Maybach auf der „Auto China 2006“ in Peking
Peking
18.11.2006
Maybach 62 S: Motor und Fahrwerk - Neue Interpretation von Leistung
  • Zwölfzylinder-Biturbomotor mit 450 kW/612 PS für souveränes Fahren
  • Beeindruckendes Drehmoment: 1000 Newtonmeter (elektronisch begrenzt)
  • Noch weiter gesteigerter Fahrkomfort bei dynamischem Fahrverhalten
Der leistungsgesteigerte V12-Motor, den Maybach-Ingenieure gemeinsam mit den Experten von Mercedes-AMG weiterentwickelt haben, sorgt jetzt nach dem 57 S auch im Maybach 62 S für fulminanten Vortrieb und überragende Fahrdynamik. Dank Biturboaufladung und Wasser-Ladeluft-Kühlung schöpft der V12-Motor aus 5980 Kubikzentimeter Hubraum eine Höchstleistung von 450 kW/612 PS; sie steht kontinuierlich zwischen 4800 und 5100 Umdrehungen zur Verfügung, während das Drehmomentmaximum von beeindruckenden 1000 Newtonmetern zwischen 2000 und 4000 Umdrehungen ansteht. Diese Motordaten ermöglichen im Maybach 62 S exzellente Fahrleistungen: Bei der Beschleunigung von null auf 100 km/h vergehen nur 5,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h (begrenzt). Damit lässt sich jede Fahrsituation souverän und gelassen absolvieren.
Aufwendige Motorentechnik
Hightech pur und zahlreiche intelligente Detaillösungen der Mercedes-AMG Spezialisten bilden die Grundlage für das herausragende Leistungsniveau des Triebwerks. So bestehen beispielsweise die Schmiedekolben aus speziellem, extrem temperatur- und druckbeständigem Werkstoff und werden über eine aufwendige Ölspritzkühlung mit einer separaten Düse für jeden der zwölf Kolben wirkungsvoll im optimalen Temperaturbereich gehalten. Eine besonders leistungsfähige Ölpumpe und ein groß dimensionierter Ölkühler stellen eine sichere Versorgung aller Schmierstellen auch unter höchster Belastung sicher. Die Verdichter- und Turbinengehäuse der beiden Turbolader sowie die Schaufelräder sind für einen hohen Ladedruck von bis zu 1,5 bar ausgelegt.
Zudem ist der Hochleistungsmotor des Maybach 62 S mit einer hoch effizienten Ladeluftkühlung ausgerüstet. Sie kühlt die von den Turboladern verdichtete Ansaugluft vor dem Eintritt in die Brennräume nach dem besonders wirkungsvollen Prinzip eines Luft-Wasser-Wärmetauschers herunter. Die große Fläche des Niedertemperaturkühlers gewährleistet zudem eine jederzeit ausreichende Kühlung auch bei Volllast und garantiert damit dem Fahrer des Maybach 62 S bei allen Außentemperaturen und Betriebsbedingungen eine hohe Leistungs- und Drehmomentausbeute.
Der Charakter des Zwölfzylinders verhilft den Passagieren des Maybach 62 S zu einem sinnlichen Erlebnis: Beim vollen Beschleunigen werden sie zwar kontinuierlich gegen die Rückenlehnen drückt, es wirkt dabei aber trotz der enormen Leistungsentfaltung souverän und kultiviert. Lediglich beim Beschleunigen verrät ein dezent zurückhaltender Sound aus der doppelflutigen Auspuffanlage, dass der Hochleistungsmotor kräftig zur Sache geht, und lässt den Fahrer akustisch an der überragenden Leistungsentfaltung teilhaben.
Manufaktur im Motorbau – ein Mann, ein Motor
Analog zum Maybach-Manufakturgedanken wird der Zwölfzylinder-Biturbo in der Mercedes-AMG Motorenmanufaktur von Hand montiert. Die Unterschrift des jeweils verantwortlichen Technikers auf der charakteristischen Motorplakette des V12-Biturbos verdeutlicht die Philosophie „Ein Mann, ein Motor“. Die Signatur bürgt für höchste Qualität und Sorgfalt.
Fahrwerk für ein sicheres und komfortables Fahrerlebnis
Im Gegensatz zum Maybach 57 S, der eher für den sportlich ambitionierten Selbstfahrer konzipiert ist, wurde der Maybach 62 S nicht tiefergelegt oder straffer abgestimmt. Die Konzentration der Ingenieure galt vielmehr der Aufgabe, beeindruckenden Komfort und hohes Leistungspotenzial auch fahrwerktechnisch harmonisch aufeinander abzustimmen. Dafür bildete die Technik des Maybach 62 die beste Grundlage. Mit der elektronisch gesteuerten Luftfederung AIRMATIC DC (Dual Control) und dem Adaptiven Dämpfungssystem (ADS II) erreicht bereits das Modell 62 außergewöhnliche Dimensionen des Fahrkomforts und beweist zugleich, dass sich auch eine repräsentative Limousine durch hohe Agilität und Fahrdynamik auszeichnen kann.
Deshalb blieb im Maybach 62 S der volle Federweg erhalten. Er rollt allerdings auf Michelin-Pilot-Sport-Bereifung im Format 275/45 R 20. Diese Hochleistungsreifen sind auf speziell dafür entwickelte 8,5 J x 20 Zoll Elf-Speichen-Leichtmetallfelgen aufgezogen. Durch den niedrigen Reifenquerschnitt, die gegenüber dem Maybach 62 von 19 auf 20 Zoll gewachsenen Räder mit 8,5 statt 8 Zoll Breite und damit vergrößerter Aufstandsfläche, hat sich auch das Eigenlenkverhalten des Modells 62 S nochmals verbessert. Die Highend-Limousine lenkt deutlich präziser und nahezu ohne Verzögerung ein und baut gleichzeitig hohe Seitenführungskräfte auf, sodass die fahrdynamischen Reserven jederzeit sicher auf die Straße übertragen werden. Gleichzeitig ist den neuen, größeren Rädern ein noch höherer Abroll-komfort zu verdanken.
Neben groß dimensionierten, innen belüfteten Bremsscheiben – an der Vorderachse mit jeweils zwei Bremszangen – arbeiten im neuen Maybach 62 S gleichzeitig zwei elektrohyd-raulische Bremssysteme Sensotronic Brake Control (SBC™). Für die Luxuslimousine haben die Sindelfinger Ingenieure diese Technik weiterentwickelt und auf den hohen Bremsleistungsbedarf abgestimmt. Zusammen mit ESP®, ASR, ABS und BRAKE ASSIST verfügt der 62 S damit über die modernsten und leistungsfähigsten Regelsysteme.
Aktionen
© 2014 Daimler AG. Alle Rechte vorbehalten. Anbieter | rechtliche Hinweise | CookiesDatenschutz | Nutzungsbedingungen