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Pressemappe: 100 Jahre an einem Standort: Mercedes-Benz Mannheim – Ein Werk der Daimler AG
Stuttgart
,
13.05.2008
Chronologie: 100 Jahre Werk Mannheim
1866
Carl Benz wird Zeichner und Konstrukteur in einer Waagenfabrik in Mannheim
1871
Benz gründet zusammen mit August Ritter auf dem Grundstück T 6, 11 in Mannheim eine Mechanische Werkstätte
1879
Zweitaktmotor von Benz
1882
Gründung der Gasmotoren-Fabrik Mannheim mit Emil Bühler als Geldgeber
1883
Benz, Rose und Eßlinger gründen Benz & Cie., Rheinische Gasmotoren-Fabrik
1886
Neubau einer Fabrik in der Waldhofstraße
1886
DRP Nr. 37435 auf Benz Patent-Motorwagen
1887
Umzug ins neue Werk, Waldhofstraße 24
1888
Fernfahrt von Bertha Benz von Mannheim nach Pforzheim und zurück
1893
Technisches Labor zur Entwicklung und Erprobung von Automobilen
1895
Erster Motoromnibus der Welt für Linienverkehr von Benz
1899
Umwandlung von Benz & Cie., Rheinische Gasmotoren-Fabrik in Mannheim, in eine AG
1900
Benz & Cie. ist weltweit führender Automobilhersteller
 
1903
Carl Benz legt Unternehmensführung nieder, wird 1904 Aufsichtsrat
1905
Nach wirtschaftlicher Krise macht Benz & Cie. wieder Gewinne
1906
Benz & Cie. kauft ein 311 180 Quadratmeter großes Grundstück in Mannheim-Waldhof auf dem Luzenberg für ein neues Werk, in dem Autos gebaut werden sollen
1907
Baubeginn nach Plänen des Architekten Albert Speer
1907
Fritz Erle gewinnt Herkomer-Fahrt mit 50 PS-Wagen
1908
Einweihung des neuen Werks am 12. Oktober
1909
Umzug erfolgreich abgeschlossen
1911
Werk Mannheim nimmt nach dreijähriger Entwicklungsarbeit Produktion von Flugmotoren auf
1911
Änderung des Firmennamens in Benz & Cie., Rheinische Automobil- und Motorenfabrik AG
1912
Neue Reparaturwerkstatt als Eisenbetonbau
1914
Benz-Aktie an der Mannheimer Börse eingeführt
1915
Erstmals 15 Frauen im Werk Mannheim beschäftigt
1916
Gründung der Ausbildungsabteilung
1921
Abteilung für Stationärmotoren als Motoren-Werke Mannheim ausgegliedert
1923
Serienfertigung eines Vierzylinder-Dieselmotors für Traktoren und Nutzfahrzeuge
1924
Interessengemeinschaft von Benz & Cie. mit der DMG
1925
Stadt Mannheim benennt zwei am alten Werk vorbeiführende Straßen in Carl-Benz-Straße um
1926
Ehrenfahrt der TH Hannover mit Benz Comfortable von 1895 zu Carl Benz nach Ladenburg führt durch Mannheim
1926
Fusion zwischen DMG und Benz & Cie.
1929
Gerüchte über mögliche Werksschließung in Mannheim
1930
Entlassungswelle beginnt, Weltwirtschaftskrise führt bis 1932 zum Wegfall von fast 90 Prozent der Arbeitsplätze im Werk
1933
Wiedereröffnung der 1930 geschlossenen Gießerei und Vollbeschäftigung beim Bau der Mercedes-Benz Typen Mannheim und Nürburg
1937
Werk Mannheim nimmt Lkw-Produktion auf
1939
Im Zweiten Weltkrieg werden 448 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus Konzentrationslagern sowie 1249 zivile Fremdarbeiter im Werk eingesetzt
1945
Amerikanische Armee besetzt Werk am 23. März
1945
Trotz Zerstörung von rund 20 Prozent aller Einrichtungen läuft im Juni 1945 die Produktion des Dreitonner-Lastwagens Typ L 701 wieder an
1949
Neuer Mercedes-Lastwagen L 3250 aus Mannheim vorgestellt
1949
Anlauf neuer Motoren-Baureihe 300
1949
O 3500 ist erster Omnibus der Mannheimer Nachkriegsproduktion
1949
Aufarbeitung von Austauschmotoren für Nutzfahrzeuge beginnt
1951
Omnibusproduktion von Mercedes-Benz ganz in Mannheim konzentriert
1953
Gewerbeschulunterricht im Werk eingeführt
1953
Lastwagen L 4500 auf der IAA vorgestellt
1954
Omnibus O 321 H ist erster Bus in Semi-Integral-Bauweise aus hochfester Bodenrahmengruppe und damit verschweißtem Aufbau
1954
Werk Mannheim führt betriebliches Vorschlagswesen ein
1955
Mannheim ist größtes Omnibuswerk Europas
 
1957
Premiere für ersten modernen Großraumbus von Mercedes-Benz, Typ O 317
1960
Größtes Nutzfahrzeugwerk des Kontinents
1965
Lkw-Produktion aus Mannheim nach Wörth verlegt
1965
Neue Gießerei eröffnet
1968
Ausdifferenzierung der Omnibus-Baureihen nach Reise- und Stadtbussen
1970
Bau neuer Werkshallen für Motorenbau
1972
Anlauf neuer Generation von Nutzfahrzeug-Dieselmotoren, Baureihe OM 400
1974
Erweiterung der Berufsschule durch Aufstockung in Leichtbauweise um sieben neue Unterrichtsräume
1977
Übernahme der Schwungrad- und Zahnkranzfertigung aus Untertürkheim sowie eines Teils der Textilfertigung aus Sindelfingen
1978
Einführung von Lackierrobotern für Motorenbau
1978
Serienfertigung von Kurbelraumkernen nach dem „Cold Box“-Verfahren in der neuen Kernmacherei
1979
Die bisher öffentliche Hanns-Martin-Schleyer-Straße wird dem Werksgelände zugeschlagen, Zahl westlicher Werkstore sinkt von sechs auf eines
1981
Neubau eines Verwaltungsgebäudes
1983
Fertigung des zweimillionsten Nutzfahrzeug-Motors seit 1949
1983
Umstellung auf Fernwärme-Versorung
1984
Modernisierung des Omnibuswerks und der Gießerei
1984
O 405 – zweite Generation des Standardbusses
1985
O 407 – neuer, standardisierter Überlandbus
1988
Anlauf der Hauptserienfertigung der Motorenbaureihe 600
1989
O 405 N – nahezu ebenerdiger Einstieg in den Stadtbus
 
1990
Kathodische Tauchlackierung (KTL) in der Omnibusfertigung
1991
O 404 – Bündelung von Top-Technik
1995
Gründung der EvoBus GmbH mit Mercedes-Benz und Setra
1995
100. Geburtstag des Omnibusses
1996
Präsentation des Forschungsfahrzeugs Innovisia, ein Bus mit Zukunftstechnologie
1996
Produktionsanlauf Überlandbus Integro
1996
Vorstellung des ersten Brennstoffzellen-Busses NEBUS auf Basis des O 405
1996
Präsentation des Stadt-Midibus Cito
1996
Hauptserienanlauf der Motorenbaureihe OM 904 LA sowie Motoren der Baureihe 500
1997
Premiere des innovativen Stadtlinienbusses Citaro
1999
Neuer Reisebus Mercedes-Benz Travego
1999
Vergrößerung der Anlage zur Kathodischen Tauchlackierung (KTL)
1999
50 Jahre Tauschmotoren aus Mannheim und Motorenbaureihe 300
2001
Neue Auslieferungshalle
2001
Einweihung des neuen Design-Studios für Mercedes-Benz Omnibusse
2001
Premiere des neuen Überlandbusses Conecto H
2004
Eröffnung des Omnibus-Gebrauchtwagenzentrums
2005
Vorstellung des Citaro Low-Entry
2007
Investitionen in die „Synchrone Fabrik“ zur Modernisierung der Fertigung
2007
Umbenennung in „Mercedes-Benz Mannheim – Ein Werk der Daimler AG“
2008
Werksbesuch der Bundesministerin Dr. Annette Schavan
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