Faszination und Verantwortung
Stuttgart
,
11.01.2009
SLR Stirling Moss – Design und Technik: Synthese zwischen Mythos und Moderne – automobile Essenz hochkarätiger Leidenschaft
Mercedes-Benz und McLaren krönen die Modellfamilie ihrer erfolgreichen SLR Supersportwagen mit einem neuen, spektakulären und kompromisslosen Automobil. Weder Dach noch Windschutzscheibe trennen Fahrer und Beifahrer von der Natur; sie genießen Hochgeschwindigkeitsfaszination mit allen Sinnen. Darüber hinaus kennzeichnen den neuen SLR Stirling Moss anspruchsvollste Technik mit Genen aus dem Rennsport sowie atem-beraubendes Design. Mit langer Haube, kraftvollem Heck mit charakteristischen Hutzen sowie nur winzigen Windabweisern interpretiert er den Mythos des 300 SLR neu und verleiht dem extremen Konzept des Super-sportlers einen modernen Ausdruck. Sein V8-Kompressormotor mit 478 kW/650 PS und einem Drehmoment von 820 Nm beschleunigt den SLR Stirling Moss in weniger als 3,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 350 km/h – so offen und gleichzeitig so schnell ist man mit keinem anderen Serienauto unterwegs. Der exklusive SLR Stirling Moss bildet den Abschluss der aktuellen SLR Familie und ist auf 75 Exemplare begrenzt. Der Preis beträgt 750 000 Euro (ohne MwSt.). Die Produktion des SLR Stirling Moss beginnt im Juni 2009. Zu diesem Zeitpunkt endet planmäßig die Fertigung des SLR Roadster.
Drei Buchstaben genügen, um Auto-Fans ins Schwärmen zu bringen: SLR.
Den Mythos dieser Buchstabenkombination hat der Rennfahrer Stirling Moss mitbegründet. Moss, der als einer der besten Rennfahrer aller Zeiten gilt, fuhr viele seiner größten Erfolge 1955 auf einem Mercedes-Benz 300 SLRein. Seine überlegenen Siege mit den Beifahrern Denis Jenkinson, John Fitch und Peter Collins auf den beiden italienischen Traditionsveranstaltungen Mille Miglia und Targa Florio sowie bei der ebenso berühmt-berüchtigten Tourist Trophy in Nordirland legten den Grundstein für die Sportwagen-Weltmeisterschaft 1955. Die Mille Miglia fuhr er in der heute noch gültigen Rekordzeit von zehn Stunden, sieben Minuten und 48 Sekunden mit einem Durchschnittstempo von 157,65 km/h. Aber nicht nur der Brite sammelte Erfolge im Mercedes-Benz 300 SLR. Auch der spätere fünfmalige Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio und Karl Kling fuhren den Sportwagen aus Untertürkheim auf Spitzenplätze. Der Meister auf der Rennpiste war damals der 300 SLR. Der Meister des 300 SLR aber war Stirling Moss.
Neuinterpretation der legendären 300 SLR Rennsportwagen
Aus diesem Grund trägt auch die moderne Neuauflage des legendären SLR den Namenszusatz Stirling Moss völlig zu Recht. Schließlich stellt Mercedes-Benz in Kooperation mit Formel-1-Partner McLaren mit dem neuen SLR Stirling Moss nicht nur eine begeisternde stilistische Neuinterpretation des ehemaligen Dienstwagens des Briten auf die Räder, sondern vereint den Charakter der modernen SLR-Modelle mit der Faszination des SLR von 1955 – übrigens genau 75 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Silberpfeils. Zur illustren Ahnenreihe des SLRStirling Moss gehören auch die Mercedes Formel-1-Wagen der Baureihe W 196 aus den 1950er Jahren, die es auch in Stromlinienausführung gab, sowie der Mercedes-Benz SL und die Formel-1-Fahrzeuge von Vodafone McLaren-Mercedes.
Der neue SLR Stirling Moss stellt mit seinem ungewöhnlichen Konzept die nachdrücklichste Erinnerung an die ruhmreiche SLRGeschichte aus den 1950er Jahren dar und verbindet die Kernwerte der historischen und der aktuellen SLR -Modelle. Dazu zählen ein faszinierendes neues Design, das im Grundkonzept und in vielen Details seine Vorgänger zitiert, innovative Technik, hochklassige Materialien in handwerklich perfekter Ausführung und vor allem: ein einzig-artiges Fahrerlebnis.
Alleinstellung unter den Supersportwagen dank aufregendem Konzept
Ganz der Vorgabe des 300 SLR folgend ist der neue Silberpfeil puristisch ausgestattet unter Verzicht auf Seitenscheiben oder Dach. Vor dem Fahrtwind schützen Fahrer und Beifahrer lediglich zwei wenige Zentimeter hohe Windabweiser. Ihre Rücken decken wie beim 300 SLRin der historischen Mille Miglia-Ausführung zwei in die Karosserie integrierte Hutzen, die je einen Überrollbügel tragen. Ist der Beifahrerplatz nicht besetzt, kann er – ebenfalls vorbildgetreu – durch ein so genanntes Tonneau Cover abgedeckt werden, um die Aerodynamik weiter zu verbessern. Mit diesem radikalen Konzept unterscheidet sich der neue SLR Stirling Moss optisch deutlich von allen anderen Fahrzeugen, die zur Klasse der Elite-Sportwagen zählen.
350 km/h für ganz neue Open-Air-Erfahrungen
Wie die legendären Rennsportfahrzeuge von damals begeistert auch der SLRStirling Moss durch enorme Leistungsfähigkeit. Mit einer Beschleunigung von null auf 100 weniger als 3,5 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h erschließt der neue puristische Hochleistungssportwagen ganz neue Dimensionen des Offenfahrens. Nicht nur wegen der beeindruckenden Leistungswerte, sondern auch weil die Sinne bei jeder Fahrt mit diesem Speedster mit bislang unbekannter Intensität angesprochen werden und ein pures Fahrerlebnis vermitteln. Damit ermöglicht das automobile Vollblut eine für ein Straßenfahrzeug wirklich beispiellose Open-Air-Erfahrung.
Formal ist der SLR Stirling Moss eigenständig. Für die technische Basis mit aufwändiger Carbonbauweise, Hochleistungsfahrwerk und kernigem V8-Motor konnte beim Stirling Moss auf die beim SLR Coupé und Roadster gemachten Erfahrungen zurückgegriffen werden.
Auf 75 Exemplare limitiert – die Krönung der SLR-Modelle
Der neue SLRStirling Moss ist ein hochkarätiger Klassiker für den Alltag, wie
ihn sich Liebhaber exotischer Sportwagen wünschen. Nur 75 Exemplare mit von 1 bis 75 durchnummeriertem Fahrgestell werden gebaut, die auch nur von den treuesten SLR Kunden erworben werden können. Der SLR Stirling Moss markiert damit die Krönung der SLR Epoche.
Mit dem neuen SLR Stirling Moss schreiben Mercedes-Benz und McLaren in der Erfolgsgeschichte der SLR Familie, die in fünf Jahren fünf Varianten hervor-gebracht hat, ein letztes Kapitel. Die SLR Fahrzeuge haben so viele Enthusiasten begeistert, dass von allen Modellvarianten wesentlich mehr Exemplare verkauft werden konnten als von einem anderen Fahrzeug seiner Klasse. Insgesamt wurden bislang rund 1700 SLR ausgeliefert.
350 km/h Geschwindigkeit verlangen ein besonderes Design
Als die Designer von Mercedes-Benz die Karosserie des neuen SLR Stirling Moss entworfen haben, war ihnen jeden Augenblick bewusst, dass sie ein modernes Fahrzeug unter Einbeziehung der neuesten Verarbeitungstechnologien mit einer Spitzengeschwindigkeit von 350 km/h gestalten. Gleichzeitig verwirklichten sie eine Reminiszenz an die noch heute begeisternde Formensprache der SLR Rennsportfahrzeuge aus den 1950er Jahren. Wie sie zeigt auch der SLR Stirling Moss die akzentuierte Asymmetrie eines auf den Fahrer konzentrierten Extremsportwagens.
Muskulöses Heck und lange Haube bestimmen die Silhouette
Die Silhouette des SLR Stirling Moss ist geprägt von zwei Volumina, die sich spannungsvoll durchdringen – die langgestreckte, prominente Motorhaube und das kompakte, muskulöse Heck. Weil auf eine Windschutzscheibe verzichtet wurde, geht der Fahrzeugkörper optisch direkt ins Interieur über und wirkt dadurch betont gestreckt. Damit strahlt der Sportwagen bereits im Stand eine ungeheure Dynamik aus, die den Betrachter unmittelbar in seinen Bann zieht.
Weitere markante Merkmale sind zwei Hutzen hinter Fahrer und Beifahrer, die zusätzliche Überrollbügel tragen und ebenfalls Tradition und Moderne vereinen. Zwei in Aluminiumumrandungen gebettete, kaum streichholzschachtelhohe, aber aerodynamisch optimierte Windschutzschilde lenken zwar den Fahrtwind über die Insassen hinweg, Sturmhaube und Rennbrille (beide werden mitgeliefert) sind dennoch zu empfehlen.
Kraftvoll konturierte Kotflügel und Motorhaube
Die Kotflügel sind kraftvoll konturiert. Hinter der Vorderachse münden auf beiden Seiten je zwei rhombische Auspuffendrohre. Umgeben sind sie jeweils von einem facettenartig eingelegten schwarzen Lüftungsgitter, das von kräftigen Konturen umfasst wird. Durch diese expressiven Linien entsteht ein spannendes Licht- und Schattenspiel, das den dynamischen Gesamteindruck unterstreicht.
Auch die Haube trägt zwei durch markante, kraftvolle Kanten eingefasste schwarz lackierte vergitterte Lüftungsöffnungen. Sie dienen keineswegs der Zier, sondern sind in jenem Bereich angeordnet, in dem beim Fahren Unterdruck entsteht. Durch den daraus resultierenden Sog unterstützen sie das Abführen der Motorwärme.
Acht Schnellverschlüsse sichern die lange Motorhaube auch bei 350 km/h zuverlässig. Für Wartungsarbeiten kann diese Haube ganz aufgestellt werden, so dass die Mechanik leicht zugänglich ist.
Flügeltüren und Tonneau Cover als Abdeckungen
Wie beim historischen Vorbild sind auch beim neuen SLRStirling Moss die seitlichen Schweller sehr hoch. Deswegen entschieden sich die Konstrukteure für Flügeltüren, die nach vorn öffnen.
Geschlossen werden kann das Fahrzeug durch zwei Abdeckungen – die so genannten Tonneau Cover – die im Kofferraum mitgeführt werden können. Sind beide Tonneau Cover und die Türen geschlossen, zeigt der SLR Stirling Moss eine regelrecht skulpturale Anmutung. In diesem Zustand ist das Auto außerdem vor Zugriff von außen gesichert.
Für plötzliche Wetterüberraschungen gibt es ein zusätzliches, einfaches Stoffverdeck, um den Innenraum zu schützen.
Das enorme Leistungsvermögen des Supersportwagens betonen neu entworfene 19-Zoll-Räder, die einen ungehinderten Blick auf die silber lackierten Bremssättel sowie die großen Bremsscheiben ermöglichen.
Extreme Pfeilung der Front und Hightech-Scheinwerfer
Die Frontpartie des neuen SLRzeigt eine extreme Pfeilung und trägt eine Frontschürze mit großen Lufteinlässen für die Motor- und Bremskühlung. In der Mitte der Haubenspitze eingelassen ist der markante Mercedes-Stern. Ihn flankieren weit außen an den Karosseriekanten positionierte, spitz zulaufende, bewusst reduziert und technisch gehaltene Scheinwerfer, die den dynamischen Charakter des Fahrzeugs unterstreichen. Die besonders leichten und dennoch kratzfesten klaren Abdeckungen sind nicht nur widerstandsfähig gegen kleinere Steinschläge, sondern erlauben auch den Blick auf die Hightech-Komponenten der Scheinwerfer. Dazu zählen unter anderem bogenförmig angeordnete weiße LEDs, die eine unverwechselbare Nachtoptik erzeugen.
Das Heck dominiert ein mächtiger Diffusor
Die Ansicht des kraftvollen und breit wirkenden Hecks bestimmen die Überrollbügel, ein mächtiger Diffusor sowie schmale, in die Seiten hinein-reichende Heckleuchten mit leistungsfähiger LED-Technik. In der aerodynamisch optimierten Abrisskante ist das dritte Bremslicht eingelassen; eine quadratische Nebelschlussleuchte wie in der Formel 1 sitzt im Mittelsteg des Hecks.
Interieur mit puristischem Perfektionismus
Wegen des Verzichts auf eine Windschutzscheibe ist der Übergang vom Exterieur zum asymmetrisch gestalteten Interieur fließend – die Karosserie geht über das Plenum direkt ins Armaturenbrett über. Dem puristischen Exterieur des Fahrzeugs entsprechend, ist auch das Interieur auf das Wesentliche reduziert. Einander durchdringende Flächen in Instrumententafel und Türen sorgen für ein spannendes Ambiente und vermitteln Perfektionismus.
Hochwertige und authentische Materialien
Für das Interieur ebenfalls stilprägend ist ein Materialmix aus Carbon, Aluminium und Leder – wertvolle Werkstoffe von hoher Authentizität. Insbesondere die Verarbeitung der belederten Oberflächen ist inspiriert aus dem Motorsport. Die Absteppung der Sitzbezüge leitet sich beispielsweise direkt von dem klassischen Karo-Muster historischer Stoffsitze ab. Die kontrastierenden Leder, das tiefschwarze Nappaleder und das farbige Silver Arrow Leder in Verbindung mit den expressiven Doppelkappnähten steigern die Dramaturgie des Interieurs. Die Türgriffe sind aus Aluminium gefräst und mit Wildleder bezogen. Die Mittelkonsole und der untere Türbereich bestehen aus Carbon. Ebenfalls aus solidem Aluminium gefertigt sind die Luftdüsen, rechts und links dienen sie auch der Aufnahme der Tonneau Cover. Weitere Aluminiumaufnahmen in der Mitte der Instrumententafel und der Mittelkonsole dienen zum Fixieren der Center Bar, der Brücke zur Auflage für die Dachhälften.
Das Cockpit ist auf den Fahrer fokussiert
Der neu gestaltete Instrumentenblock fokussiert den Fahrer auf die wesentlichen Informationen. Die schwarzen Zifferblätter der klassischen Rundinstrumente mit weißen Ziffern sind optimal ablesbar. Der Tachometer reicht im SLR Stirling Moss bis 390 km/h. Der Fahrer sitzt hinter einem unten leicht abgeflachten Dreispeichen-Lenkrad mit griffigem Lenkradkranz in Wildleder und Schalt-paddels aus Aluminium. Als Basis umgibt eine Aluminiumtafel mit der eingravierten Signatur von Stirling Moss den Schalthebel. Dort ist auch der Starterknopf untergebracht.
Reduzierte Ausstattung spart Gewicht
Weniger ist mehr, lautet wie beim Rennsportvorbild das Motto für die puristische Ausstattung. Radio und Telefon entfallen aus Gewichtsgründen. Aus dem gleichen Grund entschied man sich für eine manuelle Sitzverstellung.
Ausgefeilte Aerodynamik für höchste Geschwindigkeiten
Viele Stunden Detailarbeit im Windkanal waren notwendig, um den SLR Stirling Moss hinsichtlich Handling und Aerodynamik zu optimieren. Der Aufwand hat sich gelohnt. Das Auto benötigt auch bei 350 km/h keinen ausfahrbaren Heckspoiler. Das ist vor allem dem um etwa 130 Millimeter abgesenkten, längeren Heck zu verdanken, das für eine ungestörte Strömung sorgt.
Mit den anderen Mitgliedern der SLR Familie vereint den Stirling Moss das Aerodynamikkonzept mit einem geschlossenen Unterboden und einem Diffusor im Heckstoßfänger für größtmöglichen Abtrieb an der Hinterachse. Allerdings fällt der Diffusor hier wesentlich größer aus als bei Coupé und Roadster.
Die ebenfalls vorhandene so genannte Airbrake kann der Fahrer manuell aufstellen, um – etwa für besonders sportliches Fahren – den Anpressdruck weiter zu erhöhen. Automatisch wird die Airbrake im Gegensatz zu den anderen SLR -Modellen nur zum Bremsen ab 120 km/h und bei harter Betätigung des Bremspedals im 65-Grad-Winkel ausgefahren, ist also eine echte Luftbremse. Dadurch erhöht sie in Sekundenbruchteilen den Abtrieb auf der Hinterachse und kompensiert teilweise die dynamische Achslastverteilung beim Bremsen, die in Richtung Vorderachse drängt. Ergebnis: höhere Bremsleistung und Fahrstabilität beim Verzögern.
Ein prägnantes Beispiel für die ausgetüftelte Aerodynamik sind auch die Kühlöffnungen. Sie sind so ausgelegt, dass sie möglichst wenig Fläche benötigen. Elektrisch betätigte Klappen verschließen bei hohen Geschwindigkeiten sogar Teile der Bremslüftung, öffnen diese Kühlkanäle aber beim Bremsen sofort. Wie wichtig die Aerodynamik des Fahrzeugs ist, merkt der Fahrer, wenn er die Spitzengeschwindigkeit von 350 km/h erreichen will. Denn hierzu müssen erst die Tonneau Cover auf der Beifahrerseite eingesetzt und der Windabweiser mit Hilfe des mitgelieferten Bordwerkzeugs entfernt werden.
Herausragende Fahreigenschaften und Sicherheit dank Kohlefasertechnik
Auch technisch hat der SLR Stirling Moss von Haus aus die besten Gene der SLR Familie geerbt und profitiert von der langjährigen Erfahrung von Mercedes-Benz und Formel-1-Partner McLaren. Seine Karosserie ist ebenso, abgesehen von zwei aus Aluminium gefertigten Motorrahmen, vollständig aus Carbonfaser-Werk-stoffen (CFK) gefertigt. Dies macht alle SLR zu Ausnahmeerscheinungen unter den Hochleistungs-Sportwagen. Speziell für den Stirling Moss wurde das Carbon-Monocoque wegen des fehlenden Daches und der dadurch aerodynamischen und sicherheitstechnisch geänderten Anforderungen im Heckbereich neu entwickelt.
Das Ergebnis der aufwändigen Carbon-Technik sind vorbildliche Energie-absorption und damit sehr hohe Insassensicherheit sowie eine für offene Fahrzeuge beispiellose Torsionssteifigkeit. Sie ermöglicht herausragende Fahreigenschaften, wie sie sonst nur geschlossene Supersportwagen bieten.
Außerdem ist der SLR Stirling Moss das leichteste Familienmitglied. Mit 1551 kg Leergewicht bringt er rund 200 kg weniger auf die Waage als die anderen SLR-Modelle. Dabei ist der neue SLR bei gleichem Radstand von 2700 mm, der optimalen Geradeauslauf garantiert, 164 mm länger und 7 mm breiter als die anderen SLR-Modelle.
Für hohe Sicherheit sorgen Carbon-Crash-Strukturen sowie zwei feststehende Überrollbügel. Mit an Bord sind Adaptive Airbags sowie Gurtstraffer und ein Reifendruck-Kontrollsystem.
Hochleistungstriebwerk aus der AMG-Motormanufaktur
Das kräftige Herzstück des SLR Stirling Moss ist ein 5,5-Liter-V8-Kompressor-motor, der in der Mercedes-AMG Motorenmanufaktur in Affalterbach von Hand montiert wird. Äußerst spontanes Ansprechverhalten auf Gaspedalbewegungen, hohes Drehmoment sowie der unverwechselbare V8-Sound zählen zu den besonderen Stärken des Hochleistungstriebwerks, das mit 478 kW/650 PS und einem Drehmoment von 820 Nm Leistung fast im Überfluss bereitstellt.
Damit erreicht der SLR Stirling Moss selbst im Bereich der Highend-Sportwagen herausragende Werte: Den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h absolviert er unter 3,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 350 km/h.
Auf Hochleistung ausgelegt ist auch das von Mercedes-Benz entwickelte Fünfgang-Automatikgetriebe. Es wurde speziell für ein sehr hohes Drehmoment konzipiert. Neu angepasst wurde auch das Zusammenspiel des Motors mit der Schaltung: Zur Verfügung stehen zwei vor­wählbare Getriebeprogramme M („Manuell“) und S („Sport“); in der Position M kann der Fahrer mit den Paddels am Lenkrad oder mit dem Schalthebel die Fahrstufe selbst bestimmen. Im Sport-Modus übernimmt das Automatikgetriebe den Schaltvorgang.
Fahrwerk noch dynamischer ausgelegt
Mit entscheidend für die weiter verbesserte Performance des SLRStirling Moss
ist eine neue Fahrwerksabstimmung mit straffen Federraten und Stoßdämpferkennungen. Fahrstabilität und Fahrdynamik erreichen damit Spitzenwerte.
Die leichten 19-Zoll-Räder in Aluminium-Schmiede-Ausführung geben den Blick auf die silber lackierten Bremssättel der hoch belastbaren Carbon-Keramikbrems-scheiben frei, die für imposante Verzögerungswerte sorgen. Vorn sind innen belüftete Scheibenbremsen mit Sechskolben-Bremssättel montiert, hinten ebenfalls Carbon-Keramik-scheiben mit vier Bremskolben. Diese Bremsanlage ermöglicht imposante Verzögerungswerte, die perfekt im Einklang mit dem besonders hohen Leistungsvermögen des SLR Stirling Moss stehen.
Kaufinteressenten für den SLR Stirling Moss haben die Entwicklung begleitet
Ungewöhnlich wie das Fahrzeug ist auch seine Entwicklungsgeschichte. Denn bereits in deren Verlauf konnten SLR Eigner das Fahrzeug beobachten, begleiten und auch Anregungen geben. Die SLR Besitzer konnten das neue Spitzenmodell bereits im Mai 2008 als Designmodell beurteilen und es später bei ersten Testfahrten auch live erleben. Der neue SLRStirling Moss ist ein Auto, das für und vor allem zusammen mit den Kunden gebaut wurde.
Die Folge: Praktisch für alle 75 Exemplare des Stirling Moss, die gebaut werden, liegen bereits Reservierungen von Kunden vor. Und auch wer eines der weiteren SLR-Modelle haben möchte, muss sich beeilen. Denn mit dem Stirling Moss geht die SLR Epoche zu Ende.

Gran Turismo für das 21. Jahrhundert
Mercedes-Benz SLR McLaren-Modelle – vom Coupé zum Roadster 722 S
  • Hochkarätige Supersportwagen mit limitierter Stückzahl
  • Konsequentes Hightech aus dem Rennsport
  • Die Vorgänger des SLR Stirling Moss von 2003 bis heute
Mit dem Mercedes-Benz SLR McLaren setzen die Stuttgarter Automobilmarke und ihr Formel-1-Partner McLaren 2003 den Mythos der legendären SLR-Rennsportwagen aus den 1950er Jahren fort. Ausgestattet mit modernster Rennwagentechnik und wegweisenden Mercedes-Neuentwicklungen für ein hohes Maß an Sicherheit und Alltagstauglichkeit profilierte sich SLR McLaren als Gran Turismo des 21. Jahrhunderts – als eine faszinierende Synthese aus Mythos und Innovation. Die Mercedes-Benz SLR McLaren-Modelle waren von vornherein als hochkarätige Supersportwagen mit limitierter Stückzahl für Enthusiasten konzipiert. Mit dem neuen SLR Stirling Moss läuft die SLR-Baureihe deshalb Ende 2009 aus.
Mercedes-Benz SLR McLaren – das Coupé
Als erstes Modell der SLR Familie erschien 2003 der Mercedes-Benz SLRMcLaren als Coupé mit markanten Flügeltüren und Stilelementen aus der Formel 1. Der V8-Kompressormotor des Zweisitzers leistet 460 kW/626 PS und beschleunigt den Sportwagen in 3,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 334 km/h. Wie die Formel-1-Rennwagen von McLaren-Mercedes besteht auch die Karosserie des SLR aus Carbonfaser-Werkstoffen (CFK), die bei geringem Gewicht eine vorbildliche Energieabsorption und damit höchste Insassensicherheit bieten. Zudem ist der SLR das weltweit erste Serienauto mit einer vollständig aus Carbonfasern gefertigten Front-Crashstruktur. Adaptive Airbags, Knie- und Sidebags, Gurtstraffer sowie hoch belastbare Carbonkeramik-Bremsscheiben und eine automatisch ausfahrbare Luftbremse im Kofferraumdeckel runden die Sicherheitsausstattung des Mercedes-Benz SLR McLaren ab, der damit in dieser Fahrzeugklasse neue Maßstäbe setzt.
Mercedes-Benz SLR McLaren 722 Edition – aus dem Rennsport geboren
Reinrassige Rennsport-Attribute kennzeichnen den Mercedes-Benz SLR McLaren 722 Edition, der 2006 folgte. Der auf 150 Exemplare begrenzte und in mehr als 300 Teilen geänderte Supersportwagen begeistert mit höherer Leistung, dynamischerer Fahrwerksabstimmung, verbesserter Aerodynamik und betont sportlicher Innenausstattung auch anspruchsvollste Automobil-Enthusiasten.
Mit der Modellvariante SLR 722 Edition erinnert Mercedes-Benz an den unvergessenen Sieg bei dem italienischen Langstreckenklassiker Mille Miglia, den 1955 die britische Rennfahrer-Legende Stirling Moss und sein Beifahrer Dennis Jenkinson auf dem Mercedes-Benz 300 SLRmit der Startnummer 722 (für die Startzeit um 7.22 Uhr) errangen. Der Supersportwagen SLRMcLaren 722 Edition übertrifft mit 478 kW/650 PS Leistung nicht nur den historischen Urvater, sondern auch die bereits herausragenden Spitzen-Fahrleistungen des SLR. Den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h absolviert der SLR 722 Edition in atemberaubenden 3,6 Sekunden; Tempo 200 km/h ist in lediglich 10,2 Sekunden und Tempo 300 km/h in nur 28,0 Sekunden erreicht. Auch die Höchstgeschwindigkeit liegt mit 337 km/h über dem bisherigen SLR (334 km/h).
Hochleistungsroadster für exklusives Open-Air-Erlebnis
Der Mercedes-Benz SLR McLaren Roadster, der 2007 vorgestellt wurde, vereint Hightech aus dem Rennsport, die Fahrleistungen eines absoluten Hochleistungs-sportwagens sowie die Langstreckeneigenschaften und das anspruchsvolle Ambiente eines klassischen, hochkarätigen Gran-Turismo-Wagens. Wie das Coupé wird auch der Roadster aus Carbon gefertigt und zeichnet sich deshalb durch sehr hohe Sicherheit und eine extreme Verwindungssteifigkeit auf dem hohen Niveau der Coupé-Version aus. Dies ermöglicht in Verbindung mit dem aus dem Rennsport stammenden Fahrwerk herausragende Fahreigenschaften. Die Höchstgeschwindigkeit des von einem AMG-V8-Kompressormotor mit 460 kW/626 PS angetriebenen Hochleistungs-Sportwagens beträgt 332 km/h und liegt damit auf demselben hohen Level wie die des Coupés. Obwohl der Roadster dank eines vollständig versenkbaren Verdecks pures Open-Air-Fahrvergnügen in der höchsten Leistungsklasse bietet, müssen die Insassen keine Abstriche hinsichtlich Komfort und Alltagstauglichkeit machen. Damit öffnet der Roadster neue Erlebniswelten der Fahrkultur und des Fahrvergnügens für offene Supersportwagen.
Mercedes-Benz SLR McLaren Roadster 722 S
Spektakuläre Dimensionen des Offenfahrens erschließt der neue Mercedes-Benz SLR McLaren Roadster 722 S seit 2008. Mit 478 kW/650 PS Leistung, einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden und 335 km/h Höchst-geschwindigkeit zählt der offene Zweisitzer zu den schnellsten Open-Air-Supersportwagen. Wie der SLRMcLaren Roadster trägt auch er ein hochge-schwindigkeitstaugliches, vollständig versenkbares Faltverdeck und wird
aus Carbon gefertigt.
Der SLR McLaren Roadster 722 S bietet neben höherer Leistung eine noch dynamischere Fahrwerksabstimmung und eine weiter verbesserte Aerodynamik. Trotz der außergewöhnlichen Fahrleistungen müssen die Insassen des neuen Hochleistungs-Roadsters keine Abstriche hinsichtlich Komfort und Alltagstauglichkeit machen. Mit seiner betont sportlichen, hochwertigen Innenausstattung und seinen erlebbaren Motorsport-Genen kann der auf 150 Exemplare limitierte SLR McLaren Roadster 722 S anspruchsvollste Automobil-Enthusiasten begeistern.
Technische Daten
 
Zyl.
cm3
kW/PS
Nm/min
Getr.
0-100 (s)
km/h
CO2 (g/km)
l/100 km (kombin.)
SLR McLaren
8
5439
460/626
780/3250-5000
AG 5
3,8
334
348
14,5
SLR McLaren 722 Edition
8
5439
478/650
820/4000
AG 5
3,6
337
348
14,5
SLR McLaren Roadster
8
5439
460/626
780/3250-5000
AG 5
3,8
332
348
14,5
SLR McLaren Roadster 722 S
8
5439
478/650
820/4000
AG 5
3,7
335
348
14,5
AG 5 = Fünfgang-Automatikgetriebe

Produktion
Hightech-Sportwagen in Mercedes-Benz Qualität
  • Mercedes-Benz Produktionssystem und Erfahrung von McLaren im Bau von Supersportwagen kombiniert
  • Beste räumliche und fachliche Voraussetzungen in exklusivem Umfeld
Die Produktion der Mercedes-Benz SLR McLaren Modelle im McLaren Technology Centre in Woking kombiniert das Beste aus zwei Welten: Sie vereinigt die Vorteile des Mercedes-Benz Produktionssystems mit der Erfahrung von McLaren im Bau von Supersportwagen.
Die Mercedes-Benz SLR-Modelle entstanden und entstehen in Woking unter Verwendung von Highend-Komponenten, die von den Spezialisten aus den Reihen der Partnerunternehmen Daimler und McLaren hergestellt werden. Die V8-Triebwerke stammen von der Mercedes-AMG GmbH in Affalterbach, während die britischen Spezialisten von McLaren Automotive im südenglischen Ports-mouth die Rohkarosserie aus Carbon- und Glasfaserkunststoffen liefern. Das Zentrum der Fertigung ist das McLaren Technology Centre.
Die Rohkarossen werden aus dem rund 100 Kilometer entfernten Portsmouth nach Woking gebracht. In der Lackiererei, die direkt gegenüber der Endmontage angesiedelt ist und damit kurze Wege garantiert, wird die Kohlefaseroberfläche nach einem speziellen Verfahren in Handarbeit lackiert. Die manufakturähnliche Endmontage erfolgt an 14 Stationen in einer rund 80 Meter langen Fließ-fertigung. Alle Arbeitsschritte folgen den Standards und Prozessen des Mercedes-Benz Produktionssystems, das für die speziellen Anforderungen angepasst wurde. Vor jedem Stationswechsel steht ein Quality Gate, das einen durch-gängigen und gleich bleibend hohen Standard garantiert. Am Ende der Montage absolviert jedes Fahrzeug eine Abschlussprüfung auf dem Rollenprüfstand sowie Fahrtests zur Feinabstimmung des Fahrwerks. Erst wenn der Qualitätsinspektor und der Testfahrer „grünes Licht“ geben, darf das Fahrzeug an den Kunden ausgeliefert werden.
CFK-Bauteile aus automatisierter Produktion
Die komplette Rohkarosserie sowie Türen und Motorhauben der SLR-Modelle bestehen aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff. Der Bau von CFK-Komponenten erfolgt meist in zeitintensiver Handarbeit. Um einen hohen Automatisierungs-grad zu realisieren, gliederten die Experten des Mercedes-Benz Technology Centre in Sindelfingen gemeinsam mit der Daimler-Forschung und McLaren
den Fertigungsprozess in die so genannte „Preform“-Herstellung und in die Harztränkung mit anschließender Aushärtung. Um die „Preform“, die ebenfalls aus Kohlefasern besteht, weit gehend automatisch herstellen zu können, nutzen die Werkstoffexperten von Daimler Know-how aus der Textilindustrie. Traditionelle Herstellungsverfahren aus dieser Branche wie Nähen, Stricken, Weben und Flechten wurden für die Herstellung von CFK-Hochleistungsfasern gezielt weiter entwickelt.
Beispielsweise bestehen die Längsträger der vorderen Karosseriestruktur aus einem zentralen Steg und dem um dieses Rückgrat herum gruppierten eigentlichen Formkörper. Den Steg bilden mehrere übereinander angeordnete Schichten aus Kohlefasern, die maschinell vernäht werden. Nachdem die korrekte Form ausgeschnitten ist, kommt der Steg-Rohling in einen Flechtkern aus Styropor. Dieses Kernelement wird in eine eigens hierfür entwickelte Flechtmaschine eingespannt, die schließlich den Längsträgerkörper aus 25.000 einzelnen, extrem feinen Carbon-Filamenten zusammenfügt, die gleichzeitig von 48 Rollen abspulen. Auf diese Weise lässt sich das Fasermaterial in der gewünschten Kontur und in einem genau berechneten Winkel um den Kern flechten. Je nach erforderlicher Dicke werden in bestimmten Bereichen sogar mehrere Schichten übereinander gelegt.
Im weiteren Herstellungsprozess verbindet eine so genannte Tufting-Maschine, wie sie ebenfalls in der Textilindustrie zum Einsatz kommt, computergesteuert den innen liegenden Steg mit dem Geflecht des Längsträgerkörpers. Sobald der Flechtkern entfernt und die Längsträger-„Preform“ auf die korrekten Maße zugeschnitten ist, erfolgt die Injektions-Imprägnierung mit Harz. Insgesamt benötigt Mercedes-Benz Taktzeiten von nur rund zwölf Minuten, um die komplizierte Faserstruktur der Längsträger mit einer Flechtmaschine herzustellen.
Zusätzlich stellt die britische Firma McLaren Automotive über 50 Bauteile der Hochleistungs-Sportwagen her, die aus Carbon- und Glasfaserkunststoffen bestehen. Bemerkenswert ist der bei der Rohbaufertigung erzielte hohe Integrationsgrad. So besteht zum Beispiel die gesamte Bodengruppe ein-schließlich aller Träger- und Befestigungselemente aus einem Stück. Für die zuverlässige Verbindung der einzelnen Carbon-Bauteile von Chassis und Karosserie sorgen hochfeste Klebeverfahren und Niettechniken. Der Aluminium-Motorträger ist mit der CFK-Stirnwand verschraubt und zusätzlich verklebt. Für die Hinterachse aus Aluminium und Stahl sind Anlenkpunkte aus Metall in die Carbon-Struktur integriert.
Die SLR-Motorenfertigung: „One Man, One Engine“
Die 5,5-Liter-Hochleistungsaggregate für die Mercedes-Benz SLR McLaren Modelle entstehen nach dem Prinzip „One Man, One Engine“ in einer eigens dafür eingerichteten Fertigung innerhalb der Motorenmanufaktur der Mercedes-AMG GmbH in Affalterbach. Mit der Entscheidung für AMG als Motorenlieferant für den SLR kommt die bewährte Technologie und das langjährige Knowhow im Bau von Hochleistungsaggregaten aus Affalterbach den Käufern eines Mercedes-Benz SLR McLaren zu Gute. Die Unterschrift des verantwortlichen Technikers auf der Motorplakette des AMG V8 dokumentiert die exklusive Philosophie sichtbar für den Kunden. Die Signatur bürgt für höchste Qualität und Sorgfalt.
Exklusives Ambiente für die Kunden in Woking
In einem exklusiven Umfeld vor dem Hintergrund der architektonischen Gestaltung des Architekten Sir Norman Foster bietet das McLaren Technology Centre nicht nur optimale Bedingungen für die Produktion des Supersportwagens. Auch der Erwartungshaltung der exklusiven Kunden trägt das Ambiente in Woking Rechnung. Folgerichtig liegt hier auch der Mittelpunkt der Vertriebsaktivitäten. Als ein zentraler Teil eines kompletten Erlebnis- und Beratungspakets ist das SLR Experience Centre in Woking speziell auf diese Beratungsaufgaben hin zugeschnitten. Außerdem können hier Kunden auf Wunsch ihr SLR Modell übernehmen, das im Rahmen einer spektakulären Zeremonie mit Show-Charakter an seinen neuen Eigentümer übergeben wird.
Nach der Ankunft im McLaren Technology Centre erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm, das mit einer Besichtigung der SLR Produktion beginnt. Dabei erhalten sie außerdem einen exklusiven Blick hinter die ansonsten verschlossenen Türen der Formel-1-Entwicklung. Für eine ausführliche und besonders ansprechende Produktinformation stehen im Showroom des SLRExperience Centre umfassende Beratungs- und Informationsmaterialien zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten die Gäste auch die Gelegenheit, die Autos in der Praxis zu erleben: Das nahe gelegene Testgelände in Dunsfold bietet beste Voraussetzungen, die Highperformance-Automobile abseits des öffentlichen Straßenverkehrs auf Herz und Nieren zu testen. Diesen besonders dynamischen Beratungsteil unterstützen Rennfahrer, die – auf Wunsch vom Fahrer- oder Beifahrerplatz aus – die SLR-Modelle im Detail vorstellen und erklären. Abgerundet wird das exklusive SLR Beratungsprogramm durch Rahmenaktivitäten in London.

Mercedes-Benz SLR McLaren – der SLR. CLUB.
Der Club der Gentleman-Driver
  • Sportlich fahren mit Leidenschaft und Stil
  • Mitgliedschaft nur für SLR-Eigner
  • Treffen im exklusiven Kreis
Wer einen Mercedes-Benz SLRMcLaren fährt, hat besonders hohe Erwartungen. Denn der Hochleistungssportwagen, der aus der langjährigen Rennsport-erfahrung der erfolgreichen Formel-1-Partner Mercedes-Benz und McLaren geboren wurde, erschließt Dimensionen der Leistung, der Fahrdynamik und des Reisekomforts, die nur wenige andere Fahrzeuge weltweit erreichen können. Die Mercedes-Benz SLR McLaren Modelle sind Auto gewordener Hightech-Traum, den nur ein exklusiver Kreis von Menschen erleben kann. Mit ihrer enthu-siastischen Einstellung verbindet sie die Leidenschaft fürs Autofahren, eine distinguierte, stilvolle Lebensart und der Wunsch nach Begegnungen mit Gleichgesinnten.
Diese Ambitionen können die SLR Eigner im SLR. CLUB. verwirklichen, der 2006 ins Leben gerufen wurde. Ziel des Clubs ist, verantwortungsvolle Enthusiasten für neue, aufregende Fahrerlebnisse zusammenzubringen. Er bietet den SLR-Fahrern die Möglichkeit, die Fähigkeiten ihres Hochleistungssportwagens auszuloten und ihr eigenes fahrerisches Können auszubauen.
Exklusive Homebase des SLR. CLUB. in Le Castellet
Den geeigneten Asphalt für diese Erfahrung bietet die Test- und Rennstrecke Circuit Paul Ricard , nahe des südfranzösischen Ortes Le Castellet gelegen. Freunden des Motorrennsports ist diese Rennpiste als sicherste und progressivste Rennstrecke weltweit bekannt. Besonderes Kennzeichen ist das vom deutschen Architekten Hermann Tilke geplante ausgeklügelte System von aufeinander folgenden Asphaltstreifen mit nach außen hin höher werdenden Reibwerte n. Es sorgt bei Fahrfehlern für zuverlässiges Abbremsen, ohne Fahrer und Fahrzeug zu gefährden. Das FIA -„Institut für Motorsport-Sicherheit“ verlieh der Anlage 2006 wegen ihrer vorbildlichen Sicherheitskonzeption als erstem Preisträger den FIA Institute Centre of Excellence Award.
Le Castellet ist die exklusive Homebase des SLR. CLUB. mit eigenem Clubgebäude. Hier können die Club-Mitglieder ihr Fahrzeug sicher aufbewahren und durch das Team der SLR. Safety & Speed Academy perfekt warten lassen. Lounges, Meetingräume, Terrassen und eigene Umkleideanlagen und Sanitärbereiche gestalten den Aufenthalt auf der Rennstrecke so angenehm wie möglich. Exklusiv für die Mitglieder des SLR. CLUB. steht die Rennstrecke mit einer 48-stündigen Voranmeldungsfrist für abendliche Trainingsrunden zur Verfügung. Die Club-Mitglieder können dabei mit geringem Risiko erleben, wie sich ihr Hochleistungssportwagen auf der Rennstrecke und im Grenzbereich anfühlt. Mit über 40 Variationsmöglichkeiten der Strecke finden sie in malerischer Landschaft perfekte Trainingsbedingungen für ihr privates Fahrerlebnis.
Intensiv die Fahrdynamik eines Hochleistungssportwagens erleben
Ziel dieser Club-Veranstaltungen in Le Castellet ist, den eigenen SLR noch intensiver zu erleben, seine Dynamik voll auszuloten, bei Brems- und Ausweichmanövern, bei Slalomfahrten und natürlich auf der Rennstrecke zu lernen, den Hochleistungssportwagen sicher und souverän zu beherrschen. Anerkannte internationale Motorsport-Experten begleiten das Training und sorgen für Fahrspaß auf höchstem Niveau.
Trotz höchster Sicherheitsstandards ist der Adrenalinausstoß hoch. Besonders bei der durch die Clubmitglieder initiierten SLR. CLUB. Trophy 722 GT. Hier startet die auf 21 Fahrzeuge limitierte, nicht straßentaugliche Rennvariante des SLRzu einem eigenen Markenpokal, der in einem Pro-/Am-Format ausgetragen wird. Die Produktion und technische Betreuung der Fahrzeuge übernimmt dabei der englische Rennfahrzeugspezialist Ray Mallock Limited (RML).
Menschen formen den Spirit des SLR. CLUB.
In Le Castellet ist der besondere Geist des SLR. CLUB. hautnah zu spüren – der Spirit, den die Club-Mitglieder teilen, die Freude am Fahren und an internationalen Begegnungen in komfortabler und entspannter Atmosphäre. Längst hat sich der SLR. CLUB. zu einem Netzwerk aus Gleichgesinnten entwickelt, die sich in freundschaftlicher Weise verbunden fühlen.
Neben den regelmäßigen Veranstaltungen in Le Castellet organisiert der SLR. CLUB. weitere Events. Sie ermöglichen beispielsweise außergewöhnliches Fahrvergnügen auf spektakulären Rennstrecken wie in Monza, Spa, Salzburg oder der Nürburgring Nordschleife und führen auf faszinierenden Touren über die schönsten Strecken Europas. Mitglieder des SLR. CLUB. können mit ihren Fahrzeugen sogar an der berühmten Mille Miglia teilnehmen – das ist einzigartig, denn aktuelle Modelle sind von dieser legendären Straßenprüfung normalerweise ausgeschlossen. Zum lebendigen Clublife gehört auch traditionsgemäß der vom Club organisierte Besuch beim Formel-1-Rennen in Monaco.
Die Mitgliedschaft im SLR. CLUB. bietet nicht nur sportliche und gesellschaftliche Höhepunkte, sondern eröffnet auch den Zugang zur Welt der Ingenieure, Testfahrer und Motorsportprofis, die den SLR entwickelt haben, gibt privilegierte Einblicke und eröffnet die Möglichkeit, neue Modelle noch vor der Welt-öffentlichkeit kennen zu lernen.
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