Mercedes-Benz Youngtimer künstlerisch inszeniert: Ausstellung „RECOLLECTION QUARTETT“ in Berlin
Stuttgart/Berlin
18.01.2011
Kooperation von Mercedes-Benz und dem ModeMuseum Antwerpen: Das ModeMuseum in Antwerpen und die Designer
Die Ausstellung „RECOLLECTION QUARTETT“ ist ein gemeinsames Projekt von Mercedes-Benz und dem 2002 eröffneten ModeMuseum (MoMu) in Antwerpen. Mit seiner umfangreichen Sammlung aus rund fünf Jahrhunderten Mode und zwei großen Ausstellungen von gewagten zeitgenössischen Kreationen pro Jahr hat sich das MoMu einen beachtlichen internationalen Ruf erworben.
Die historische Sammlung stammt teilweise aus den Beständen des ehemaligen Textil- und Kostümmuseums Vrieselhof und umfasst Kleidung, Spitze, Stickereien, Stoffe, Schnittmuster und Geräte für die handwerkliche Textilbearbeitung, wie beispielsweise alte Druckblöcke. Damit gilt das MoMu als kollektiver Kleiderschrank, in dem jahrhundertealte Erinnerungen aufbewahrt werden.
Die Wechselausstellungen, die entweder einem bestimmten Thema oder dem Werk eines international renommierten Modedesigners gewidmet sind, zeichnen sich stets durch eine überraschende Architektur und eine ungewöhnliche Präsentation der Exponate aus. So hat das MoMu unter anderem mit beeindruckenden Solo-Ausstellungen von Yohji Yamamoto, Bernhard Willhelm, Maion Martin Margiela und Stephen Jones auf sich aufmerksam gemacht.
„Als Museum achten wir natürlich besonders auf qualitativ herausragendes Design. Deswegen arbeiten wir mit einem Netzwerk erstklassiger zeitgenössischer Designer, Grafikdesigner, Fotografen und Szenografen zusammen. Diese jungen, frischen Talente sind eine große Bereicherung für uns – gerade diese Wechselwirkungen befruchten unsere Ausstellungen und geben ihnen den unverwechselbaren MoMu-Stil“, so Kaat Debo, Kuratorin des MoMu. „In unserer ersten Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz haben wir diese Arbeitsweise beibehalten und fünf außerordentlich begabte Designer eingeladen. Diese Chance, mit unserer recht gewagten Vision ein Teil der Geschichte von Mercedes-Benz zu werden, war einfach fantastisch und wir danken Mercedes-Benz dafür.“
Die beteiligten Künstler und Designer
Frederik Heyman
Er studierte Grafikdesign und Illustration an der Königlichen Akademie für Schöne Künste in Antwerpen und belegte zudem einen zweiten Master-Studiengang in Fotografie. Neben seiner Tätigkeit als bildender Künstler fotografiert er Mode. In beiden Bereichen pflegt Frederik Heyman eine ähnliche, höchst stilisierte Herangehensweise. Akribisch achtet er auf die Kleidung der Models und die Gestaltung der Kulisse. Denn, so sagt er: „Meine Bilder sind Illustration und Fotografie. Sie beginnen immer an demselben Punkt, aber die Übersetzung in das jeweilige Medium bringt Veränderungen mit sich.“
Bernhard Willhelm
Seit Bernhard Willhelm 1999 gemeinsam mit Jutta Kraus sein eigenes Label gegründet hat, bastelt der Ulmer kontinuierlich an seinem phantasievollen, glücklich verrückten Universum. Seine erste Kollektion präsentierte er im März 1999 in Paris, zunächst mit dem Schwerpunkt auf Damenmode. Im Januar 2003 stellte er dann eine Herrenkollektion auf der Men’s Fashion Week in Paris vor. Bernhard Willhelm studierte Modedesign an der Königlichen Akademie in Antwerpen, wo er 1998 seinen Abschluss machte. Er war als Assistent von Walter Van Beirendonck, Alexander McQueen, Vivienne Westwood und Dirk Bikkembergs tätig. Seine Arbeiten wurden im Rahmen von Solo-Ausstellungen im ModeMuseum in Antwerpen (2007) sowie im Groninger Museum in den Niederlanden (2009) ausgestellt.
Peter Pilotto
Peter Pilotto und Christopher De Vos sind die Designer hinter dem Label Peter Pilotto. Die Wurzeln Pilottos liegen in Österreich und Italien, die von De Vos in Belgien und Peru. Die beiden lernten sich im Jahr 2000 als Studenten am Institut für Mode der Königlichen Akademie in Antwerpen kennen. Peter Pilottos Damenmode vereint klassische mit moderner Eleganz aus einer ganz eigenen Perspektive. Stoffe von stellarer Schönheit werden zu skulpturalen und doch weichen Formen verarbeitet. So entsteht der einzigartige Look des Designduos – nicht rückwärtsgewandt, stets im Fluss und jede Saison eine Neuentdeckung.
Henrik Vibskov
Der Designer Henrik Vibskov wird nicht nur mit seinem Modelabel in Verbindung gebracht, sondern auch mit seinen vielen, höchst komplexen und verlockenden Universen, die er für seine Kollektionen schafft. Seine jüngsten Shows, um nur einige zu nennen, hießen: Big Wet Shiny Boobies, The Land of the Black Carrots und The Fantabulous Bicycle Music Factory. Jeder Titel bezieht sich auf eine andere, gleichermaßen faszinierende Welt und stellt ein eigenes logisches System dar. Als Modedesigner hat Henrik Vibskov, der in Dänemark aufwuchs, seit seinem Abschluss am Central St. Martin'sin London 2001 vierzehn Kollektionen entworfen. Derzeit steht er als einziger skandinavischer Designer im offiziellen Showplan der Pariser Men's Fashion Week, wo er seit Januar 2003 seine Kollektionen präsentiert.
Mikio Sakabe
Von 2000 bis 2002 besuchte der aus Japan stammende Mikio Sakabe die École
de Mode Internationale (ESMOD) in Paris. Danach setzte er seine Studien in Modedesign an der Königlichen Akademie in Antwerpen fort, wo er 2006 seinen Abschluss machte. Noch im selben Jahr erhielt er den Fashion Special Prize bei der ITS#FIVE in Triest, Italien. Seine erste eigene Kollektion stellte Sakabe 2007 auf der Pariser Fashion Week vor. Seine Kleidung ist eindeutig inspiriert von dem, was er in verschiedenen Subkulturen vorfindet. In seiner unverwechselbaren Mischung fernöstlicher mit westlicher Kultur verbindet Mikio Sakabe moderne europäische Techniken mit japanischem Stil.
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