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Vorstellung der dauerhaften Präsenz der Daimler AG in Immendingen
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Nachmittag bietet interessante Einblicke in die Planungen zum Prüf- und Technologiezentrum
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Technik-Workshops für Kinder und Jugendliche, Mitfahrten in Elektroautos sowie Testmöglichkeiten in einem Fahrsimulator
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Büro dient nach Eröffnung als Plattform zum Dialog zwischen Unternehmen und den Bürgerinnen und Bürgern
Stuttgart - Die Daimler AG lädt am 28. April von 14 bis 17 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum „Nachmittag der offenen Tür“ in das neue Daimler Forum Immendingen ein. Das Unternehmen hat das ehemalige französische Garnisonsbüro (Bachzimmererstraße 9) angemietet, um eine dauerhafte Vor-Ort-Präsenz einzurichten. Der „Nachmittag der offenen Tür“ bietet nun – nach weitestgehendem Abschluss der Umbau- und Einrichtungsarbeiten – der Öffentlichkeit einen ersten Einblick in das rund 350 Quadratmeter große Daimler Forum.
Die Bürgerinnen und Bürger können sich neben einer Besichtigung der Räumlichkeiten auch über die vorgesehene Nutzung des Forums sowie die Projektpläne für das geplante Prüf- und Technologiezentrum in Immendingen informieren. Darüber hinaus soll die automobile Zukunft für Jung und Alt greifbar gemacht werden. Die Gäste des Nachmittags können als Beifahrer in elektrisch angetriebenen Fahrzeugen wie der Mercedes-Benz A-Klasse E-CELL oder dem smart fortwo electric drive Platz nehmen und in einem Fahrsimulator die Assistenzsysteme von Mercedes-Benz hautnah erleben. Für Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 12 Jahren werden zudem verschiedene Technikworkshops angeboten. Diese werden von Genius – der jungen Wissenscommunity von Daimler – organisiert und die jungen Teilnehmer erfahren hierin spielerisch unter anderem mehr zum Brennstoffzellenantrieb.
„Das ‚Daimler Forum’ ist als Plattform zum direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gedacht. Ganz in diesem Sinne freuen wir uns auf Gäste aller Altersklassen, die wir zum Nachmittag der offenen Tür begrüßen können“, sagte Lothar Ulsamer, Leiter kommunale und föderale Projekte. „Mit einem vielfältigen Programm möchten wir den Grundstein für einen dauerhaften Austausch mit der Öffentlichkeit legen und den Menschen von Immendingen unseren Konzern näher bringen.“
Im Daimler Forum Immendingen werden in Kürze zu festen Zeiten Daimler-Vertreter als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und zu den Projektfortschritten Auskunft geben. Die Vor-Ort-Präsenz eröffnet zudem die Möglichkeit, das Forum auch für ein breiteres Themenspektrum rund um die Mobilität der Zukunft zu öffnen. Denkbar sind etwa Vorträge sowie Podiumsdiskussionen zu Technologie-, Produkt und Umweltthemen oder Informationsveranstaltungen.
„Das ‚Daimler Forum’ wird nicht nur als Projektbüro zur Ansiedlung des Prüfzentrums dienen, sondern wir wollen die Öffentlichkeit auch über Projektinhalte und Planungsfortschritte informieren. Daneben möchten wir zudem ein ganzheitliches Bild unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit vermitteln“, sagte Reiner Imdahl, Projektleiter neue Prüfeinrichtungen bei Daimler.
Das geplante Prüf- und Technologiezentrum der Daimler AG
Die Daimler AG hatte im vergangenen Jahr beschlossen, ihre Planungen für ein Prüf- und Technologiezentrum Süd auf den Standort Immendingen zu fokussieren. Die im Zuge der Bundeswehrreform frei werdende Fläche der Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne und des angeschlossenen Standortübungsplatzes bietet auf mehr als 400 Hektar die Möglichkeit, alle vorgesehenen Module des Prüfzentrums zu realisieren.
Durch dieses neue und hochmoderne Prüfzentrum für zukünftige Automobil-Technologien werden mindestens 300 Arbeitsplätze entstehen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Optimierung von Verbrennungsmotoren und die Weiterentwicklung alternativer Antriebe wie Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellentechnologie. Darüber hinaus soll an der Verbesserung von Fahrsicherheitssystemen gearbeitet werden. Ziel dieser Entwicklungen ist, den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge immer weiter zu minimieren und schließlich ganz zu vermeiden sowie die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern und den hohen Qualitätsstandard des Unternehmens zu sichern.
Das Investitionsvolumen für das Projekt wird im hohen zweistelligen Millionenbereich liegen. Zudem ist davon auszugehen, dass die Investition zusätzliche positive Impulse für das Gesamtgewerbe in der Region nach sich ziehen wird.