Passion and Perfection
Cannes
07.09.2010
AMG Sportfahrwerk und Hochleistungs-Bremsanlage: Perfekte Synthese aus Fahrdynamik, Fahrkomfort und aktiver Sicherheit
Direktlenkung, Torque Vectoring Brake und Seitenwindstabilisierung heißen die drei neuen Systeme, die nun auch beim CL 63 AMG zur Serienausstattung zählen. In Kombination mit dem AMG Sportfahrwerk und der AMG Hochleistungs-Bremsanlage bieten die einzigartigen Hightech-Systeme Fahrdynamik, Fahrkomfort und aktive Sicherheit auf höchstem Niveau.
Weniger Lenkarbeit, agileres Handling bei gleichbleibend stabilem Geradeauslauf – so lässt sich die Direktlenkung charakterisieren, die ab sofort auch beim
CL 63 AMG zur Serienausstattung zählt. Wesentliches Merkmal der vom S 63 AMG bekannten Direktlenkung ist die Zahnstange mit variabler Übersetzung auf rein mechanischem Weg. Während die Servolenkung um die Mittellage im Sinne eines stabilen Geradeauslaufs mit einer eher indirekten Übersetzung arbeitet, ändert sich diese ab etwa fünf Grad Lenkeinschlag: Nun genügen recht kleine Lenkwinkel für eine präzise Kurvenfahrt, davon profitiert die Handlichkeit auf kurvenreichen Landstraßen spürbar. Dadurch ändert sich auch der Lenkwinkelbedarf, sodass der Fahrer das AMG Coupé speziell im Stadtverkehr wesentlich einfacher dirigieren kann. Im Vergleich zu einer Lenkung mit konstanter Übersetzung verringert sich die Zahl der Lenkradumdrehungen mit der Direktlenkung um rund 25 Prozent.
Ein weiterer Vorteil der rein mechanischen Direktlenkung ist der Verzicht auf aufwendige Stelleinheiten und zusätzliche Sensorik – mit entsprechenden Vorteilen bei Gewicht, Bauraum und Störanfälligkeit. Auch die stets gleichbleibende Reaktion der Lenkung ist ein Plus gegenüber anderen variablen Lenksystemen, die bei rasch wechselnden Fahrsituationen zuweilen eine schnelle Umstellung des Fahrers erfordern.
Die Direktlenkung basiert auf der bekannten Parameterlenkung, die mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit die Servounterstützung reduziert. Einfache Manövrierfähigkeit im Stadtverkehr, wo hohe Lenkwinkel und damit viel Servokraft gefragt ist, paart sich mit reduzierter Unterstützung bei hohen Geschwindigkeiten – etwa auf der Autobahn –, davon profitieren Geradeauslauf und Fahrsicherheit.
Torque Vectoring Brake optimiert Fahrdynamik und Fahrsicherheit
Eine weitere Verbesserung der Fahrdynamik und auch der aktiven Fahrsicherheit bewirkt die Torque Vectoring Brake, die außer beim S 63 AMG nun auch beim CL 63 AMG zum Serienumfang zählt. Erkennt das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP® ein beginnendes Untersteuern des Fahrzeugs, wird durch einen kurzen einseitigen Bremseingriff am kurveninneren Hinterrad in Sekundenbruchteilen ein gezieltes Giermoment um die Fahrzeughochachse erzeugt. So lenkt das Coupé nicht nur präzise und beherrschbar ein, sondern bietet durch die reduzierte Untersteuertendenz auch ein Plus an aktiver Fahrsicherheit.
Automatische Seitenwindstabilisierung serienmäßig
Das AMG Sportfahrwerk auf Basis Active Body Control (ABC) verfügt zudem nun auch beim CL 63 AMG über eine automatische Seitenwindstabilisierung. Hierbei variiert die ABC-Steuerelektronik die Radlastverteilung, sodass sich der Einfluss von Seitenwind praktisch ausgleichen oder auf ein Minimum reduzieren lässt. Wird das Coupé von Seitenwind beeinflusst, nutzt das ABC-Steuergerät die Gierraten-, Querbeschleunigungs-, Lenkwinkel- und Geschwindigkeits-Sensoren des Elektronischen Stabilitäts-Programms ESP® und leitet blitzschnell eine diagonale Radlastverteilung ein – beispielsweise am linken Vorder- und rechten Hinterrad. Der dadurch auftretende Lenkeffekt reduziert die Seitenwindstörung. Die Seitenwindstabilisierung ist ab 80 km/h und bei Geradeaus- oder leichter Kurvenfahrt aktiv. Nimmt der Fahrer selbst starke und schnelle Lenkkorrekturen vor, deaktiviert sich die Funktion.
Das AMG Sportfahrwerk auf Basis Active Body Control (ABC) verringert bei beiden High-Performance-Automobilen die Aufbaubewegungen beim Anfahren, bei Kurvenfahrt und beim Bremsen fast vollständig. Kurven werden mit stark reduzierter Seitenneigung umrundet, die Wankneigung bei schnellen Ausweichmanövern wird wirkungsvoll unterdrückt. Eine weitere Besonderheit von Active Body Control ist die variable Wankmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse, die das System je nach Fahrgeschwindigkeit automatisch einstellt. Der Computer erhält von verschiedenen Beschleunigungs-Sensoren Informationen über die jeweilige Fahrsituation und vergleicht sie mit den Daten der Druck-Sensoren in den Federbeinen und der Niveau-Sensoren an den Achslenkern. Daraufhin berechnet das System die Steuersignale, die servohydraulische Ventile an Vorder- und Hinterachse in genau dosierte Ölströme umsetzen.
Ein kurzer Druck auf den Sport-Taster neben dem AMG Kombi-Instrument verändert die Charakteristik des AMG Sportfahrwerks: Die Seitenneigung in schnellen Kurven reduziert sich nochmals, zudem reagieren Federung und Dämpfung im Sinne einer höheren Agilität straffer. Zur Verringerung des Luftwiderstands senkt ABC die Karosserie zwischen 65 und 100 km/h kontinuierlich um bis zu 15 Millimeter ab. Wird auf Schlechtwegstrecken eine größere Bodenfreiheit benötigt, kann das Fahrzeugniveau durch Tastendruck bis Tempo 30 um maximal 40 Millimeter angehoben werden.
Mit Hilfe der sogenannten Beladungsadaption wird das aktuelle Fahrzeuggewicht in die Berechnung der aktiven Fahrwerkregelung einbezogen. Somit erzielen S 63 AMG und CL 63 AMG identische fahrdynamische Werte auch im beladenen Zustand.
AMG Hochleistungs-Bremsanlage auf Basis ADAPTIVE BRAKE
Nach wie vor Maßstäbe hinsichtlich Verzögerung, Dosierbarkeit und Standfestigkeit setzt die AMG Hochleistungs-Bremsanlage auf Basis der ADAPTIVE BRAKE. An der Vorderachse beider Modelle kommen Doppelfaustsättel zum Einsatz. Diese Technik verbindet die Vorteile einer Schwimmsattelbremse – geringere Wärmeübertragung zur Bremsflüssigkeit und deutliche Komfortvorteile durch die Führung der Bremsbeläge – mit der Leistungsfähigkeit einer üppig dimensionierten Festsattelbremse. An der Hinterachse übernehmen große Faustrahmensättel die Verzögerungsarbeit. Innen belüftete, angelochte Bremsscheiben in Verbundbauweise an Vorder- und Hinterachse mit 390 bzw. 365 Millimeter Durchmesser sorgen für kürzeste Bremswege, höchste Standfestigkeit und perfekte Dosierbarkeit.
Die hydraulische Zweikreis-Bremsanlage wird elektronisch gesteuert und ermöglicht zahlreiche Assistenzfunktionen, die Sicherheit und Komfort steigern – beispielsweise das Vorfüllen der Bremsanlage in kritischen Situationen: Wechselt der Autofahrer vor einer Notbremsung abrupt vom Gas- auf das Bremspedal, erhöht ADAPTIVE BRAKE den Druck in den Bremsleitungen und legt so die Beläge an die Bremsscheiben an, die dann beim Tritt aufs Bremspedal sofort mit voller Kraft zupacken können. Durch regelmäßige, kurze Brems-Impulse sorgt die Technik dafür, dass der Wasserfilm auf den Bremsscheiben abgestreift wird und die Bremse mit vollem Wirkungsgrad arbeiten kann. Diese automatische Trockenbremsfunktion wird immer dann aktiviert, wenn der Scheibenwischer eine bestimmte Zeit lang läuft; die fein dosierten Brems-Impulse nimmt der Fahrer nicht wahr.
Nachdem S 63 AMG bzw. CL 63 AMG bis zum Stillstand abgebremst wurden, genügt es, das Bremspedal kurzzeitig noch etwas weiter zu treten, um die Funktion HOLD zu aktivieren. Das Fahrzeug wird dann von der Bremse gehalten – auch wenn der Fahrer den Fuß vom Bremspedal nimmt. Auf diese Weise verhindert ADAPTIVE BRAKE ein unbeabsichtigtes Anrollen beim Ampelstopp oder im Stop-and-go-Verkehr sowie das Zurückrollen am Berg. Die Haltefunktion schaltet sich beim Anfahren automatisch ab.
Attraktive Leichtmetallräder im neuen AMG Triplespeichen-Design
Den Kontakt zur Straße stellen sowohl beim S 63 AMG als auch beim CL 63 AMG titangrau lackierte und glanzgedrehte AMG Leichtmetallräder im neuen Triplespeichen-Design her. An der Vorderachse sind Reifen im Format 255/40 R 19 auf Felgen in 8,5 x 19 montiert, hinten lautet die Dimension 275/40 R 19 auf Felgen in 9,5 x 19.
Ihr Presse-Kontakt
Norbert
Giesen
Leiter Baureihen Mercedes-Benz Cars, Sportkommunikation
Tel.: +49 711 17-76422
Fax: +49 711 17-98651
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