Der Unimog auf Wintertour: Flexibel und zuverlässig über das ganze Jahr
Inzell / Wörth
06.03.2012
  • Vorführung von 20 Fahrzeugen und Gerätekombinationen an 12 Standorten
  • Effektiver Einsatz in Winterdienst, Grünpflege und Reinigung
  • Unimog U 300/U 400/U 500: Synonym für das Kommunalfahrzeug
Inzell / Wörth - Worauf es bei einem effektiven Winterdienst und überhaupt beim Einsatz von Kommunaltechnik ankommt, erleben in diesen Tagen am praktischen Beispiel des Mercedes-Benz Unimog zahlreiche Vertreter von Behörden und privaten Dienst­leistern: Eine Flotte von 20 Unimog mit speziellen Geräte­kombi­nationen demonstrieren im Rahmen der „Wintertour 2012“ an 12 Standorten in der ganzen Bundesrepublik vor insgesamt mehreren tausend Besuchern Räum- und Streueinsätze, Arbeiten am Straßen­begleitgrün und das Reinigen von Straßen und Plätzen.
Die Unimog Geräteträger der Baureihe U 300/U 400/U 500 sowie der kleinere U 20 sind auf Ganzjahreseinsatz eingerichtet. Dazu steht eine Vielzahl hoch entwickelter Geräte zur Verfügung, entwickelt und gefertigt von spezialisierten Maschinenbaubetrieben. Mit den Stationen Schellerhau (8.3.), Wittenburg (13.3.) und Bad Fallingbostel (15.3.) geht die „Wintertour“ 2012 jetzt zu Ende. Die besucherstärkste Veranstaltung mit rund 1200 Gästen fand am 28. Februar in Inzell (Bayern) statt.
Bei der Veranstaltungsreihe geht es auch um wirtschaftlichen Einsatz von Fahrzeug und Geräten, um den hohen Werterhalt eines Unimog und seine vergleichsweise geringen Betriebskosten sowie um den umfassenden Service und die attraktiven Finan­zierungsmöglichkeiten.
Unimog U 300/U 400/ U 500: Die professionellen Geräteträger
Die Baureihe der Geräteträger U 300/U 400/U 500 ist geradezu ein Synonym für das Kommunalfahrzeug schlechthin. Antriebsstrang, Geräteantrieb über Fahrzeughydraulik und Zapfwelle und nicht zuletzt Besonderheiten wie die Wechsellenkung namens Variopilot (Lenkrad und Pedalerie lassen sich vom Fahrer- auf den Beifahrer­platz verschieben) sind exakt auf die Vielfalt kommunaler Arbei­ten abgestimmt. Die Motoren stellen 110 KW (150 PS), 130 kW (177 PS) sowie 175 kW (238 PS) und 210 kW (286 PS) zur Ver­fügung, das Wendegetriebe hat acht Gänge in jede Fahrtrichtung und in Sonderausstattung noch weitere Arbeits- und acht Kriech­gänge.
Unimog U 20: Leicht und doch typisch Unimog
Die leichtere Baureihe U 20 mit 110 kW (150 PS) und 130 kW (177 PS) ist auf den Einsatz in kleineren bis mittleren Kommunen zugeschnitten. Alles Unimog-Spezifische hat der von den großen Brüdern übernommen - permanenten Allradantrieb, Singlebereifung, Portalachsen und Schraubenfedern, eine leistungs­starke Hydraulik und Nebenabtriebe für die ganze Vielfalt an Geräten.
Für schwierige Einsätze abseits aller Straßen und Wege stehen die Typen U 4000 und U 5000. Dank ihrer überragenden Gelände­gängig­keit finden sie bei der Feuerwehr und im Katastrophen­schutz, aber auch für anspruchsvolle Transportaufgaben Verwendung. Die Motoren leisten 130 kW (177 PS) und 160 KW (218 PS).
Vom „Universal-Motor-Gerät“ (Unimog) wurden seit 1951 mehr als 380 000 Einheiten gebaut, darunter über 10 000 Exemplare der im Jahr 2000 eingeführten der Baureihe
U 300/ U 400/U 500. Bis 2002 kamen die Unimog aus dem Werk Gaggenau, seitdem entstehen sie im Lkw-Werk Wörth.
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