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Rekordjahr dank dem „Baby-Benz“: 1.400 Jubilare im Mercedes-Benz Werk Bremen
Bremen
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23.10.2009
  • 1.400 Mitarbeiter für langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt
  • 1.391 Jubilare mit 25jährigem Jubiläum: 1984 war einstellungsstärkster Jahrgang dank dem „Baby-Benz“
  • 9 Jubilare mit 40jährigem Jubiläum – darunter erstmals zwei Frauen
  • Werkleiter Peter Schabert und Betriebsratsvorsitzender Uwe Werner danken den Jubilaren für ihren Beitrag zur der Erfolgsgeschichte des Bremer Standorts
Bremen – Der Einstellungsjahrgang 1984 war der einstellungsstärkste bei Mercedes-Benz in Bremen überhaupt: Damals wurde für die Serienfertigung des 190E – bekannt als „Baby Benz“ – das Werk Bremen beachtlich erweitert. 25 Jahre später feiern nun 1.391 Jubilare ihre silberne Betriebszugehörigkeit. Neun Jubilare sind dem Standort sogar seit bereits 40 Jahren verbunden – darunter erstmals auch zwei Frauen.
Am Freitag sind diese 1.400 Mitarbeiter des Bremer Mercedes-Benz Werks zusammen mit ihren Familien eingeladen, ihre langjährige Betriebszugehörigkeit in der Messe Bremen zu feiern. Werkleiter Peter Schabert und Betriebsratsvorsitzender Uwe Werner danken den Jubilaren. „Sie alle dürfen mit Recht stolz sein auf ihren ganz persönlichen Beitrag zur Erfolgsgeschichte von Mercedes-Benz in Bremen“, sagt Peter Schabert. Als Vertreterin des Senats gratuliert die Senatorin Ingelore Rosenkötter den Jubilaren.
40 Jahre Betriebszugehörigkeit feiern die Mitarbeiter: Barbara Bockholt, Elfriede Budak-Meding, Werner Brase, Franz Ehrlich, Heinz Meyer, Bernd Rogas, Uwe Schumacher, Peter Volmert, Alfred Wessels.
Der 190er aus Bremen
1979 beschloss der Vorstand den Bau einer neuen Kompaktklasse, der Baureihe 201, im Volksmund auch „190er“ oder „Baby-Benz“ genannt. Als Produktionsstandort wurde neben Sindelfingen Bremen gewählt. Zur Erweiterung des Werks erwarb die damalige Daimler-Benz AG ein großes Gelände nördlich des bisherigen Standortes.
Im September 1982 begann in Bremen zunächst die Fertigung von Karosseriekomponenten für den in Sindelfingen bereits angelaufenenen „Baby-Benz“. Während im Nordwerk die weiteren Fertigungsgebäude entstanden, machten sich Bremer Produktionsmitarbeiter in Sindelfingen mit den Fertigungsabläufen des neuen Modells vertraut und schulten dann ihre Kollegen in Bremen. Im November 1983 lief die komplette Serienfertigung der Baureihe 201 in Bremen an. Das neue Modell fand große Resonanz am Markt; nur fünf Jahre nach dem Anlauf lief der einmillionste 190er in Bremen vom Band.
1993 startete sein Nachfolger in Bremen, die Baureihe 202, zunächst mit der Limousine, 1995 folgte das T-Modell. Auch die C-Klasse der Baureihe 203 wurde in Bremen gefertigt. 2007 folgte der Anlauf der aktuellen C-Klasse, intern Baureihe 204 genannt, mit Limousine und T-Modell.
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