beispiel in Deutschland bislang ausgelieferten Stadtbussen bei über 50 %.
Filter-Nachrüstung zum Festpreis
Entsprechend der Bedeutung im Linienverkehr bietet die EvoBus GmbH für bereits im Einsatz befindliche Stadt- und Überland-Busse mit Euro 3-Motoren sowie teilweise auch für Euro 2-Motoren ab sofort ein breites Nachrüst-Angebot zum Festpreis über das Omniplus-Servicenetz in Deutschland an. Dabei werden ausschließlich Rußpartikelfilter verwendet, die nach entsprechender Erprobung durch den Hersteller freigegeben sind. Für detaillierte Auskünfte und die Beratung der Kunden zu Nachrüst-Lösungen stehen die Service-Center der EvoBus GmbH sowie alle autorisierten Servicepartner in Deutschland zur Verfügung.
Alternative Energie
Neben den wirtschaftlichen Diesel-Antrieben für Omnibusse umfasst das Angebot seit Jahren den schadstoffarmen Erdgas-Antrieb. Der Erdgas-Motor M 447 hLAG mit Lambda-Regelung und Oxidations-Katalysator erfüllt serienmäßig die Abgas-Vorschriften nach Euro 4 in vollem Umfang. Er ist auf Wunsch auch mit EEV-Zertifizierung lieferbar und unterschreitet damit sogar die Anforderungen der ab 2008/2009 geltenden Abgasnorm Euro 5.
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Produktkommunikation Mercedes-Benz Omnibusse
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